E-Book, Deutsch, Band 76, 348 Seiten
Lüdemann / Otto Triangulation und Mixed-Methods
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-658-24225-1
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Reflexionen theoretischer und forschungspraktischer Herausforderungen
E-Book, Deutsch, Band 76, 348 Seiten
Reihe: Studien zur Schul- und Bildungsforschung
ISBN: 978-3-658-24225-1
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Der Band fokussiert - ausgehend von aktuellen methodischen und methodologischen Diskussionen -Thematiken der Triangulation und Mixed-Methods in der empirischen Bildungsforschung. Er versammelt innovative Auseinandersetzungen und Reflexionen zu theoretischen sowie method(olog)ischen Herausforderungen, Überlegungen zu forschungspraktischen Ansätzen und zielt darauf, einen Beitrag zum Methodendiskurs in der qualitativen Forschungslandschaft zu leisten.
Der InhaltTriangulation und Mixed-Methods im Fokus ? Impulse zu theoretischen Perspektiven ? Reflexionen metho(dolog)ischer Herausforderungen ? Triangulation und Mixed-Methods als Konzept in der Lehr-Lernpraxis
Die HerausgeberinnenJasmin Lüdemann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentralprojekt der DFG-Forschergruppe 1612 'Mechanismen der Elitebildung im deutschen Bildungssystem' am Zentrum für Schul- und Bildungsforschung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.Dr. Ariane Otto ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fraunhofer Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW Leipzig. Derzeit vertritt sie die Professur 'Gefühls- und Verhaltensstörungen' an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Jasmin Lüdemann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Zentralprojekt der DFG-Forschergruppe 1612 'Mechanismen der Elitebildung im deutschen Bildungssystem' am Zentrum für Schul- und Bildungsforschung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Dr. Ariane Otto ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fraunhofer Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW Leipzig. Derzeit vertritt sie die Professur 'Gefühls- und Verhaltensstörungen' an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Danksagung;6
2;Inhaltsverzeichnis;8
3;Herausgeber? und Autorenverzeichnis;10
4;Teil I Triangulation und Mixed-Methods im Fokus;14
5;Reflexionen theoretischer und forschungspraktischer Herausforderungen – eine Einleitung;15
5.1;1Zum Entstehungskontext des Bandes;16
5.2;2Zu den Beiträgen;18
5.3;Literatur;21
6;Teil II Impulse zu theoretischen Perspektiven;23
7;Triangulation als theoretisierte Verhältnisfrage zwischen Gegenstandskonstruktionen in qualitativen Forschungsprojekten;24
7.1;1Die Problematik der Triangulation in der qualitativen Forschung;24
7.1.1;1.1Triangulationstypologie und der dehnbare Bedeutungsgehalt;26
7.1.2;1.2Die Funktion von Triangulation in der qualitativen Forschung;30
7.2;2Triangulation im Spiegel von Gegenstands(re)konstruktionen;33
7.2.1;2.1Triangulation in rekonstruktiver Perspektive als Relationierungsbewegungen;35
7.2.2;2.2Inkongruente Gegenstandskonstruktionen als nicht relationierbare Verhältnisebenen;38
7.3;3Am Ende ist Triangulation eine theoretisierte Verhältnisfrage;44
7.4;Literatur;46
8;Mut zur Marginalisierung – Triangulation als inhärentes Prinzip qualitativer Forschung;49
8.1;1Einleitung;49
8.2;2Lokalisierung von Triangulation – Dimensionen, Funktionen, Herausforderungen;52
8.2.1;2.1Dimensionen und Funktionsbestimmungen von Triangulation;53
8.2.2;2.2Herausforderungen triangulativer Forschung;54
8.3;3Triangulation als inhärentes Prinzip qualitativer Forschung;57
8.3.1;3.1Theorientriangulation bei der Forschungskonzeption und Methoden(re)konstruktion;58
8.3.2;3.2Perspektivenvielfalt in der Erhebungsphase;60
8.3.3;3.3Triangulation von Forschendenperspektiven bei der Dateninterpretation;62
8.3.4;3.4Triangulation verschiedener Standpunkte bei der Theoretisierung der Forschungsergebnisse;64
8.4;4Fazit oder über den Mut zur Marginalisierung der Thematisierung von Triangulation;66
8.5;Literatur;68
9;The Quality of ‘Good’ Mixed Methods Research: Development and Discussion of an Orientation Framework;73
9.1;1Introduction;73
9.2;2Mixed Methods Research;74
9.2.1;2.1Combining and Integration Data in Mixed Methods Research;76
9.2.2;2.2Establishment, Current Discussions and Challenges Relating to Mixed Methods Research;79
9.2.2.1;2.2.1 Practical Challenges When Working With Mixed Methods;80
9.2.2.2;2.2.2 Epistemological Challenges When Working With Mixed Methods;81
9.3;3Quality Criteria and Standards When Working With Mixed Methods;84
9.3.1;3.1The Need for Criteria for Judging the Quality of Mixed Methods Research;84
9.3.2;3.2Quality Criteria of Mixed Methods Research;87
9.3.2.1;3.2.1 General Criteria and the Framing of ‘Good’ Mixed Methods Research;90
9.3.2.2;3.2.2 Quality and Validation Measures: The Integration of the Specific and the General;91
9.3.3;3.3Synthesis and Systematisation;96
9.3.3.1;3.3.1 Quality Standards;96
9.3.3.2;3.3.2 Quality Criteria and Indicators;97
9.4;4Quality Criteria and Standards in Mixed Methods Research: It Is (and Remains) Complicated;101
9.5;References;104
10;Teil III Reflexionen metho(dolog)ischer Herausforderungen;110
11;Erkenntnistheoretische Grundlagen von Mixed Methods: Aktuelle Diskurslinien und forschungspraktische Perspektiven;111
11.1;1Einleitung;111
11.2;2Mixed Methods;113
11.2.1;2.1Grundannahmen und Forschungsdesigns;113
11.2.2;2.2Vielfalt der Forschungspraxis: Klassifizierungsmodelle;115
11.2.3;2.3Methodologische, epistemologische und ontologische Herausforderungen;118
11.2.3.1;2.3.1 Positionen zur Vereinbarkeit und Integration quantitativer und qualitativer Daten;120
11.2.3.2;2.3.2 Pragmatismus als erkenntnistheoretische Grundlage von Mixed Methods;123
11.2.3.3;2.3.3 Herausforderungen und Infragestellungen pragmatischer Grundlegungen von Mixed Methods;125
11.2.3.4;2.3.4 Mixed Methods aus sozialtheoretischer Perspektive;127
11.3;3Ein Beispiel aus der Forschungspraxis: Eine Mixed Methods-Studie zu Stigma und Hauptschulsozialisation;129
11.3.1;3.1Forschungsgegenstand, Forschungsfragen und Forschungsdesign;130
11.3.2;3.2Auswertung und Forschungsbefunde;133
11.3.2.1;3.2.1 Ergebnisse der quantitativen Fragebogenstudie;133
11.3.2.2;3.2.2 Ergebnisse der qualitativen Interviewstudie;134
11.3.2.3;3.2.3 Integration der Ergebnisse;137
11.3.3;3.3Diskussion des Forschungsbeispiels im Kontext von Mixed Methods;138
11.4;4Fazit;140
11.5;Literatur;142
12;Dokumentarische Rekonstruktion und geschlechtertheoretische Dekonstruktion: Triangulation theoretischer und methodologischer Perspektiven in Forschungsprozessen;148
12.1;1Einleitung;148
12.2;2Rekonstruktion und Dekonstruktion – unterschiedliche Perspektiven auf einen Gegenstand;152
12.3;3Triangulative Bearbeitung von Kategorisierungsprozessen im Forschungsprozess;158
12.3.1;3.1Heuristische Vorannahmen und Fragestellung;160
12.3.2;3.2Samplebildung;162
12.3.3;3.3Erhebung(sinstrumente);164
12.3.4;3.4Auswertung;167
12.4;4Fazit;172
12.5;Literatur;175
13;Theoretical Sampling als triangulatives Element in der empirischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Marginalisierung – Forschungspraktische Überlegungen;179
13.1;1Einleitung;179
13.2;2Triangulation und Theoretical Sampling;181
13.2.1;2.1Das Begriffsverständnis von Triangulation im Kontext qualitativer Forschungsmethoden;181
13.2.2;2.2Die Grundelemente der Grounded Theory Methodologie und ihre postmoderne Neuausrichtung;182
13.2.3;2.3Das Theoretical Sampling als triangulatives Element der Grounded Theory Methodologie;186
13.3;3Triangulation von Perspektiven auf Marginalisierung – Überlegungen am Beispiel von Beratung für Migrantinnen und Migranten mit Behinderung;189
13.4;4Die Auswahl des ersten Falls im Theoretical Sampling – Zwei Diskussionspunkte und ihre forschungspraktische Umsetzung;194
13.4.1;4.1Die Vorteile der postmodernen Neuausrichtung gegenüber der klassischen Grounded Theory Methodologie;195
13.4.2;4.2Die Problematik des Sprechen-Über im Kontext des Theoretical Samplings;198
13.4.3;4.3Die Konfrontation mit Herausforderungen der Forschungspraxis;203
13.5;5Erkenntnisse und Schlussfolgerungen;204
13.6;Literatur;205
14;(Selbst-)Zeichnung, Selbstaufzeichnung und Dokumentarische Methode. Potenziale und Erfordernisse methodenpluraler und methodologieinterner Triangulationskonzepte;209
14.1;1Triangulation im Horizont der Dokumentarischen Methode;211
14.1.1;1.1Vorüberlegungen;211
14.1.2;1.2Dokumentarische Methode und Triangulation;213
14.1.3;1.3Leerstellen im Umgang mit Triangulation und Dokumentarischer Methode;216
14.2;2(Selbst-)Zeichnung, Selbstaufzeichnung und Dokumentarische Methode: Grenzgänge und Grenzüberschreitungen zweier ‚neuartiger‘ Forschungssettings;218
14.2.1;2.1Bild(er) und Text(e) in der Dokumentarischen Methode;221
14.2.2;2.2(Selbst-)Zeichnung und Interview – Narrative Entwürfe und Dokumentarische Methode;225
14.2.3;2.3Selbstaufzeichnung, Gruppendiskussion und Dokumentarische Methode;228
14.2.4;2.4Zwischenfazit: Grenzgänge und Grenzüberschreitungen der ‚neuartigen‘ Forschungssettings;231
14.3;3Im Geflecht von Bild, Text und der eigenen Standortgebundenheit – Exemplarische Analysen aus der Forschungspraxis im Modus des Perspektiventransfers;231
14.3.1;3.1Getrenntsein bei gleichzeitiger Verbundenheit – Mehrfachverschachtelter Hybrid und ‚übergegensätzliches‘ Zirkulieren;234
14.3.2;3.2(K)Eine Notwendigkeit einer Suspendierung des Vorwissens?;242
14.4;4Schlussdiskussion;247
14.5;Literatur;249
15;Die Relationierung als Kerngeschäft triangulierender Verfahren in der rekonstruktiven Bildungsforschung;254
15.1;1Einleitung;254
15.2;2Triangulation – aktuelle Diskussionslinien;257
15.3;3Triangulation in drei ausgewählten Studien;260
15.3.1;3.1„Erzählt doch mal vom Klassenrat“ – die Relationierung von Lehrer- und Schülerperspektive;260
15.3.2;3.2Jüngere Jugendliche zwischen Familie, Peers und Schule – die Triangulation dreier Akteursperspektiven in den Dimensionen Schule und Lebenswelt;264
15.3.3;3.3Exklusive Gymnasien und ihre Schüler – eine qualitative Mehrebenenanalyse;270
15.4;4Die Relationierung als ‚Kerngeschäft‘ qualitativer Triangulation;278
15.4.1;4.1Methodische Reflexionen;280
15.4.2;4.2Relationierung – Ein Fazit;282
15.5;Literatur;284
16;Teil IV Triangulation und Mixed-Methods in der Lehr-Lernpraxis;289
17;Mixed Methods in erziehungswissenschaftlichen Studiengängen;290
17.1;1Einleitung;290
17.2;2Mixed Methods in der Methodenausbildung – Diskussionsstand;292
17.3;3Implementierung neuer Curricula – Theoretische Reflexionen;294
17.3.1;3.1Grundannahmen und Grundbegriffe der ANT;295
17.3.2;3.2Die ANT als Analyseperspektive für die Implementierung von Curricula in Universitäten;299
17.4;4Forschungsdesign und Datenerhebung;303
17.4.1;4.1Experteninterview als Erhebungsinstrument;304
17.4.2;4.2Qualitative Inhaltsanalyse mittels Extraktion als Auswertungsmethode;305
17.5;5Auswertung;306
17.5.1;5.1Fall 1;306
17.5.2;5.2Fall 2;316
17.5.3;5.3Vergleichspunkte zwischen den zwei Fällen;322
17.6;6Diskussion und Fazit;325
17.7;Literatur;328
18;Anstelle eines Schlusswortes – Perspektivenpluralismus in pädagogischen Studiengängen;332
18.1;1Triangulation auch professionstheoretisch denken!;334
18.2;2Reflektierende, professionelle Haltung – wie ist das zu verstehen?;335
18.3;3Ein Gegenstand, zwei Professionen?;338
18.3.1;3.1Hauptfachpädagogik;338
18.3.2;3.2Lehramt;340
18.3.3;3.3Unterschiede und Gemeinsamkeiten – ein Zwischenfazit;342
18.4;4Neue Herausforderungen erfordern neue Strategien!;344
18.5;Literatur;346




