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Luhmann / Gesigora / Schmidt | Erziehung | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 700 Seiten

Reihe: Suhrkamp

Luhmann / Gesigora / Schmidt Erziehung

Funktion und System
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-518-78633-8
Verlag: Suhrkamp
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Funktion und System

E-Book, Deutsch, 700 Seiten

Reihe: Suhrkamp

ISBN: 978-3-518-78633-8
Verlag: Suhrkamp
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



»Alle Menschen werden erzogen. Jede Gesellschaft erzieht.« Mit diesen knappen Sätzen beginnt Niklas Luhmanns zwischen 1975 und 1977 entstandenes Buch über ein bedeutendes Teilsystem moderner Gesellschaft: die Erziehung. Was ist ihre Funktion? Wodurch sind Lehren und Lernen bestimmt? Wie verhält sich Erziehung als System? Wie organisiert man sie als Prozess? Luhmann beantwortet diese Fragen mit einer umfassenden soziologischen Theorie, die bei aller Abstraktheit keineswegs blind ist für die Vielfalt der Erfahrungen, die in Schulen gemacht werden.

Gerade nämlich was in den Klassenzimmern geschieht, hat für Luhmann zentrale Bedeutung. Denn anders als in Wirtschaft und Politik kann man sich im Bereich der Erziehung auf Kommunikationsmedien wie Geld oder Macht, die auch Abwesende überzeugen, nicht verlassen. Dies wertet die Kommunikation unter den Anwesenden – den Schülern und Lehrerinnen – auch für den Gesellschaftstheoretiker auf. Mit anderen Worten: Es liegt hier ein Grundlagenwerk vor, das keineswegs ausschließlich für Soziologen geschrieben wurde. Auch Pädagoginnen und Erzieher können noch etwas lernen.

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Weitere Infos & Material


Gesigora, Christoph
Christoph Gesigora ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Akademieprojekts »Niklas Luhmann – Theorie als Passion. Wissenschaftliche Erschließung und Edition des Nachlasses« an der Universität Bielefeld.

Kieserling, André
André Kieserling ist Professor für allgemeine Soziologie und soziologische Theorie an der Universität Bielefeld und Leiter des Akademieprojekts Niklas Luhmann – Theorie als Passion. Wissenschaftliche Erschließung und Edition des Nachlasses an der Universität Bielefeld.

Luhmann, Niklas
Niklas Luhmann wurde am 8. Dezember 1927 als Sohn eines Brauereibesitzers in Lüneburg geboren und starb am 6. November 1998 in Oerlinghausen bei Bielefeld. Im Alter von 17 Jahren wurde er als Luftwaffenhelfer eingezogen und war 1945 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Von 1946 bis 1949 studierte er Rechtswissenschaften in Freiburg und absolvierte seine Referendarausbildung. 1952 begann er mit dem Aufbau seiner berühmten Zettelkästen. Von 1954 bis1962 war er Verwaltungsbeamter in Lüneburg, zunächst am Oberverwaltungsgericht Lüneburg, danach als Landtagsreferent im niedersächsischen Kultusministerium. 1960 heiratete er Ursula von Walter. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Seine Ehefrau verstarb 1977. Luhmann erhielt 1960/1961 ein Fortbildungs-Stipendium für die Harvard-Universität. Dort kam er in Kontakt mit Talcott Parsons und dessen strukturfunktionaler Systemtheorie. 1964 veröffentlichte er sein erstes Buch Funktionen und Folgen formaler Organisation. 1965 wird Luhmann von Helmut Schelsky als Abteilungsleiter an die Sozialforschungsstelle Dortmund geholt. 1966 wurden Funktionen und Folgen formaler Organisation sowie Recht und Automation in der öffentlichen Verwaltung als Dissertation und Habilitation an der Universität Münster angenommen. Von 1968 bis 1993 lehrte er als Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld. 1997 erschien sein Hauptwerk, das Resultat dreißigjähriger Forschung: Die Gesellschaft der Gesellschaft.

Schmidt, Johannes F. K.
Johannes Schmidt ist wissenschaftlicher Koordinator des Akademieprojekts »Niklas Luhmann – Theorie als Passion. Wissenschaftliche Erschließung und Edition des Nachlasses« an der Universität Bielefeld.

Niklas Luhmann wurde am 8. Dezember 1927 als Sohn eines Brauereibesitzers in Lüneburg geboren und starb am 6. November 1998 in Oerlinghausen bei Bielefeld. Im Alter von 17 Jahren wurde er als Luftwaffenhelfer eingezogen und war 1945 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Von 1946 bis 1949 studierte er Rechtswissenschaften in Freiburg und absolvierte seine Referendarausbildung. 1952 begann er mit dem Aufbau seiner berühmten Zettelkästen. Von 1954 bis1962 war er Verwaltungsbeamter in Lüneburg, zunächst am Oberverwaltungsgericht Lüneburg, danach als Landtagsreferent im niedersächsischen Kultusministerium. 1960 heiratete er Ursula von Walter. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Seine Ehefrau verstarb 1977. Luhmann erhielt 1960/1961 ein Fortbildungs-Stipendium für die Harvard-Universität. Dort kam er in Kontakt mit Talcott Parsons und dessen strukturfunktionaler Systemtheorie. 1964 veröffentlichte er sein erstes Buch 1965 wird Luhmann von Helmut Schelsky als Abteilungsleiter an die Sozialforschungsstelle Dortmund geholt. 1966 wurden sowie als Dissertation und Habilitation an der Universität Münster angenommen. Von 1968 bis 1993 lehrte er als Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld. 1997 erschien sein Hauptwerk, das Resultat dreißigjähriger Forschung: .


Christoph Gesigora ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Akademieprojekts »Niklas Luhmann – Theorie als Passion. Wissenschaftliche Erschließung und Edition des Nachlasses« an der Universität Bielefeld.


Johannes Schmidt ist wissenschaftlicher Koordinator des Akademieprojekts »Niklas Luhmann – Theorie als Passion. Wissenschaftliche Erschließung und Edition des Nachlasses« an der Universität Bielefeld.


André Kieserling ist Professor für allgemeine Soziologie und soziologische Theorie an der Universität Bielefeld und Leiter des Akademieprojekts an der Universität Bielefeld.



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