Lynn | Ice Kings – Liebe gegen jede Regel | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1, 251 Seiten

Reihe: Eishockey-Sports-Romance

Lynn Ice Kings – Liebe gegen jede Regel


1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7517-0876-0
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 1, 251 Seiten

Reihe: Eishockey-Sports-Romance

ISBN: 978-3-7517-0876-0
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Wird die Liebe siegen?

Es war nur eine kurze Affäre. Wir waren College-Kids, die einfach ein bisschen Spaß hatten - bis ich den Fehler gemacht habe, mich in Jude Taylor zu verlieben. Nach einer gemeinsamen leidenschaftlichen Nacht war er plötzlich weg, um Profi-Eishockeyspieler zu werden.

Ich dachte, ich hätte ihn vergessen. Doch dann humpelt er in die Physiotherapie-Praxis, in der ich arbeite, und mir wird klar, wie falsch ich damit lag - über Jude Taylor kommt man nicht hinweg.

Die Dinge sind jetzt komplizierter: Jude lebt am anderen Ende des Landes, und seine Karriere passt nicht zu meinem Wunsch nach Beständigkeit. Aber vor allem könnte es mich meinen Job kosten und alles, wofür ich so hart gearbeitet habe, wenn ich mich auf ihn einlasse ...

Hockey-Romance - der BookTok-Trend auf TikTok!

»Ice Kings - Liebe gegen jede Regel« ist der heiße Auftakt der neuen Sports-Romance-Reihe von Stacey Lynn rund um die Eishockeyspieler der Carolina Ice Kings.

eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.



Stacey Lynn liebt es, Geschichten zu schreiben, bei denen sich die Leser in die Charaktere verlieben und sich wünschen, es wären im realen Leben ihre besten Freunde oder Familie. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in North Carolina. Tagsüber versorgt sie liebevoll die Familie, abends macht sie es sich mit einer Decke und einem Buch oder Laptop auf der Couch gemütlich und schreibt all die Geschichten auf, die ihr durch den Kopf gehen.

Lynn Ice Kings – Liebe gegen jede Regel jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


Kapitel 2


»Ich gehe nirgendwo hin.«

Neben mir baumelt mein älterer Bruder Jason mit dem Knie, als wäre er der Verletzte und würde nicht nur auf eine Verletzung starren, die womöglich nicht nur das Ende der Saison bedeutet, sondern einer Karriere. Nicht alle Athleten, Profis wie Amateure, kommen nach so etwas wieder zurück. Ich verdränge die Angst davor, seit ich vor zwei Wochen im Krankenhaus mit einer Gehirnerschütterung aufgewacht bin.

Unser Trainier beugt sich vor und lässt die Hände auf dem Schreibtisch ruhen. Er trägt sein langärmeliges Standardshirt, den Reißverschluss zu drei Viertel geschlossen und mit dem Logo der Carolina Ice Kings auf der linken Seite. Das gestylte, grau werdende Haar ist zur Seite gekämmt. Seine blauen Augen verengen sich, als er die Nasenlöcher bläht.

Ich kenne diesen Ausdruck von früher. Normalerweise erscheint er unmittelbar, bevor ich einen Schlag auf den Hinterkopf bekomme oder angebrüllt werde.

Ich liebe Coach Woods, doch er kann ein Arschloch sein, obwohl er kleiner ist als so ziemlich jeder Spieler auf seiner Liste.

»Du musst hier weg. Charlotte wird dich bei lebendigem Leib auffressen, aber ich will, dass du dich erholst. Wieder auf die Beine kommst. Ich brauche dich so schnell wie möglich zurück auf dem Eis, Taylor, doch wichtiger noch, du musst wieder ganz gesund werden.«

Er hat nicht ganz unrecht. Täglich rufen mich Reporter an. Die Nachrichten auf meinem Telefon wurden so viele, dass ich sie alle weggedrückt habe, und nun schaue ich kaum noch auf mein Handy. Womit ich allerdings den Rest meiner Familie und Freunde verprelle, die anrufen und mir schreiben, um zu fragen, wie es mir geht.

Was nett ist.

Aber, verdammt. Ich bin siebenundzwanzig Jahre alt. Ich habe niemals das College abgeschlossen. Was zur Hölle soll ich tun, wenn ich nicht wieder Eishockey spielen kann?

»Geh nach Hause«, sagt Jason neben mir, und wären wir nicht im Büro des Coaches, würde ich ihm eins auf die Mütze geben. Er sollte auf meiner Seite sein.

»Was zur Hölle soll das?«

»Geh nach Hause«, sagt er wieder in seiner Der-große-Bruder-weiß-es-besser-Stimme, die mich mit den Zähnen knirschen lässt. Diese Karte spielt er sonst nie aus. Nicht auf dem Eis. Nirgendwo. Nicht seit wir Teamkollegen geworden sind. Es ist Jahre her, seit er zuletzt so getan hat, als wüsste er alles, und ich habe nicht vor, ihn jetzt damit durchkommen zu lassen.

»Ich kann mich hier erholen und gesund werden.« In Chicago habe ich niemanden außer meinen Eltern, und ich werde den Teufel tun und wieder zu ihnen ziehen. Es ist ein Wunder, dass Mom in den letzten zwei Wochen keinen Lebensmittelladen mit angeschlossenem Restaurant in einem meiner leeren Zimmern eröffnet hat. Vier Tage lang habe ich ihr erlaubt, hier zu sein, dann habe ich darauf bestanden, dass Dad sie wieder nach Hause bringt.

Ich bin verflucht noch mal erwachsen und habe so starke Kopfschmerzen, dass ich laut schreien könnte. Das ist die einzige Sache, die nicht mit mir in Ordnung ist, wenn man von der Schiene absieht, die den Großteil meines Beins bedeckt, und meinem in Kürze bevorstehenden Eingriff. Sollte ich Selkin jemals wiedersehen – den Spieler aus Boston, der mich erledigt hat und dafür aus dem Spiel geflogen ist –, werden wir ein ernstes Gespräch führen müssen, das mit meinen Fäusten in seinem Gesicht beginnt. Und dazu wird es kommen. Sobald ich wieder ohne Krücken und ohne zu humpeln gehen kann.

»Du hast immer noch die Hälfte der Lampen ausgeschaltet, weil dein Kopf ständig wehtut. Du kannst nicht fernsehen. Du kannst dich nicht vorbeugen. Letzte Woche bist du in der Dusche hingefallen, und du isst verdammt noch mal nicht richtig und erholst dich auch nicht wirklich. Geh nach Hause, Jude. Du vergeudest hier deine Zeit, und das hilft dir auch nicht.«

Coach, wie wir ihn einfach nur nennen, nickt. Mein Bruder hat nicht ganz unrecht, doch zum Teufel mit ihm. Auch er war schon verletzt, wenn auch nicht so schwer. »Ich werde ein paar Telefonate machen. Wir werden uns mit einigen der landesweit besten Physiotherapeuten in Chicago zusammensetzen und dem Chirurgen, der sich um die Storm’s kümmert.«

Keuchend lache ich auf. »Sie wollen, dass ich einem Mann vertraue, der sich um einen unserer größten Rivalen kümmert? Nein, zur Hölle. Er wird mir das Knie einfach so zum Spaß ruinieren.«

Mit ungerührter Miene schüttelt Coach den Kopf. »So besonders bist du nicht, Taylor.«

Neben mir verkneift sich Jason ein Lachen.

Ich haue ihm meinen Ellbogen in die Eingeweide und grinse, als er sich krümmt. Er mag älter sein. Doch ich bin größer. Und zäher. Trotz Gehirnerschütterung, Krücken und allem.

»Ihr habt das alles schon in die Wege geleitet, oder?« Ich lehne mich auf meinem Stuhl zurück und verschränke die Arme. Ein Seitenblick zu Jason verrät mir, dass sein Fokus nun auf unserem Trainer liegt.

Beide haben die Lippen zu einer schmalen Linie zusammengepresst.

Ja. Es ist alles vorbereitet.

»Lasst mich raten.« Ich lasse meine Schultern kreisen, um die Verspannung zu lockern, die sich in meinem Nacken unmittelbar unterhalb des Schädels bildet. Jason hat nicht ganz unrecht. Das hier ist erst meine zweite Gehirnerschütterung. Die erste hatte ich in der Highschool. Und verdammt, diesmal dauert es so viel länger, sich davon zu erholen. »Ihr habt mir ein Apartment besorgt und sichergestellt, dass sich Mom und Dad um mich kümmern.«

»Ein komplett möbliertes Apartment, dessen Mietvertrag sich monatlich verlängert«, sagt Coach. Sein Blick geht kurz in Jasons Richtung, bevor er zu mir zurückkehrt. »Eure Eltern werden dich am Flughafen abholen.«

»Für wie lange?«

Es hat keinen Sinn, sich darüber zu streiten. Abgesehen davon kann er mir im Grunde genommen vorschreiben, was immer er will – was immer am besten für das Team ist. Dunkle Punkte beginnen, am Rande meines Blickfelds zu tanzen. Wenn ich nicht bald in einen abgedunkelten Raum komme, werde ich für den Rest des Tages in einem ruhigen Zimmer im Bett liegen müssen.

»Bis du dich von der Operation erholt hast und wir mehr wissen.«

»Wann werde ich abreisen?«

Er schiebt mir ein Ticket herüber. »Der Flug geht um sechs Uhr.«

»Sie machen Witze.« Bis dahin sind es noch sechs Stunden. Ich habe kaum genug Zeit, um zu packen und mein Haus abzuschließen, doch ich schätze, auch das wird er schon mit Jason durchgeplant haben. Verdammte Brüder. Ich habe drei ältere, die ich über alles liebe, doch sie können verflucht herrisch sein.

Ich schnappe mir das Ticket und drücke mich hoch auf die Füße. Meine Bewegungen sind ungelenk, und ich brauche eine Ewigkeit dafür, während Jason die ganze Zeit über mit ausgestreckter Hand dasteht, als bräuchte ich seine Hilfe. Ich schlage sie weg, greife nach den Krücken und schwanke leicht, als mir die Nackenschmerzen hinauf in den Schädel schießen.

Ich zucke und presse die Augen zusammen, während ich mich so drehe, dass sie nicht sehen können, wie sehr ich mit meinem verdammten Kopf zu kämpfen habe. Ich muss wieder zurück aufs Eis. Es ist das Einzige, was ich kann, und die Stille und Unsicherheit machen mich noch verrückt, wenn ich nachts allein bin.

Chicago? Es ist später November und immer noch Beginn der Saison. Ich muss genauso wenig zurück in die brutale Kälte des Nordens, wie ich noch einmal mit dem Kopf in die Bande knallen muss.

Es wird heftig werden. Wenn sie tatsächlich glauben, dass meine Rückkehr mir helfen wird zu entspannen, dann sind sie größere Idioten, als ich gedacht habe.

Sie ist dort. Das Mädchen, an das ich immer noch denke. Das Mädchen, bei dem ich mir immer noch wünsche, ich hätte alles anders gemacht.

Das Mädchen, das meine Nummer blockiert hat und aus allen sozialen Medien verschwunden ist, als ich in Charlotte eintraf, nur Stunden nach der besten Nacht meines Lebens.

Seit fünf verdammten Jahren habe ich es außer für Spiele vermieden, nach Chicago zurückzukehren, aus Angst, ihr zu begegnen. Was mich zu einem Weichei macht, denn Chicago ist eine große Stadt und ich habe keine Ahnung, ob sie überhaupt noch dort ist. Gleichzeitig gibt es keinen Grund für sie, von dort wegzugehen.

Ja. Chicago und zu Hause werden niemals für Entspannung stehen und dafür, zur Ruhe zu kommen.

Nicht, solange ich noch immer an einem Mädchen hänge, das wenig Zeit für mich gehabt hatte, sich nur langsam öffnete und mir dann das Beste von sich gab, nur um anschließend klarzustellen, dass sie von Anfang an nicht viel von mir hatte wissen wollen.

***

»Ma.« Ich schlage ihr auf die Finger. Sie behandelt mich wie einen Sechsjährigen, der mit Fieber zu Hause ist.

Sie hebt die Hände und tritt von der Decke zurück, die sie mir gerade um die Hüften feststecken wollte.

Ja. Um meine Hüften. Als könnte ich die Hände meiner Mutter so nah an meinem Schwanz gebrauchen.

»Geh nach Hause.« Ich stöhne und ziehe die Decke höher. »Mir geht’s gut.«

»Der Doktor sagt …«

Ich weiß, was der Doktor sagt, weil sie seine Worte bereits seit Tagen wiederholt. »Der Doktor sagt, dass ich schlafen muss und meine Pillen nehmen und essen und mich so viel wie möglich bewegen soll. Er sagt nicht, dass du mir alle dreißig Sekunden auf die Pelle rücken sollst.«

Ich bin ein Vollidiot. Und noch dazu ein schlecht gelaunter. Ich kann nicht anders. Seit meiner Operation am vorderen Kreuzband sind drei Tage vergangen. Das Ende meiner Eishockeykarriere liegt näher, als ich es mir jemals mit siebenundzwanzig hätte vorstellen können, und wenn meine Mutter das nicht verstehen...


Lynn, Stacey
Stacey Lynn liebt es, Geschichten zu schreiben, bei denen sich die Leser in die Charaktere verlieben und sich wünschen, es wären im realen Leben ihre besten Freunde oder Familie. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in North Carolina. Tagsüber versorgt sie liebevoll die Familie, abends macht sie es sich mit einer Decke und einem Buch oder Laptop auf der Couch gemütlich und schreibt all die Geschichten auf, die ihr durch den Kopf gehen.

Stacey Lynn liebt es, Geschichten zu schreiben, bei denen sich die Leser in die Charaktere verlieben und sich wünschen, es wären im realen Leben ihre besten Freunde oder Familie. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in North Carolina. Tagsüber versorgt sie liebevoll die Familie, abends macht sie es sich mit einer Decke und einem Buch oder Laptop auf der Couch gemütlich und schreibt all die Geschichten auf, die ihr durch den Kopf gehen.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.