Lynn | Wicked Player | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 3, 408 Seiten

Reihe: Raleigh Rough Riders

Lynn Wicked Player


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-86495-424-5
Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, Band 3, 408 Seiten

Reihe: Raleigh Rough Riders

ISBN: 978-3-86495-424-5
Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Gage Bryant ist nicht nur einer der besten Wide Receiver der NFL, er hat auch ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das er bewahren muss. Denn Gage ist Mitglied im The Velvet Club, wo es ihm möglich ist, seine dominanten Neigungen diskret auszuleben. Womit er jedoch nicht gerechnet hat, ist, dass ausgerechnet die TV-Reporterin, die ihm in den nächsten Wochen auf Schritt und Tritt bei der Eröffnung eines neuen Flügels des Kinderkrankenhauses folgen soll, seine neue devote Spielpartnerin im The Velvet Club ist.

Als klar ist, dass Elizabeth Hayes keine Ahnung hat, wer der Mann ist, der ihre Augen verbunden und sie gefesselt hat, wird das Spiel für Gage gleich noch viel interessanter. Denn nun kann er ihren Körper nachts besitzen, ihre Lust kontrollieren und ihr das Vergnügen bereiten, nach dem sie bettelt - doch sein Herz und seine Identität geraten nicht in Gefahr.

Das absolut Schlimmste, was passieren könnte, wäre, dass diese sexy kleine Reporterin enthüllt, wie verdorben er wirklich ist ...

Teil 3 der Football-Romance-Reihe rund um das Team der Raleigh Rough Riders.

Lynn Wicked Player jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


  Kapitel 2
  Gage   „Sie ist nicht nur ein Mitglied. Sie ist etwas Besonderes. Also sei gut zu ihr.“ Meine Augenbraue hob sich angesichts der ruhigen, aber sehr deutlichen Warnung von Tristan. Ein Jahr, nachdem ich von St. Louis zu den Rough Riders gewechselt war, hatte ich das Velvet entdeckt; inzwischen kam ich seit drei Jahren her. Seit meinem ersten Besuch hier und der allgemeinen Regeleinführung hatte er nicht mehr so mit mir gesprochen. Ich fand es allerdings seltsam, dass er mich vor meinem bevorzugten Raum abgepasst hatte. Ich kreuzte meine Arme vor der Brust. „Gibt es da etwas, was ich wissen sollte?“ „Die Lady da drin … Beth … sie ist schon lange Mitglied bei uns. Hat uns für ein paar Monate verlassen, nach einem widerlichen Vorfall …“ „Verletzt?“ Alles in mir sträubte sich. „Das hast du mir nicht erzählt.“ Scheiße! Eine Frau, die in einem solchen Club verletzt worden war, könnte einen enormen Schaden davongetragen haben. Hier war Vertrauen das A und O. Wenn sie das weder in den Club noch in mich hatte … „Keine Verletzung im eigentlichen Sinne, jedenfalls nicht körperlich. Sie hat es gestoppt. Sie hat sich danach eine Pause genommen, aber wenn ich nicht glauben würde, dass sie perfekt für deine Bedürfnisse geeignet wäre, hätte ich sie nicht hergebeten.“ „Ich bin ihr Erster seitdem?“ Ein Prickeln kroch mir die Wirbelsäule empor. Das wurde ja immer besser. „Tristan.“ „Es wird schon gut gehen. Ich wollte dich nur daran erinnern, gut zu ihr zu sein. Sie ist stark, und hätte ich Bedenken, dann hätte ich sie nicht angerufen.“ Da war doch ein Desaster bereits vorprogrammiert. „Es wäre vielleicht besser, wenn du jemand anderen dafür suchst.“ „Es wird ihr gut gehen.“ „Aber ich bin mir jetzt nicht mehr sicher, ob ich damit klarkomme.“ Das Letzte, was ich brauchen konnte, war eine Frau, die behauptete, ich hätte sie misshandelt. Das würde nicht nur meine Karriere und meinen Ruf ruinieren, sondern auch den meiner Familie. Tristan grinste. Ich hatte großen Respekt davor, wie er und sein Partner Joel diesen Club führten, aber das hier ging weit über meine Wohlfühlgrenze hinaus. Sein Grinsen wirkte wie eine Herausforderung in seinem ansonsten sehr ernsten Gesichtsausdruck. „Vertrau mir, du wirst dich schon wohlfühlen. Geh und sieh sie dir an. Wenn du nach ein paar Minuten das Gefühl hast, sie kann dir nicht geben, was du brauchst, dann kannst du es beenden, und ich werde es ihr erklären.“ Unsicherheit hatte meine Schultern versteift und ich ließ meine Arme zur Seite fallen. Ich schüttelte sie aus, um sie zu entspannen, und ließ meinen Nacken ein paarmal knacken. „Okay. Ist sie denn so weit?“ „Wir haben sie schon warten lassen. Genieß es, Bryant. Ich bin sicher, sie wird es tun. Bonne chance.“ Der Kerl wusste ganz genau, dass ich kein Wort verstand, wenn er sein Französisch auspackte. Ich hoffe inständig, dass damit etwas Gutes gemeint war. Ich blickte ihm hinterher, als er sich umdrehte und davonschlenderte. Er verbrachte die meisten Nächte im Überwachungsraum, wo er das Sicherheitspersonal managte, das im Hauptraum nach dem Rechten sah und nach Anzeichen von regelwidrigem Verhalten Ausschau hielt, das möglicherweise in einem der acht Privatzimmer stattfand. Als er verschwunden war, tauchte ihr Name wieder in meiner Erinnerung auf. Beth. Das war sicherlich nicht ihr richtiger Name. Jedenfalls bezweifelte ich das. Allerdings war es mir bisher auch nie wichtig genug gewesen, um danach zu fragen. Ich hatte wechselnde Partnerinnen im Velvet gehabt, seit ich Mitglied geworden war. Die meisten nur für eine Nacht. Das lag nicht daran, dass ich keine langfristige Beziehung wollte. Ganz im Gegenteil. Ich wollte eine Familie, eine Ehefrau, Kinder, zwei Hunde und eine Katze und ein gutes Zuhause wie das, in dem ich von meinen Eltern großgezogen worden war. Doch mein Lebensstil und meine Vorlieben machten es nicht einfach, die perfekte Frau zu finden. In letzter Zeit war ich sogar davon überzeugt, dass es unmöglich war, aber je älter ich wurde, desto mehr sehnte ich mich danach. Sex! Das verstand ich und mochte es auch. Die Art von Sex allerdings, die ich bevorzugte, war schwierig mit meiner Karriere zu vereinbaren. Ich musste mir immer Sorgen darum machen, dass eine verprellte Ex-Freundin an die Öffentlichkeit trat und ich mich gegen die möglichen Anschuldigungen nicht einmal wehren könnte. Das war der ausschlaggebende Punkt gewesen. Ich bin dem Club allerdings nicht nur wegen der Privatsphäre und dem Geschlechtsverkehr beigetreten. Ich kam her, um zu dominieren. Um die ekstatischen Schreie einer Frau zu hören, während ich sie zu Höhen trieb, die sie nie zuvor erlebt hatte. Das war mein Geschenk an sie. Ihr Geschenk an mich bestand darin, meinen Schwanz mit ihrer heißen Enge zu melken und daran selbst größtes Vergnügen zu haben. Im Velvet konnte ich das ausleben, ohne eine Klage zu riskieren, dank der Verschwiegenheitsvereinbarung, die jeder hier unterzeichnen musste. Ich hatte Beth nun lange genug warten lassen. Ich klopfte zweimal an die Tür, um zu signalisieren, dass ich eintreten würde, und drehte den Knauf. Lasset die sündigen Spiele beginnen.   Bis auf das Licht einer kleinen Lampe auf einer Kommode, die einen sanften Schimmer über den gesamten Raum warf, war das Zimmer dunkel, als ich eintrat. Ich wartete einen Moment darauf, dass sich meine Augen daran gewöhnt hatten, bevor ich die Tür gänzlich hinter mir schloss. Sofort richtete sich mein Blick auf die Frau, die auf dem Fußende des Bettes saß. Mein Körper war wie gefangen. Meine Brust wurde eng. Alles in mir brannte heiß und erstarrte im selben Augenblick zu Eis. Prächtig! Wunderschön war einfach nicht genug, um die Frau mit dem langen Haar – seidiges Karamell gemischt mit blonden Strähnen, das mich an mein Lieblingsdessert erinnerte – beschreiben zu können. Es war dick und lang und reichte ihr in weichen Wellen bis zur Taille. Sie trug nur einen weißen Slip. Ihre Brüste waren klein, aber perfekt, und mein Augenmerk wurde sofort auf ihre bereits harten Nippel gelenkt. Ihr Brustkorb hob und senkte sich mit jedem ruhigen und kontrollierten Atemzug. Gut! Angst hatte sich noch nicht in ihr ausgebreitet. Mit Tristans Warnung im Kopf trat ich näher auf sie zu. Falls sie hörte, wie ich mich bewegte, zeigte sie es nicht. Falls sie meine Anwesenheit spürte, reagierte sie nicht. Diese Frau hatte keine Angst, es sei denn, sie war gut trainiert, und ich mochte keine gut erzogenen und professionellen Subs. Ich mochte einfach Frauen, die bereit waren, mir zu geben, was immer ich von ihnen verlangte. Ich blieb stehen, bevor meine schwarze Anzughose ihre Knie streifte. „Wie heißt du?“ Das wusste ich natürlich bereits, allerdings wollte ich ihre Stimme hören, um herauszufinden, ob sie Angst hatte oder sich nur kontrollierte. „Beth. Und du?“ Ihre Stimme klang heiser und weich zugleich, voll und nicht zu hoch. Sie zitterte nicht, was meine Bedenken hinsichtlich ihrer Ängstlichkeit zerstreute. „John“, antwortete ich. Es war nur halb gelogen, denn das war mein zweiter Vorname. Niemals würde ich hier, in diesen vier Wänden, meinen richtigen Namen Gage Bryant benutzen. Ich besaß bereits genug Wiedererkennungswert. „Wie lange kommst du schon ins Velvet?“ Ihre Zehen gruben sich in den Teppich unter ihren Füßen. Es war die einzige Reaktion von ihr, seit ich den Raum betreten hatte, und mein Blick richtete sich darauf. Besonders auf den grellpinkfarbenen Nagellack auf ihren Zehennägeln, als sie ihre Füße nun fest auf den Teppichboden stellte. „Drei Jahre, aber es ist schon ein paar Monate her.“ „Seit du mit einem Partner hier warst oder allgemein?“ „Beides“, flüsterte sie, und als würde der Raum plötzlich heller werden, hätte ich schwören können, dass in dem Moment ihr Hals errötete. „Ist es für dich okay, die Augenbinde zu tragen?“ Sie musste damit einverstanden sein, sonst würde ich wieder gehen, aber ich fragte immer. Sie bewegte sich, dieses Mal ihre Oberschenkel. Trainierte Beinmuskeln zeichneten sich dabei ab und ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Erregte es sie etwa bereits, dass ich nur mit ihr redete? Das könnte ich näher erforschen. „Ja, das ist okay für mich“, stimmte sie zu. „Safewords?“ „Farben … Grün, Gelb und Rot. Und bevor du weiterfragst …“, ihre Lippen hoben sich an einer Seite und zeigten den Anflug eines kleinen Lächelns, „ich werde sie benutzen, falls es nötig ist, aber es wäre nett, wenn wir endlich anfangen könnten.“ Ihre Stimme wurde weicher, während sie redete, was mir deutlich zeigte, dass sie bereits erregt war. Ihre beschleunigte Atmung und die Anspannung ihrer Beinmuskeln brachten mich fast dazu, sie zu fragen, ob sie schon feucht war. Allerdings, so gelassen, wie sie reagierte, würde es mir viel mehr Spaß machen, es selbst herauszufinden. „Es wird mehr als nur nett werden“, sagte ich und schmunzelte, auch wenn sie es nicht sehen konnte. „Spreiz deine Schenkel. Ich werde mich zwischen sie stellen, und ich möchte, dass du...


Stacey Lynn verbrachte den größten Teil ihres Lebens im mittleren Westen der USA, bevor es sie kürzlich an die Ostküste verschlug. Vielleicht lag es an den langen und kalten Wintern, dass sie aus lauter Langeweile jedes Buch verschlang, das sie zwischen die Finger bekommen konnte. Als eifrige Leserin begann sie, selbst Gedichte und Kurzgeschichten zu schreiben.

Als Gegengewicht zu ihrem verrückten Alltag erschafft die vierfache Mutter heiße Liebesromane. Und so wurde aus ihrem einstigen Hobby, dem Schreiben, rasch eine unstillbare Leidenschaft.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.