Machold | Kinder und Differenz | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 236 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

Machold Kinder und Differenz

Eine ethnografische Studie im elementarpädagogischen Kontext
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-531-19379-3
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Eine ethnografische Studie im elementarpädagogischen Kontext

E-Book, Deutsch, 236 Seiten

Reihe: Humanities, Social Science (German Language)

ISBN: 978-3-531-19379-3
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Der elementarpädagogische Kontext hat bildungspolitisch gegenwärtig Hochkonjunktur. Ihm wird zugeschrieben, in besonderem Maße zum Abbau von Bildungsungleichheit in Deutschland beitragen zu können. Die vorliegende ethnografische Studie beansprucht, einen Beitrag zur empirischen Fundierung bislang eher programmatisch geführter Debatten zu leisten. Sie fragt danach, welche Bedeutung macht- und ungleichheitsrelevante Unterscheidungen in der frühen Kindheit haben. Mit einem poststrukturalistisch informierten praxis- und subjekttheoretischen Zugang werden interpersonale Praktiken von Kindern fokussiert. Als differenzrelevante Positionierungspraktiken werden sie dahingehend befragt, wie in ihnen Differenz (re-)produziert wird.

Dr. Claudia Machold ist Akademische Rätin in der Arbeitsgruppe 10 'Migrationspädagogik und Kulturarbeit' an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Bielefeld.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Danksagung;7
2;Inhalt;8
3;Vorwort;11
4;1 Einleitung;13
5;2 Kindheit und Differenz;21
5.1;2.1 Erziehungswissenschaftliche Forschung und Differenz;21
5.2;2.2 Forschung, frühe Kindheit und Differenz – Critical Childhood Studies;25
5.3;2.3 (Frühe) Kindheit und Differenz – sozialwissenschaftliche Kindheitsforschung;32
6;3 Praxis und Differenz;43
6.1;3.1 Kultur als soziale Praxis – eine Annäherung;43
6.2;3.2 Die Herstellung von Bedeutungen – eine zeichentheoretische Grundlegung;47
6.2.1;3.2.1 Die Semiologie nach Ferdinand de Saussure;47
6.2.2;3.2.2 Jacques Derrida zum Einstieg;52
6.2.3;3.2.3 Differenz – différance;53
6.2.4;3.2.4 Iterabilität;56
6.3;3.3 Kultur als performative Praxis der Re-Signifizierung und Subjektivierung;58
6.3.1;3.3.1 Kultur als Praxis;59
6.3.2;3.3.2 Kultur als performative Praxis der Re-Signifizierung;64
6.3.3;3.3.3 Kultur als performative Praxis der Subjektivierung;68
6.4;3.4 Kultur als Praxis der Differenzherstellung – Geschlecht, Generation, Alter, Ethnizität, ‚Rasse‘;72
7;4 Positionierung – Ethnografie und Differenz;78
7.1;4.1 Sinnverstehende, soziologische Ethnografie – ein Ausgangspunkt;78
7.2;4.2 Positionierung I – partielle Fixierung von Sinn im ‚Spiel der Differenz‘;83
7.3;4.3 Positionierung II – Ethnografie als Subjekt(ivierungs)analyse;88
7.3.1;4.3.1 Die diskursive Gewordenheit von Erfahrungen;88
7.3.2;4.3.2 Praktiken subjektivieren;90
7.3.3;4.3.3 Subjektivierende, differenzrelevante Positionierungspraktiken – eine analytische Perspektive;92
7.4;4.4 Positionierung III – der Erkenntnisprozess als modellierende Positionierung;100
7.4.1;4.4.1 Modellierung als Ko-Konstruktion;101
7.4.2;4.4.2 Forschungsstil und Kodieren der Grounded Theory Methodology – eine Anlehnung;104
7.4.3;4.4.3 Modellierende Positionierungen zur Frage nach Differenzpraktiken – der Forschungsprozess;108
8;5 Kinder be-deuten – differenzrelevante Positionierungspraktiken;114
8.1;5.1 Be-Deuten als Wahr-Sprechen – eine alters- undgenerationenrelevante, implizite Positionierungspraktik;115
8.1.1;5.1.1 Be-Deuten als Wahr-Sprechen;115
8.1.2;5.1.2 Praktik der Machtausübung;119
8.1.3;5.1.3 Praktik der Re-Signifizierung übersituativer Differenz;122
8.1.4;5.1.4 Widerständige Praktik der Re-Signifizierung übersituativer Differenz?;130
8.1.5;5.1.5 Zentrale Erkenntnisse: Be-Deuten als Wahr-Sprechen als eine alters- und generationenrelevante, implizite Positionierungsprak;134
8.2;5.2 Be-Deutungen des ‚Eigenen‘ und ‚Anderen‘ – Sprechen über Identität als explizite Positionierungspraktik;137
8.2.1;5.2.1 Alters-, geschlechts- und rasserelevante identitätsbezogene Be-Deutungen – Widerspruch als Widerstand?;138
8.2.2;5.2.2 Ethnizitätsrelevantes identitätsbezogenes Be-Deuten – Schweigen als Widerstand?;146
8.2.3;5.2.3 Rassismusrelevante identitätsbezogene Be-Deutung – Regelbezug als machtvolle Praktik und Widerstand durch die Wahl einer anderen Position?;154
8.2.4;5.2.4 Alters- und generationenrelevantes identitätsbezogenes Be-Deuten – die Relationalität von Identität und die Schwierigkeit, identitätsbezogen widerständig zu re-signifizieren;161
8.2.5;5.2.5 Zentrale Erkenntnisse: Identitätsbezogene Be-Deutungen als explizite Positionierungspraktiken;170
8.3;5.3 Der Körper im Einsatz und das Sprechen über Beziehungen als geschlechtsrelevante Positionierungspraktiken?;172
8.3.1;5.3.1 Die Praktik Körper im Einsatz als (situative) Positionierungspraktik;173
8.3.2;5.3.2 Die Praktik Sprechen über Beziehungen als (situative) Positionierungspraktik;184
8.3.3;5.3.3 Körper im Einsatz und Sprechen über Beziehungen als geschlechtsrelevante übersituative Positionierungspraktik – affirmativeoder widerständige Re-Signifizierung?;194
8.3.4;5.3.4 Die Verschränkung von Körper im Einsatz und Sprechen über Beziehung als geschlechtsrelevante Positionierungen in der (spielerischen)Verhandlung;197
8.3.5;5.3.5 Zentrale Erkenntnisse: Geschlechtsrelevante Positionierungen;204
8.4;5.4 Kinder be-deuten – Be-Deuten als Wahr-Sprechenzwischen direktiver und aushandelnder, situativer undübersituativer sowie impliziter und expliziterPositionierung, durch die Differenz sowohl affirmativ alsauch widerständig re-signifiziert wird;205
8.4.1;5.4.1 Eine Dimensionalisierung;206
8.4.2;5.4.2 Differenzrelevanz;212
9;6 Das Verhältnis von Unterwerfung und Ermächtigung – ein erziehungswissenschaftlicher Ausblick;217
10;Literaturverzeichnis;223



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