E-Book, Deutsch, 164 Seiten
Mallorcas Kraftplätze
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-7481-0394-3
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Mit der Wünschelrute zu den Kraft-Plätzen der Insel
E-Book, Deutsch, 164 Seiten
ISBN: 978-3-7481-0394-3
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Paulo lebt heute in Bad Tölz. Gerade die Nähe der Berge, die Natur und der ständig sich wandelnde Fluss der Isar inspirieren ihn. Neben seinen zahlreichen Kunst- Umwelt und Friedensaktion absolvierte er eine Schamanische und Geomantische Ausbildung. Die Lehre eines Shaolin-Mönchs und die Atempausen in Klöstern führten ihn weiter auf seinem Weg. Durch die erlernte Meditation und die Fähigkeit sich in die jeweiligen Schauplätze und die Protagonisten seiner Erzählungen zu vertiefen, gelingt es ihm, vielerlei verborgene Dinge zu spüren und zu sehen. Seine Empfindungen, Erlebnisse, die Begegnungen und die Abenteuer, die er bei seinen Reisen erlebt, gibt er in seinen Büchern und Erzählungen weiter, die er neben seinen künstlerischen Arbeiten seit vielen Jahren verfasst. Abenteuergeschichten, Romane, Science- Fiction und Märchen um Trolle, Zwerge, Feen, Elfen und zauberhafte Fabelwesen nehmen seine Leser mit in eine wunderbare Welt der Fantasie. Diese Geschichten tragen oftmals eine geheimnisvolle, subtile und doch einfache Botschaft zum Schutz der Erde und der Welt, in der wir leben, in sich anregend, kritisch, ironisch, spannend, anschaulich, zauberhaft.
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Die wechselvolle Geschichte
Mallorca hat eine bewegte und lange Geschichte hinter sich. Bereits vor rund 6000 Jahren haben die ersten Menschen hier gelebt, 1300 vor Christi Geburt entdeckten Völker aus dem östlichen Mittelmeerraum die Insel. Sie brachten ein erstes Sozial- und Wirtschaftssystem zu den früheren Kulturen und mit den Talaiots – Wach- und Wohntürme ohne Mörtel – auch einen neuen Baustil. Die Siedlungen Capocorb Vell südlich von Llucmajor und Ses Païsses bei Artà zeugen davon. Aus dem Punischen Krieg von 264 bis 241 v. Chr. gingen die Karthager, an deren Seite mallorquinische Söldner kämpften, siegreich hervor und erhielten Mallorca als Kolonie. Nach dem zweiten Punischen Krieg 123 v. Chr. fiel Mallorca an die Römer. Diese gründeten Pollença und Palma. Mit den Römern wurden die Infrastruktur, die Ölbaumkultivierung, der Ackerbau und die Salzgewinnung gefördert. Ein Zeugnis der Baukunst der Römer ist die 2000 Jahre alte Steinbrücke bei Pollença. Von dieser Brücke aus kann man eine enge Gasse mit vielen Windungen hinauf auf den Kalvarienberg gehen. Die Aussicht über die Stadt bis hinüber nach Allcudia und zum Meer sind den Aufstieg wert. Zurück in das schöne verträumte Pollença gelangt man über die große Steintreppe mit ihren 365 Stufen .
Treppe von Pollença
430 nach Christi Geburt begann mit der Besetzung durch die Vandalen eine Schreckensherrschaft für Mallorca. Blühende Städte wurden verwüstet, die Menschen getötet und wertvolle Güter übers Mittelmeer in alle Herren Länder verschifft. 534 n. Chr. stellte Belisar Mallorca unter byzantinischen Einfluss.
Die Mauren auf Mallorca 300 Jahren lebten die Mauren auf Mallorca, sie brachten der Insel Wohlstand und Reichtum. Es wurden viele Moscheen gebaut: Einer Legende nach strandete der Kaufmann Isam al-Khaulai während eines Unwetters auf der Insel. Er soll sich noch einige Zeit hier aufgehalten haben. Später erstattete er dem Emir Abdallah von Córdoba Bericht und schwärmte von der Schönheit Mallorcas. Umgehend wurde er damit betraut, die Insel zu erobern, was 902 auch erfolgreich geschah.
Symbolsäule der Machthaber Die Hauptstadt Palma wurde in Medina Mayurka umbenannt. Es entstanden Paläste, unter anderem der Almudaina-Palast. Später folgten die Banys Àrabs, ein Treffpunkt für Männer und Frauen. Isam al-Khaulai starb im Jahr 913 und übergab die Führung seinem Sohn. 947 übertrug dieser wiederum die Macht an Al- Muwaffak, der ein gefürchteter Pirat wurde. Der Stützpunkt seiner Flotte war Mallorca, von hier schwärmten die Mallorquiner über das Mittelmeer aus. Währenddessen machte die Bevölkerung im Landesinnern Mallorca zu einem blühenden Garten. Es wurden Mandeln, Apfelsinen, Pfirsiche, Aprikosen, Feigen, Granatäpfel, Wein und Gemüse angebaut. In dieser Zeit entstand die Kunst der bemalten Keramikfliesen, die auch heute noch an vielen Orten gepflegt wird. 100 Jahre sollte die Insel Teil des maurischen Königreichs Dénia sein. Neue Städte wurden gründet, die Bewässerungsanlagen ausgebaut, auch kultivierte man den Terrassenanbau. Der tolerante Statthalter Alí ibn Mujàhid duldete sogar die Priesterweihen der Christen. Im 12. Jahrhundert geriet die Vormachtstellung der Mauren in Südeuropa ins Wanken. Pisaner und Katalanen starteten eine Offensive und besetzten 1115 die Hauptstadt Palma. 1203 gehörte Mallorca wieder zu dem maurischen Königreich der Almohaden, das den christlichen Glauben unterdrückte. In der Silvesternacht 1229 eroberte Jakob I., König von Aragón, die Insel. Danach wurden viele Orte gegründet, und es entstanden prachtvolle Gebäude. Zum Gedenken an Jakob wird seither am 31. Dezember in Palma das Fest der Fahnen gefeiert.
Königreich Mallorca
Nach der Regentschaft von Jakob I. fiel Mallorca an seinen Sohn Jakob II., der das unabhängige Königreich Mallorca gründete. Doch es sollte nur 76 Jahre bestehen. 1286 versuchte Alfons III. von Aragón Mallorca zu erobern und drang bis zum Schloss von Alaró vor. Die Insel entwickelte sich unabhängig von den familiären Streitereien prächtig. 1343 besetzte Peter III. von Aragón Mallorca. Beim Versuch, die Insel zurückzuerobern, starb Jakob III. in der Schlacht von Llucmajor 1349. Nun wurde Mallorca dem Königreich von Aragón einverleibt. Die Blütezeit der Insel war vorbei. Aragonien machte Mallorca lehenspflichtig, es kam zu Hungersnöten und Pestepidemien, auch streiften Piraten häufig durch diese Gefilde. In den folgenden Jahren wurde der Stadtadel immer reicher und die Landbevölkerung ärmer. So kam es zwischen 1391 bis 1450 zu Bauernaufständen. Nach der Entdeckung Amerikas durch Columbus im Jahre 1492 verlor der Seehandel im Mittelmeer an Bedeutung. Dies hatte den Konkurs der Baleareninsel zur Folge. Wegen der Übergriffe durch Piraten zogen sich die Mallorquiner ins Landesinnere zurück, an den Küsten gab es nur noch schlecht befestigte Häfen. Aus der Zeit ab dem 15. Jahrhundert stammt das Netz der Wach- und Verteidigungstürme. Durch Rauchzeichen wurde von hier aus die Bevölkerung vor einfallenden Piraten gewarnt. Als Frankreich Mallorca zu einer seiner Kolonien machte, endete auch die Piraterie im Mittelmeer. Später kämpften Mallorca und Ibiza an der Seite von Habsburg gegen die Bourbonen. Mit dem Friedensvertrag von Utrecht endete 1715 der Krieg. Mallorca wurde Philipp V. zugesprochen. Nach der Französischen Revolution flüchteten viele Franzosen auf die Insel, die nun durch Handel und Weberei einen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte. Mitte der 1950er-Jahre hielt der Massentourismus Einzug und sollte das Leben der Bevölkerung und das Gesicht der ganzen Insel nachhaltig verändern. Aber noch immer gibt es unberührte Naturschönheiten, Buchten, Hochebenen und ursprüngliche Ortschaften mit ihrer eigenen Identität.
Die Templer auf Mallorca
Hier auf Mallorca entstand einer der bedeutsamsten Templerorden, denn die Insel im Mittemeer nahe der spanischen und französischen Küste galt als Sprungbrett übers weite Meer. Korsika, Sardinien und der Norden Afrikas waren von hier aus gut zu erreichen. Als die Orden durch Denunziantentum und bewusst gestreute Lügen in Missfallen gerieten, begann man 1305 die Templer zu verfolgen und zu jagen. Ihre wertvollsten goldenen Schätze, Edelsteine und unzählige Münzen aus aller Herren Länder mussten sie auf Mallorca zurücklassen und sich in Sicherheit bringen. Die Legende erwähnt hier einige Verstecke in denen die Reichtümer bis heute lagern sollen. Auch einige der kostbarsten altertümlichen Schriftrollen sollen in den Tiefen einiger Höhlen versteckt sein. Im Vatikanischen Geheimarchiv soll die Rede davon sein, dass sich sogar der Heilige Gral zu dieser Zeit auf Mallorca befand. Ob auch dieser in den Höhlen Mallorcas lagert, ist allerdings nicht bewiesen. Als die Zeit der Templer sich dem Ende neigte, wurden ihre Schätze auf der Insel in sichere Verstecke gebracht. In bestimmten Höhlen im Südwesten der Insel die der Autor selbst aufgesucht hat, wurden antike Keramikgefäße mit rätselhaften Aufschriften und einige Gegenstände gefunden, die zweifellos den Templer zugeordnet werden können. Eine Begehung der Höhlen darf allerdings nur mit Erlaubnis und unter der Leitung eines erfahrenen Höhlenexperten durchgeführt werden.
Geschichtliches:
Mit 300 Elitesoldaten an seiner Seite wagt König Jaime I. von Aragón 1229 die Eroberung der nahen Inseln. Mallorca sollte die Erste sein.
An den Stränden von Santa Ponca und Sant Elm, heute beliebte Badeorte an der Westküste, kommt es zur Schlacht.
Die Hauptstadt Medina Mayurka, der die Insel auch ihren Namen verdankt, wird wenig später von Jaime eingenommen. Auch heute finden sich noch einige Hinweise auf die Templer und deren Existenz, so z. B. die Plaza Temple, sie ist nicht gerade die feinste Adresse der Stadt.
Der mächtige Bau am Ende des Platzes, die ehemalige Templerburg wird heute nicht mehr erwähnt.
Ein altes arabisches Kastell, hohe Mauern und eine Freifläche bildeten den einstigen Templerhof.
Im Hintergrund die Templerkapelle. Wer mit dem heutigen Besitzer, dem katholischen Laienverein El Templers, einen Termin vereinbart erhält auch zutritt.
Mittelalter pur, erbaut 1234 somit eine der ältesten Kirchen der Hauptstadt.
Das beachtlichste Ausstattungsstück hängt im städtischen Museo de Mallorca. Ein großes Altarbild mit Szenen aus dem Leben des heiligen Bernhard von
Clairvaux. Von ihm stammt die Ordensregel der Templer.
Hier ein geschichtlicher Überblick der Templer.
1229 beteiligten sich die Tempelritter an der Eroberung Mallorcas. Historische Übersicht über den Orden:
1118 Gründung in Jerusalem als Arme Bruderschaft vom Tempel durch Hugues de Payens und acht weitere französische...




