Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
E-Book, Deutsch, 837 Seiten
Mangold / Vorderer / Bente Lehrbuch der Medienpsychologie
1. Auflage 2004
ISBN: 978-3-8409-1489-8
Verlag: Hogrefe Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
E-Book, Deutsch, 837 Seiten
ISBN: 978-3-8409-1489-8
Verlag: Hogrefe Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Medien bestimmen unseren Alltag heute in einem Maße, das selbst die euphorischsten Prognosen bei der Einführung verschiedener Leitmedien, wie etwa Buchdruck, Telefon oder Fernsehen, weit übersteigt. Im Lehrbuch werden zunächst die Grundlagen einer empirischen Medienpsychologie dargestellt, z.B. die Schlüsselkonzepte der Mediennutzung und Medienwirkung sowie der Medienkompetenz, aber auch kognitions-, emotions-, entwicklungs-, persönlichkeits- und sozialpsychologische Theorien.
Weiterhin wird über die für dieses Fachgebiet spezifisch relevanten Forschungsmethoden informiert. Die Breite und Vielschichtigkeit der Forschungsfelder der modernen Medienpsychologie wird im dritten Teil des Lehrbuches deutlich.
Hier vermitteln Beiträge aus dem Bereich der »klassischen« Medien als auch der neueren computerbasierten und interaktiven Medien einen umfassenden Eindruck über das breite Spektrum an Aufgabenfeldern. Themen sind z.B. Lesen, Fernsehnutzung und -wirkung, Infotainment und Edutainment, Unterhaltung, Werbung, computervermittelte Kommunikation, E-Learning und netzbasierte Wissenskommunikation, Computer- und Videospiele sowie die sozio-emotionale Dimension des Internet.
Die Herausgeber
Prof. Dr. Roland Mangold, geb. 1953. 1972-1981 Studium der Elektrotechnik und der Psychologie in Darmstadt, Erlangen und Mannheim. 1986 Promotion. 1992 Habilitation. Seit 2001 Professor für Informations- und Kommunikationspsychologie im Studiengang Informationsdesign der Hochschule der Medien in Stuttgart.
Prof. Dr. Peter Vorderer, geb. 1959. 1980-1987 Studium der Psychologie und 1982-1989 der Soziologie in Heidelberg, Mannheim, New York und Michigan. 1992 Promotion. Seit 2002 Professor für Kommunikationswissenschaft und Leiter des Entertainment Schwerpunkts an der Annenberg School for Communication der University of Southern California in Los Angeles.
Prof. Dr. Gary Bente, geb. 1951. 1971-1977 Studium der Psychologie in Regensburg und Saarbrücken. 1985 Promotion. 1990 Habilitation. Seit 1991 Leiter der Arbeitseinheit Differentielle Psychologie/Sozialpsychologie/Medienpsychologie am Psychologischen Institut der Universität zu Köln.
Autoren/Hrsg.
Fachgebiete
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;2
2;Vorwort und Lesehilfe;4
3;I. Grundlagen;8
3.1;1 Zur Geschichte der Medienpsychologie;10
3.1.1;von Sabine Trepte;10
3.1.2;1. Die Vorläufer der Medienpsychologie von 1900 bis in die 1970er Jahre;11
3.1.2.1;1.1 Film- und Fernsehforschung;12
3.1.2.2;1.2 Radioforschung;15
3.1.2.3;1.3 Forschung zu Printmedien;18
3.1.3;2. Die Medienpsychologie als eigenständige Disziplin in den 1980er Jahren;18
3.1.3.1;2.1 Forschungsboom und inhaltliche Konturierung des Faches;19
3.1.3.2;2.2 Institutionalisierung der Medienpsychologie in Deutschland;21
3.1.4;3. Medienpsychologische Themen und Fragen des 21. Jahrhunderts;22
3.1.4.1;3.1 Medienpsychologie heute;22
3.1.4.2;3.2 Ausblick und zukünftige Aufgaben der Medienpsychologie;24
3.1.5;Zusammenfassung;25
3.1.6;Verständnisfragen;26
3.1.7;Weiterführende Literatur;26
3.1.8;Literatur;26
3.2;2 Medienkompetenz;34
3.2.1;von Norbert Groeben;34
3.2.2;1. Problemstellung: Gesellschaftliche Vorgabe einer individuellen Schl sselqualifikation;35
3.2.3;2. Zur konzeptuellen Struktur des Konstrukts Medienkompetenz;37
3.2.4;3. Prozessuale Teilkomponenten als Dimensionen von Medienkompetenz;41
3.2.4.1;3.1 Medienwissen/Medialitätsbewusstsein;41
3.2.4.2;3.2 Medienspezifische Rezeptionsmuster;42
3.2.4.3;3.3 Medienbezogene Genussfähigkeit;43
3.2.4.4;3.4 Medienbezogene Kritikfähigkeit;44
3.2.4.5;3.5 Selektion/Kombination von Mediennutzung;45
3.2.4.6;3.6 (Produktive) Partizipationsmuster;45
3.2.4.7;3.7 Anschlusskommunikationen;46
3.2.5;4. Zur normativen Rechtfertigung der Zielidee Medienkompetenz;47
3.2.6;Zusammenfassung;50
3.2.7;Verständnisfragen;51
3.2.8;Weiterführende Literatur;51
3.2.9;Literatur;51
3.3;3 Mediennutzung und Medienwirkung;58
3.3.1;von Stefanie Leffelsend, Martina Mauch und Bettina Hannover;58
3.3.2;1. Mediennutzung;60
3.3.2.1;1.1 Theorien der Mediennutzung;60
3.3.2.2;1.2 Bed rfnis nach Affiliation;61
3.3.2.3;1.3 Bed rfnis nach Identitätsentwicklung und Selbstpräsentation;63
3.3.3;2. Medienwirkung;64
3.3.3.1;2.1 Historische Betrachtungen zu Medienwirkung und Medienwirkungsforschung;64
3.3.3.2;2.2 Mediale Beeinflussung des Verhaltens;65
3.3.3.3;2.3 Mediale Beeinflussung des Selbstbildes;70
3.3.3.4;2.4 Ver‚nderung sozialer Beziehungen durch die Nutzung medialer Kommunikation;72
3.3.4;Zusammenfassung;74
3.3.5;Verständnisfragen;75
3.3.6;Weiterführende Literatur;75
3.3.7;Literatur;75
3.4;4 Kognitionspsychologische Grundlagen;80
3.4.1;von Stephan Schwan und Friedrich W. Hesse;80
3.4.2;1. Kognition und Medien;81
3.4.2.1;1.1 Kognitionspsychologische Kernannahmen;81
3.4.2.2;1.2 Medien als externe Informationsquellen;82
3.4.3;2. Medienrezeption als Informationsverarbeitung;85
3.4.3.1;2.1 Medienspezifisches Wissen als Rezeptionsvoraussetzung;86
3.4.3.2;2.2 Beanspruchung kognitiver Ressourcen durch Medieninhalte;89
3.4.3.3;2.3 Mediale und mentale Repräsentationen;94
3.4.4;3. Medien und kognitive Systeme im Wechselspiel;97
3.4.4.1;3.1 Medien als kognitive Werkzeuge;97
3.4.4.2;3.2 Medien als sozial-kommunikative Bindeglieder;100
3.4.5;Zusammenfassung;102
3.4.6;Verständnisfragen;103
3.4.7;Weiterführende Literatur;103
3.4.8;Literatur;103
3.5;5 Emotionspsychologische Grundlagen;108
3.5.1;von Dolf Zillmann*;108
3.5.2;1. Affektives Verhalten und Erleben;109
3.5.2.1;1.1 Emotion;111
3.5.2.2;1.2 Stimmung;115
3.5.3;2. Theoretische Ansätze zu Emotion und Stimmung;115
3.5.3.1;2.1 Zentraltheorien;116
3.5.3.2;2.2 Kognitive Theorien;116
3.5.3.3;2.3 Periphere Theorien;117
3.5.3.4;2.4 Lerntheorien;118
3.5.4;3. Integrative Theorien;118
3.5.4.1;3.1 Drei-Faktoren-Emotionstheorie;119
3.5.4.2;3.2 Drei-Faktoren-Stimmungstheorie;122
3.5.5;4. Theorie der Erregungs bertragung;122
3.5.6;5. Empathische Vermittlung von Emotion und Stimmung;123
3.5.6.1;5.1 Dispositionstheorie;124
3.5.6.2;5.2 Dispositionale Reversion;124
3.5.7;6. Medien, Emotion und Stimmung;125
3.5.7.1;6.1 Affekte durch informierende Darstellungen;125
3.5.7.2;6.2 Affekte durch unterhaltende Darstellungen;126
3.5.7.3;6.3 Geltungsbereich der Erregungs bertragung;127
3.5.7.4;6.4 Stimmungsmanipulation und Stimmungsmanagement;128
3.5.8;Zusammenfassung;128
3.5.9;Verständnisfragen;129
3.5.10;Weiterführende Literatur;129
3.5.11;Literatur;130
3.6;6 Entwicklungspsychologische Grundlagen;136
3.6.1;von Michael Charlton;136
3.6.2;1. Einleitung;137
3.6.3;2. Zwei Wege zum Erwerb des Medienumgangs;137
3.6.4;3. Sozial-kognitive Voraussetzungen der Rezeption;138
3.6.4.1;3.1 Gefühlsansteckung;139
3.6.4.2;3.2 Empathie;139
3.6.4.3;3.3 Kindliche Theorien ber das eigene Denken;140
3.6.4.4;3.4 Perspektiven bernahme;141
3.6.4.5;3.5 Die Entwicklung einzelner kognitiver Funktionen:;142
3.6.4.6;Verarbeitungsgeschwindigkeit, Vorwissen und Gedächtnis;142
3.6.5;4. Die Entwicklung des Bild- und Textverständnisses;143
3.6.5.1;4.1 Sprachverarbeitung versus Bildverarbeitung;143
3.6.5.2;4.2 Filme verstehen lernen;145
3.6.5.3;4.3 Der Erwerb der Realitäts-Fiktions- Unterscheidung;148
3.6.5.4;4.4 Lesen lernen und Freude am Lesen entwickeln;149
3.6.6;5. Aufwachsen in der Mediengesellschaft;150
3.6.7;Zusammenfassung;153
3.6.8;Verständnisfragen;153
3.6.9;Weiterführende Literatur;153
3.6.10;Literatur;154
3.7;7 Persönlichkeitspsychologische Grundlagen;158
3.7.1;von Manfred Schmitt;158
3.7.2;1. Einführung und Zielsetzung;159
3.7.3;2. Konzeptionen von Persönlichkeit;159
3.7.3.1;2.1 Zeitliche Stabilität;160
3.7.3.2;2.2 Transsituative Konsistenz;160
3.7.3.3;2.3 Dimensionales versus kategorisches Persönlichkeitsmodell;160
3.7.3.4;2.4 Beschreibende versus erklärende Persönlichkeitskonstrukte;161
3.7.3.5;2.5 Inhaltliche Ausdehnung des Persönlichkeitsbegriffs;161
3.7.4;3. Bedeutung von Persönlichkeitskonzeptionen für die Medienpsychologie;161
3.7.5;4. Funktionale Beziehungen zwischen Persönlichkeit und Medien;162
3.7.5.1;4.1 Persönlichkeit als Ursache;163
3.7.5.2;4.2 Persönlichkeit als Wirkung;168
3.7.5.3;4.3 Persönlichkeit als Moderator;172
3.7.6;Zusammenfassung;173
3.7.7;Verständnisfragen;175
3.7.8;Weiterführende Literatur;175
3.7.9;Literatur;176
3.8;8 Sozialpsychologische Grundlagen;182
3.8.1;von Bettina Hannover, Martina Mauch und Stefanie Leffelsend;182
3.8.2;1. Einleitung;183
3.8.3;2. Wie Menschen medial vermittelte Information verstehen: Soziale Informationsverarbeitung;184
3.8.3.1;2.1 Schemageleitete Informationsverarbeitung;184
3.8.3.2;2.2 Automatische versus kontrollierte Informationsverarbeitung;186
3.8.4;3. Wie Menschen massenmediale Information nutzen: Soziale Vergleichsprozesse;190
3.8.4.1;3.1 Wer vergleicht sich mit wem?;190
3.8.4.2;3.2 Aufwärts- versus Abwärtsvergleiche;191
3.8.4.3;3.3 Massenmedien als Quelle sozialer Vergleichsinformation;191
3.8.4.4;3.4 Der "Third-Person"-Effekt;194
3.8.5;4. Wie Menschen auf medial vermittelte Information reagieren;194
3.8.5.1;4.1 Sozialer Einfluss;194
3.8.5.2;4.2 Einstellungen;197
3.8.6;Zusammenfassung;200
3.8.7;Verständnisfragen;200
3.8.8;Weiterführende Literatur;201
3.8.9;Literatur;201
4;II. Methoden;206
4.1;9 Inhaltsanalyse medialer Angebote;208
4.1.1;von Gary Bente und Nicole C. Krämer;208
4.1.2;1. Die inhaltsorientierte Perspektive in der Medienforschung;209
4.1.3;2. Inhaltsanalyse als Methode: Definitionen und Abgrenzungen;210
4.1.3.1;2.1 Definitionsversuche zur Inhaltsanalyse;210
4.1.3.2;2.2 Funktionsbereiche inhaltsanalytischer Forschung;211
4.1.3.3;2.3 Zum erweiterten Gegenstand medialer Inhaltsanalysen;213
4.1.4;3. Zur Differenz qualitativer und quantitativer Inhaltsanalysen;216
4.1.4.1;3.1 Qualitative Inhaltsanalyse am Beispiel der Ethnographic Content Analysis ( ECA);218
4.1.4.2;3.2 Quantitative Inhaltsanalyse am Beispiel des Interaktiven Videoanalysesystems ( INVAS);221
4.1.5;4. Spezielle Verfahrensfragen und Problemstellungen;225
4.1.5.1;4.1 Kodier- und Transkriptionsverfahren;225
4.1.5.2;4.2 Kategorienbildung und Wahl der Analyseeinheiten;227
4.1.5.3;4.3 Kodierertraining und Reliabilität;228
4.1.5.4;4.4 Stichprobenauswahl;228
4.1.5.5;4.5 Computereinsatz in der Inhaltsanalyse;228
4.1.6;Zusammenfassung;229
4.1.7;Verständnisfragen;230
4.1.8;Weiterführende Literatur;230
4.1.9;Literatur;231
4.2;10 Telemetrische Verfahren;236
4.2.1;von Frank Schwab und Dagmar Unz;236
4.2.2;1. Einleitung: Was ist Telemetrie? Prinzipielle Kennzeichen und Vorgehensweise;237
4.2.3;2. Telemetrische Verfahren als eine Beobachtungsmethode der Zuschauerforschung;237
4.2.4;3. Verschiedene Arten von Telemetern;240
4.2.4.1;3.1 Die C-Box;241
4.2.4.2;3.2 Passive Telemeter;241
4.2.4.3;3.3 Aktive Telemeter;243
4.2.4.4;3.4 Klassifizierung verschiedener Telemeter;243
4.2.5;4. Die aktive Telemetrie in der Zuschauerforschung Deutschlands;244
4.2.6;5. Die Daten: Kennwerte und Auswertungsstrategien;248
4.2.7;6. Gütekriterien und Aussagekraft telemetrischer Daten;250
4.2.7.1;6.1 Validität passiver Telemeter;250
4.2.7.2;6.2 Reliabilität und Validität aktiver Telemeter;251
4.2.7.3;6.3 Aussagekraft telemetrischer Daten;252
4.2.8;7. Forschungsperspektiven;253
4.2.9;Zusammenfassung;255
4.2.10;Verständnisfragen;256
4.2.11;Weiterführende Literatur;256
4.2.12;Literatur;256
4.3;11 Online-Research;258
4.3.1;von Bernad Batinic;258
4.3.2;1. Einleitung;259
4.3.3;2. Untersuchungsverfahren in elektronischen Netzwerken;259
4.3.3.1;2.1 Fragebogenuntersuchungen im Internet;260
4.3.3.2;2.2 WWW-Experimente;263
4.3.3.3;2.3 Online-Interviews und Gruppendiskussionen im WWW-Chat;264
4.3.3.4;2.4 Server-Log-Analysen;266
4.3.3.5;2.5 Beobachtung in virtuellen Welten;267
4.3.4;3. Rekrutierung von Proband/inn/en im Internet;268
4.3.4.1;3.1 Freie Rekrutierung von Proband/inn/en;268
4.3.4.2;3.2 Rekrutierung auf Basis vorhandener Adressenlisten;268
4.3.4.3;3.3 Exkurs: Online-Panel;269
4.3.5;4. Datenqualität;270
4.3.5.1;4.1 Validität bei Online-Befragungen;270
4.3.5.2;4.2 Reliabilität bei Online-Befragungen;271
4.3.5.3;4.3 Verfahrensvergleichende Studien;272
4.3.6;5. Ausblick;273
4.3.7;6. Fazit;274
4.3.8;Zusammenfassung;274
4.3.9;Verständnisfragen;275
4.3.10;Weiterführende Literatur;275
4.3.11;Literatur;275
4.4;12 Psychophysiologische Wirkungsforschung: Grundlagen und Anwendungen;278
4.4.1;von Guido Kempter und Gary Bente;278
4.4.2;1. Einleitung;279
4.4.3;2. Anwendungsfelder und Fragestellungen psychophysiologischer Medienforschung;280
4.4.4;3. Biologische Grundlagen;283
4.4.4.1;3.1 Kortikale Funktionen;283
4.4.4.2;3.2 Subkortikale Strukturen;284
4.4.4.3;3.3 Periphere Organsysteme;285
4.4.5;4. Psychophysiologische Indikatoren;286
4.4.5.1;4.1 Allgemeine Aktivierungskonzepte;287
4.4.5.2;4.2 Spezifische Indikatorkonzepte;287
4.4.5.3;4.3 Vorteile psychophysiologischer Indikatoren;289
4.4.6;5. Erfassung und Analyse psychophysiologischer Prozesse bei der Medienrezeption;290
4.4.6.1;5.1 Messverfahren und -instrumente;290
4.4.6.2;5.2 Integrierte Datenanalyse;292
4.4.6.3;5.3 Verlaufsanalyse und Parametrisierung;295
4.4.7;Zusammenfassung;298
4.4.8;Verständnisfragen;299
4.4.9;Weiterführende Literatur;299
4.4.10;Literatur;300
4.5;13 Erfassung und Analyse des Blickverhaltens;304
4.5.1;von Gary Bente;304
4.5.2;1. Einleitung;305
4.5.3;2. Von der Leseforschung zur Medienforschung: Entwicklungslinien und Anwendungsfelder der Blickregistrierung;306
4.5.4;3. Biologische und psychologische Grundlagen der Blickforschung;310
4.5.4.1;3.1 Anatomische und physiologische Grundbegriffe;310
4.5.4.2;3.2 Augenbewegungen und kognitive Prozesse: Funktionale Differenzierungen des Blickverhaltens;313
4.5.5;4. Okulometrische Erhebungs- und Analysemethoden;317
4.5.5.1;4.1 Messung von Augenbewegungen und Blickrichtung;317
4.5.5.2;4.2 Aufbereitung und Auswertung von Blickdaten;324
4.5.6;Zusammenfassung;327
4.5.7;Verständnisfragen;328
4.5.8;Weiterführende Literatur;328
4.5.9;Literatur;328
4.6;14 Usability-Testing;332
4.6.1;von Hartmut Wandke;332
4.6.2;1. Einleitung;334
4.6.2.1;1.1 Was ist Usability?;334
4.6.2.2;1.2 Usability-Testing als zentrale Phase des Usability-Engineering-Prozesses;334
4.6.2.3;1.3 Gegenstand des Usability-Testing;336
4.6.2.4;1.4 Usability bei Neuen Medien;336
4.6.2.5;1.5 Usability und Prototyping;337
4.6.2.6;1.6 Usability durch iterative, benutzerorientierte, partizipative und experimentelle Entwicklung von Medien und Inhalten;338
4.6.2.7;1.7 Usability-Kriterien;339
4.6.3;2. Prinzipien des Usability-Testing;341
4.6.3.1;2.1 Usability-Testing als eine Form der Usability-Evaluation;341
4.6.3.2;2.2 Möglichkeiten und Grenzen von Usability-Tests;341
4.6.3.3;2.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu psychologischen Experimenten;342
4.6.3.4;2.4 Prinzipielle Vorgehensweise beim Usability-Testing;342
4.6.4;3. Vorbereitung von Usability-Tests;343
4.6.4.1;3.1 Benutzertypen und Stichprobenbildung;343
4.6.4.2;3.2 Entwicklung von Testszenarien;344
4.6.4.3;3.3 Orientierung an Vorg‚ngerversionen versus innovative Lösung;344
4.6.4.4;3.4 Aufgabenauswahl und -konstruktion: das Konzept des Testing- the- Limits;345
4.6.4.5;3.5 Versuchsplanung;345
4.6.5;4. Methoden des Usability-Testing;346
4.6.5.1;4.1 Formen von Usability-Testing-Methoden;346
4.6.5.2;4.2 Beobachtung von Benutzungsprozessen;347
4.6.5.3;4.3 Videokonfrontation;348
4.6.5.4;4.4 Constructive Interaction und Teach-Back- Methode;348
4.6.5.5;4.5 Benutzerbefragungen;349
4.6.6;5. Durchführung von Usability-Tests;351
4.6.6.1;5.1 Aufbau eines Usability-Labors;351
4.6.6.2;5.2 Beteiligte Personen und ihre Funktionen;352
4.6.6.3;5.3 Werkzeuge und Programme zur Durchf hrung von Usability-Tests;353
4.6.7;6. Auswertung von Usability-Tests;353
4.6.7.1;6.1 Diskussion der Ergebnisse mit Benutzer/inne/n;353
4.6.7.2;6.2 Prozess- und Ergebnisrückmeldungen an Entwickler/ innen und Autor/inn/en;354
4.6.8;7. Professionalisierung des Usability-Testing;354
4.6.8.1;7.1 Kosten-Nutzen-Kalkulation beim Usability-Testing;354
4.6.8.2;7.2 Methodenbewertungen und -vergleiche;355
4.6.8.3;7.3 Usability-Testing als externes Dienstleistungsangebot;355
4.6.8.4;7.4 Die Zukunft des Usability-Testing;356
4.6.9;Zusammenfassung;356
4.6.10;Verständnisfragen;357
4.6.11;Weiterführende Literatur;358
4.6.12;Literatur;358
4.7;15 Laborexperimentelle Methoden;362
4.7.1;von Gerhild Nieding und Peter Ohler;362
4.7.2;1. Einleitung;363
4.7.3;2. Vorannahmen bei der Erforschung der Informationsverarbeitung medialer Texte;363
4.7.3.1;Das Zusammenspiel von Form und Inhalt;364
4.7.3.2;Anwendung von Methoden aus der Forschung zum Textverstehen;364
4.7.4;3. Die experimentelle Überprüfung der Informationsverarbeitung medialer Texte im Labor;365
4.7.4.1;3.1 Das audiovisuelle Stimulusmaterial;366
4.7.4.2;3.2 Rezeptionsbegleitende Messverfahren (echte Online-Mße);367
4.7.4.3;3.3 Rezeptionsbegleitende Messverfahren, die die Filmexposition unterbrechen (Quasi-Online-Maße);374
4.7.4.4;3.4 Messverfahren, die im Anschluss an die Filmrezeption erhoben werden (Offline-Maße);377
4.7.4.5;3.5 Filme als Material bei Experimenten zum Textverstehen von Kindern;378
4.7.5;Zusammenfassung;379
4.7.6;Verständnisfragen;380
4.7.7;Weiterführende Literatur;380
4.7.8;Literatur;380
4.8;16 Qualitative Methoden;384
4.8.1;von Margrit Schreier;384
4.8.2;1. Qualitative Forschung im Überblick;385
4.8.3;2. Erhebungsverfahren;386
4.8.3.1;2.1 Interviewverfahren;386
4.8.3.2;2.2 Gruppendiskussion;388
4.8.3.3;2.3 Erhebung und Rekonstruktion Subjektiver Theorien;389
4.8.3.4;2.4 Beobachtungsverfahren;390
4.8.3.5;2.5 Weitere qualitative Erhebungsverfahren in Medienpsychologie und - forschung;391
4.8.4;3. Auswertungsverfahren;391
4.8.4.1;3.1 Hermeneutisch-interpretative Verfahren;391
4.8.4.2;3.2 Objektive Hermeneutik;392
4.8.4.3;3.3 Inhaltsanalyse;393
4.8.4.4;3.4 Konversations- und Gesprächsanalyse;395
4.8.5;4. Komplexe Forschungsdesigns und - ansätze;396
4.8.5.1;4.1 Ethnografie und Cultural Studies;396
4.8.5.2;4.2 Strukturanalytische Rezeptionsforschung;397
4.8.5.3;4.3 Medien- und Lesebiografien;398
4.8.5.4;4.4 Weitere Forschungsdesigns und -ansätze;399
4.8.6;5. Gütekriterien qualitativer Forschung;399
4.8.7;Zusammenfassung;401
4.8.8;Verständnisfragen;402
4.8.9;Weiterführende Literatur;402
4.8.10;Literatur;403
4.9;17 Ansätze zur Analyse von Wirkungsverläufen;408
4.9.1;von Monika Suckfüll;408
4.9.2;1. Einleitung;409
4.9.3;2. Prozesse in der medienpsychologischen Forschung;409
4.9.3.1;2.1 Prozessformen;409
4.9.3.2;2.2 Datenerhebungsmethoden;409
4.9.4;3. Datenaggregation oder Einzelfallanalyse?;410
4.9.4.1;3.1 Probleme der Aggregation;410
4.9.4.2;3.2 Kombination von Längs- und Querschnittanalyse;411
4.9.5;4. Datenauswertung mittels zeitreihenanalytischer Verfahren;411
4.9.5.1;4.1 Datenbasis und Abh‚ngigkeiten der Messwerte;411
4.9.5.2;4.2 ARIMA-Modelle nach Box und Jenkins;412
4.9.5.3;4.3 Interventionsanalyse;414
4.9.5.4;4.4 Beispielanalyse;415
4.9.5.5;4.5 Chancen und Grenzen des Verfahrens;419
4.9.6;5. Methodologische und theoretische Implikationen;420
4.9.6.1;5.1 Besonderheiten der Untersuchungskonzeption;420
4.9.6.2;5.2 Differenzierungskriterien für Prozessparameter;421
4.9.7;Zusammenfassung;422
4.9.8;Verständnisfragen;422
4.9.9;Weiterführende Literatur;422
4.9.10;Literatur;423
5;III. Problemfelder und Anwendungen;424
5.1;18 Lesen;426
5.1.1;von Ursula Christmann;426
5.1.2;1. Vorstrukturierung: Die kognitive Konstruktivität des Lesens als Basis aller Mediennutzung;427
5.1.3;2. Globale Modelle des Lesens;427
5.1.4;3. Teilprozesse des Lesens;429
5.1.4.1;3.1 Basale Wahrnehmungsprozesse;429
5.1.4.2;3.2 Prozesse der Buchstaben- und Worterkennung;430
5.1.4.3;3.3 Satzebene;433
5.1.4.4;3.4 Textebene;435
5.1.5;4. Lesen und neue Medien;440
5.1.6;Zusammenfassung;442
5.1.7;Verständnisfragen;443
5.1.8;Weiterf hrende Literatur;443
5.1.9;Literatur;443
5.2;19 Musikrezeption und Radionutzung;450
5.2.1;von Holger Schramm;450
5.2.2;1. Thematische Einordnung;451
5.2.3;2. Angebot und Nutzung von Musik und Radioangeboten;451
5.2.3.1;2.1 Erscheinungsformen von Musik;451
5.2.3.2;2.2 Angebot und Nutzung von Musiktontr‚gern;452
5.2.3.3;2.3 Angebot und Nutzung von Radioangeboten;453
5.2.4;3. Auswahlverhalten;454
5.2.5;4. Motive der Musik- und Radiorezeption;456
5.2.6;5. Modi der Musik- und Radiorezeption;458
5.2.7;6. Wirkungen der Musik- und Radiorezeption;461
5.2.8;Zusammenfassung;465
5.2.9;Verständnisfragen;465
5.2.10;Weiterführende Literatur;465
5.2.11;Literatur;466
5.3;20 Fernsehnutzung und Fernsehwirkung;472
5.3.1;von Holger Schramm und Uwe Hasebrink;472
5.3.2;1. Begriffsklärungen;473
5.3.3;2. Spezifische Merkmale des Fernsehens;474
5.3.4;3. Angebot und Nutzung von Fernsehprogrammen;476
5.3.5;4. Auswahlverhalten;478
5.3.5.1;4.1 "Nutzen" und "Belohnung" durch Fernsehen;478
5.3.5.2;4.2 Selektive Auswahl (Selective Exposure) und Stimmungsmanagement (Mood Management) durch Fernsehen;481
5.3.5.3;4.3 Auswahlverhalten durch Routinen und Nutzungsmuster;482
5.3.6;5. Rezeption und Aneignung;483
5.3.6.1;5.1 Rezeptionssituation;483
5.3.6.2;5.2 Der Prozesscharakter der Rezeption;484
5.3.6.3;5.3 Die Beziehung zwischen Medieninhalt und Rezipient/ in;486
5.3.6.4;5.4 Medienaneignung;487
5.3.7;6. Fernsehwirkungen;488
5.3.7.1;6.1 Fernsehen wirkt auf Denkschemata und Wissen: Kultivierungsforschung;488
5.3.7.2;6.2 Fernsehen bestimmt die Tagesordnung von Themen: Agenda- Setting- Forschung;489
5.3.7.3;6.3 Fernsehen wirkt auf Einstellungen: Persuasionsforschung;490
5.3.7.4;6.4 Fazit zur Wirkungsforschung;491
5.3.8;Zusammenfassung;493
5.3.9;Verständnisfragen;493
5.3.10;Weiterf hrende Literatur;494
5.3.11;Literatur;494
5.4;21 Nachrichten;500
5.4.1;von Dagmar Unz und Frank Schwab;500
5.4.2;1. Einleitung;501
5.4.3;2. Fragestellungen der Nachrichtenforschung;503
5.4.4;3. Nachrichtenproduktion und Nachrichteninhalte;505
5.4.4.1;3.1 Gatekeeping;506
5.4.4.2;3.2 Nachrichtenwertfaktoren;506
5.4.4.3;3.3 Framing;507
5.4.4.4;3.4 Nachrichteninhalte und Veränderungen in der Berichterstattung;509
5.4.4.5;3.5 Fazit: Nachrichten als Spiegel des Weltgeschehens?;510
5.4.5;4. Nachrichtenrezeption und -wirkung;511
5.4.5.1;4.1 Rolle des Rezipienten/der Rezipientin bei der Verarbeitung und Wirkung von Fernsehnachrichten;511
5.4.5.2;4.2 Einfluss medialer Eigenschaften bei der Verarbeitung und Wirkung von Nachrichten;514
5.4.5.3;4.3 Interaktion von Rezipient/ in und Medium: Beispiel Agenda- Setting, Wissenskluft und Framing;517
5.4.5.4;4.4 Fazit;520
5.4.6;5. Nachrichten in Krisenzeiten;520
5.4.7;Zusammenfassung;523
5.4.8;Verständnisfragen;525
5.4.9;Weiterführende Literatur;525
5.4.10;Literatur;525
5.5;22 Infotainment und Edutainment;534
5.5.1;1. Mediale Informations- und Unterhaltungsangebote - eine fragwürdige Unterscheidung;535
5.5.2;2. Infotainment;537
5.5.2.1;2.1 Gründe für das verstärkte Aufkommen von Infotainment;537
5.5.2.2;2.2 Formen von Infotainment;539
5.5.2.3;2.3 Wirkungen von Infotainment;541
5.5.2.4;2.4 Fazit;543
5.5.3;3. Edutainment;543
5.5.3.1;3.1 Formen von Edutainment;543
5.5.3.2;3.2 Wirkungen von Edutainment;544
5.5.3.3;3.3 Fazit;546
5.5.4;Zusammenfassung;546
5.5.5;Verständnisfragen;547
5.5.6;Weiterführende Literatur;547
5.5.7;Literatur;548
5.6;23 Unterhaltung;550
5.6.1;von Peter Vorderer;550
5.6.2;1. Unterhaltung als Problem;551
5.6.3;2. Vom akademischen Missfallen an der Unterhaltung: Missverst‚ndnisse, Vorverständnisse und Definitionsversuche eines vielschichtigen Phänomens;552
5.6.4;3. Unterhaltung als Rezeptionsphänomen;555
5.6.4.1;3.1 Motivationale Aspekte: Mood-Management;556
5.6.4.2;3.2 Erlebensaspekte: Affective Disposition;557
5.6.4.3;3.3 Wirkungsaspekte: Erregungstransfer und das Problem l‚ngerfristiger Unterhaltungswirkungen;559
5.6.5;4. Exemplarisch ausgewählte Bereiche des Unterhaltungserlebens;561
5.6.6;5. Kann man sich auch mit interaktiven Medien unterhalten?;563
5.6.7;6. Defizite und Desiderata;564
5.6.8;Zusammenfassung;565
5.6.9;Verständnisfragen;565
5.6.10;Weiterführende Literatur;566
5.6.11;Literatur;566
5.7;24 Pornografie;572
5.7.1;von Dolf Zillmann*;572
5.7.2;1. Zur Bedeutung von Pornografie in der Medienforschung;573
5.7.3;2. Zur Definition von Pornografie;573
5.7.3.1;2.1 Pornografie versus Erotik;573
5.7.3.2;2.2 Das Anstößige und das "Gesunde";574
5.7.3.3;2.3 Darstellungsorientierte Definitionen;575
5.7.4;3. Inhalte, Nutzung und Märkte;576
5.7.5;4. Befürchtungen über die Wirkungen von Pornografie;578
5.7.5.1;4.1 Sexuelle Gefühllosigkeit, Nötigung und Vergewaltigung;579
5.7.5.2;4.2 Erosion familienbezogener Werthaltungen;579
5.7.5.3;4.3 Pornotopia und sexuelle Unzufriedenheit;580
5.7.6;5. Wirkungsmechanismen;580
5.7.6.1;5.1 Verallgemeinerung rezipierter sexueller Darstellungen;580
5.7.6.2;5.2 Soziales Lernen in der Sexualität;581
5.7.6.3;5.3 Sozialer Vergleich in der Sexualität;582
5.7.7;6. Medienpsychologische Studien zu den Wirkungen von Pornografie;582
5.7.7.1;6.1 Unmittelbare Reaktionen auf Pornografie;583
5.7.7.2;6.2 Einstellung zu Sexualität;583
5.7.7.3;6.3 Sexuelle Gefühllosigkeit;584
5.7.7.4;6.4 Neigung zu sexueller Gewalt;584
5.7.7.5;6.5 Familienbezogene Werthaltungen und Kinderwunsch;585
5.7.7.6;6.6 Zufriedenheit mit dem eigenen Sexualleben;586
5.7.8;7. Zur Ontogenese erotischer Präferenzen;586
5.7.9;8. Pornografie und Medienpolitik;587
5.7.10;Zusammenfassung;588
5.7.11;Verständnisfragen;589
5.7.12;Weiterführende Literatur;589
5.7.13;Literatur;590
5.8;25 Medien und Gewalt;594
5.8.1;von Uli Gleich;594
5.8.2;1. Einleitung;595
5.8.3;2. Gewaltdarstellungen in den Medien, insbesondere im Fernsehen;596
5.8.3.1;2.1 Gesetzliche Rahmenbedingungen der Darstellung von Gewalt in den Medien;596
5.8.3.2;2.2 Definition und Operationalisierung von Gewalt;597
5.8.3.3;2.3 Ergebnisse inhaltsanalytischer Untersuchungen - Gewaltprofilanalysen;598
5.8.3.4;2.4 Zur Problematik von Inhaltsanalysen;599
5.8.4;3. Zur Rezeption violenter Medienangebote;600
5.8.4.1;3.1 Wahrnehmung von Gewaltdarstellungen;600
5.8.4.2;3.2 Nutzung von Mediengewalt;601
5.8.4.3;3.3 Motive und Funktionen der Nutzung violenter Medienangebote;602
5.8.5;4. Die Wirkung medialer Gewaltdarstellungen;604
5.8.5.1;4.1 Theoretische Ansätze der Mediengewaltwirkung;605
5.8.5.2;4.2 Methoden und Ergebnisse der Gewaltwirkungsforschung;608
5.8.5.3;4.3 Weitere Effekte;612
5.8.5.4;4.4 Theoretische Erklärungen der Mediengewaltwirkung;613
5.8.6;5. Fazit;617
5.8.7;Zusammenfassung;618
5.8.8;Verständnisfragen;619
5.8.9;Weiterführende Literatur;619
5.8.10;Literatur;620
5.9;26 Werbung;626
5.9.1;von Axel Mattenklott;626
5.9.2;1. Die Werbewirtschaft in Deutschland;627
5.9.3;2. Werbeziele;629
5.9.3.1;2.1 Werbeerfolg;629
5.9.3.2;2.2 Werbewirkung;630
5.9.4;3. Der Prozess der Werbewirkung;630
5.9.4.1;3.1 Aufmerksamkeit und Verstehen;631
5.9.4.2;3.2 Einstellungen;632
5.9.4.3;3.3 Markenimages und Markenpersönlichkeiten;637
5.9.4.4;3.4 Die Bindung von Gefühlen an Marken;638
5.9.4.5;3.5 Kaufintention und Kaufverhalten;642
5.9.5;4. Merkmale der Konsument/ inn/ en: Zielgruppen;643
5.9.5.1;4.1 Segmentierung;643
5.9.5.2;4.2 Die Identifizierung von Zielgruppen;643
5.9.5.3;4.3 Ansätze zur Beschreibung von Zielgruppen;644
5.9.6;Zusammenfassung;646
5.9.7;Verständnisfragen;647
5.9.8;Weiterführende Literatur;647
5.9.9;Literatur;647
5.10;27 Mensch-Computer-Interaktion;650
5.10.1;von Nicole C. Krämer;650
5.10.2;1. Einleitung;651
5.10.3;2. Ist der Computer ein Medium? Definitionen und Abgrenzungen;651
5.10.4;3. Geschichte der Mensch-Computer- Interaktion - Entwicklung der Interface-Metaphern;652
5.10.5;4. Medienpsychologische Kernaspekte im Rahmen der Untersuchung von Mensch-Computer-Interaktion;656
5.10.5.1;4.1 Modelle der Mensch-Computer-Interaktion;656
5.10.5.2;4.2 Variablenkomplexe;659
5.10.6;5. Aktuelle Entwicklungen im Bereich der Interface Gestaltung;667
5.10.6.1;5.1 Virtuelle Realität als universelle Interface-Metapher;667
5.10.6.2;5.2 Anthropomorphe Schnittstellen;669
5.10.7;6. Fazit und Ausblick;671
5.10.8;Zusammenfassung;672
5.10.9;Verständnisfragen;673
5.10.10;Weiterführende Literatur;673
5.10.11;Literatur;673
5.11;28 Computervermittelte Kommunikation;680
5.11.1;von Tilo Hartmann;680
5.11.2;1. Einleitung;681
5.11.3;2. Hilfreiche Unterscheidungskriterien von computervermittelter Kommunikation;681
5.11.4;3. Theoretische Modellierung der computervermittelten Kommunikation;683
5.11.4.1;3.1 Selektionsmodelle;683
5.11.4.2;3.2 Wirkungsmodelle;685
5.11.5;4. Medienpsychologische Aspekte der cvK im sozialen Kontext ( social orientation) und im organisatorischen Kontext ( task orientation);689
5.11.5.1;4.1 Sozio-emotional relevante Beziehungen: Computervermittelte Kommunikation im sozialen Kontext;689
5.11.5.2;4.2 Entscheidungsfindung und Aufgabenbewältigung: Computervermittelte Kommunikation im organisatorischen Kontext;692
5.11.6;5. Fazit und Ausblick;694
5.11.7;Zusammenfassung;695
5.11.8;Verständnisfragen;695
5.11.9;Weiterführende Literatur;696
5.11.10;Literatur;696
5.12;29 Computer- und Videospiele;702
5.12.1;von Christoph Klimmt;702
5.12.2;1. Einleitung;703
5.12.2.1;1.1 Bedeutung und Verbreitung von Computer- und Videospielen;703
5.12.2.2;1.2 Was sind Computer- und Videospiele?;703
5.12.2.3;1.3 Geschichte der Computer- und Videospiele;704
5.12.2.4;1.4 Konstitutive Merkmale von Computer- und Videospielen;704
5.12.2.5;1.5 Multiplayer-Spiele;707
5.12.3;2. Der Prozess des Computerspielens: medienpsychologische Modellierung und Gründe der Faszinationskraft;708
5.12.3.1;2.1 Die elementare Ebene: Mensch-Computer- Interaktion und Selbstwirksamkeit;709
5.12.3.2;2.2 Die mittlere Ebene: partielle Autonomie des Computersystems;710
5.12.3.3;2.3 Die allgemeine Ebene: Simulation realer Aktionszusammenhänge;711
5.12.3.4;2.4 Das spezifische Unterhaltungspotenzial von Multiplayer-Spielen;712
5.12.4;3. Geschlechtsunterschiede, Wirkungen und Nutzen: zentrale Fragestellungen der Medienpsychologie mit Bezug zu Computer- und Videospielen;712
5.12.4.1;3.1 Die Gender-Frage: Warum spielen Jungen häufiger und ausdauernder als Mädchen?;713
5.12.4.2;3.2 Die Gewalt-Frage: Födern brutale Computerspiele Aggression im Alltag?;714
5.12.4.3;3.3 Die Nutzen-Frage: Lehren und Lernen mit Computerspielen?;717
5.12.5;4. Fazit und medienpsychologischer Ausblick;717
5.12.6;Zusammenfassung;718
5.12.7;Verständnisfragen;719
5.12.8;Weiterführende Literatur;719
5.12.9;Literatur;719
5.13;30 Interaktives Lernen mit Multimedia;724
5.13.1;von Heike Schaumburg und Ludwig J. Issing;724
5.13.2;1. Einleitung;725
5.13.3;2. Eigenschaften von Multimedia: Multimodalit‚t, Multicodierung und Interaktivität;725
5.13.4;3. Formen von Multimedia;726
5.13.4.1;3.1 (Multimediale) „bungsprogramme, tutorielle Systeme, ITS;726
5.13.4.2;3.2 Simulationen und Mikrowelten;727
5.13.4.3;3.3 Hypermediale Systeme;728
5.13.4.4;3.4 Anwendungssoftware;729
5.13.5;4. Theoretische Fundierung des Lernens mit Multimedia;730
5.13.5.1;4.1 Lernen mit dem Computer aus der Sicht des Behaviorismus;731
5.13.5.2;4.2 Lernen mit dem Computer aus der Sicht der Kognitionspsychologie;732
5.13.5.3;4.3 Lernen mit dem Computer aus der Sicht des Konstruktivismus;735
5.13.5.4;4.4 Lernen mit dem Computer aus der Sicht der Motivationspsychologie;737
5.13.6;5. Effektivität und Effizienz von Multimedia;739
5.13.6.1;5.1 Lernermerkmale, Schulfach und Anwendungskontext;741
5.13.6.2;5.2 Lernprogrammtypen und Gestaltungsmerkmale;741
5.13.6.3;5.3 Motivation und Einstellung;741
5.13.6.4;5.4 Grenzen meta-analytischer Evaluation von Multimedia;742
5.13.7;Zusammenfassung;743
5.13.8;Verständnisfragen;744
5.13.9;Weiterführende Literatur;745
5.13.10;Literatur;745
5.14;31 E-Learning und netzbasierte Wissenskommunikation;750
5.14.1;von Bernd Weidenmann, Manuela Paechter und Karin Schweizer;750
5.14.2;1. Einleitung;751
5.14.2.1;1.1 E-Learning-Szenarien;751
5.14.2.2;1.2 Wissenskommunikation in Netzwerken;752
5.14.3;2. Theorien zur computervermittelten Wissenskommunikation;753
5.14.3.1;2.1 Clark und Brennan: Die Sicherstellung des gemeinsamen Verstehens (Grounding);753
5.14.3.2;2.2 Daft und Lengel: Die Medienreichhaltigkeit (Media- Richness-Theorie);756
5.14.3.3;2.3 Dennis und Valacich: Die Synchronizität von Medien ( Media- Synchronicity- Theorie);758
5.14.3.4;2.4 Sozialpsychologische Theorien zur Kommunikation: Soziale Präsenz und soziale Informationsverarbeitung;760
5.14.4;3. Anwendungen;762
5.14.4.1;3.1 Lernplattformen und virtuelle Seminare;762
5.14.4.2;3.2 Wissensmanagementsysteme;766
5.14.5;Zusammenfassung;771
5.14.6;Verständnisfragen;772
5.14.7;Weiterführende Literatur;772
5.14.8;Literatur;772
5.15;32 Sozio-emotionale Dimensionen des Internet;776
5.15.1;von Nicola Döring;776
5.15.2;1. Relevanz des Themengebietes;777
5.15.3;2. Strukturierung des Forschungsfeldes;778
5.15.3.1;2.1 Theorieorientierter Zugang;780
5.15.3.2;2.2 Empirieorientierter Zugang;781
5.15.3.3;2.3 Diskursorientierter Zugang;782
5.15.3.4;2.4 Fazit;784
5.15.4;3. Internet-Nutzung und Identitäten;784
5.15.4.1;3.1 Neue Identit‚ten: Virtuelle Identit‚ten?;785
5.15.4.2;3.2 Bestehende Identit‚ten;787
5.15.5;4. Internet-Nutzung und interpersonale Beziehungen;788
5.15.5.1;4.1 Neue Beziehungen: Cyberbeziehungen?;788
5.15.5.2;4.2 Bestehende Beziehungen;790
5.15.6;5. Internet-Nutzung und soziale Gruppen;791
5.15.6.1;5.1 Neue Gruppen: Online-Gemeinschaften?;791
5.15.6.2;5.2 Bestehende Gruppen;793
5.15.7;6. Ausblick;793
5.15.8;Zusammenfassung;793
5.15.9;Verständnisfragen;794
5.15.10;Weiterführende Literatur;795
5.15.11;Literatur;795
6;Die Autorinnen und Autoren des Bandes;800
7;Autorenregister;806
8;Sachregister;824
9;Mehr eBooks bei www.ciando.com;0
(S. 566-567)
Pornografie ist so alt wie die Kunst des Geschichtenerzählens. Lange Zeit war die Wirklichkeitstreue ihrer Darstellung sehr gering, und elaborierte Formen wie Zeichnungen und Gemälde waren nur wenigen Privilegierten zugänglich. Das hat sich mit der Ankunft moderner, leistungsfähiger Technologien zur Herstellung und Verbreitung von Medieninhalten grundlegend gewandelt. Technische Fortschritte ermöglichen es heute jedermann, einschließlich Jugendlichen und Kindern, sich jegliche Form sexueller Betätigung in großer grafischer Detailfülle, in authentischen Farben und bewegten Bildern zugänglich zu machen und anzusehen. Jedes Mitglied der Gesellschaft ist – so scheint es – aufgeklärt über sexuelle Möglichkeiten, die meist jenseits der eigenen begrenzten Vorstellung liegen. Es wird allgemein angenommen, dass die anregende Kraft einer derartigen Förderung sexueller Fantasie und Motivation einen gewissen Einfluss auf die Sexualität insgesamt ausübt. Die Meinungen über diesen Einfluss gehen jedoch weit auseinander. Manche befürchten, die Gesellschaft würde „übersexualisiert" und sexuelle Anomalien würden sich zu Alltäglichkeiten und damit zu einem Problem für die Gesellschaft entwickeln. Andere betrachten die Diffusion von Pornografie in die Gesellschaft als befreiende Revolution, welche neue Wege zu einer immer weiter wachsenden sexuellen Gratifikation aufzeigt und anregt.
Ein Großteil der westlichen Welt, insbesondere europäische Kulturen, haben Pornografie als ein Element der so genannten sexuellen Revolution stillschweigend hingenommen oder sogar offen begrüßt. Andere Kulturen haben sich dagegen gesträubt, Pornografie allgemein zugänglich zu machen, insbesondere mit Blick auf Jugendliche und Kinder. In den Vereinigten Staaten haben Bedenken der Öffentlichkeit über den Einfluss von Pornografie auf die sexuelle Moral die Bundesregierung in Washington zur Bildung von Ausschüssen veranlasst, welche in Erfahrung bringen sollten, was durch wissenschaftliche Forschung über diesen vermuteten Einfluss bekannt ist. Die Ausschüsse setzten sich aus führenden Medienpsycholog/inn/en und anderen Sozialwissenschaftler/inne/n zusammen. Außerdem wurden Forschungsprojekte zu diesem Einfluss von den Ausschüssen in Auftrag gegeben. Die Wirkung von Pornografie wurde damit auf die nationale Agenda gesetzt, was ihrer wissenschaftlichen Untersuchung einen starken Antrieb verlieh. Aus diesem Grund haben die Wirkungen von Pornografie in den USA und auch in Kanada ebenso viel, wenn nicht sogar mehr Aufmerksamkeit von Wissenschaftler/ inne/n erfahren als die Wirkungen von Gewalt in den Medien. Pornografie und Mediengewalt wurden und sind heute noch die dominierenden Bereiche der Medienwirkungsforschung. Im starken Gegensatz dazu hat die Forschung in Deutschland und anderen europäischen Ländern Gewalt in den Medien in den Mittelpunkt gestellt und der Pornografie vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Diese Vernachlässigung lässt es nützlich erscheinen, zum einen die Nachweise von Wirkungen der häufigen Pornografienutzung zu betrachten, die in der nordamerikanischen Forschung erbracht wurden, und sich zum anderen mit den psychologischen Theorien zu beschäftigen, welche diese Wirkungen erklären.
2.1 Pornografie versus Erotik
Etymologisch betrachtet heißt Pornografie „Schriften über Huren". Die meisten Lexika definieren Pornografie jedoch als – wie auch immer geartete – Darstellung sexueller Handlungen. Diese Beschreibung wird häufig um den angenommenen Zweck der Rezeption ergänzt, nämlich das Auslösen sexueller Erregung. Erotische Darstellungen werden oftmals ganz ähn lich definiert und von Pornografie nur durch die Zuschreibung von größerem literarischen und künstlerischen Wert unterschieden.
Moralische Erwägungen verkomplizieren die am Material orientierte Konzeption von Pornografie und Erotik. Einige Wissenschaftler (z.B. Linsley, 1989, S. 346) kennzeichnen Pornografie als „das Obszöne, … das Zügellose, das Unzüchtige, … das Lüsterne, das Wollüstige, das Unanständige, das Schmutzige und Dreckige". Erotik dagegen gilt als Darstellung unschädlicher, sinnlicher Sexualität.
Aus der Sicht der Frauenbewegung unterscheidet die Feministin Gloria Steinem (1980) in vergleichbarer Weise zwischen „guter" Erotik und „schlechter" Pornografie. Im Gegensatz zu anderen Kritiker/inne/n nennt sie die Darstellungsformen sexueller Handlungen, die als Pornografie gebrandmarkt oder als Erotik bezeichnet werden sollten. Konkret verurteilt Steinem (1980, S. 37) alle Darstellungen von Sex, in denen „Gewalt, Dominanz und Zwang" ausgeübt werden. Explizit verurteilt sie Medienangebote, in denen Frauen die gewalttätige Beherrschung und Erniedrigung durch Männer zu genießen scheinen. Erotische Darstellungen enthalten solche verwerflichen Handlungen nicht und zeigen stattdessen „für alle Beteiligten angenehmen Sex zwischen Menschen, die genug Macht besitzen, um aus freiem Willen daran teilzunehmen" (Steinem, 1980, S. 37).




