Martens | Atemholen | Buch | 978-3-86356-141-3 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 2, 268 Seiten, KART, Format (B × H): 145 mm x 200 mm

Reihe: Orpheus

Martens

Atemholen

Neue und Ältere Gedichte 1984-2015
Erscheinungsjahr 2016
ISBN: 978-3-86356-141-3
Verlag: Pop, Traian

Neue und Ältere Gedichte 1984-2015

Buch, Deutsch, Band 2, 268 Seiten, KART, Format (B × H): 145 mm x 200 mm

Reihe: Orpheus

ISBN: 978-3-86356-141-3
Verlag: Pop, Traian


Atemholen. Neue und Ausgewählte Gedichte 1984-2015.

Klaus Martens begann in den späten Sechziger Jahren regelmäßig Gedichte zu schreiben und zu veröffentlichen. Seine Schreibweisen nahmen zunächst amerikanische Einflüsse auf, etwa japanisierende Entwürfe in der Art Gary Snyders sowie der Collagetechniken und assoziativen Textbauweisen John Ashberys, den er bei längeren USA-Aufenthalten, beschäftigt mit Studien über Wallace Stevens, gelegentlich übersetzt hatte. Die Ergebnisse dieser Arbeit erschienen ab 1984 in einem ersten Gedichtband und zahlreichen Veröffentlichungen in Literaturmagazinen und Zeitschriften. Martens verließ diese Richtung in den folgenden zwei Bänden zugunsten einheimischer Thematik und manchmal surrealistisch anmutender Methode. Zu einigen längeren Gedichten traten Ende der 1980er bis Ende der 1990er Jahre zahlreiche größere Übersetzungsprojekte, darunter Werke von Wallace Stevens, Dylan Thomas und Derek Walcott, die weithin besprochen wurden. Bis Mitte der Nuller Jahre wurde Martens zugleich stark durch seinen Beruf als Literaturwissenschaftler in Anspruch genommen, wobei sich viele seiner Veranstaltungen und Veröffentlichungen mit Lyrik befassten. Mit Beginn des neuen Jahrtausends wandte sich Klaus Martens wieder zunehmend der eigenen Lyrik zu und präsentierte sie in regelmäßigen Lesungen, auch in den elektronischen Medien. Die Veröffentlichung (2005) einer revidierten Fassung seines Langgedichts von 1995 – „Die Fähre“ – machte den neuen Anfang, gefolgt von zahlreichen weiteren Veröffentlichungen, darunter 12 Gedichtbücher.

„Die Fähre“ ist der erste Gedichtband seit langem, den ich in einem Zug durchlas.

Ich kenne kein schöneres Langgedicht über die Kindheit.… „Vierzehn andere Gedichte“ folgen. Aus ihnen läßt sich unschwer lesen, daß wir mit Martens einen erstklassigen Lyriker haben, jemand der eine sichere, eigene Sprache hat. . . . . Ein Schatz." (Frank Milautzcki).

Liest man die Gedichte nacheinander, verblüfft einen die leise Vielfalt der Töne, die variable Form, der Gedankenreichtum, das gut Beobachtete und trefflich Verdichtete. Wer sich einliest, findet Humor und Ironie, wer sich einlässt, wird nicht sich nicht verlassen vorkommen – ein Kleinod für den Lyrikfreund!“ (Harald Loch).

„Sein Ton mag wehmütiger, der Blick auf das Leben, dieses „verzweifelt einzige Leben“ melancholischer geworden sein. Was den Reichtum an Bildern, die schnörkellose Ästhetik angeht, so (haben) Klaus Martens’ neue (Gedichte) nichts an Intensität eingebüßt. Man kann es Lyrik ohne Netz und doppelten Boden nennen, die Spiegelung von Seelenzuständen (Johannes Kloth).

Klaus Martens beschreibt die Natur, die er sieht, eine zerstörte, teilweise verschwundene, jedenfalls schwindende Natur, aber er konstatiert nur und klagt nicht . . . . Er zieht sich höchstens bisweilen in Ironie zurück. Die Texte sind rhythmisch perfekt, sie arbeiten mit traditionellen Mitteln und scheuen auch einzelne, verstreute Reime nicht. Man merkt, . . . hier ist einer dabei, sein Werk zu vollenden (Ursula Teicher-Maier).

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Inhalt

Neue Gedichte

Atemholen / 7
Mit neuem Anlauf / 8
Wortfang / 9
Drei Gedichte zur Zeit / 10
1 Gummiboot / 10
2 Dutzende ertrinken / 11
3 Unsere Kinder / 12
Vorstellungen und Träume / 13
Unzeitige Peinlichkeit / 14
Altes Ich / 15
Am Strand / 16
Beinahe Stevenson / 17
Bestimmte Dinge / 18
Biblisch / 19
Bodenradar / 20
Bericht für eine spätere Kommission / 21
Durchgang / 23
Ein Odysseus / 24
Einpacken / 25
Entkommen / 26
Entlassung / 27
Es kommt näher / 28
Gedankenstrich / 29
Im Abteil / 30
Im Graben / 31
Katabasis / 32
Kurze Rückkehr / 33
Mitten im Regen / 34
Nach Triest / 35
Neu / 36
Oktoberfarben / 37
Papier schneidet wie ein Messer / 38
Sand / 39
Schritt um Schritt / 40
Soll es so sein / 41
Speleologe / 42
Umsonster Rat / 43

Anderswo, nicht hier (2015)
Auf Kurs / 47
Bergab laufen / 48
Im neuen Mittelalter / 49
Weiterstreben / 50
Verfolger / 51
Der andere Quell / 52
In Heisler / 53
Du kennst das ja / 54
Goodbye, Heart / 55
Guter Gott / 56
Ich durfte lesen / 57
Mit der Guarneri / 58
Was der Almanach sagt / 59
Nie vergehen die Zeiten / 60
Sprachgefühle / 61
Umatilla / 62
Ein Guerillakämpfer / 63
Wo sie sind / 64
Woher ich bin / 65
Anderswo, nicht hier / 66

Bei den Vogelinseln (2014)
Naturgedichte / 69
Ernten / 70
Gedankensuche / 71
Geschick / 72
Nebel / 73
Cello / 74
Neue Musik / 75
Schnupfen / 76
Steinerweichen / 77
Stumpf und Stiel / 78
Tage gibt es / 79
Zusammenbruch / 80
Vor der Abfahrt / 81
Vogelkundlerin / 82

Siebenachtel Leben (2013)
Choral der Krähen / 85
Fischadler / 86
Ein Kenner / 87
Lächeln wie Brot / 88
Mein leeres Haus / 89
Noch einer / 90
Hütchen / 91
Repräsentant / 92
Robinson / 93
Fünf Stücke Welt / 94
Fremdes / 99
Routine / 100
Schöne Tage / 101
Schwierig / 102
Siebenachtel Leben / 103
Tanz / 104

Abwehrzauber (2012)
Armer Hund / 107
Herbsthafen / 109
Is me, Mr. Oyowa / 110
Entdeckung der Masken / 111
Schattenspiele / 112
Liebesmitte / 113
Mein Gedicht / 114
Mondgedicht / 115
Andromeda / 116
Nördlicher Himmel / 117
Relativität / 118
Nichtsnutz / 119
Verquerung / 120
Vom Schneemann / 121
Was Herbst heißt / 122
Paradies / 123
Heimat ist / 125

Alter Knochen spricht (2011)
Ich bin’s / 129
Un-Poetik / 130
Eine Gnade / 131
Jugendlied / 132
Karibischer Dichter / 133
Kinderstube / 134
Kindheit / 135
Mythologie / 136
Kraftanstrengung / 137
Entdeckung / 138
Maimusik / 139
Wenn Klarheit wird / 140
Spielraum / 141
Was wohl wäre / 142
Welt ohne Feinde / 143
Vesper / 144
Betstunden / 145
Lebensende / 146

Schwedenbuch (2011)
In Schweden / 149
Schnee kommt / 150
Mond und See / 152
Rilke flog über Schonen / 153
Märchenwald / 155
Gänseflug / 157
Bienenwirt / 158
Was Musik macht (2010)
Das Gedicht ist ein Kasten / 161
Was Musik macht / 162
Eigenschaften der Bäume / 164
Scharen von Staren / 165
Zehn Grad Minus / 166

Das wunderbare Draußen (2010)
Das wunderbare Draußen / 169
Amerika sind wir / 171
Am Ende der Welt / 172
Fremdsprache / 173
Fossilien / 174
Tauwetter / 175
Alpträume sind aus Wolken gemacht / 176
Schiefer Turm / 177

Die Fähre (1995, 2005)
Die Fähre / 181
Ich liebe / 207
Diese drei / 208
Oktobernacht / 209
Häuserzeilen / 210
Allerwelt / 211
Feiertagsmorgen, Toronto / 212
Sei willkommen in deinem Leben / 213
Tochter geht für sich / 214
Atlantis / 215
Ansagen / 216

Frühe Gedichte (1984-1994)
Im Wendekreis des Fragezeichens / 219
Ende einer Metapher / 221
Aufgesperrter Fluchtpunkt / 222
Leben in der dritten Person / 226
Unverfehlt / 230
Kraftfeld / 231
Wurf, Entwurf / 232
Lokalnachrichten / 234
Zoo in San Diego / 235
Sternentaucher / 236
Mansarde mit Blick / 237
Ein Mittwochmorgen / 238
Wo immer sie sind / 239
Scherbengedichte I – X / 240
Liebesdienst / 245
Gärtner / 246
Sommernachtstraum / 247
Im Gefolge einer Wolke / 248
Tod einer Muse / 249
Barockmusik / 250
Überblick / 251

Lyrische Reise durch Zeit und Raum. Nachwort

von Barbara Zeizinger / 253
Quellenangaben / 259
Kritikerstimmen / 260



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