Mason | In den Armen des Rebellen | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 369 Seiten

Mason In den Armen des Rebellen

Roman
1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-95885-454-3
Verlag: venusbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz

Roman

E-Book, Deutsch, 369 Seiten

ISBN: 978-3-95885-454-3
Verlag: venusbooks
Format: EPUB
Kopierschutz: PC/MAC/eReader/Tablet/DL/kein Kopierschutz



Der prickelnde Reiz des Verbotenen ... 'In den Armen des Rebellen' von Bestsellerautorin Connie Mason jetzt als eBook bei venusbooks. Wyoming, 1868: Während des Kriegs hat Jess Gentry als Arzt auf Seiten der Rebellen zahlreiche Leben gerettet. Nun ist er auf der Flucht: Er wird wegen eines Verbrechens gesucht, das er nicht begangen hat. Da steht er plötzlich einem Kopfgeldjäger gegenüber. Der Fremde hat auffallend hübsche Augen ... denn unter dem Hut und der engen Lederkleidung verbirgt sich kein Mann, sondern Meg, die schönste Frau, die Jess je gesehen hat! Obwohl sie eigentlich Feinde sein sollten, brandet sofort heiße Leidenschaft zwischen ihnen auf - eine Leidenschaft, die sie beide in tödliche Gefahr bringt ... Der Wilde Westen - ein Ort voller Abenteuer und Leidenschaft: Freuen Sie sich auf den zweiten Teil von Connie Masons erfolgreicher Serie über die drei rebellischen Gentry-Brüder! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'In den Armen des Rebellen' von Romance-Expertin Connie Mason. Lesen ist sexy: venusbooks - der erotische eBook-Verlag.

Connie Mason hat früh ihre Leidenschaft für das Lesen und Schreiben entdeckt. 1984 veröffentlichte sie ihren ersten Roman. Im Jahr 1990 wurde die Amerikanerin vom »Romantic Times Magazine« zur »Erzählerin des Jahres« gekürt. Die Bestsellerautorin hat bereits mehr als 50 historische Liebesromane erfolgreich veröffentlicht. Heute lebt Connie Mason mit ihrem Mann in Florida. Sie hat drei Kinder und neun Enkel. Bei venusbooks veröffentlicht Connie Mason: »In den Armen des Lords« »In den Armen des Marquis« »Rebell meines Herzens« »Die Liebe des Outlaws« »Die Leidenschaft des Outlaws« »Das Verlangen des Outlaws« »In den Fängen des Wikingers« »Die Gefangene des Ritters« »Die Geliebte des Schwarzen Ritters« »In den Armen des Ritters« »Die Gefangene des Lairds« »Der Rebell und die Schöne« »In den Armen des Rebellen« »Ein unwiderstehlicher Rebell« Die letzten drei Romane sind auch im Sammelband »Die Liebe der Rebellen« erhältlich.

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Weitere Infos & Material


Kapitel 1
Wyoming Territorium, 1868 Die Dunkelheit hatte sich bereits über das Land gesenkt, als Jess Gentry seinen erschöpften Wallach zwischen einer Gruppe Balsampappeln zügelte, von denen die Ufer des Lodgepole River gesäumt waren. Seine attraktiven Gesichtszüge spiegelten Erschöpfung wider. Er konnte sich nicht erinnern, jemals so müde gewesen zu sein, abgesehen vielleicht von den Kriegsjahren, in denen seine ärztlichen Fälligkeiten rund um die Uhr gebraucht worden waren. Jess schwang sich vom Pferd, sattelte es ab und band es mit den Zügeln so an einen Baum, dass es in Reichweite von saftigem Gras und Wasser stand. Er fragte sich, ob er es wagen konnte, am nächsten Tag nach Cheyenne zu reiten, um sein letztes Geld für den dringend benötigten Proviant auszugeben. Eigentlich war er ziemlich zuversichtlich, dass er nicht erkannt werden würde, denn die Steckbriefe konnten kaum so schnell bis ins Territorium Wyoming gelangt sein. Jess streckte die müden Glieder und machte sich daran, mit trockenem Holz, das er in der Nähe fand, ein Feuer zu machen. Als es brannte, stöberte er in seinem Sack mit den schwindenden Vorräten nach dem verkratzten Kaffeetopf, den er in irgendeinem namenlosen Grenzort im nordwestlichen Kansas gekauft hatte. Mit schleppenden Schritten ging er zum Fluss hinunter und füllte den Topf mit Wasser. Dann kramte er einen fast leeren Kaffeebeutel hervor, schüttete den letzten Rest des Kaffeepulvers ins Wasser und stellte den Topf zum Kochen aufs Feuer. Während er darauf wartete, dass der Kaffee kochte, fand er etwas Dörrfleisch, ein trockenes Brötchen und eine Dose Bohnen. Er öffnete die Dose mit seinem Messer und stellte sein Abendessen auf den Boden neben einen verbeulten Zinnteller und eine Blechtasse. Fast zu müde, um zu essen, lehnte er sich gegen seinen Sattel zurück und nippte genießerisch an dem frisch gekochten Kaffee. Er war so, wie er ihn liebte: heiß, schwarz und stark. Stark genug, um ihm die Zehen zusammenzuziehen. Er schloss die Augen und genoss es, wie die heiße Flüssigkeit wohlige Wärme in seinem Magen verbreitete. Unwillkommene Bilder erschienen hinter seinen geschlossenen Lidern. Der Krieg. Der Tod. Der schreckliche Gestank von verstümmeltem Fleisch. Fleisch, das er zu flicken versuchte. Männer starben. Junge Männer mit bartlosen Gesichtern, die ihn mit hoffnungsvollen Augen anblickten. Ältere Männer mit harten Gesichtszügen, auf ein Wunder hoffend, jedoch zu erfahren in der Schlacht, um wirklich eines zu erwarten. Gott, der Krieg ist so sinnlos!, dachte Jess mit einem Seufzen. Dennoch hatte er der Konföderation mit Stolz gedient und Männer gerettet, die ohne seine ärztlichen Fähigkeiten gestorben wären. Am Ende war die Konföderation vernichtet worden, um sich nie wieder zu erheben, doch Jess wusste, dass sein Können als Arzt stets gebraucht wurde. Er war nahe dran einzuschlafen, als er hörte, wie sich jemand seinem Lagerfeuer näherte. Sofort verschwand seine Trägheit, und er zog seinen Revolver und wartete angespannt. Zwei Männer ritten in den Lichtkreis des Feuers und saßen ab. »Hallo Pilger«, grüßte einer der Männer. »Wir haben deinen Kaffee eine Meile weit gerochen. Etwas dagegen, wenn wir dir Gesellschaft leisten?« »Ich habe nur einen Becher, und den brauche ich leider selbst«, erwiderte Jess vorsichtig, nicht sehr begierig darauf, diese rau aussehenden Männer an seinem Lager willkommen zu heißen. Ihre Bärte waren mindestens eine Woche alt, und sie rochen nach Bier und nach billigem Parfüm, das von Huren bevorzugt wurde. »Wir haben selbst Becher«, sagte der Mann. »In diesem Fall könnt ihr euch bedienen«, erwiderte Jess und schob seinen Revolver ins Halfter zurück. »Vielen Dank. Bist du von hier, Pilger?« »Nein. Ich komme aus Kansas.« »Kansas. Aha. Ich und Lucky haben Kansas vor einiger Zeit besucht. Mein Name ist Calder, Jay Calder. Dies hier ist mein Bruder Lucky.« »Seid ihr die Calder-Brüder?«, platzte Jack heraus. Die Calder-Brüder hatten vor ein paar Monaten eine Bank in Topeka überfallen und einen Mann erschossen. Aber er hatte gehört, dass es drei Brüder gab, nicht nur zwei. Jay stieß seinen Bruder in die Rippen. »Weißt du was? Der Pilger hat schon von uns gehört.« Er musterte Jess abschätzend. »Du siehst aus wie ein Mann, der selbst auf der Flucht ist.« »Das könnte man sagen«, erwiderte Jess vage. Er war nicht bereit, irgendetwas gegenüber diesen harten Banditen zuzugeben. »Nun, Gleich und Gleich gesellt sich gern«, meinte Lucky lachend. »Wie heißt du, Pilger?« »Jess wird reichen.« Jay nahm zwei Zinnbecher aus seinen Satteltaschen, füllte sie mit Kaffee und reichten einen Lucky. Dann setzten sie sich mit übereinander geschlagenen Beinen hin, rollten sich Zigaretten und tranken. »Ich hörte, es gibt drei Calder-Brüder«, bemerkte Jess. Jays Miene verfinsterte sich. »Wir haben Danny gestern begraben. Er fing sich vor zwei Tagen bei dem Bankraub in Cheyenne eine Kugel ein. Wir dachten, er kommt durch, aber er verblutete, bevor wir ihn zu einem Doc bringen konnten, dem wir vertrauten. Es ist verdammt schade um ihn. Er war das Baby der Familie. Ich weiß nicht, wie wir es Ma erklären sollen. Wir haben ihr versprochen, uns um ihn zu kümmern.« Sie tranken schweigend Kaffee. Die Calder-Brüder trauerten um ihren jüngeren Bruder, und Jess fragte sich, wie er mit heiler Haut aus der Begegnung mit ihnen herauskommen konnte. Eine sanfte Brise umspielte die schwarz gekleidete Gestalt, die sich hinter einem Baum duckte. Sie näherte sich so geräuschlos, dass weder Jess noch die Calders bemerkten, dass sie beobachtet wurden. Den Hut tief ins Gesicht gezogen, schlich die Gestalt näher und spannte zwei Sechsschüsser. Während die drei Männer entspannt und unaufmerksam am Feuer lagerten, tauchte der Eindringling aus der Dunkelheit jenseits des Lagerfeuers auf und trat mit beiden Waffen im Anschlag in den Lichtkreis des flackernden Feuers. Jess und die Calders sprangen auf die Füße, und jeder von ihnen griff nach seinem Revolver. »Keine Bewegung! Hände über den Kopf. Wer zu den Waffen greift, wird erschossen. Ob ihr tot oder lebendig seid, macht keinen Unterschied für mich.« Die Stimme klang tief, kehlig und wild. »Ein gottverdammter Kopfgeldjäger!«, stieß Jay hervor. »Woher, zur Hölle, kommst du?« »Ich bin hier, nur das zählt. Schnallt die Gurte ab und lasst die Eisen fallen. Alle drei Calders auf einmal abzuliefern, ist ein Bonus, mit dem ich nicht gerechnet hatte.« »Moment mal«, protestierte Jess. »Ich bin kein Calden« Der Blick des Kopfgeldjägers glitt in Jess’ Richtung. »Halts Maul«, sagte er verächtlich. »Du und deine Brüder, ihr habt vor zwei Tagen einen Bankangestellten in Cheyenne erschossen. Es juckt mich nicht, wer es getan hat, ihr seid alle schuldig.« »Aber ich bin nicht…« »Lasst die Eisen fallen«, wiederholte der Kopfgeldjäger. »Hübsch vorsichtig.« Als Jay zögerte, schoss der Kopfgeldjäger so genau gezielt, dass die Kugel Jays Ohr streifte. Jay brüllte auf und presste eine Hand aufs Ohr. »Verdammt, das war nicht nötig.« »Dann tu, was ich sage.« Die Stimme klang so kalt, dass Jess erschauerte. Er schnallte seinen Revolvergurt ab und ließ ihn fallen. Lucky folgte seinem Beispiel, Jay ebenfalls. Der Kopfgeldjäger trat näher in den Feuerschein. Eine große, schlanke Gestalt ganz in Schwarz. Seine Hose umspannte Hüften, die fast weiblich gerundet waren; das bauschige Hemd war an der schmalen Taille in den Hosenbund gestopft; außerdem trug er einen schwarzen Hut, der das Gesicht beschattete, in dem nur grüne Augen zu erkennen waren. »Du«, sagte der Kopfgeldjäger und nickte zu Jess. »Hol dein Lasso und verschnüre deine Brüder. Und keine Dummheiten, wenn dir dein Leben lieb ist.« Jess band sein Lasso vom Sattel los und näherte sich vorsichtig Lucky, um ihn als Ersten zu fesseln. Der Kopfgeldjäger war ihm zu schießwütig, und er wollte ihn nicht reizen. Später würden die Behörden den Irrtum erkennen, und alles würde in Ordnung kommen. Es sei denn, man fand irgendwie heraus, dass Jess Gentry steckbrieflich gesucht wurde. Plötzlich war die Hölle los. Irgendwo aus seiner Kleidung zauberte Lucky eine kleine Pistole hervor. Der Kopfgeldjäger erkannte die Gefahr und feuerte im selben Augenblick wie Lucky. Jess beobachtete entsetzt, wie beide Kugeln trafen. Lucky drehte sich langsam und stürzte zu Boden, und ein roter Fleck breitete sich unterhalb seiner Schulter aus. Der Kopfgeldjäger stieß einen fast weibisch schrillen Schrei aus und stürzte vornüber. Jess rannte zu dem Kopfgeldjäger, und Jay fiel neben seinem Bruder auf die Knie. »Er lebt!«, rief Jay. »Du wirst nicht abkratzen wie Danny, nicht wahr, Lucky?« »Bring mich zu einem Doc«, keuchte Lucky und hielt sich die verletzte Schulter. »Dieser verdammte Kerl hat mich angeschossen.« »Den mache ich dafür kalt«, zischte Jay. »Wir bringen dich sofort zu einem Doc.« Er blickte zu Jess, der den Kopfgeldjäger herumgedreht hatte und nach dem Puls tastete. »Ist der Bastard tot?« Jess war nahe daran zu lügen, um dem Kopfgeldjäger das Leben zu retten. Leider stöhnte der Narr in diesem Moment laut auf. »Er lebt noch!«, stieß Jay hervor. »Leg ihn um, Pilger. Wenn du es nicht machst, knall ich ihn ab.« Jay kroch über den Boden zu seinem Waffengurt, zog einen Revolver aus einem der Halfter und richtete ihn auf den Kopfgeldjäger. Jess erkannte, dass er schnell denken und noch schneller handeln musste, um dem Mann das Leben zu...



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