E-Book, Deutsch, 256 Seiten
Matthöfer Maria Magdalena - Erwachensweg und Leben mit Jeshua
1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-95447-413-4
Verlag: AMRA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
E-Book, Deutsch, 256 Seiten
ISBN: 978-3-95447-413-4
Verlag: AMRA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
TANJA MATTHÖFER wirkt als Channelmedium, spirituelle Lehrerin und Seminarleiterin in Velbert. Bereits als Kind hellfühlig, fühlt sie sich mit großer Liebe der Natur und dem Leben verbunden. Nach einer Nahtoderfahrung in ihrer Jugend kam es zu Kontakten mit Verstorbenen. Daraus entwickelte sich eine große Liebe und Hingabe, Seelen ins Licht zu begleiten und dadurch Klärungsprozesse und Erdheilungen zu unterstützen. Eine lebensverändernde Begegnung mit einem Engel erschloss ihr die Verbindung zu den Bewusstseinsebenen der Quelle und öffnete bei ihr die Fähigkeit des Channelns. Danach beschritt sie bewusst den Weg der Selbstbefreiung und lernte dabei, ihr Leben von Grund auf glücklich und liebevoll neu zu gestalten. Seit 2007 begleitet sie Menschen dabei, erhöhte Bewusstseinszustände zu öffnen, ihre Medialität zu schulen, Lebensblockaden zu erlösen und ein erfülltes, selbstbestimmtes Leben zu erschaffen. Sie ist eng mit der Essenz der göttlichen Quelle, Engeln und Aufgestiegenen Meistern verbunden, empfängt neues Wissen und vermittelt göttliche Impulse in der Zeit des Aufstiegs und der Meisterschaft auf der Erde. Tanja: 'Von Herzen möchte ich Menschen inspirieren und unterstützen, ihr Herz und Bewusstsein in einer Zeit des Wandels zu öffnen und ihre Göttlichkeit auf Erden zu leben.'
Autoren/Hrsg.
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Das heilige Versprechen der Quelle
»Der größte Schmerz entsteht aus der gewaltigen Begrenzung unserer Göttlichkeit, in die wir selbst für bestimmte Erfahrungen einwilligen.«
Das heilige Versprechen der Quelle
Seit Anbeginn der Zeit existiert ein heiliges Versprechen der göttlichen Quelle, einer jeden Seele den freien Willen und die göttliche Freiheit zu schenken, alle nur erdenklichen Erfahrungen in den unendlichen Schöpfungswelten erleben zu können.
Es ist das heilige Versprechen, dass keine Seele in ihren Erfahrungen jemals verloren sein wird. Ganz gleich, wie weit sich die Seelen von ihrem göttlichen Bewusstsein auch trennen mögen, eines Tages werden sie sich wieder an ihre göttliche Herkunft erinnern.
Eines Tages wirst auch du einen Punkt auf der Erde erreichen, an dem die gewünschten Erfahrungen, innerhalb bestimmter Begrenzungen deines Bewusstseins, gemacht worden sind, und es regt sich eine Sehnsucht, nach etwas zu suchen, das du scheinbar noch nicht kennst. Diese Suche gilt der Rückverbindung mit deinem wahren göttlichen Selbst. Auf dieser Ebene öffnet sich dein unbegrenztes, multidimensionales Bewusstsein, das du in Wahrheit bist. Ebenen der göttlichen Wirklichkeit, jenseits der irdischen Realität, offenbaren sich schrittweise und werden wieder zugänglich. Dein ganz individueller Erwachensweg, als Mensch auf der Erde, beginnt. Dein göttliches Selbst hat das heilige Versprechen an den Menschen in dir weitergegeben und wartet geduldig darauf, bis alle Trennungsschleier geklärt sind, und du es wieder ganz in dir aufnehmen kannst.
Zu bestimmten Zeiten sendet die göttliche Quelle Boten in die verschiedensten Welten, um die Seelen an ihren göttlichen Ursprung zu erinnern, wenn sie dazu neigen, sich zu sehr mit der erlebten Welt zu identifizieren. Es gibt Zeiten, in denen Seelen inkarnieren, um dieses heilige Versprechen zu erfüllen. Sie sind Boten des Lichtes, der göttlichen Bewusstheit und der göttlichen Worte. Sie tauchen zu den erforderlichen Zeiten in allen erschaffenen Welten auf.
Mir, Maria Magdalena, war lange Zeit nicht bewusst, dass meine Seele die Aufgabe angenommen hatte, einer dieser Botschafter auf der Erde zu sein. Jede Seele, die bereit ist, kann den Weg wählen, sich als Botschafter zu erfahren. Es ist nur eine von unendlichen Erfahrungen, die uns bereichern. Ich ging den Weg gemeinsam mit Jeshua und anderen wundervollen Menschen an unserer Seite. Wir waren eine Gruppe, die inkarnierte, um die Menschen zu dieser Zeit wieder an ihre wahre, göttliche Herkunft zu erinnern.
Wenn sich eine Seele an einen Körper bindet, erlebt sie die prachtvolle Schöpfung nicht mehr nur als ein Beobachter, sondern begibt sich direkt in die jeweilige Welt hinein. Das erzeugt eine tiefe Bindung an den Körper und die Gesetze der ausgewählten Welt. Diese Art von Erfahrung ist einzigartig, doch gleichzeitig können die Identifikationen mit der jeweiligen Welt so mächtig sein, dass die Seele die Wirklichkeit ihrer göttlichen Herkunft vergisst und in der künstlichen Realität zu verharren beginnt. Wird der göttliche Ursprung nicht mehr wahrgenommen, kann in diesem Zustand der Trennung Leid erschaffen werden.
Die göttliche Quelle vernahm den tiefsten Ruf aus den Herzen der Menschen, das göttliche Licht auf der Erde wieder zu schauen und sandte Boten. Dies war der Grund, weshalb Jeshua sich auf seinen besonderen Weg einließ. Es war eine Möglichkeit zu zeigen, dass selbst die größte menschliche Grausamkeit dem reinen göttlichen Geist nichts anzuhaben vermochte. Jeshuas göttliches Selbst konnte seinen Körper bewusst loslassen, indem er seine Identifikationen löste. Und er konnte ihn auferstehen lassen, indem er die Energie seines irdischen Körpers in seine Göttlichkeit aufnahm und ihn als Teil seines Selbst erkannte.
Waren die Seelen zu stark mit den Begrenzungen des menschlichen Bewusstseins identifiziert, so war ihnen eine bewusste Einwirkung auf die irdische Realität nicht mehr möglich. Die Menschen erlebten sich im Leid und als vermeintlich in der Materie gefangen. Sie glaubten, ohne Macht und materielle Güter nicht überleben zu können. Sie hatten sich von ihren Herzensgefühlen und dem Zugang zu ihren göttlichen Fähigkeiten entfernt und suchten ihr Heil in den äußeren Gegebenheiten der Welt.
Jeshua lebte vor, dass Liebe die stärkste Kraft war und dass das göttliche Selbst, im Einklang mit dem menschlichen Sein, wahre Wunder vollbringen konnte. Es war das Wunder der göttlichen Verwirklichung eines erwachten Menschen auf Erden.
Mein Weg an Jeshuas Seite
Ich verbrachte viele meiner Lebensjahre an Jeshuas Seite. Nur selten waren wir kurze Zeit getrennt. Manchmal zog er sich zurück, um in sich zu gehen und neue Horizonte für sich zu eröffnen. Er erklärte mir, dass er in diesen Zeiten Botschaften von Engeln und lichtvollen Lehrern empfing. Sehr lichte Wesen seien bei ihm und er wäre nicht alleine. Diese Zeiten waren sehr wichtig, um seine göttliche Verkörperung weiter zu integrieren. Aus ihnen bezog er sein Wissen über unseren weiteren Weg und die anstehenden Begegnungen. Er empfing Unterricht und neue Einsichten. Sein Körper wurde gesegnet und aufgeladen. Er sah stets sehr erfrischt aus, wenn er aus diesen Tagen des Rückzugs heimkehrte.
Unser Heim war überall. Wir reisten viel und nur wenige Male blieben wir einige Monate an einem Ort. Wir lebten in einfachen Unterkünften, doch fehlte es uns an nichts und wir liebten das naturverbundene Leben. Wir hatten einander, die Natur und unser Leben selbst. Wir hatten unsere gemeinsame Liebe und mehr brauchte es nicht.
Jeshua benötigte eine gewisse Zeit, um mir zu helfen, mein Herz zu öffnen und es ganz für sich zu gewinnen. Er half mir in vielen intensiven Monaten, einige meiner tiefsten Verletzungen zu heilen, bis ich mich ihm gegenüber öffnen konnte.
Ich brauchte Zuwendung und Sanftheit, denn Härte hatte ich in all den Jahren, bevor ich ihn kennenlernte, bereits genügend erfahren. Wir lachten viel miteinander, uns verband ein Gefühl der reinen Unschuld und der Freude am Leben. Wenn wir zusammen waren, brachte es eine ganz reine Ebene des Seins in mir hervor. Hier existierte keine Verletzung, alles fühlte sich rein und unversehrt an. Wir fühlten uns tief und liebevoll verbunden. Ich hätte mir kein schöneres Leben vorstellen können.
Es war kein Zufall, dass wir uns in dieser Lebenszeit trafen. Es war eine Entscheidung unseres tiefsten Herzens und die Schwingung unseres göttlichen Kerns brachte uns zusammen. Weit vor diesem Leben hatten wir beschlossen, den Weg gemeinsam zu gehen. Jeder von uns hatte seine Aufgabe und seinen Anteil am gemeinsamen Gelingen. Erst zusammen war unser Licht vollständig und konnte zur damaligen Zeit eine Veränderung in das Bewusstsein der Menschheit einbetten.
Lange Zeit hatte ich in meinem Leben keine bewusste Erinnerung an vergangene Leben oder an die Wirklichkeit der Lichtwelten. In manchen Träumen meiner Kindheit zeigten sich erste Einblicke. Manchmal träumte ich von wundervollen, lichten Welten mit wogenden Landschaften. Doch ich hatte noch keine Ahnung, dass sie die Erinnerung an eine Wahrheit waren.
Ich nahm bereits sehr früh Gefühlsnuancen in den Menschen wahr, die anderen verborgen blieben. Ich nahm ihre Absichten und Herzensausrichtung wahr. Ich wusste schon sehr früh, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gab, als meine Augen erblicken konnten. Erst während meiner intensiven Erwachenszeit, nachdem unsere Kinder schon selbständiger waren, kamen meine Erinnerungen an andere Leben auf der Erde, an Existenzen in den Lichtreichen und Sternenwelten in gemeinsamen Meditationen und Astralreisen mit Jeshua, wie auch in stillen Momenten mit mir selbst, wieder zurück. Auch Jeshua erinnerte sich zunächst nicht an seine vollständige Geschichte. Er erhielt in seinen ganz jungen Jahren nur so viele Einblicke, wie es wichtig für ihn war.
Ich erlebte viele schöne, leichte Momente in meinem Leben als Maria Magdalena wie auch sehr schmerzliche, die mich veranlassten, so tief in mein Inneres zu blicken, mich selbst so grundsätzlich zu hinterfragen und neu zu entscheiden, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.
Meine zweifellos unbeschwerteste Zeit, vor Jeshuas irdischem Tod und meinem Erwachen, war diejenige, in der ich mich gemeinsam mit ihm und zunächst wenigen Begleitern auf Wanderschaft befand. Diese gesegnete Zeit erstreckte sich über viele Jahre und wir brachten die Botschaft eines freien Lebens zu den Menschen. Erst später kamen weitere, ständige Begleiter hinzu, die den Weg und die Botschaft mit uns teilten, mutige Menschen, die gemeinsam mit uns versuchten, in der damaligen Zeit ein neues Lebensmodell zu erschaffen, das die eigenen Potenziale frei auszuleben erlaubte. Ich war erfüllt vom Pioniergeist eines neuen Abenteuers, das zwar herausfordernd, aber auch unvergleichlich bereichernd war.
Es ging nicht einmal so sehr um Erleuchtung in der...




