May Briefwechsel mit Friedrich Ernst Fehsenfeld II
veränderte Aufl
ISBN: 978-3-7802-1792-9
Verlag: Karl-May-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
1907-1912. Mit Briefen von und an Felix Krais u.a., Band 92 der Gesammelten Werke
E-Book, Deutsch, Band 92, 480 Seiten
Reihe: Karl Mays Gesammelte Werke
ISBN: 978-3-7802-1792-9
Verlag: Karl-May-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
"Mit Band 92 liegt der Briefwechsel zwischen Karl May und seinem zu Lebzeiten wichtigsten Verleger Friedrich Ernst Fehsenfeld aus Freiburg im Breisgau komplett vor. Unser Bild des Menschen und Schriftstellers Karl May mit all seinen Brüchen und inneren sowie äußeren Kämpfen wird durch die Briefbände bedeutend erweitert.
Mit zahlreichen Abbildungen und einem Werk- und Personenregister für beide Bände!"
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;4
2;1907;6
3;1908;145
4;1909;207
5;1910;246
6;1911;289
7;1912;318
8;Anhang;408
8.1;FEHSENFELD ÜBER MAY;410
8.2;KARL MAY UND SEIN VERLEGER;418
8.3;ERINNERUNGEN EINER 84JÄHRIGEN AN KARL MAY;445
8.4;Danksagung;456
8.5;Bildnachweis;458
8.6;Personenregister;459
8.7;Werkregister;473
Briefe
1907
1908
1909
1910
1911
1912
ANHANG
Fehsenfeld über May (1933)
Konrad Guenther: Karl May und sein
Verleger (1934)
Paula Fehsenfeld: Erinnerungen einer
84jährigen an Karl May (1942)
FEHSENFELD AN MAY • 9. Januar 1908 (S. 149-150)
Brief, ms. Kopie
Sehr geehrter Herr Doktor! Indem ich für Ihre schöne Photographie noch nachträglich meinen besten Dank ausspreche6, beehre ich mich, Ihnen anbei die neuen Bilder von Claus Bergen (zum 6. Band der Reise-Erzählungen) zu übersenden.7 Was die Herstellungskosten der „Dorfgeschichten“ anlangt, so wüßte ich nicht, wie man sie verringern könnte. Der Bogen Satz kostet eben soundsoviel, und billigeres Papier zu nehmen, ist auch nicht angängig, (wodurch überhaupt nur einige Hundert Mark gespart werden könnten und wir uns auf das Niveau der Kolportage-Verleger begeben würden.
Verringern lassen sich die Herstellungskosten nur durch größere Aulagen, und wenn die Dorfgeschichten nicht schon in einem anderem Verlag erschienen gewesen wären, so hätte man auch größere Aulagen drucken können. Wie die Sache nun einmal liegt, war es nicht möglich, ohne größeres Risiko mehr als 000 zu drucken. Bei der illustrierten Ausgabe ist ein schnelleres Tempo, als zweimonatlich ein Band, nicht gut angängig aus verschiedenen Gründen:
1.) müßen wir Rücksicht auf die Buchhändler nehmen, die die Bände zur Fortsetzung an ihre Kunden zu liefern haben
2.) wenn wir noch eine weitere Reihe von Künstlern hinzuziehen, würden die verschiedenen ergebnislosen Versuche mit ihnen, die natürlich alle von uns zu zahlen wären, die Kosten derartig erhöhen, daß der verbleibende Reingewinn auf ein Minimum beschränkt würde.




