May | Winnetou. Erster Band | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 7, 544 Seiten

Reihe: Karl Mays Gesammelte Werke

May Winnetou. Erster Band

Reiseerzählung, Band 7 der Gesammelten Werke
veränderte Aufl
ISBN: 978-3-7802-1707-3
Verlag: Karl-May-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Reiseerzählung, Band 7 der Gesammelten Werke

E-Book, Deutsch, Band 7, 544 Seiten

Reihe: Karl Mays Gesammelte Werke

ISBN: 978-3-7802-1707-3
Verlag: Karl-May-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Die berühmte Erzählung um den edlen Apatschen Winnetou und seinen Blutsbruder Old Shatterhand. Charly, der junge Eisenbahnvermesser, wird zum berühmten Westmann Old Shatterhand und erringt die Freundschaft Winnetous. Eine Geschichte voller Abenteuer und Trauer, denn das tragische Schicksal Nscho-tschis und ihres Vaters verleiht ihr jenen Hauch von Schwermut, der über dem verzweifelten Todesringen der roten Rasse liegt.

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Weitere Infos & Material


1;INHALT;4
2;Einleitung;6
3;1. Ein Greenhorn;11
4;2. Die ersten Westmannslorbeeren;36
5;4. Klekih-petra;90
6;5. Am Lagerfeuer;125
7;6. Spurenlesen...;145
8;7. Mit den Kiowas im Bund;160
9;8. In Erwartung der Apatschen;187
10;9. Winnetou in Fesseln;209
11;10. ,Blitzmesser‘;231
12;11. Am Rande des Grabes;257
13;12. ‚Schöner Tag‘;274
14;13. Am Marterpfahl;289
15;14. Auf Leben und Tod;309
16;15. Das Ende eines Feiglings;338
17;16. Blutsbrüder;363
18;17. Ein Herzensgeheimnis;381
19;18. Auf nach Osten!;397
20;19. Der Fluch des Goldes;423
21;20. Eine Fährte weist den Weg;451
22;21. Am Nuggetberg;481
23;22. „...wenn ich mich nicht irre!“;512

Ein Greenhorn
Die ersten Westmannslorbeeren
Wilde Mustangs
Klekih-petra
Am Lagerfeuer
Spurenlesen...
Mit den Kiowas im Bund
In Erwartung der Apatschen
Winnetou in Fesseln
'Blitzmesser'
Am Rande des Grabes
'Schöner Tag'
Am Marterpfahl
Auf Leben und Tod
Das Ende eines Feiglings
Blutsbrüder
Ein Herzensgeheimnis
Auf nach Osten!
Der Fluch des Goldes
Eine Fährte weist den Weg
Am Nuggetberg
"...wenn ich mich nicht irre!"


(S. 450-451)

Kurze Zeit später brachen meine zehn Apatschen auf, um die Berge links, also in einem nach Westen gekrümm- ten Bogen, zu umreiten, während unser Weg ostwärts um die Höhen führte. Als wir vier dann auch aufsaßen, ritt ich zunächst zu Santers Nachtlager und suchte mir eine Stelle, wo der Huf des Pferdes, das ich geritten hatte, tief in den Boden gedrungen war. Von diesem Eindruck nahm ich mir ein ganz genaues Maß auf Papier. Sam Hawkens schüttelte den Kopf dazu und lächelte. „Gehört das auch zur Kunst eines Surveyors, Pferdefüße abzumalen?“ „Nein, aber ein Westmann sollte es können.“ „Der? Warum?“

„Weil es ihm unter Umständen von großem Nutzen sein kann.“ „Inwiefern?“ „Werdet es wohl nachher sehen. Wenn ich eine Pferde- spur finde, vergleiche ich die Stapfen mit dieser Zeich- nung.“ „Ah! Hm! Richtig! Ist gar nicht so übel! Habt Ihr das auch aus Euren Büchern?“ „Nein.“ „Woher denn?“ „Der Gedanke ist mir selber gekommen.“ „Also gibt es wirklich Gedanken, die sich das Vergnü- gen machen, zu Euch zu kommen? Hätte das nicht ge- dacht – hihihihi.“ „Pshaw! Bei mir befinden sie sich jedenfalls wohler als unter Eurer Perücke, Sam!“ „Recht so, recht so!“, rief Will Parker. „Lasst Euch nur nichts mehr von ihm gefallen! Man sieht ja stündlich, dass Ihr ihn überflügelt habt, Sir.“ ,,Schweig!“ herrschte ihn Sam in gemachtem Zorn an.

„Was willst du vom Fliegen verstehen und gar vom Überfliegen! Es ist eine Beleidigung, mich immer bei der Pe- rücke zu nehmen. Ich kann das nicht dulden.“ „Was willst du dagegen machen?“ „Ich schenke sie dir, dann bin ich sie los und du erfährst, was für Gedanken darunter wohnen. Übrigens habe ich ja zugegeben, dass die Ansicht unseres Greenhorns gar nicht so übel ist. Nur hätte er den zehn Apatschen, die die Ber- ge auf der anderen Seite umreiten, auch ein solch schönes Pferdefußbild malen sollen.“ „Ich habe es nicht getan, weil ich es für unnötig hielt“, erklärte ich. „Unnötig? Weshalb?“ „Weil es ihnen nicht zuzutrauen ist, eine Hufspur mit dieser Zeichnung zu vergleichen.

Sie sind in dieser Hin- sicht unbewandert, sodass man ihnen eine Zeichnung wohl vergeblich in die Hände geben würde. Und überdies bin ich überzeugt, dass sie nicht auf Santers Fährte treffen werden.“ „Und ich behaupte das Gegenteil. Nicht wir, sondern sie werden sie finden, denn Santer wird sicher westwärts reiten.“ „Das halte ich nicht für so sicher.“ „Nicht? Als wir ihn trafen, ging sein Weg auch nach Westen. Das ist jetzt wieder so.“ „Schwerlich. Er ist ein durchtriebener Kerl, wie ich aus seinem spurlosen Verschwinden ersehe. Also wird er sich sagen, dass wir den Gedanken haben werden, den Ihr jetzt ausgesprochen habt. Aus diesem Grund wird er in einer anderen Richtung, wahrscheinlich ostwärts, flüchten. Das ist doch nicht schwer zu begreifen.“


Karl May (1842-1912) ist mit einer Auflage von 100 Mio. Exemplaren - davon allein 80 Mio. aus dem Karl-May-Verlag (inkl. Lizenzen) - der meistgelesene Schriftsteller deutscher Sprache! Seine Werke wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Die fremdsprachige Auflage weltweit wird auf weitere 100 Mio. Bände geschätzt.



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