Mayo | Sinnliche Küsse unter spanischer Sonne | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 1809, 144 Seiten

Reihe: Romana

Mayo Sinnliche Küsse unter spanischer Sonne


1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-86295-098-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 1809, 144 Seiten

Reihe: Romana

ISBN: 978-3-86295-098-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Nur einmal noch seine Lippen spüren, sich in seinen starken Armen geborgen fühlen! Als Keisha zufällig ihrem Noch-Ehemann begegnet, flammen in ihr sofort die alten Gefühle für Hunter wieder auf. Drei Jahre sind sie jetzt getrennt, doch sein sinnlicher Mund und seine unergründlichen Augen üben noch immer eine ungeheure Anziehungskraft auf sie aus! Keisha folgt Hunter nach Spanien - sie will endlich Klarheit über ihre Beziehung. Unter südlicher Sonne stellt sie ihn auf seiner Jacht zur Rede: Hat Hunter sie wirklich betrogen und ihre Liebe mit Füßen getreten?



Margaret Mary Mayo wurde am 7. Februar 1935 in der Grafschaft Staffordshire, England, geboren und hat diese Region noch nie verlassen. Sie hatte nie vor Autorin zu werden, obwohl sie das Lesen liebte. Nachdem ihre beiden Kinder, Adrian und Tina, geboren waren und schließlich zur Schule gingen, nahm sie ihre Arbeit als Sekretärin wieder auf. Sie wollte nun ihre Karriere als Sekretärin voranbringen und besuchte eine Abendschule, um eine Fremdsprache zu lernen. Dort kam ihr plötzlich die Idee, selbst einen Liebesroman zu schreiben. Sie brauchte über zwei Jahre, um den Mut aufzubringen, ihre Bücher an einen Verlag zu schicken. Diese Angst war unbegründet, denn die beiden eingesandten Manuskripte wurden sofort angenommen. Seitdem hat sie mehr als 65 Romane veröffentlicht und findet es unglaublich, dass sie diese Millionen von Wörtern selbst geschrieben hat. Margaret Mary Mayo bezeichnet sich als hoffnungslose Romantikerin, die sich in jeden ihrer Helden verliebt und damit angibt, wie viele Affären sie auf diese Weise haben kann. Sie war einmal sogar so gefangen in dem Buch, an dem sie gerade schrieb, dass sie ihrer Tochter am Telefon sagte, sie könne sie unmöglich besuchen kommen, es sei viel zu neblig. Als sie aber von ihrem Schreibtisch auf und zum Fenster hinaus schaute, herrschte sonniges Wetter. Nur ihre Helden waren im Nebel verloren.

Mayo Sinnliche Küsse unter spanischer Sonne jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


1. KAPITEL

„Ich kann auf keine Party gehen!“ Ärgerlich funkelte Keisha ihre Freundin an. „Ich habe nichts anzuziehen und auch kein Geld, um mir etwas kaufen zu können. Außerdem droht mir der Rausschmiss aus meinem Haus. Also, warum fragst du überhaupt?“

„Weil es genau das ist, was du brauchst“, erklärte Gillian energisch. Sie war groß und schlank und mit ihrem langen roten Haar auf eine unkonventionelle Art schön. „Du gehst schon viel zu lange nicht mehr unter Leute.“

„Und ich habe auch keine Lust dazu.“ Zorn blitzte aus Keishas grünen Augen, doch Gillian ignorierte ihre Worte.

„Ich kann dir eins von meinen Kleidern leihen.“

Früher einmal hätten die Sachen ihrer Freundin ihr gepasst. In den letzten drei Jahren hatte Keisha allerdings so stark abgenommen, dass sie fast knabenhaft wirkte. Mit ihrem blassen Teint und dem langen aschblonden Haar fühlte sie sich alles andere als attraktiv. „Ich will trotzdem nicht mitkommen.“ Sie presste die Lippen zusammen.

„Du kannst mich jetzt nicht im Stich lassen“, konterte Gillian. „Auf keinen Fall gehe ich allein dahin. Komm, wir sind schon seit einer Ewigkeit nicht mehr zusammen losgezogen. Tu es für mich, ja?“

Keisha lächelte schwach, denn inzwischen kam sie sich richtig egoistisch vor. Gillian war ihr immer eine gute Freundin gewesen, und sie freute sich schon lange auf die Party. War es wirklich so schlimm, wenn sie ihr den Gefallen tat?

„Okay, ich komme mit. Aber nur dir zuliebe.“

Als Keisha später an dem Abend auf der Party erschien, fühlte sie sich so gut wie lange nicht mehr, denn Gillian hatte wahre Wunder vollbracht. Sie hatte ihr das lange blonde Haar zu einem eleganten Knoten hochgesteckt, mit dezentem Make-up ihre Augen betont und ihr ein Kleid geliehen, das ihrer knabenhaften Figur schmeichelte.

Ihr neues Selbstbewusstsein half Keisha dabei, lockerer zu werden. Drei harte Jahre lagen hinter ihr, und es war höchste Zeit, sich zu amüsieren und das Leben zu genießen.

Als sie jedoch den Blick über die anderen Gäste schweifen ließ, stellte sie fest, dass es ein großer Fehler gewesen war zu kommen. Auf der anderen Seite des Raumes stand Hunter Donahue. Sie wurde aschfahl und hätte am liebsten sofort die Flucht ergriffen. Aber er hatte sie bereits bemerkt und musterte sie finster. Prompt krampfte ihr Magen sich zusammen.

Schnell wandte sie sich zu Gillian um, doch die unterhielt sich gerade. Als Keisha wieder in Hunters Richtung sah, war er zu ihrer großen Erleichterung verschwunden.

Im nächsten Moment berührte jemand sie an der Schulter, und ein Schauder lief ihr über den Rücken.

„Was machst du denn hier?“

Verzweifelt fragte sie sich, warum der Klang seiner Stimme noch immer eine so starke Wirkung auf sie ausübte. Sie hatte eine aufregende Zeit mit Hunter verbracht, aber dann war ihre Ehe gescheitert, und sie hatte ihn vor drei Jahren verlassen. Seitdem war sie ihm nicht wieder begegnet.

Keisha versuchte den Gedanken daran zu verdrängen, wie heiß sie sich geliebt hatten. In seiner Gegenwart fiel es ihr allerdings nicht leicht, zumal Hunter jetzt ihr Kinn umfasste, damit sie ihn ansah.

In seinen wunderschönen blauen Augen lag noch derselbe sinnliche Ausdruck wie damals … Schnell riss sie sich zusammen. Wie konnte sie so etwas denken? Schließlich waren Hunter und sie geschieden.

„Mit wem bist du hier?“

Er schien genauso wenig begeistert über ihre Anwesenheit wie sie über seine. Trotzdem fragte sie sich, ob er auch jenes Knistern spürte oder ob sie die Einzige war, die sich an die ersten, wundervollen Monate ihrer Ehe erinnerte.

„Wer ist er?“ Hunter ließ den Blick über die Gäste schweifen.

Die Party fand in einem der exklusivsten Hotels in London statt und diente einem wohltätigen Zweck. Keisha konnte sich jedoch nicht mehr erinnern, welcher es war.

„Es ist kein Er, sondern eine Sie“, erklärte sie. „Hast du ein Problem damit, dass ich hier bin?“ Ruhig erwiderte sie seinen Blick. Sie hätte Hunter kaum einen Vorwurf daraus machen können, denn sie hatte ihn verlassen.

„Nein“, erwiderte er. „Ich bin eher schockiert, schätze ich. Du hast dich verändert, Keisha. Ich hätte dich kaum erkannt. Du bist sehr dünn geworden.“

Betont lässig hob sie die Schultern. „Das geht dich nichts an.“

Er hingegen wirkte noch muskulöser als damals. Wahrscheinlich trainierte er immer noch jeden Tag im Fitnessstudio. Für ihren Geschmack war er viel zu attraktiv …

„Oh doch, das tut es“, widersprach er. „Ich würde gern wissen, was du gemacht hast, seit du … mich verlassen hast.“ Dann nahm er ihre Hand, um sie demonstrativ zu betrachten. „Aha, kein Ring. Du hast also nicht wieder geheiratet?“

Keisha schüttelte den Kopf, während sie ihm schnell ihre Hand entzog. Die Gefühle, die seine Berührung ausgelöst hatten, alarmierten sie. Anders, als sie geglaubt hatte, empfand sie offenbar doch noch etwas für ihn.

Mach dich nicht lächerlich, ermahnte sie sich dann. Warum kannst du ihn nicht einfach vergessen? Wir sind geschieden, und Hunter bedeutet dir nichts mehr.

„Dass du abgenommen hast, hat nicht zufällig etwas mit mir zu tun, oder?“

Unter seinem forschenden Blick schnürte sich ihr die Kehle zu, und ihr Herz begann, wie wild zu pochen. Sie hatte ihn verlassen, weil er viel zu viel gearbeitet und sie vernachlässigt hatte – und weil er eine Affäre gehabt hatte.

Nicht weil sie ihn nicht mehr geliebt hatte.

Drei Jahre waren eine lange Zeit, und sie hatte angenommen, sie wäre darüber hinweg. Und nun musste sie feststellen, dass sie immer noch etwas für Hunter empfand.

Erneut fragte Keisha sich, ob es ihm ähnlich ging. Hoffentlich nicht, denn wenn er seinen Charme spielen ließ, würde sie ihm nicht widerstehen können!

Allerdings war sie jetzt älter und um einiges erfahrener. Sie hob das Kinn und funkelte Hunter an. „Bestimmt nicht!“ Dann wich sie einen Schritt zurück.

Über seine Schulter hinweg sah sie, wie Gillian in ihre Richtung blickte. Am liebsten hätte sie sie zu sich gerufen und sie gebeten, sofort zu gehen. Hunter durfte jedoch auf keinen Fall merken, wie durcheinander sie war.

Als junges Mädchen hatte sie sich geschworen, nie zu heiraten. Ihr Vater war gekommen und gegangen, wie es ihm passte, und ganz verschwunden, als sie neun gewesen war. Nach dem Schulabschluss hätte sie am liebsten studiert, konnte es aus finanziellen Gründen aber nicht. Ihre Mutter war seit dem Verschwinden ihres Vaters depressiv und hatte nie gearbeitet. So fühlte Keisha sich verpflichtet, den Lebensunterhalt für sie beide zu verdienen, und fand einen Job in Hunters Werbeagentur.

Alle weiblichen Angestellten waren in ihren charismatischen Chef verliebt, und selbst die Männer bewunderten ihn. Mit dem tiefschwarzen Haar und den funkelnden blauen Augen sah er aus wie ein Filmstar, was ihm selbst nicht bewusst zu sein schien. Mit seiner selbstsicheren und lässigen Art nahm er alle für sich ein.

Als sie einmal einen Ordner mit Papieren fallen ließ und er ihr half, diese einzusammeln, fühlte Keisha sich geschmeichelt. Der kurze, aber intensive Blickkontakt mit ihm weckte nie gekannte Gefühle in ihr. Und als Hunter sie einige Tage später zum Essen einlud, schwebte sie im siebten Himmel.

Natürlich sagte sie zu, obwohl sie ihm gegenüber sehr unsicher war. Ihr Alter und ihre Unerfahrenheit schienen ihn allerdings nicht abzuschrecken. Er traf sich weiter mit ihr und eroberte ihr Herz im Sturm. Bald darauf machte er ihr einen Heiratsantrag, und drei Monate später, kurz nach ihrem neunzehnten Geburtstag, feierten sie Hochzeit.

Es war nur eine kleine Zeremonie in ihrer Gemeindekirche.

Ihre Mutter hatte sich ein neues Kostüm zugelegt, und Keisha trug ein weißes Satinkleid, das ihre Figur perfekt betonte. Es war der schönste Tag in ihrem Leben, und sie würde ihn niemals vergessen.

Im Überschwang der Gefühle hatte sie ihren Vorsatz, den Männern niemals zu vertrauen und nie zu heiraten, völlig vergessen. Hunter war der Mann fürs Leben und würde sie niemals im Stich lassen, davon war sie fest überzeugt.

Ihre ebenso kurze wie stürmische Affäre war natürlich das Gesprächsthema im Büro gewesen. Während ihre Kolleginnen sie beneidet hatten, waren die meisten Männer erleichtert gewesen und hatten gewitzelt, dass sie von nun an nicht mehr auf ihre Freundinnen oder Frauen aufpassen müssten.

„Und, warum bist du so abgemagert?“

Hunters Stimme riss sie aus ihren Gedanken, und Keisha war froh darüber, weil sie nicht weiter darüber nachdenken wollte, was hätte sein können. Es war eine Bilderbuchromanze gewesen, eine Märchenhochzeit – und jetzt blieben ihr nur noch die Erinnerungen.

„Ich glaube nicht, dass es dich wirklich interessiert“, konterte Keisha kühl.

„O doch“, widersprach Hunter in sinnlichem Tonfall.

Der Klang seiner Stimme war für sie oft der Auftakt zu leidenschaftlichen Begegnungen gewesen. Wenn Hunter so mit ihr gesprochen hatte, hätte sie alles für ihn getan.

Selbst jetzt spürte sie, wie sie darauf reagierte.

„Ich bin dir nichts schuldig“, erklärte sie. „Und nun lass mich bitte in Ruhe, damit ich den Abend genießen kann.“

Hunter hatte nicht die Absicht wegzugehen. Als er Keisha bemerkte,...



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.