McAllister / Hollis / Rose | Julia Extra Band 270 | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 270, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

McAllister / Hollis / Rose Julia Extra Band 270

Trauminsel im blauen Meer / Süss wie der Duft der Rosen / Ein Kuss, der alles verspricht / Ein Palazzo für die Liebe /
1. Auflage 2007
ISBN: 978-3-86349-085-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Trauminsel im blauen Meer / Süss wie der Duft der Rosen / Ein Kuss, der alles verspricht / Ein Palazzo für die Liebe /

E-Book, Deutsch, Band 270, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

ISBN: 978-3-86349-085-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



TRAUMINSEL IM BLAUEN MEER von MCALLISTER, ANNE
Auf der Trauminsel Santorin will Martha drei Wochen Urlaub machen. Doch im Ferienhaus ihrer Familie wohnt bereits ein unverschämt gut aussehender Mann, der Millionär und Sportsegler Theo Savas. Ein heiße Affäre unter Griechenlands blauem Himmel beginnt ...
SÜSS WIE DER DUFT DER ROSEN von ROSE, EMILIE
Der Mond scheint hell, als Travis vor einem romantischen Cottage eine wunderschöne Frau einsam im Garten sieht. Wie eine zarte, blonde Blumenfee kommt sie dem reichen Unternehmer vor! Wer ist diese Fremde, die in der lauen Sommernacht sein Verlangen weckt?
EIN KUSS, DER ALLES VERSPRICHT von BLAKE, ALLY
Erstaunt findet Jodie heraus: Der breitschultrige Australier Heath, mit dem sie eine Zweckehe geschlossen hat, ist ein steinreicher Rinderbaron! Und nach seinem ersten romantischen Kuss auf seinem Anwesen weiß sie: Heath hält noch andere Überraschungen für sie bereit ...
EIN PALAZZO FÜR DIE LIEBE von HOLLIS, CHRISTINA
Olivenhaine, Pinien, sanfte Hügel: In der Toskana hat Larissa einen alten Palazzo geerbt. Unerwartet bietet der faszinierende Antonio seine Hilfe bei der Renovierung an, und Hals über Kopf verliebt Larissa sich in ihn. Bis sie erfährt, wer der feurige Italiener wirklich ist ...



Anne Mcallister, Preisträgerin des begehrten RITA Award, wurde in Kalifornien geboren und verbrachte ihre Ferien entweder an kalifornischen Stränden, auf der Ranch ihrer Großeltern in Colorado oder bei Verwandten in Montana. Genug Gelegenheiten also, um die muskulösen Surfer, die braungebrannten Beach-Volleyballer und die raubeinigen Cowboys zu beobachten! Am Besten gefielen ihr dabei durchtrainierte dunkelhaarige Männer, die etwas Geheimnisvolles ausstrahlten. Und genau so sieht ihr Ehemann aus, dem sie während ihrer Arbeit in der Unibibliothek begegnete. Mittlerweile sind sie seit 32 Jahren verheiratet und haben vier Kinder. Bevor Anne Romance-Autorin wurde, lehrte sie Spanisch, studierte Theologie und schrieb Nachrufe. Das alles dient ihr jetzt als Anregungen für die Handlungen in ihren Liebesromanen! In letzter Zeit hat sie auch viel über ihre eigene Familie erfahren und spielt mit dem Gedanken, eine historische Romance zu schreiben. Doch bekannt geworden ist Anne McAllister mit ihren zeitgenössischen Liebesromanen, die häufig in Montana spielen und denen eins gemeinsam ist: Die Helden sind stets aufregend männliche Cowboys - Annes sorgfältige Beobachtungen als junges Mädchen haben sich ausgezahlt!
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1. KAPITEL


Milde Nachmittage in der Toskana waren wie geschaffen dafür, Leute zu beobachten. Allerdings versuchte Rissa, ihre Neugier zu verbergen, während sie von Signor Mazzini durch das Gedränge geführt wurde.

„Der verstorbene Conte hat Sie ja sicher mit den Freuden der passeggiata bekannt gemacht, Contessa. Um diese Zeit gehen wir alle gern frische Luft schöpfen.“ Rot im Gesicht und schwitzend, schlängelte sich Signor Mazzini mit seiner Klientin durch die Menschenmenge auf dem Dorfplatz.

„Mein Mann hat mich niemals in seine Heimat Italien mitgenommen, Signore. Nach unserer Hochzeit haben wir Amerika selten verlassen.“ Rissa bemühte sich, nicht enttäuscht zu klingen. Sie hatte vieles aufzuholen. Zu seinen Lebzeiten hatte es nur einen einzigen verunglückten Besuch bei ihr zu Hause in England gegeben. Jetzt, da sie frei und ungebunden war, hielt der Nachlass ihres Mannes sie ebenso gefangen wie früher ihre Ehe. Mit seinem verschwenderischen Lebensstil hatte Luigi das gesamte Vermögen der Tizianos aufgebraucht. Übrig war lediglich der schon lange leer stehende Palazzo, der den Namen seiner Familie trug. Bisher hatte Rissa den Besitz nur aus einiger Entfernung gesehen. An diesem Tag hatte sie zum ersten Mal Gelegenheit, sich das einzige verbleibende Grundstück der Alfere-Tizianos anzusehen.

Während Signor Mazzini vor dem hohen Tor nach seinen Schlüsseln suchte, fühlte sich Rissa beobachtet. Dass die Dorfbewohner neugierig sein würden, hatte sie erwartet, aber dies jetzt empfand sie irgendwie anders.

Mit einem freundlichen Lächeln drehte sie sich um. Es verschwand, sobald sie den Mann sah, der nur wenige Meter entfernt an einem der vielen auf dem Dorfplatz aufgestellten Cafétischen saß und sie anstarrte.

„Buon giorno!“

Ihr Beobachter antwortete nicht. Er war gut angezogen, und sie hätte ihn vielleicht sehr attraktiv gefunden, wenn sein Gesichtsausdruck nicht gewesen wäre. Ihr war, als würde der Mann sie mit seinem herausfordernden wütenden Blick durchbohren. Schaudernd wandte sie sich ab und folgte Signor Mazzini auf das große Grundstück, froh, dass er hinter sich wieder abschloss.

Die Erleichterung hielt nicht lange an. Vom Tor war es ein Weg von zehn Minuten bis zum Haus, und Rissa verlor den Mut, während sie sich in der wuchernden Wildnis umsah. Umgestürzte Bäume hatten an mehreren Stellen die Gartenmauer beschädigt. Große Reparaturen bedeuteten hohe Rechnungen.

Blind vor Liebe hatte sie Luigi geheiratet. Im Lauf der Jahre hatten sie sich mit ihrem traurigen Geheimnis abgefunden, und Rissas Liebe hatte sich verändert. Dann war er mit seinem Sportwagen bei einhundertneunzig Stundenkilometern von der Straße abgekommen.

Luigis Tod riss sie aus ihrem tranceartigen Leben. Den nächsten Schock erlitt Rissa, als sie entdeckte, dass alle Konten ihres Mannes so gut wie leer waren und sie der letzte Mensch auf der Welt war, der den Namen Alfere-Tiziano trug. Was jedoch auch ein starkes Verantwortungsgefühl in ihr weckte. Sie musste Luigi zuliebe unbedingt den Schein wahren, und sie musste diesen mysteriösen Palazzo sehen. Also gab sie fast ihr ganzes Geld für ein einfaches Ticket nach Italien aus – und verliebte sich sofort in die romantische Gegend. Aber sie wusste, dass dieser baufällige Besitz niemals auf einen rechtmäßigen Erben übergehen konnte.

Nach Luigis Tod hatte es Rissa einige Wochen lang wieder großen Kummer bereitet, dass ihre Ehe kinderlos geblieben war. Trotz ihrer prekären Finanzlage hatte sie abgelehnt, als von AMI Holdings – anscheinend ein bedeutendes internationales Bauunternehmen – ein außergewöhnlich großzügiges Angebot für den Palazzo Tiziano gekommen war. Der Verkauf hätte ihr mehr als genug Geld eingebracht, um zurück nach London zu ziehen. Nur hatte sie das Gefühl, ihrem angenommenen Familiennamen gegenüber noch immer verpflichtet zu sein.

Inzwischen ging ihr das Geld aus, und Rissa war in Versuchung, Signor Mazzini zu bitten, wieder Kontakt mit AMI Holdings aufzunehmen. Zwei Dinge hielten sie jedoch davon ab. Luigi war ein stolzer Mann gewesen, und sein Erbe stand auf dem Spiel. Dass das alte Heim der Familie abgerissen wurde, um Platz für luxuriöse Ferienwohnungen zu schaffen, war ein unerträglicher Gedanke – anscheinend passierte das mit vielen historisch bedeutsamen Gebäuden in der Gegend. Der zweite Grund war, dass ihr ein eigenes Haus eine gewisse Sicherheit geben würde.

In einer Mietwohnung zu leben hatte das ältere Ehepaar immer gestört, das sie aufgezogen hatte. Wenn sie an dem Palazzo festhalten und genug Geld verdienen konnte, wollte Rissa ihre Adoptiveltern herholen. Sie gab sich ein Jahr. Falls sie ihr Ziel bis dahin nicht erreicht hatte, würde sie verkaufen und in England ein Haus erwerben, in dem sie gemeinsam mit Tante Jane und Onkel George, wie sie ihre Adoptiveltern nannte, wohnen konnte.

Diese romantische Ruine und ihre märchenhafte Lage in den toskanischen Hügeln waren ihre große Chance, irgendetwas in ihrem Leben zu einem Erfolg zu machen. Das Haus war wunderschön. Sie musste unbedingt die ihr vom Schicksal gegebenen Karten ausnutzen, um die Dämonen ihrer Vergangenheit zu vergessen. Aufgeben war keine Alternative.

Es handelte sich um ein Problem, das wert war, von Sherlock Holmes gelöst zu werden, und Antonio Michaeli-Isola mochte keine Rätsel. Grüblerisch blickte er über den Dorfplatz auf das hohe Tor in der Steinmauer, die das Gut umgab. Er konnte jede Frau haben, die er begehrte, und hatte so viel Geld, wie es sich ein Mann wünschen konnte. Aber er wollte etwas anderes: den Palazzo Tiziano. Nur eins stand zwischen ihm und seinem idealen Heim: die Contessa Alfere-Tiziano.

Ohne sie kennengelernt zu haben, wusste Antonio genau, was für ein Typ Frau sie war. Die Frauen, die sich skrupellos ihren Weg nach oben in die High Society bahnten, waren alle gleich. Oberflächliche amoralische Modepuppen, die ihre männlichen Angestellten verführten und ihre Hausmädchen schikanierten. Sex und Geld waren ihre einzigen Antriebskräfte. Jetzt war Luigi Alfere-Tiziano tot, und da der Palazzo angeblich eine Ruine war, hatte Antonio erwartet, dass die Contessa die Bruchbude zu Geld machen und sich in die Hamptons absetzen würde. Aber sie war anscheinend fest entschlossen, das alte Haus zu behalten. Es war unerklärlich. So benahmen sich Frauen seines Wissens einfach nicht. Offensichtlich würde es ihn mehr als nur Geld kosten, den Palazzo zu bekommen.

Ein elegant gekleideter Mann begleitete eine Frau über den Dorfplatz zum Tor. Antonio spannte sich an, dann besserte sich seine Laune. Das musste die Contessa sein. Er hatte eine arrogante Manhattan-Zicke mit harten Gesichtszügen erwartet. Stattdessen blickte sich eine schlanke, bildhübsche junge Frau nervös und unsicher um, bevor sie in den überwucherten Garten geführt wurde.

Meine Chancen sind gestiegen, sagte sich Antonio. Den Schatz der Tizianos in die Finger zu bekommen könnte einfacher und angenehmer sein, als er gedacht hatte.

Bei seiner Rückkehr ins Hotel Excelsior in Florenz lag die Financial Times für ihn bereit. Bevor er die Mails auf seinem Laptop checkte, blätterte Antonio die Zeitung durch und hielt inne, als er in zentimetergroßen Lettern seinen Namen entdeckte. „Milliardär will neues Krankenhaus finanzieren“, begann der Artikel, in dem seine Großzügigkeit unterschätzt und sein Alter übertrieben wurde. Antonio war kein eitler Mensch, also würde er auf keiner Richtigstellung bestehen. Nur zeigte es, wie Journalisten Tatsachen verdrehen konnten. Wieder las er dieselbe alte Story, die sie so gern aufwärmten. Seine Mutter war die Tochter eines Flüchtlings. In Anerkennung der Familiengeschichte benutzte Antonio Michaeli-Isola noch immer einen Teil ihres Mädchennamens zusammen mit dem seines Vaters, der ein neapolitanischer Fischer gewesen war.

Anders als die Hochglanzmagazine hielt sich die Financial Times nicht lange mit Antonios gutem Aussehen und seiner italienischen Herkunft auf. Wie alle anderen Journalisten war auch dieser besessen von Antonios Kontostand und Spendenbereitschaft. Wie er das hasste! In Armut aufzuwachsen hatte ihn gelehrt, wie wichtig harte Arbeit und Selbstvertrauen waren, und er hatte es nach ganz oben geschafft. Jetzt machte es ihm Freude, etwas von seinem Vermögen wieder in die Allgemeinheit zu investieren. Dass andere Leute so fixiert darauf waren, wie er sein Geld ausgab, verblüffte ihn immer wieder.

Seine Gesichtszüge verlangten eher Respekt als Bewunderung. Die Kindheit und Jugend in den Straßen Neapels hatte Spuren hinterlassen. Er war viel öfter wütend als fröhlich, und sein Lächeln erreichte nur selten die dunklen Augen, selbst wenn er belustigt wirkte. Schon früh hatte er gelernt, dass der einzige Mensch, auf den er sich wirklich verlassen konnte, Antonio Michaeli-Isola war. Wenn sich eine Arbeit lohnt, mach sie selbst, war die Maxime, mit der er es zum Superstar in der Geschäftswelt gebracht hatte.

Männer scharwenzelten um ihn herum, Frauen konnten es nicht erwarten, ihn anzufassen und sich wie Kletten an seinen Arm zu hängen. In dem Armenviertel, in dem Antonio aufgewachsen war, blieb Frauen oft nur die Prostitution, um ihre Kinder ernähren zu können. Was die Schattenseiten des Lebens betraf, war er nicht zimperlich. Wenn aber reiche Frauen sich ihm anboten wie Flittchen, fiel es ihm schwer, seinen Abscheu zu verbergen. Seine guten Manieren wurden häufig auf eine harte Probe gestellt.

Er nahm die andere Zeitung auf, die in sein Hotelzimmer geliefert worden war. Während er sie auf der Suche nach dem Wirtschaftsteil durchsah, fiel ihm ein Gesicht auf der Gesellschaftsseite ins...



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