Mcmahon / Mayo / McArthur | Julia Extra Band 363 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 0363, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

Mcmahon / Mayo / McArthur Julia Extra Band 363


1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-95446-588-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 0363, 448 Seiten

Reihe: Julia Extra

ISBN: 978-3-95446-588-0
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



IN SPANIEN KAM DIE LIEBE von MCMAHON, BARBARA
Stacey liebt Reisen und Kinder. Da kommt das Angebot des verwitweten Spaniers Luis Aldivista, sich um seine Zwillinge zu kümmern, wie gerufen. Doch am sonnigen Mittelmeer hat Stacey plötzlich ein Problem: Sie liebt Reisen, Kinder - und den Daddy ihrer Schützlinge ...
EMMAS SÜßES GEHEIMNIS von MCARTHUR, FIONA
Ein Schatten liegt über Emmas Leben: Leidet sie an einer gefährlichen Erbkrankheit? Nur ein Test kann Gewissheit schaffen. Und so lange darf sie nicht schwanger werden - eigentlich, denn genau das passiert, als der italienische Arzt Gianni Bonmarito sie erobert!
KÜSSE, KUSCHELN, KINDERLACHEN von WINTERS, REBECCA
'Heirate mich!' Catherine weiß genau, dass Cole ihr den Antrag nur macht, weil er das Sorgerecht für seine kleine Nichte bekommen will. Aber warum bringt dann die Aussicht, mit ihm und Bonnie eine Familie zu sein, ihr Herz so unvernünftig zum Rasen?
MILLIONÄR MIT GOLDENEM HERZEN von MAYO, MARGARET
Der kleine Ben ist alles, was Kristie von ihrer Schwester geblieben ist. Als alleinerziehende Adoptivmami macht sie einen tollen Job - bis sie den attraktiven Millionär Radford Smythe kennen lernt. Ein Traummann! Aber auch Bens Vater, der nichts von seinem Sohn ahnt ...



Barbara McMahon wuchs in einer Kleinstadt in Virginia auf. Ihr großer Traum war es, zu reisen und die Welt kennenzulernen. Nach ihrem College-Abschluss wurde sie zunächst Stewardess und verbrachte einige Jahre damit, die exotischsten Länder zu erforschen. Um sich später möglichst genau an diese Reisen erinnern zu können, schreib Barbara McMahon Tagebuch. Stück für Stück verwandelten sich ihre Reisenotizen in Geschichten. Doch erst als Barbara ihren Mann kennen lernte und mit ihm und den Kindern aufs Land zog, fand sie Zeit, aus den Geschichten komplette Romane zu machen. Schnell stellten sich erste Erfolge ein. Die Leserinnen waren fasziniert von den romantischen Schauplätzen, an die Barbara McMahon sie entführte. Und auch die heißblütige Helden sorgten für große Begeisterung. Inzwischen hat Barbara McMahon mehr als 60 Liebesromane geschrieben, die in über 35 Sprachen übersetzt wurden. Noch immer reist die Autorin gerne - heutzutage aber hauptsächlich zu Lesungen, auf denen sie ihre zahlreichen Fans persönlich treffen kann. Babara McMahon ist Preisträgerin des National Readers Choice Award, The Golden Quill Nominee, 2001.

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1. KAPITEL

Das Haus war von der Hauptstraße aus nicht zu erkennen. Das Grundstück lag versteckt hinter efeuumrankten Mauern und dichtem Buschwerk, und Kristie war viele Male hier vorbeigefahren, ohne es zu bemerken.

Es war ein interessantes Gebäude. Nicht allzu hoch, dafür aber ausgedehnt und in einem interessanten Stilmix gebaut. Es machte den Eindruck, als wären über die Jahrhunderte hinweg immer neue Anbauten hinzugekommen. Als sie im Inneren des Hauses angelangt war, wunderte sich Kristie noch mehr. Sie hatte ein richtiges Prunkstück erwartet – jedes Zimmer so fein herausgeputzt, als hätte nie jemand darin gewohnt. Nichts dergleichen. Es gab zwar einige elegante Möbelstücke, doch alles in allem herrschte eine gemütliche Atmosphäre. Hier und dort lag eine Zeitung oder ein Buch herum, und eine Jacke war über eine Stuhllehne gehängt. All die Kleinigkeiten, die verrieten, dass hier ein ganz normaler Alltag stattfand.

„Felicity hätte gerne eine Hochzeit im Sommer. Nicht wahr, Schatz?“

Kristie drehte sich um. Eine auffallend schöne junge Frau im Rollstuhl war im Zimmer aufgetaucht. Sie hatte glänzendes dunkles Haar und wunderschöne graue Augen. Kristie hegte aufrichtiges Mitgefühl für sie. Was für eine Tragödie. Was war nur mit ihr passiert? Doch die Frau machte einen sehr glücklichen Eindruck.

„Anfang Juni, an meinem Geburtstag. Einen besseren Zeitpunkt gibt es nicht.“

„Schatz, das ist Kristie Swift. Die Frau, von der ich dir erzählt habe.“

„Die Hochzeitsplanerin?“ Felicity fuhr mit dem Rollstuhl zu Kristie hinüber und streckte ihr die Hand entgegen. „Wir haben schon so viel Gutes von Ihnen gehört. Sie können sich nicht vorstellen, wie erleichtert meine Mutter ist, dass Sie ihr die ganze Arbeit abnehmen. Sie ist schon sehr aufgeregt.“ Die Frau sprach leise und lächelte schelmisch, wodurch sie wie ein junges Mädchen wirkte. Doch Kristie wusste, dass sie bereits ihren dreißigsten Geburtstag hinter sich hatte.

„Ist mein Bruder noch nicht da?“, fragte Felicity, die zum Fenster hinüberrollte und auf die lange Einfahrt hinausblickte.

„Er wird bald hier sein“, versicherte ihre Mutter. „Genehmigen wir uns doch einen Drink, während wir warten.“ Dann meinte sie zu Kristie: „Felicitys Vater ist vor einigen Jahren gestorben. Seitdem kümmert sich ihr Bruder um Angelegenheiten wie diese. Ich wüsste nicht, was ich ohne ihn machen würde.“ Mrs Mandervell-Smythe war eine sehr gepflegte ältere Dame mit eisengrauem Haar und scharfen Linien im Gesicht.

„Du solltest dir einen Mann suchen“, schlug Felicity kess vor. „Angebote bekommst du ja zur Genüge.“

„Noch ist mir niemand begegnet, der deinem Vater das Wasser reichen könnte.“

„Das wird so schnell auch niemand schaffen“, erklärte Felicity. „Dad war etwas ganz Besonderes. Aber ich wünsche mir, dass du jemanden findest, Mummy. Ich sehe es nicht gerne, wie allein du bist. Hurra, da ist er ja!“ Aufgeregt drehte sich Felicity in ihrem Rollstuhl um und fuhr aus dem Zimmer.

Mrs Mandervell-Smythe lächelte nachsichtig. „Felicity liebt ihren Bruder innig. Er lebt und arbeitet in London, also können sie sich nicht sehr oft sehen.“

Als Felicitys Bruder ins Zimmer trat, fiel sein Blick sofort auf Kristie. Der Hochzeitsplanerin stockte der Atem, und ihr Herz stand einige Augenblicke still.

Während er sich der Mutter zuwandte, betrachtete Kristie ihn genauer. Ohne Übertreibung, er war der attraktivste Mann, den sie je gesehen hatte. Sein Haar war so schwarz wie das seiner Schwester, die Augen dunkelgrau und durchdringend. Er war einer jener Männer, die sich sofort von der Menge abhoben – nicht nur aufgrund seiner Größe und Attraktivität, sondern vor allem wegen seines angeborenen Charismas. Sein Körper wirkte auf Kristie wie ein Magnet, dem sie sich nicht zu entziehen vermochte. Seine Gegenwart schnürte ihr die Kehle zu und ließ sie wie angewurzelt stehen bleiben.

Nun wandte er sich ihr zu. Mrs Mandervell-Smythe machte sie miteinander bekannt. „Darf ich vorstellen, Kristie Swift. Sie wird Felicitys Hochzeit organisieren. Kristie, das ist mein Sohn, Radford.“

„Eine mutige Frau“, meinte Felicitys Bruder mit einem umwerfenden, strahlenden Lächeln. „Meine Schwester ist bekannt dafür, dass sie gerne ihre Meinung ändert.“

Kristie hörte überhaupt nicht zu. Radford. Radford Mandervell-Smythe … oder Radford Smith, wie ihn ihre Schwester genannt hatte. Er war es bestimmt. Radford war ein ziemlich seltener Name. Sie konnte sich nicht erinnern, jemand anderen mit demselben Namen gekannt zu haben. Ihr Mund zuckte, und ihr Lächeln erstarb. Sie erstarrte und konnte sich nicht einmal dazu überwinden, die Hand zu berühren, die er ihr entgegenstreckte.

„Stimmt etwas nicht?“, fragte er und warf ihr einen durchdringenden Blick zu.

„Ähm, nein, nichts“, stammelte Kristie.

„Sie sehen sehr blass aus“, bemerkte Mrs Mandervell-Smythe besorgt. „Fühlen Sie sich nicht gut? Bitte setzen Sie sich. Ich lasse Ihnen ein Wasser bringen.“

„Es geht mir gut“, meinte Kristie. Sie musste sich unbedingt zusammenreißen.

„Diese Wirkung hat mein Bruder auf alle Frauen!“, kicherte Felicity.

„Flick!“, wies ihre Mutter sie zurecht.

Kristie war so in Gedanken versunken, dass sie die Bemerkung gar nicht mitbekommen hatte. Sie wollte sich ein Glas Wasser einschenken, doch ihre Hände zitterten so stark, dass sich die Flüssigkeit auf das Tablett ergoss.

„Erlauben Sie?“, vernahm sie Radfords gelassene Stimme. Während er so dicht vor ihr stand und das Wasser einschenkte, wurde ihr erneut bewusst, was für ein maskuliner, unglaublich gut aussehender Mann er war. Sie verstand jetzt, warum sich ihre Schwester in ihn verliebt hatte. Es war unmöglich, seiner magnetischen Anziehungskraft zu widerstehen.

„Trinken Sie“, drängte Radford. Er schloss ihre immer noch zitternde Hand um das Glas und half ihr, es an den Mund zu führen.

Kristie hätte ihn am liebsten weggestoßen.

„Trinken Sie! Was zum Teufel ist los mit Ihnen?“, sagte Radford barsch.

„Radford!“, rief seine Mutter. „Rede nicht so mit …“

„Aber sie ist doch total fertig“, erwiderte er. „Wo hast du sie eigentlich her?“ Der Blick, mit dem er auf Kristie herabsah, war kalt und missbilligend.

„Sie ist uns empfohlen worden“, meinte Felicity. „Kristie Swift hat auch Michelles Hochzeit organisiert.“

Radford schnaufte verächtlich. „Ich kann nur sagen, Michelle hat keinen Geschmack.“

„Jetzt lass doch die arme Frau in Ruhe“, meinte seine Mutter. „Komm und setz dich, Radford. Wahrscheinlich bist du es, der ihr zusetzt. Mit deiner gebieterischen Art, genau wie dein Vater.“

„Ich bitte dich, ich habe nichts gemacht“, brauste er auf.

„Trotzdem, lass Kristie etwas Luft zum Atmen.“

Kristie, der die ganze Situation peinlich wurde, zwang sich dazu, sich zu beruhigen. Sie trank einige Schlucke von dem Wasser. „Entschuldigung. Ich weiß nicht, was über mich gekommen ist.“ Eine glatte Lüge, aber was sollte sie Mrs Mandervell-Smythe auch sagen? Was für ein Mistkerl ihr Sohn in Wahrheit war?

„Schon in Ordnung“, antwortete die ältere Frau. „Fühlen Sie sich imstande, mit den Hochzeitsvorbereitungen fortzufahren?“

„Sie sieht mir eher so aus, als sollte sie nach Hause gehen und sich hinlegen“, knurrte Radford.

Kristie starrte ihn wütend an, schwieg jedoch. „Mir geht es wieder besser“, meinte sie leise. Insgeheim wusste sie jedoch, dass sie sich auf kein einziges Wort konzentrieren konnte, solange sie sich mit Radford Smythe in einem Raum befand.

Sie hörte im Geiste die Stimme ihrer Schwester. „Er sieht einfach unglaublich gut aus und ist atemberaubend sexy. Kristie, dich würde er auch um den kleinen Finger wickeln, glaub mir!“

Nun, ihre Schwester hatte nicht übertrieben. Radford war einer jener Männer, die einen in ihren Bann zogen – ob man wollte oder nicht. Seine Anziehungskraft war enorm, und Kristie vermutete, dass ihm kaum eine Frau widerstehen konnte.

Tarah war nach ihrer gescheiterten Ehe nach London gezogen, um dort ein neues Leben zu beginnen. Der Männerwelt hatte sie abgeschworen – so lange, bis sie Radford Smythe getroffen hatte. „Ich necke ihn immer, indem ich ihn Smith nenne“, hatte sie Kristie verraten. „Er kann das überhaupt nicht ausstehen. Eigentlich hat er einen Doppelnamen, den er aber nie verwendet. Er kümmert sich um das Verlagsgeschäft seiner Familie. Sein Vater ist tot, und seine Mutter lebt irgendwo in der Nähe von Stratford. Die Welt ist klein, nicht wahr?“

Zu klein, um genau zu sein. Das Haus war nur wenige Kilometer von Kristies Zuhause entfernt. Plötzlich dämmerte ihr, dass Mrs Mandervell-Smythe mit ihr sprach. Und sie hatte kein Wort mitbekommen!

Von da an konzentrierte sich Kristie ganz auf die Vorschläge und Wünsche der drei Mandervell-Smythes, brachte eigene Ideen ein und notierte sich alles in ihrem Notizbuch, um es später in ihren Computer einzutippen. Irgendwann würde sie sich einen Laptop kaufen, schwor sie sich. Damit würde sie eine Menge Zeit sparen.

Nach einiger Zeit wurden Kaffee und Kekse serviert. Als Radford Kristie den Teller reichte und ihr dabei mit einem fragenden Blick direkt in die Augen sah, fühlte sie erneut Nervosität in sich aufsteigen. Und...



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