Mcmahon / Ross / Morgan | Romana Exklusiv Band 224 | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 224, 384 Seiten

Reihe: Romana Exklusiv

Mcmahon / Ross / Morgan Romana Exklusiv Band 224

Sehnsucht nach Glück und Liebe / Versöhnung unter Palmen / Unter dem Himmel der Provence /
1. Auflage 2012
ISBN: 978-3-86494-657-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Sehnsucht nach Glück und Liebe / Versöhnung unter Palmen / Unter dem Himmel der Provence /

E-Book, Deutsch, Band 224, 384 Seiten

Reihe: Romana Exklusiv

ISBN: 978-3-86494-657-8
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Sehnsucht nach Glück und Liebe von Mcmahon, Barbara
Seit Rachel als Privatsekretärin in seinem Schloss wohnt, wird die Versuchung für Luis Alvares mit jedem Sonnenaufgang an der Costa Blanca größer. Doch nie würde er Rachel seine Liebe gestehen, aus Angst, sie könnte ihn ebenso enttäuschen wie andere vor ihr ...
Versöhnung unter Palmen von Morgan, Sarah
Lauranne kann es nicht glauben: Ihr Exmann, der Millionär Alexander Volakis, will, dass sie ihm hilft, die griechische Insel zu kaufen, die einst seiner Familie gehörte! Dabei hat sie ihn damals wütend verlassen, als sie ihn mit einer anderen Frau ertappte ...
Unter dem Himmel der Provence von Ross, Kathryn
In der Provence will Caitlin ein neues Leben beginnen. Ihr aufregender Nachbar Raymonde kommt ihr dabei durchaus gelegen, und als er sie in die Stadt der Liebe einlädt, kommen die beiden sich näher. Aber ist er wirklich an ihr interessiert - oder nur an ihrem Grundstück?



Barbara McMahon wuchs in einer Kleinstadt in Virginia auf. Ihr großer Traum war es, zu reisen und die Welt kennenzulernen. Nach ihrem College-Abschluss wurde sie zunächst Stewardess und verbrachte einige Jahre damit, die exotischsten Länder zu erforschen. Um sich später möglichst genau an diese Reisen erinnern zu können, schreib Barbara McMahon Tagebuch. Stück für Stück verwandelten sich ihre Reisenotizen in Geschichten. Doch erst als Barbara ihren Mann kennen lernte und mit ihm und den Kindern aufs Land zog, fand sie Zeit, aus den Geschichten komplette Romane zu machen. Schnell stellten sich erste Erfolge ein. Die Leserinnen waren fasziniert von den romantischen Schauplätzen, an die Barbara McMahon sie entführte. Und auch die heißblütige Helden sorgten für große Begeisterung. Inzwischen hat Barbara McMahon mehr als 60 Liebesromane geschrieben, die in über 35 Sprachen übersetzt wurden. Noch immer reist die Autorin gerne - heutzutage aber hauptsächlich zu Lesungen, auf denen sie ihre zahlreichen Fans persönlich treffen kann. Babara McMahon ist Preisträgerin des National Readers Choice Award, The Golden Quill Nominee, 2001.

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1. KAPITEL

Die Atmosphäre im Konferenzraum schien vor Spannung zu knistern. Die Blicke aller Anwesenden waren auf den Mann an der Stirnseite des Tisches gerichtet.

Alexander Volakis, griechischer Milliardär und Objekt der Begierde Tausender Frauen, lehnte sich lässig in seinem Stuhl zurück. Das kalte Glitzern seiner Augen war das einzige Anzeichen dafür, dass er die erbitterte Diskussion, die soeben entbrannt war, überhaupt verfolgt hatte.

Er war breitschultrig und geradezu unverschämt attraktiv, auf seinem markanten Kinn zeigte sich ein dunkler Bartschatten, der von den endlosen Stunden zeugte, die Alexander für diesen Vertragsabschluss gearbeitet hatte.

Während sie auf sein Urteil warteten, beobachteten ihn die Männer mit Respekt, aber auch Neid, die beiden Frauen im Aufsichtsrat hingegen durchlebten völlig andere Emotionen.

Nach einer kleinen Ewigkeit, wie es den anderen erschien, atmete er schließlich tief durch.

„Ich will diese Insel“, verkündete er trügerisch sanft und ließ den Blick seiner dunklen Augen über die entsetzten Mienen der Frauen und Männer rings um den Tisch gleiten. „Wir suchen also nach einer neuen Lösung.“

„Es gibt keine Lösung“, bemerkte jemand tapfer. „Seit sechsundzwanzig Jahren versuchen alle möglichen Leute, Theo Kouropoulos diese Insel abzukaufen. Der Mann wird nicht verkaufen.“

Alexander senkte die auffallend dicht bewimperten Lider. „Er wird verkaufen.“

Die Aufsichtsratsmitglieder wechselten Blicke der Verzweiflung und fragten sich, wie dieses Wunder zu bewerkstelligen sei.

Am Ende meldete der Anwalt sich zu Wort. „Er würde vielleicht verkaufen …“, nervös ordnete er die Papiere vor sich auf dem Tisch, „… wenn wir Ihr Image ändern könnten.“

Die Spannung am Tisch wuchs.

Alexander betrachtete den Mann eindringlich. Der Anflug eines Lächelns umspielte seine Lippen. „Mein Image?“

Der Anwalt fühlte sich offensichtlich immer unbehaglicher. „Vergessen Sie nicht, mit wem Sie es zu tun haben. Theo Kouropoulos ist seit fünfzig Jahren mit der gleichen Frau verheiratet. Sie haben sechs Kinder und vierzehn Enkel. Er besitzt einen ausgesprochenen Sinn für die Familie, und Blue Cove Island ist ein Paradies für Familien. So, wie die Dinge liegen, hält er Sie nicht für den richtigen Käufer.“ Er atmete tief durch und straffte die Schultern. „Sie sind – ich zitiere wörtlich – ‚ein eiskalter, skrupelloser Geschäftsmann, ein notorischer Frauenheld und besitzen nicht den geringsten Familiensinn‘.“

Alexander zog lediglich eine Braue hoch, um anzudeuten, dass ihm sein Ruf völlig gleichgültig sei.

Alec schaute Hilfe suchend zum kaufmännischen Direktor hinüber. „Kurz – er will Ihnen sein Familienparadies nicht verkaufen. Sie sind anerkannt führend auf dem Gebiet, Ferienkomplexe für Singles und Paare zu schaffen. Sie wissen, was die Gäste von einem traumhaften Urlaub erwarten. Blue Cove Island ist anders als alles, was Sie zuvor in Angriff genommen haben.“

„Sie tragen seinen Aspekt sehr überzeugend vor.“ Alexander spielte versonnen mit einem Kugelschreiber. „Für wen arbeiten Sie eigentlich … für ihn oder für mich?“

Der gefährliche Unterton blieb dem Anwalt natürlich nicht verborgen. Er räusperte sich und fuhr errötend fort: „Wenn Sie diese Insel unbedingt wollen, müssen Sie Ihr Image wechseln. Oder Sie sollten sich eine Ehefrau zulegen.“

Eine Stille, die verriet, dass die Anwesenden sowohl schockiert als auch fasziniert waren, breitete sich in dem großen Raum mit den hohen Fenstern aus, die einen atemberaubenden Blick auf die von der Sonne durchglühten, verstopften Straßen Athens boten. Keine der Personen achtete jedoch auf die Aussicht.

Alle hatten nur Augen für Alexander. Mit angehaltenem Atem warteten sie auf seine Reaktion.

„Ich werde mir keine Ehefrau zulegen“, verkündete er nun seelenruhig.

Nervöses Lachen folgte dieser Aussage, und Alec räusperte sich erneut.

„In diesem Fall schlage ich ein Treffen mit dieser Firma vor, die ich ausfindig gemacht habe.“ Er blätterte die Unterlagen auf dem Tisch durch. „Sie hat ihren Sitz in London, aber da Sie morgen ohnehin geschäftlich dorthin fliegen, können wir mühelos einen Termin arrangieren. Die Agentur ist spezialisiert darauf, Persönlichkeiten oder Unternehmen ins rechte Licht zu rücken und der Öffentlichkeit den gewünschten Eindruck zu vermitteln. Ich finde, Sie sollten zumindest mit den Leuten reden.“

Alexander betrachtete ihn schweigend und kämpfte gegen die ebenso unwillkommenen wie heftigen Emotionen an, die die bloße Erwähnung des Ehestandes ausgelöst hatten. Er hatte diese Gefühle in die hintersten Winkel seiner Seele verbannt, und ihr plötzliches Erwachen schockierte ihn zutiefst.

Eine Ehefrau kam für sein gegenwärtiges Problem keinesfalls in Betracht. Und damit blieb nur die Alternative eines Imagewechsels.

Er presste die Lippen zusammen. Der Gedanke erfüllte ihn mit Widerwillen. Er hatte sich nie für die Meinungen anderer Leute interessiert. Bis jetzt. Nun stellte sein Ruf den Kauf von Blue Cove Island infrage.

Alexander verriet mit keiner Miene, wie wichtig ihm dieser Vertrag war.

Ich will diese Insel.

Er wollte sie seit sechsundzwanzig Jahren, aber er hatte sich geduldet und auf den richtigen Moment gewartet. Und das war jetzt.

„Na gut.“ Er stand auf. Seine Bewegungen waren erstaunlich geschmeidig für einen Mann von seiner athletischen Gestalt. „Ändern wir mein Image.“

„Wir wissen also gar nichts über sie? Nicht einmal den Namen der Firma?“ Lauranne O’Neill blickte auf den Computermonitor und überprüfte noch einmal ihre Präsentation.

„Nichts. Sie sind sehr vorsichtig.“ Mary, ihre persönliche Assistentin, warf ihr einen bedauernden Blick zu und sah sich dann im Konferenzraum um. „Sonderbar, nicht wahr? Der Typ, mit dem ich gesprochen habe, sagte nur, dass sie mit uns reden wollen und alles höchst vertraulich sei.“

Lauranne lächelte spöttisch. „So vertraulich, dass sie uns nicht mal den Firmennamen verraten?“

„Mir ist es egal, wie sie heißen, solange sie gutes Geld bezahlen.“ Ihr Partner Tom kam mit einem Stapel Werbebroschüren unter dem Arm herein. „Sie sind auf dem Weg nach oben. Amanda holt sie vom Empfang ab.“

Amüsiert blickte Lauranne ihn an. „Denkst du eigentlich je an etwas anderes als an die Bilanz, Tom?“

„Nein.“ Er legte die Prospekte auf den Tisch. „Und deshalb ist dieses Unternehmen auch so gesund. Du bist das Gewissen, und ich bin die Registrierkasse.“

Lauranne lachte noch immer, als Amanda, eine ihrer jüngeren Angestellten, mit strahlendem Gesicht hereinkam.

Nach Amandas Reaktion zu urteilen, ist der Kunde berühmt und sehr reich, überlegte Lauranne, während sie ihren engen Rock glättete und sich ein höfliches Lächeln abrang, das sofort verschwand, als sie den Besucher erblickte und schockiert feststellte:

Alexander Volakis!

Atemberaubend attraktiv und voller Selbstvertrauen schlenderte er in den Raum, als würde er ihm gehören, gefolgt von mehreren Männern, die respektvollen Abstand hielten.

Lauranne war sekundenlang wie betäubt, doch dann holte die Vergangenheit sie mit Macht ein, und der Schmerz drohte sie zu überwältigen. Brennender, dunkler Schmerz, der mit der Zeit eigentlich hätte schwächer werden müssen, statt zuzunehmen. Schmerz, der die Schutzwälle durchbrach, die sie zwischen sich und der Welt errichtet hatte. Schmerz, der fünf lange Jahre unterdrückt worden war.

Sie betrachtete seine markanten Züge und kämpfte gegen die aufsteigende Übelkeit an.

Er hat sich überhaupt nicht verändert.

Er sah noch immer unverschämt gut aus und war durch und durch Grieche. Glänzendes schwarzes Haar, sonnengebräunter Teint, eine aristokratische Nase, ein energisches Kinn, auf dem sich fast immer ein feiner dunkler Bartschatten abzeichnete, und eine beeindruckende Figur, die Frauen den Atem raubte.

Sein Blick aus dunklen Augen erwiderte ihren herausfordernd. Ein Schauer durchrann Lauranne.

Alexander der Jäger.

Er verfolgte sein Opfer mit der gleichen rücksichtslosen Zielstrebigkeit, mit der er seine Konkurrenten auszubooten pflegte. Er war ein Mann, der noch nie eine Niederlage erlitten hatte. Ein Mann, der Millionen riskierte und noch mehr verdiente.

Ein Mann, der die Bedeutung des Wortes „Nein“ nicht kennt.

Aber er wird es lernen müssen, tröstete sie sich. Um keinen Preis der Welt würde sie zu diesem Mann je wieder Ja sagen. Und auf gar keinen Fall wollte sie ihm die Genugtuung verschaffen zu sehen, wie sehr diese Begegnung sie aufwühlte.

Trotzig hob sie das Kinn. „Fahr zur Hölle, Alexander.“

Seine Begleiter schnappten erschrocken nach Luft, doch Alexander zuckte mit keiner Wimper. „Willst du eine persönliche Sache daraus machen?“

„Darauf kannst du wetten. Wie könnte es nicht persönlich sein?“ Nach allem, was zwischen uns vorgefallen ist. „Du hast das Einfühlungsvermögen einer Atombombe.“ Ihre Blicke begegneten sich erneut. Weder Lauranne noch Alexander achtete auf das Publikum.

Mary stieß einen leisen Schreckenslaut aus und sah zu Tom hinüber, der mit aschfahlem Gesicht in einer Ecke stand.

Einer der Männer aus Alexanders Gruppe trat vor und musterte sie kurz. „Miss O’Neill? Ich bin Alec Trevelyan. Ich bin Anwalt.“ Er lächelte zögernd....



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