E-Book, Deutsch, 1532 Seiten
Meier Geschichte der Völkerwanderung
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-406-73960-6
Verlag: C.H.Beck
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Europa, Asien und Afrika vom 3. bis zum 8. Jahrhundert n.Chr.
E-Book, Deutsch, 1532 Seiten
Reihe: Historische Bibliothek der Gerda Henkel Stiftung
ISBN: 978-3-406-73960-6
Verlag: C.H.Beck
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Wie oft Menschen zwischen dem 3. und 8. Jahrhundert n. Chr. solch tödliche Furcht vor herandrängenden Heeren fremder Völker empfunden haben, zeigt Mischa Meier in seiner magistralen Darstellung der Völkerwanderungszeit. Sie beinhaltet die Geschichte des späten Imperium Romanum sowie die Geschichten der nachrömischen Herrschaftsbild ungen im Westen, jene des frühen Byzantinischen Reiches, aber auch die des frühen islamischen Kalifats bis zum Ende der Umayyadenzeit (750). Reich an Informationen, stets verständlich und spannend zu lesen, führt sie den Leser von der europäischen und nordafrikanischen Atlantikküste bis zu den zentralasiatischen Knotenpunkten der Seidenstraße, nach Nordindien und zum Hindukusch, von Skandinavien und Britannien im Norden bis nach Arabien im Süden. Sie macht vertraut mit den dramatischen Ereignissen dieser Zeit und den damit einhergehenden tiefgreifenden Wandlungsprozessen. Ein wahres Opus magnum, das erstmals eine vollständige Geschichte der Epoche bietet.
Mischa Meier lehrt als Professor für Alte Geschichte an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Er ist ein international renommierter Fachmann für die Übergangszeit der Spätantike zum Frühmittelalter.
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Weitere Infos & Material
1;Cover;1
2;Titel;3
3;Impressum;4
4;Inhalt;5
5;Vorwort;11
6;KAPITEL I: ‹Völkerwanderung›: Forschungsobjekt und Darstellungsproblem;15
6.1;1.1 Barbaren vor Konstantinopel und Rom;15
6.1.1;1.1.1 Konstantinopel 626: Ein Wunder am Bosporus;15
6.1.2;1.1.2 Rom 410: Kein Wunder am Tiber;26
6.2;1.2 Was uns die Beispiele lehren, oder: Von den Schwierigkeiten, die ‹Völkerwanderung› zu erzählen;37
6.2.1;1.2.1 Die Hoheit über den Plot;37
6.2.2;1.2.2 Der Faktor Religion;39
6.2.3;1.2.3 Römer und Barbaren – wenn es denn so einfach wäre;51
6.2.4;1.2.4 Römer und Barbaren – noch komplizierter…;61
6.2.5;1.2.5 Von der verführerischen Flexibilität des spätantiken Barbarenbegriffs: Drei Beispiele;74
6.2.6;1.2.6 Die Archäologie als Ausweg?;89
6.2.7;1.2.7 ‹Völker› und ‹Wanderung› – Ethnizität und Identität;99
6.2.8;1.2.8 ‹Osten› und ‹Westen› zwischen Spätantike und Mittelalter – Was dieses Buch will;116
7;KAPITEL II: Sturm an der Donau – Beginn der ‹Völkerwanderung›;125
7.1;2.1 Terwingen und Greutungen: Goten im 4. Jahrhundert;125
7.1.1;2.1.1 Konstantin I. macht Geschenke;125
7.1.2;2.1.2 Terwingen, Greutungen und das Problem der ?ernjachow-Kultur – Rom und die Goten im 3. und 4. Jahrhundert;138
7.1.3;2.1.3 Wulfila – Christen, Goten, Römer am Vorabend der Katastrophe;148
7.2;2.2 Der ‹Hunnensturm›;156
7.2.1;2.2.1 Rätselhafte Hunnen;156
7.2.2;2.2.2 Der Donauübergang der Goten und die römische Niederlage bei Adrianopel (378);171
7.2.3;2.2.3 Konsolidierung unter Theodosius I. (379–395);183
7.2.4;2.2.4 Irrwege zwischen den Reichsteilen: Alarich und die «werdenden Westgoten» (395–410);191
8;KAPITEL III. Regni nostri maxima pars: Afrika – Verwundbare Südgrenzedes Römischen Reiches;225
8.1;3.1 Am Rande der Wüste;225
8.2;3.2 Das Imperium entfernt sich;239
9;KAPITEL IV. Jenseits des Bosporus: Der Osten des Römischen Reiches;263
9.1;4.1 Der Aufstieg der Sasaniden, das strategische Dilemma Roms und die Araber;263
9.1.1;4.1.1 Ein Kaiser kommt der Welt abhanden;263
9.1.2;4.1.2 Bündnisse, Befestigungen, Allianzen mit den Söhnen der Wüste: Roms Antwort auf die s?s?nidische Bedrohung;276
9.2;4.2 Bedrohung und Konsolidierung;290
9.2.1;4.2.1 Herrscher und Hauptstadt: Das Kaisertum in Konstantinopel;290
9.2.2;4.2.2 Die Ausbildung eines ‹Hofes› in Konstantinopel;295
9.3;4.3 Erste Auseinandersetzungen mit den Hunnen im Osten;298
9.3.1;4.3.1 Der Hunnenkrieg des Jahres 395;298
9.3.2;4.3.2 Uldin und der erste römisch-hunnische Vertrag;302
10;KAPITEL V. Ringen um die Rheingrenze: Der Westen des Römischen Reiches;309
10.1;5.1 Zunehmende Unsicherheiten im 3. Jahrhundert;309
10.1.1;5.1.1 Ein verschütteter Feldzug tritt zutage;309
10.1.2;5.1.2 Falsch gestellte Frage: Woher kamen die Alemannen?;316
10.1.3;5.1.3 Die frühen Franken: Expansion statt Migration;325
10.2;5.2 Kampf um die Rheingrenze im 3. und 4. Jahrhundert;331
10.3;5.3 Insider und Outsider;361
10.4;5.4 Koexistenz und Konflikt;368
10.5;5.5 Zündeln am gallischen Scheiterhaufen;374
11;KAPITEL VI. Pax abiit terris: Ein Jahrhundert der Bürgerkriege;387
11.1;6.1 Des Kaisers neue Kleider;387
11.2;6.2 Der «letzte Römer» und die Hunnen;397
11.2.1;6.2.1 Die Hunnen zwischen Uldin und Ruga;397
11.2.2;6.2.2 Attila – Konflikt und Expansion;406
11.2.3;6.2.3 Attila – Das ‹Reich›;434
11.2.4;6.2.4 Attila – Kollaps;440
11.3;6.3 Agonie;471
11.3.1;6.3.1 Das weströmische Kaisertum im Todeskampf;471
11.3.2;6.3.2 Das oströmische Kaisertum unter Druck – Goten auf dem Balkan;479
11.3.3;6.3.3 Auf der Suche nach neuen Wegen;498
11.4;6.4 Das Projekt Italien;512
11.4.1;6.4.1 Odoaker und Theoderich;512
11.4.2;6.4.2 Das Ostgotenreich – (In-)Stabilität durch Konsens;515
12;KAPITEL VII. Manifester Kontrollverlust: Das Emergieren poströmischer regna im Westen des Römischen Reichs;545
12.1;7.1 Die Ansiedlung der Westgoten in Aquitanien;545
12.2;7.2 Das Rätsel der burgundischen Reichsbildungen;562
12.3;7.3 Auf dem Weg in das poströmische Gallien;573
12.3.1;7.3.1 Grenzen der Ereignisgeschichte;573
12.3.2;7.3.2 Konsolidierung und Expansion: Die Westgoten;580
12.3.3;7.3.3 Behauptung zwischen den Mächten: Die Burgunder;588
12.3.4;7.3.4 Neue Herren in Nordgallien: Die Franken;591
12.3.5;7.3.5 Verzicht auf Zentralisierung: Die Alemannen;605
12.3.6;7.3.6 Unbekannte Großmacht östlich des Rheins: Die Thüringer;607
12.3.7;7.3.7 Reichsgründung am Ende der Welt: Die Sueben;609
12.3.8;7.3.8 Niederlassungen, Machtbildungen, Reiche – Die politische Landkarte des (post-)römischen Westens um 500;611
12.3.9;7.3.9 Der ‹Tag von Tours› – Wege zur Konsolidierung neuer Herrschaften und regna;621
13;KAPITEL VIII. Quasi anima reipublicae – Afrika im 5. Jahrhundert;649
13.1;8.1 Geiserich und die Utopie eines regnum Vandalorum;649
13.1.1;8.1.1 Die Entstehung ‹der› Vandalen und die Eroberung Nordafrikas;649
13.1.2;8.1.2 Geiserichs Reich: Der Preis des Erfolgs;671
13.2;8.2 Geiserichs Nachfolger: Die Struktur des Vandalenreichs;685
13.2.1;8.2.1 Hunerich: Politik und Religion bei den Vandalen;685
13.2.2;8.2.2 Gunthamund: Wirtschaft im vandalenzeitlichen Nordafrika;698
13.2.3;8.2.3 Thrasamund: Das Problem einer vandalischen Identität;707
13.2.4;8.2.4 Hilderich: Risse und Brüche im vandalischen regnum;716
13.2.5;8.2.5 Gelimer: Das Ende;721
14;KAPITEL IX. Selbstbehauptung in Zeiten der Bedrohung: Der Osten desImperium Romanum im 5. Jahrhundert;731
14.1;9.1 Perser und Hephthaliten;731
14.2;9.2 Römer und Perser: Ein folgenreicher Krieg (502–506);743
14.3;9.3 Neue Verteidigungsstrategie im Osten;753
14.3.1;9.3.1 Bulgaren, Perser und Araber: Die Einigelung des Oströmischen Reiches um 500;753
14.3.2;9.3.2 Auf der Suche nach der eigenen Identität;766
14.4;9.4 Verwerfungen im Innern – die Eliten und die Religion;773
15;KAPITEL X. Die Partikularisierung des Westens im frühen Mittelalter;799
15.1;10.1 Osten und Westen um 500: «von fremd zu fremd»;799
15.2;10.2 Geschundenes Land: Italien in postgotischer Zeit;805
15.2.1;10.2.1 Das Ende des Ostgotenreichs;805
15.2.2;10.2.2 Langobarden in Italien;825
15.2.3;10.2.3 Erwachen in einer neuen Welt;846
15.3;10.3 Rasch erobert, nie gewonnen: Das postvandalische Nordafrika;852
15.4;10.4 Labile Herrschaft im zweiten Anlauf: Das westgotische Spanien;867
15.5;10.5 Instabile Stabilität: Das merowingische Frankenreich;895
15.5.1;10.5.1 Königtum ohne Monarchie;895
15.5.2;10.5.2 Von den Anfängen Bayerns;919
15.6;10.6 Im Hohlraum der Mythenbildung: Das poströmische Britannien;923
15.7;10.7 ‹Völkerwanderung› in Skandinavien?;949
16;KAPITEL XI. Ringen um Existenz und Einheit im Osten;953
16.1;11.1 Das 6. Jahrhundert: Vom Oströmischen zum Byzantinischen Reich;953
16.1.1;11.1.1 Kaiser und Katastrophe: Das Oströmische Reich im 6. Jahrhundert;953
16.1.2;11.1.2 Die frühen Slawen;974
16.1.3;11.1.3 Neue Akteure aus der Steppe: Die Awaren;994
16.2;11.2 Das 7. und 8. Jahrhundert: Doppelter Existenzkampf;1020
16.2.1;11.2.1 Byzanz und die Perser;1020
16.2.2;11.2.2 Folgen der Liturgisierung: Mohammed und die Entstehung des Islam;1035
16.2.3;11.2.3 Kaiser und Kalifen;1070
17;KAPITEL XII. Epilog: Die ‹Völkerwanderung›;1089
18;Anhang;1105
18.1;Abkürzungen;1107
18.2;Anmerkungen;1120
18.3;Quellen;1365
18.4;Literatur;1394
18.5;Bildnachweis;1496
18.6;Register der Namen, Gruppen, Verbände;1497
18.7;Geographisches Register;1518
18.8;Sachregister;1530
19;Karten;1534
20;Zum Buch;1533




