Mertins / Alwert / Heisig | Wissensbilanzen | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 392 Seiten

Reihe: Business and Economics (German Language)

Mertins / Alwert / Heisig Wissensbilanzen

Intellektuelles Kapital erfolgreich nutzen und entwickeln
1. Auflage 2006
ISBN: 978-3-540-27519-0
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Intellektuelles Kapital erfolgreich nutzen und entwickeln

E-Book, Deutsch, 392 Seiten

Reihe: Business and Economics (German Language)

ISBN: 978-3-540-27519-0
Verlag: Springer Berlin Heidelberg
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Als erstes deutschsprachiges Werk zum Thema Wissensbilanzierung ist dieses Buch unentbehrlich für Entscheider in Unternehmen und öffentlichen Institutionen, die sich mit der Steuerung und Kommunikation der wichtigsten Ressource der Zukunft, dem Wissen, auseinandersetzen wollen. Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über das neue Thema und beinhaltet neben einer allgemeinen Einführung vor allem praktische Ergebnisse und Fallstudien von Anwendern. Es wurde geschrieben von führenden Experten der Wissensbilanzierung, verantwortlich für deren Entwicklung und Umsetzung in verschiedenen Organisationen. Interessierten Wissenschaftlern und Studierenden vermittelt das Buch Kenntnisse über die derzeit wichtigsten Methoden und zentralen Erfahrungen mit Wissensbilanzen in Europa.

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Weitere Infos & Material


1;Geleitwort;6
2;Vorwort;8
3;Danksagung;14
4;Literaturverzeichnis;15
5;Inhaltsverzeichnis;16
6;1 Wissensbilanzen – Intellektuelles Kapital erfolgreich nutzen und entwickeln;25
6.1;1.1 Einleitung;25
6.2;1.2 Begriffsklärung;26
6.3;1.3 Ausgangssituation – Warum Wissen bilanzieren?;28
6.3.1;1.3.1 Diskrepanz zwischen Markt und Buchwert;28
6.3.2;1.3.2 Rating und Basel II;28
6.3.3;1.3.3 Rechtliche Rahmenbedingungen, Rechnungslegung und Standards;29
6.3.4;1.3.4 Mitarbeiterakquisition und -bindung;31
6.3.5;1.3.5 Kooperationen mit Partnern im Geschäftsumfeld;31
6.3.6;1.3.6 Markt und Kunden;32
6.3.7;1.3.7 Organisationsmanagement;32
6.4;1.4 Zielsetzungen der Wissensbilanzierung – eine kritische Betrachtung;33
6.4.1;1.4.1 Wissensbilanzen als Instrument zur Kommunikation des;34
6.4.2;intellektuellen Kapitals;34
6.4.3;1.4.2 Wissensbilanzen als Instrument zum Management des;36
6.4.4;intellektuellen Kapitals;36
6.5;1.5 Wissensbilanzen – Zwischen Kommunikation und Management;36
6.6;1.6 Positionierung der Wissensbilanz zu anderen Managementinstrumenten;37
6.7;Literaturverzeichnis;39
7;2 Wissensbilanzen – Im Spannungsfeld zwischen Forschung und Praxis;43
7.1;2.1 Einleitung;43
7.2;2.2 Herausforderungen bei der Messung und Bewertung des intellektuellen Kapitals;43
7.3;2.3 Historischer Überblick und aktueller Stand der Forschung und Entwicklung;47
7.4;2.4 Anwendungspraxis – Eine Analyse veröffentlichter Wissensbilanzen;55
7.4.1;2.4.1 Untersuchungsgegenstand;55
7.4.2;2.4.2 In der Praxis verwendete Begriffe;56
7.4.3;2.4.3 Inhalt und Struktur der analysierten Wissensbilanzen;56
7.4.4;2.4.4 Die Messung des intellektuellen Kapitals;57
7.4.5;2.4.5 Die Bewertung und Steuerung des intellektuellen Kapitals;57
7.4.6;2.4.6 Wie wird mittels der Wissensbilanz kommuniziert und wo wird diese ausgewiesen?;59
7.4.7;2.4.7 Zusammenfassung der Ergebnisse und Vorschlag einer;59
7.4.8;Definition;59
7.5;Literaturverzeichnis;60
7.6;Anhang;63
8;3 Wissensbilanzen – „Made in Germany” Ein Praxisbericht aus dem Mittelstand;65
8.1;3.1 Motivation und Zielsetzung;65
8.1.1;3.1.1 Unternehmenswert;65
8.1.2;3.1.2 Produktivität;66
8.1.3;3.1.3 Unterstützung bei täglichen Entscheidungen;67
8.1.4;3.1.4 Abgrenzung zur Balanced Scorecard;67
8.2;3.2 Vorgehen zur Projektumsetzung;67
8.2.1;3.2.1 Selektion der Teilnehmer und Erfahrungstransfer;68
8.2.2;3.2.2 Erfahrungen aus dem Implementierungsprozess in den 14 Pilotunternehmen;69
8.2.3;3.2.3 Nutzen für KMU aus dem Erstellungsprozess;74
8.3;3.3 Lessons Learned7;74
8.3.1;3.3.1 Was ist eine Wissensbilanz?;74
8.3.2;3.3.2 Bedeutung von schnellen Ergebnissen;75
8.3.3;3.3.3 Etablierung und Legitimation;75
8.3.4;3.3.4 Hohe Voraussetzungen und Aufwand;76
8.3.5;3.3.5 Vergleichbarkeit und Interpretation;76
8.4;3.4 Zusammenfassung und Ausblick;77
8.5;Literaturverzeichnis;77
9;4 Analyse und Interpretation von „Intellectual Capital Reports“;79
9.1;4.1 Wissensressourcen;80
9.2;4.2 Der ‘Intellectual Capital Report’;80
9.3;4.3 Der ‚Intellectual Capital Report’ als Management- Instrument;82
9.4;4.4 Schlussfolgerung;90
9.5;Literaturverzeichnis;91
10;5 Die Entwicklung und Einführung eines Wissensbilanzsystems: Vorteile eines „bottom up“-Prozesses;93
10.1;5.1 Einführung;93
10.1.1;5.1.1 Hintergrund;93
10.1.2;5.1.2 Vorgehen: Übersicht;93
10.2;5.2 Projektbeschreibung;94
10.2.1;5.2.1 Phase 1: Pilotphase;95
10.2.2;5.2.2 Phase 2: Generalisierungsphase;104
10.2.3;5.2.3 Phase 3: Aggregation & Entwicklung der Wissensbilanz;104
10.2.4;5.2.4 Resümee;105
10.3;5.3 Diskussion & Schlussfolgerungen;105
10.3.1;5.3.1 Erfolgsfaktoren;105
10.3.2;5.3.2 Wissensmanagement – Quo vadis?;108
10.4;Literaturverzeichnis;108
11;6 Instrument für Wissens- und Personalarbeit;111
11.1;6.1 Ausgangssituation;111
11.1.1;6.1.1 Prolog für den eiligen Leser;111
11.2;6.2 Das Modell;113
11.3;6.3 Anwendung und Ergebnisse der;118
11.3.1;6.3.1 Struktur WissenS;119
11.3.2;6.3.2 Lernzeit als Messgröße;121
11.3.3;6.3.3 Das Buchungssystem;122
11.3.4;6.3.4 Bilanzsystem;124
11.3.5;6.3.5 Unterstützung durch eine Datenbanklösung;126
11.4;6.4 Rückblick und Kritik;131
11.5;Literaturverzeichnis;132
12;7 Von der Intervention zur Wirkung: Das mehrstufige Indikatorenmodell;133
12.1;7.1 Wissen bilanzieren;133
12.2;7.2 Problemfelder bisheriger Ansätze;133
12.3;7.3 Das mehrstufige Indikatorenmodell zur Wissensbilanzierung;134
12.4;7.4 Anwendung des mehrstufigen Indikatorenmodells auf die Abteilung IT- Skill Resources der Commerzbank AG;136
12.4.1;7.4.1 Die betrachtete Einheit;136
12.4.2;7.4.2 Die organisationale Wissensbasis der IT-Skill Resources;137
12.4.3;7.4.3 Beispiele typischer Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge;139
12.5;7.5 Beurteilung des Indikatorenmodells;141
12.6;7.6 Fazit;142
12.7;Literaturverzeichnis;143
13;8 Die Wissensbilanz als Teilaspekt eines Knowledge-Asset-Measurement-Systems;145
13.1;8.1 Die Ausgangssituation;145
13.2;8.2 Charakterisierung der Organisation;146
13.3;8.3 Die besondere Herausforderung im Projekt;146
13.4;8.4 Zielsetzungen und Erwartungen innerhalb des Unternehmens;147
13.5;8.5 Projektfokus im Unternehmen;147
13.6;8.6 Das Knowledge-Asset-Measurement-System;147
13.7;8.7 Besonderheiten der Methode;150
13.8;8.8 Anwendungsmöglichkeiten der Methode;151
13.9;8.9 Das angewandete Vorgehensmodell;154
13.10;8.10 Die Implementierung;156
13.11;8.11 Erfahrungen aus der Implementierung;158
13.11.1;8.11.1 Ein Resümee;160
13.12;Literaturverzeichnis;161
14;9 Warum eine Wissensbilanz in der VR Bank Südpfalz?;163
14.1;9.1 Einleitung;163
14.2;9.2 Unternehmensportrait der VR Bank Südpfalz eG;165
14.3;9.3 Das Wissensbilanzmodell des AK Wissensbilanz;165
14.3.1;9.3.1 Ausgangspunkt Vision und Strategie der VR Bank Südpfalz;166
14.3.2;9.3.2 Wissensziele in der VR Bank Südpfalz;167
14.3.3;9.3.3 Die Gestaltung unserer Wissenskapitalkomponenten;167
14.3.4;9.3.4 Gewichtung der Faktoren nach Einfluss und Verbesserungspotential;169
14.3.5;9.3.5 Lernschleifen des Modells, Systemumwelt;170
14.3.6;9.3.6 Geschäftserfolgskomponenten der VR Bank Südpfalz;170
14.4;9.4 Dimensionen und Prozesse;171
14.4.1;9.4.1 Gezielte systematische Qualifikation;171
14.4.2;9.4.2 Beispiel: Interpretation des EF „Gezielte systematische Qualifikation“;172
14.4.3;9.4.3 Indikatoren unseres Humankapitals;173
14.4.4;9.4.4 Maßnahmen und Zukunftsperspektive;173
14.5;9.5 Zusammenfassung und Ausblick;175
14.6;9.6 Erfahrungen aus der Wissensbilanzierung bei der VR Bank Südpfalz - Ein Resümee aus externer Sicht;176
14.7;Literaturverzeichnis;178
15;10 Die Implementierung eines Instruments zur Bewertung von intellektuellem Kapital – Aus Fehlern lernen;179
15.1;10.1 Einführung;179
15.2;10.2 Methodik;180
15.2.1;10.2.1 Der Gestaltungs-Ansatz;180
15.3;10.4 Ergebnisse;186
15.3.1;10.4.1 Methodenerfolg;186
15.3.2;10.4.2 Notwendige Voraussetzungen für den Erfolg;187
15.3.3;10.4.3 Problemdefinitionen;188
15.3.4;10.4.4 Qualität der Methode;190
15.3.5;10.4.5 Die richtige Methode für die Aufgabenstellung;192
15.3.6;10.4.6 Qualität der Implementierung;193
15.3.7;10.5 Schlussfolgerung;195
15.4;Literaturverzeichnis;196
16;11 Mit kontinuierlichen Verbesserungsprozessen zur Lernenden Organisation;199
16.1;11.1 Überblick;199
16.1.1;11.1.1 Problemstellung;200
16.1.2;11.1.2 Kurzbeschreibung der bisherigen Aktivitäten;200
16.2;11.2 Neue Herausforderungen und Aufgabenstellung;203
16.2.1;11.2.1 Voraussetzungen;203
16.3;11.3 Integration von IAR und KVP;204
16.3.1;11.3.1 Verbindung von KVP, Innovation und Wissensmanagement;205
16.3.2;11.3.2 Management durch Kennzahlen;206
16.3.3;11.3.3 Selbstverstärkende Wirkungsbeziehungen;207
16.4;11.4 Zusammenfassung und Ausblick;208
16.5;Literaturverzeichnis;209
17;12 Die Wissensbilanz als Strategie- und Steuerungsinstrument im Forschungsmanagement;211
17.1;12.1 Ausgangssituation;211
17.2;12.2 Wissensbilanzierung an österreichischen Universitäten;212
17.3;12.3 Institut für Wirtschafts- und Betriebswissenschaften;214
17.4;12.4 Ziele für die Entwicklung und Erstellung der Wissensbilanz;215
17.5;12.5 Das Modell;215
17.6;12.6 Die Einsatzbereiche der Wissensbilanz;218
17.7;12.7 Strategieentwicklung, Steuerung und Controlling;220
17.8;12.8 Erfolgsfaktoren und Erfahrungen;224
17.9;Literaturverzeichnis;226
18;13 Wissensbilanzierung für den Forschungsbereich: Erfahrungen der Austrian Research Centers;227
18.1;13.1 Einleitung;227
18.2;13.2 Funktion und Ziele der ARC-Wissensbilanz;229
18.3;13.3 Das Wissensbilanzmodell der ARC;231
18.4;13.4 Der Implementierungsprozess;233
18.5;13.5 Nutzen und Wirkung;238
18.6;13.6 Lessons Learned;241
18.6.1;13.6.1 Wissensbilanzen müssen Ziele ausweisen!;241
18.6.2;13.6.2 Externes Reporting bedingt internes Management!;241
18.6.3;13.6.3 Konzentration auf wesentliche Indikatoren!;242
18.6.4;13.6.4 Wissensbilanz-Modelle müssen Beziehungen visualisieren!;243
18.6.5;13.6.5 Wissensbilanzen können keine Evaluierungen ersetzen,;243
18.6.6;ermöglichen aber eine bessere Selbststeuerung und liefern;243
18.6.7;Informationen für Evaluierungen!;243
18.6.8;13.6.6 Wissensbilanzen liefern Benchmarks, die nur im Kontext;244
18.6.9;interpretiert werden können!;244
18.7;13.7 Ausblick;244
18.8;Literaturverzeichnis;245
18.9;Anhang;247
19;14 Wissensbilanzen in außeruniversitären Forschungseinrichtungen: Der JR-Explorer;249
19.1;14.1 Einleitung;249
19.2;14.2 Die JOANNEUM RESEARCH im Spannungsfeld zwischen Wissen, Geld und Macht;249
19.2.1;14.2.1 Die Aufgaben der JOANNEUM RESEARCH als außeruniversitäre Forschungseinrichtung;249
19.2.2;14.2.2 Die Planungsinstrumente der JOANNEUM RESERACH;251
19.2.3;14.2.3 Der JR-Explorer-Zyklus;252
19.3;14.3 Der JR-Explorer im Detail;254
19.3.1;14.3.1 Ebene 1: Ressourcenorientierung – die Erfolgsfaktoren;254
19.3.2;14.3.2 Ebene 2: Ergebnisorientierung – die Leistungskriterien;256
19.3.3;14.3.3 Ebene 3: Zukunftsorientierung – das Managementinstrument;258
19.4;14.4 Hintergründe, Überzeugungen und Erfahrungen;259
19.4.1;14.4.1 Wissen, Finanzen und Bilanzen;259
19.4.2;14.4.2 Indikatoren: Messbarkeit vs. Aussagekraft;261
19.4.3;14.4.3 Wissen, Visionen und Kultur;262
19.5;Literaturverzeichnis;264
20;15 Analyse der Konzeption und Umsetzung der Wissensbilanzierung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.;265
20.1;15.1 Einleitung;265
20.2;15.2 Grundverständnis und Ziel der Wissensbilanzierung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt;265
20.2.1;15.2.1 Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt;265
20.2.2;15.2.2 Wissensbilanzierung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt;266
20.3;15.3 Aufbau und Anwendung der Wissensbilanzierung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt;267
20.3.1;15.3.1 Charakterisierung der Wissensbilanz des DLR;267
20.3.2;15.3.2 Beschreibung der Wissensbilanz des DLR;268
20.3.3;15.3.3 Anwendung der Wissensbilanz des DLR;269
20.4;15.4 Erfahrungen mit der DLR-Wissensbilanz;271
20.5;15.5 Ausblick und Fazit;273
20.5.1;15.5.1 Ausblick und Weiterentwicklung;273
20.5.2;15.5.2 Zusammenfassung und Fazit;275
20.6;Literaturverzeichnis;275
21;16 Die integrierte Wissensbewertung – ein prozessorientierter Ansatz;277
21.1;16.1 Einleitung;277
21.2;16.2 Die integrierte Wissensbewertung (IWB) – Das zu Grunde liegende Modell und Besonderheiten der Methode;277
21.2.1;16.2.1 Wie ist das Modell aufgebaut?;277
21.2.2;16.2.2 Was ist die theoretische Grundlage des Modells?;279
21.2.3;16.2.3 Was sind die Besonderheiten der Integrierten;280
21.2.4;Wissensbewertung IWB?;280
21.3;16.3 Die sieben Schritte zur „Eröffnungs-Wissensbilanz“;281
21.4;16.4 Anwendung und Ergebnisse der IWB im Bereich Unternehmensmanagement des Fraunhofer IPK;283
21.4.1;16.4.1 Ausgangssituation im konkreten Anwendungsfall;283
21.4.2;16.4.2 Ziele und erwarteter Nutzen;284
21.4.3;16.4.3 Vorgehen und Ergebnisse;285
21.5;16.5 Lessons Learned – Was sind die zentralen Erfahrungen aus der Wissensbilanzierung?;297
21.6;16.6 Ausblick;300
21.7;Literaturverzeichnis;300
22;17 Die erste gesamtuniversitäre Wissensbilanz: Donau-Universität Krems;303
22.1;17.1 Der Weg zur Wissensbilanz der Donau-Universität Krems;303
22.1.1;17.1.1 Die Entstehung des verwendeten Wissensbilanzmodells;303
22.1.2;17.1.2 Charakterisierung der Donau-Universität Krems (DUK) als „zu bilanzierende“ Wissensorganisation;306
22.2;17.2 Das Wissensbilanzmodell der DUK;308
22.2.1;17.2.1 Anwendung;310
22.2.2;17.2.2 Ergebnisse;315
22.2.3;17.2.3 Bewertung und Reflexion der im Zuge der Wissensbilanzierung ermittelten Ergebnisse;320
22.3;17.3 Erfolgsfaktoren und Lessons Learned;322
22.3.1;17.3.1 Unterstützung durch das Top-Management;322
22.3.2;17.3.2 Methodische Vorgangsweise und Moderation;322
22.3.3;17.3.3 Kommunikation innerhalb der Organisation;323
22.3.4;17.3.4 Generelle Chance zur kritischen Selbstreflexion;323
22.3.5;17.3.5 Differenzierte Erwartungen gegenüber der Wissensbilanz;323
22.3.6;17.3.6 Unterschiedliche Perspektiven auf die Kernprozesse;324
22.3.7;17.3.7 Interessenskonflikte und Widerstände;324
22.3.8;17.3.8 Fehlende Datenquellen und mangelhafte Homogenität der Daten;325
22.3.9;17.3.9 Organisatorischer Lern- und Veränderungsprozess;325
22.4;17.4 Die Zukunft;326
22.5;Literaturverzeichnis;327
23;18 Intellektuelles Kapital – Performance auf nationaler Ebene;329
23.1;18.1 Einleitung;329
23.2;18.2 Prinzipien für ein nationales IC-Messsystem;330
23.3;18.3 Entwicklung eines Messsystems für Intellektuelles Kapital auf nationaler Ebene;332
23.4;18.4 IC-Wertschöpfungseffizienz auf nationaler Ebene;335
23.5;18.5 Vereinbarkeit auf mikro- und makroökonomischer Ebene;342
23.6;18.6 Schlussbemerkungen;344
23.7;Literaturverzeichnis;346
24;19 Intellektuelles Kapital in deutschen Unternehmen – aktuelle Studie des Fraunhofer IPK;347
24.1;19.1 Einleitung;347
24.2;19.2 Datensammlung;347
24.3;19.3 Ergebnisse der Studie;349
24.3.1;19.3.1 Einflussgewicht, Ausprägung und Systematik der einzelnen Faktoren;350
24.3.2;19.3.2 Erfassung und Steuerung des intellektuellen Kapitals;354
24.4;19.4 Zusammenfassung;358
24.5;Literaturverzeichnis;359
25;20 Europäische Aktivitäten zur Wissensbilanzierung – Ein Überblick;361
25.1;20.1 Europäische Projekte;361
25.1.1;20.1.1 MERITUM;362
25.1.2;20.1.2 PRISM;363
25.1.3;20.1.3 MAGIC;364
25.1.4;20.1.4 Initiativen der nordischen Länder: NORDIKA, FRAME, NHKI und PIP;365
25.2;20.2 Aktivitäten in Europa;365
25.2.1;20.2.1 Dänemark;365
25.2.2;20.2.2 Deutschland;367
25.2.3;20.2.3 Finnland;368
25.2.4;20.2.4 Frankreich;369
25.2.5;20.2.5 Großbritannien;370
25.2.6;20.2.6 Island;371
25.2.7;20.2.7 Italien;372
25.2.8;20.2.8 Kroatien;373
25.2.9;20.2.9 Niederlande;373
25.2.10;20.2.10 Österreich;374
25.2.11;20.2.11 Schweden;376
25.2.12;20.2.12 Spanien;378
25.3;20.3 Resümee;380
25.4;Literaturverzeichnis;381
26;21 Das unerschöpfliche Potenzial des intellektuellen Kapitals;385
26.1;21.1 Ein wachsendes Ungleichgewicht;385
26.2;21.2 Eine „Landkarte“ der immateriellen Vermögenswerte und ihre Größenordnung;386
26.3;21.3 Internationale Initiativen zum intellektuellen Kapital;387
26.4;21.4 Die „Longitude Perspektive“ – eine neue Sicht auf das Unternehmen;389
26.5;21.6 Rechnungslegung, Vertrauen und Messung;391
26.6;21.7 Die Unternehmensführung weiterentwickeln und strategisches intellektuelles Kapital als organisatorische Potenziale fördern;394
26.7;21.8 Schlussfolgerung;396
26.8;Literaturverzeichnis;396
26.9;Links für weiteres Lesen;397
27;Empfohlene Literatur;399
28;Verzeichnis der Beitragsautoren;401
29;Sachverzeichnis;413


7 Von der Intervention zur Wirkung: Das mehrstufige Indikatorenmodell (S. 109-110)
Klaus North, Daniela Grübel

7.1 Wissen bilanzieren

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um Bilanzen und ihre Gültigkeit wird die Bewertung des intellektuellen Kapitals zunehmend diskutiert. Einige Unternehmen beginnen, ihre Finanzbilanzen durch ‚Intellectual Capital Reports’ zu ergänzen, um der Bedeutung des intellektuellen Kapitals für den künftigen Erfolg Rechnung zu tragen und diese schwer greifbare Vermögensart sowohl intern als auch nach außen hin darzustellen.

Allerdings bestehen bis heute keinerlei verbindliche Standards für diese Art der Bilanzierung. Seit der Veröffentlichung des weltweit ersten Intellectual Capital Statements 1994 durch das schwedische Versicherungsunternehmen Skandia haben sich daher unterschiedliche Ansätze zur Erstellung sogenannter ‚Wissensbilanzen’ entwickelt, die jedoch eine Reihe von Schwachstellen aufweisen, auf die North, Probst und Romhardt (1998) bereits hingewiesen haben.

Grübel, North und Szogs (2004) haben vier aktuelle Modelle des Intellectual Capital Reporting auf ein konkretes Praxisbeispiel angewendet und im Anschluss anhand eines hierfür entwickelten Kriterienkatalogs beurteilt sowie auf der Plattform www.LearnAct.de die detaillierten Bilanzen mit einer Vielzahl von Indikatoren verfügbar gemacht. Beurteilt wurden: The Danish Guideline for Intellectual Capital Statements (2000), der Ansatz der Austrian Research Centers Seibersdorf (Leitner 2000), das mehrstufige Indikatorenmodell nach North et al.(2002) und das IC RatingTM nach Edvinsson 1. Es zeigt sich, dass viele der bereits 1998 aufgezeigten Schwachstellen auch heute noch Schwierigkeiten in der realen Umsetzung der Konzepte zur Wissensbilanzierung bilden.

7.2 Problemfelder bisheriger Ansätze

Eine gezielte Entwicklung der organisationalen Wissensbasis und die Herstellung eines Bezuges zu Geschäftsergebnissen ist durch die Verfahren mit den präsentierten Kennzahlen nur bedingt möglich.

So werden häufig Kennzahlen unterschiedlichen Aggregationsniveaus und Bedeutungsgehalts nebeneinander gestellt. Zum Teil werden Bestandteile der Wis sensbasis mit Kriterien beschrieben, die über Wissen nichts aussagen (z.B. Durchschnittsalter und Anzahl der Mitarbeiter). Daneben werden Inputs (Aufwand) in die Veränderung der organisationalen Wissensbasis (z.B. Aus- und Weiterbildungsaufwand) gestellt. Isolierte Zwischenerfolge und Übertragungsergebnisse aus Organisationsprozessen werden gemessen (z.B. telefonische Erreichbarkeit) sowie statische Finanzindikatoren (z.B. Prämienvolumen). Es darf bezweifelt werden, dass solche Indikatoren hinreichende Steuerungshinweise in bezug auf die gezielte Entwicklung der organisationalen Wissensbasis gemäß der Geschäftsziele geben können. Als Darstellung der Wissensbasis für die Stakeholder können solche Indikatoren auch nicht überzeugen, da sie von diesen nur schwer interpretiert werden können.

Weiter zeigt die Analyse von Wissensbilanzen, dass Ergebnisse (Wertschöpfung pro Mitarbeiter) und reine beschreibende Elemente (Durchschnittsalter der Mitarbeiter) miteinander vermischt werden.

Ein Großteil der Verfahren ist statisch (Bestandsperspektive) und vernachlässigt die ständige Veränderung der Wissensbasis (dynamische Betrachtung). Das Nachvollziehen von Ursache-Wirkungs-Ketten ist insbesondere bei stark aggregierenden Verfahren unmöglich.



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