Liebe Besucherinnen und Besucher,
aufgrund unseres Sommerfestes sind wir am 03. September 2026 bis 14 Uhr erreichbar. Am 04. September 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ihr Team von Sack Fachmedien
E-Book, Deutsch, 172 Seiten, Web PDF
Messerschmidt / Berger / Skiera Web 2.0 im Retail Banking
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-8349-6304-8
Verlag: Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Einsatzmöglichkeiten, Praxisbeispiele und empirische Nutzeranalyse
E-Book, Deutsch, 172 Seiten, Web PDF
Reihe: Business and Economics (German Language)
ISBN: 978-3-8349-6304-8
Verlag: Betriebswirtschaftlicher Verlag Gabler
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Zielgruppe
Professional/practitioner
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
Evolution des Internets als Wegbereiter von Web 2.0.- Privatkundengeschäft von Banken.- Darstellung der Web-2.0-Anwendungen.- Empirische Analyse der aktuellen Nutzung und der Nutzungswünsche.- Zusammenfassung.
5 Empirische Analyse der aktuellen Nutzung und der Nutzungswünsche (S. 127-128)
5.1 Darstellung der Studie
Im Rahmen unserer Forschungsarbeit im E Finance Lab (www.efinancelab.de) haben wir eine umfangreiche Befragung durchgeführt, die mithilfe eines Onlinepanels eine Stichpro bengröße von 1.033 Probanden erreichte. Bei der Erhebung wurde mithilfe einer Quoten setzung darauf geachtet, dass die Stichprobe repräsentativ für Internetnutzer in Deutsch land ist. Ziel unserer Studie war die Aufstellung eines Status quo der konsumentenseitigen Nut zung sowie der Wichtigkeit von Web 2.0 Anwendungen speziell in Bezug auf Finanz dienstleistungen.
Zudem wollten wir herausfinden, bei welchen Web 2.0 Anwendungen die Konsumenten mit dem Angebot von Finanzdienstleistern zufrieden sind und an wel chen Stellen sie eine Ausweitung des Angebots wünschen. Die Befragung teilte sich auf in Fragen zur allgemeinen Nutzung des Internet, zur allge meinen Nutzung der in Kapitel 4 behandelten Web 2.0 Anwendungen, sowie zur passiven und aktiven Nutzung und der Wichtigkeit dieser Anwendungen im direkten Zusammen hang mit Finanzdienstleistungen. Zudem haben wir erhoben in welchen der drei Kaufpro zessphasen die Web 2.0 Anwendungen bei den Probanden primär eingesetzt werden.
Nach einer kurzen Einführung in die demografischen Merkmale der Stichprobe in Tabelle 5.1 vergleichen wir zuerst die allgemeine passive und aktive Nutzung von Web 2.0 Anwendungen mit der Nutzung in Bezug auf Finanzdienstleistungen. Im Anschluss zei gen wir, in welcher Kaufprozessphase die Probanden die verschiedenen Web 2.0 Anwendungen nutzen und wie wichtig ihnen dessen Einsatz ist.
Darauf aufbauend analy sieren wir, bei welchen Web 2.0 Anwendungen die Probanden eine Ausweitung der Akti vitäten seitens der Finanzdienstleister wünschen. Abschließend zeigen wir, welche indivi duellen Eigenschaften der Probanden einen Einfluss auf deren Nutzungsintensität von Web 2.0 Anwendungen haben und bilden Nutzerprofile. Die Stichprobe teilt sich nahezu paritätisch in weibliche und männliche Probanden.
42% der Probanden sind unter 40 Jahren alt. Betrachtet man das monatliche Nettoeinkommen, so liegt ca. die Hälfte bei unter 2.000€, 28% verdienen mehr als 2.000€ netto. 19% wollten hierzu keine Angabe machen. Der mit 33% größte Anteil hat eine berufliche Ausbildung abgeschlossen, was sich in einem Anteil von 45% Angestellten wiederspiegelt. Ein Viertel der Probanden kann einen Hochschulabschluss vorweisen. 17% haben mit dem abge schlossenen Abitur die Voraussetzungen für einen Hochschulbesuch erfüllt.




