Meyen | Das Rote Kloster | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 14, 352 Seiten, Format (B × H): 142 mm x 213 mm

Reihe: Theorie und Geschichte der Kommunikationwissenschaft

Meyen Das Rote Kloster

Eine Geschichte der Journalistenausbildung in der DDR
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-86962-745-8
Verlag: Herbert von Halem Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Eine Geschichte der Journalistenausbildung in der DDR

E-Book, Deutsch, Band 14, 352 Seiten, Format (B × H): 142 mm x 213 mm

Reihe: Theorie und Geschichte der Kommunikationwissenschaft

ISBN: 978-3-86962-745-8
Verlag: Herbert von Halem Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



In diesem Buch kommen elf Zeitzeugen zu Wort: Professoren und Dozenten, die an der Karl-Marx-Universität Leipzig die DDR-Journalistik erfunden und bis zum Ende getragen haben – von Franz Knipping, Heinz Halbach, Werner Michaelis und Fritz Beckert über Hans Poerschke, Karl-Heinz Röhr und Klaus Preisigke bis zu Wolfgang Tiedke, Wulf Skaun, Bernd Okun und Sigrid Hoyer. Diese Liste deckt alle Zeiträume (von den frühen 1950er-Jahren bis weit nach dem Ende der DDR), alle Positionen (Student, Mittelbau, Professor, Dekan bzw. Direktor) und alle Wege an die Spitze der akademischen Pyramide ab.

Auf diese Weise entsteht nicht nur ein einzigartiges Panorama des Roten Klosters (eine selbstironische Bezeichnung, geprägt schon von den ersten Studenten an der Fakultät für Journalistik), sondern zugleich eine „andere“ Geschichte Ostdeutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg – eine Geschichte vom sozialen Aufstieg, vom Ringen um das, was möglich war, und von den Grenzen, die es innen und außen dafür gab.

Eingeordnet werden die Gespräche durch eine Kollektivbiografie und einen Blick auf den Alltag der Studenten. Diese beiden Texte helfen genauso wie die Dokumentation eines „Ost-West-Gipfels“ vom Mai 1990 und das Kapitel „Abwicklung und Neustart“ zu verstehen, warum das Leipziger Paradigma im größeren Deutschland chancenlos war.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


I. Analysen

Zur Einführung. Oder: Warum Geschichte gedruckt werden muss

Journalistikprofessoren in der DDR. Eine Kollektivbiografie

Studieren im Roten Kloster. Die Anfänge der Journalistenausbildung in der DDR

II. Zeitzeugen

Franz Knipping: Dusiska hat an meinem Stuhl gesägt

Heinz Halbach: Wir hatten Narrenfreiheit

Werner Michaelis: Journalismus braucht Sprache

Fritz Beckert: Der Mensch kommt in der Theorie zu kurz
Hans Poerschke: Ich habe gesucht

Karl-Heinz Röhr: Um Qualität geht es immer und überall

Klaus Preisigke: Wir waren ein Hort des Opportunismus

Wolfgang Tiedke: Wir haben die richtigen Fragen gestellt

Wulf Skaun: Es gibt keine unpolitische Wissenschaft

Bernd Okun: Reizt das doch aus, bevor ihr die Flinte ins Korn werft

Sigrid Hoyer: Unser Handwerk ist brauchbar

III. Abwicklung

Der Ost-West-Gipfel vom Mai 1990

Abwicklung und Neustart. Von der Sektion Journalistik zum Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft

Literatur
Personenregister


Meyen, Michael
Michael Meyen, Prof. Dr., Jahrgang 1967, studierte an der Sektion Journalistik und hat dann in Leipzig alle akademischen Stationen durchlaufen: Diplom (1992), Promotion (1995), Habilitation (2001). Parallel arbeitete er als Journalist (MDR info, Leipziger Volkszeitung, Freie Presse). Seit 2002 ist Meyen Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München. Seine Forschungsschwerpunkte sind Medienrealitäten, Kommunikations- und Fachgeschichte sowie Journalismus.



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