E-Book, Deutsch, 211 Seiten
Meyer Gesundheit und Wirtschaftswachstum
1. Auflage 2010
ISBN: 978-3-642-11585-1
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Recht, Ökonomie und Ethik als Innovationsmotoren für die Medizin
E-Book, Deutsch, 211 Seiten
ISBN: 978-3-642-11585-1
Verlag: Springer
Format: PDF
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Der Schutz der Gesundheit verlangt medizinischen Fortschritt. Allerdings werden damit verbundene Ausgabensteigerungen häufig als Fehlentwicklung wahrgenommen. Autoren aus Rechts- und Wirtschaftswissenschaft, Medizinethik sowie medizinischer und juristischer Praxis stellen diese Sichtweise auf den Prüfstand. Sie fragen nach den volkswirtschaftlichen Wachstumseffekten eines innovationsfreundlichen Gesundheitssystems, nach der Zahlungsbereitschaft der Versicherten und dem Stellenwert des Gutes Gesundheit aus Sicht der Bevölkerung.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Gesundheit und Medizin im interdisziplinären Diskurs;2
2;Vorwort;5
3;Inhaltsverzeichnis;6
4;Zur Einführung;12
5;Teil I;15
5.1;Medizinisches Innovationspotenzial und Wirtschaftswachstum;15
6;Zur Entwicklung eines kombinierten Magnetresonanz – Positronen-EmissionsTomographie – Gerätes;16
6.1;1 Einleitung;16
6.2;2 Schnittbildverfahren in der Medizin;17
6.2.1;2.1 Computertomographie (CT);17
6.2.2;2.2 Magnetresonanztomographie (MRT);18
6.2.3;2.3 Positronen-Emissions-Tomographie;20
6.3;3 Hybridsysteme;22
6.3.1;3.1 PET-CT Hybridsystem;22
6.3.2;3.2 MR-PET Hybridsystem;23
6.4;4 Perspektiven der MR-PET;27
6.5;Literatur;28
7;Innovationshemmnisse in der ärztlichen Praxis am Beispiel der Positronen-EmissionsTomographie (PET);30
7.1;1 Einführung;30
7.2;2 Was ist Positronen-Emissions-Tomographie?;31
7.3;3 Diagnostische Innovation durch PET;32
7.3.1;3.1 Tumordiagnostik – Onkologie;32
7.3.2;3.2 Entzündungsdiagnostik;35
7.3.3;3.3 Kardiologie;35
7.3.4;3.4 Neurologie und Psychiatrie;36
7.4;4 Innovationshemmnis: unzureichende Kostenerstattung;36
7.4.1;4.1 Kostenerstattung in den USA;36
7.4.2;4.2 Kostenerstattung in Europa;37
7.4.3;4.3 Kostenerstattung in Deutschland;38
7.4.3.1;4.3.1 Private Krankenversicherung;38
7.4.3.2;4.3.2 Gesetzliche Krankenversicherung;38
7.5;5 Zusammenfassung;40
7.6;Literatur;42
8;Die Gesundheitswirtschaft – ein Wachstums-und Beschäftigungstreiber?;44
8.1;1 Einleitung;44
8.2;2 Die Branche Gesundheitswirtschaft;45
8.3;3 Wachstumsbegriff in der Gesundheitswirtschaft;47
8.4;4 Gesundheitsausgaben versus Wertschöpfungsansatz;49
8.5;5 Berechnungsergebnisse für Deutschland;51
8.6;6 Fazit;57
8.7;Literatur;59
9;Teil II;61
9.1;Innovationshemmnisse aus rechtlicher Sicht;61
10;Rationierungen im Leistungsrecht;62
10.1;1 Rationierung zwischen Provokation und Tabu;62
10.2;2 Rationierung, Priorisierung, implizit, explizit, direkt, indirekt;63
10.3;3 Rationierung als patientenferne Fremdbestimmung: Wer entscheidet nach welchen Kriterien, was medizinisch nicht notwendig ist?;64
10.4;4 Das Leistungsrecht der GKV als „Leistungsrecht ohne Patient“ – Partizipationsdefizite als pathologische Normalität der GKV;66
10.5;5 Das Rationierungsals Partizipationsproblem: Reformperspektiven;68
10.6;6 Ausblick: Partizipatorisch legimitierte Rationierung im Leistungsrecht;71
11;Innovationshemmnisse in der sozialgerichtlichen Praxis;73
11.1;1 Einleitung;73
11.2;2 Krankheitsbegriff;73
11.2.1;2.1 Regelwidrigkeit;74
11.2.2;2.2 Behandlungsbedürftigkeit;74
11.2.3;2.3 Schranken des Krankheitsbegriffes;75
11.3;3 Einschränkungen durch die Rechtsprechung;75
11.3.1;3.1 Sachleistungsprinzip;76
11.3.2;3.2 Gemeinsamer Bundesausschuss (GemBA);77
11.4;4 Innovationshemmnis GemBA und Verfassungsrecht;78
11.4.1;4.1 Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie;79
11.4.2;4.2 Versicherte;81
11.4.3;4.3 Bestimmtheitsgebot;81
11.5;5 Fazit;82
12;Die Programmierung ärztlichen Handelns – Evidenz, Richtlinien und Leitlinien als Rechtsproblem;84
12.1;1 Rechtswissenschaft und Medizin – verwandte Seelen;84
12.2;2 Begriff und Bedeutung der Leitlinien in der Medizin;90
12.2.1;2.1 Zum Leitlinienbegriff;90
12.2.2;2.2 Zur medizinwissenschaftsinternen Bedeutung der Leitlinien;92
12.3;3 Der Umgang des Rechts mit Leitlinien und der „Evidenz-basierten Medizin“;93
12.3.1;3.1 Zum Sozialrecht;93
12.3.2;3.2 Zum Arzthaftungsrecht;95
12.4;4 Leitlinien, Evidenz-basierte Medizin und Wissenschaftsfreiheit;98
12.4.1;4.1 Die Wissenschaftsfreiheit als Rezeptionsgrenze;98
12.4.2;4.2 Folgen für das Sozialrecht;100
12.5;5 Schlussbet rachtung;102
13;Teil III;103
13.1;Determinanten einer proaktiven Innovationspolitik;103
14;Medizinische Innovationen im Leistungsspektrum der Gesetzlichen Krankenversicherung;104
14.1;1 Der medizinische Fortschritt als Thema der GKV;105
14.2;2 Die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Einführung neuer Untersuchungsund Behandlungsmethoden;106
14.2.1;2.1 Nutzen, Notwendigkeit, Wirtschaftlichkeit;107
14.2.2;2.2 Hat der GBA weitere Bewertungskriterien heranzuziehen?;107
14.2.3;2.3 Die Frage des Bezugspunkts der Bewertungskriterien;109
14.3;3 Die mit der GKV verfolgten Zwecke;110
14.3.1;3.1 Erkennen, heilen, verhüten, lindern;111
14.3.2;3.2 Gesundheit erhalten, wiederherstellen, verbessern;111
14.3.3;3.3 Die „sozialen Rechte“ und das Gebot bestmöglicher Zweckverfolgung;112
14.4;4 Die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Aufnahme medizinischer Innovationen im Spiegel der Leistungszwecke;114
14.4.1;4.1 Nutzen;114
14.4.2;4.2 Medizinische Notwendigkeit;118
14.4.3;4.3 Wirtschaftlichkeit;121
14.4.4;4.4 Weitere Bewertungskriterien;123
14.5;5 Fazit;124
15;Gesundheitsleistungen in Europa;126
15.1;1 Leitperspektiven;127
15.2;2 Sozialer Schutz bei Krankheit;127
15.2.1;2.1 Eigenheiten des Gesundheitswesens und Reformdruck;127
15.2.2;2.2 Ziele angemessener Gesundheitsversorgung;128
15.2.3;2.3 Nachhaltige Gesundheitsversorgung;129
15.3;3 Grenzüberschreitende Dienstleistungen;129
15.3.1;3.1 Gesundheitsleistungen und Binnenmarkt;129
15.3.2;3.2 Gesundheitsleistungen als Universaldienste;130
15.3.3;3.3 Sozialversicherungsmonopol und Grundfreiheiten;131
15.4;4 Aktivierender Sozialstaat – neues Leitbild;132
15.4.1;4.1 Sozialstaat für eine aktive Gesellschaft;132
15.4.2;4.2 Risiken und Notlagen sind gestaltbar!;133
15.4.3;4.3 Kooperation zwischen Sozialleistungsträger und -empfänger;135
15.5;5 Ausblick – vom Wohlfahrtsstaat zur Wohlfahrtsgesellschaft!;137
16;Möglichkeiten und Grenzen von Rationierung und Priorisierung im Gesundheitswesen;139
16.1;1 Problemstellung;139
16.2;2 Gesundheit um jeden Preis? Perspektiven und Positionen;142
16.3;3 Strategien der Begrenzung von Gesundheitsausgaben;143
16.4;4 Was ist gerecht? Die Perspektive der Bevölkerung bzw. der Solidargemeinschaft13;146
16.5;5 Was ist gerecht? Die ethische Perspektive;148
16.5.1;5.1 Legitimation;149
16.5.2;5.2 Partizipation;149
16.5.3;5.3 Transparenz;150
16.5.4;5.4 Rationierung auf der Grundlage einer (veränderlichen) Prioritätensetzung;151
16.5.5;5.5 Konsistenz;151
16.5.6;5.6 Gleichheitsgrundsatz;151
16.5.7;5.7 Widerspruchsrecht;152
16.5.8;5.8 Durchsetzbarkeit;152
16.5.9;5.9 Wirtschaftlichkeit und Qualität;152
16.6;6 Schlussbemerkungen;153
16.7;Literatur;154
17;Knappe Ressourcen und das Ethos der Heilberufe;156
17.1;1 Der Hippokratische Eid;156
17.2;2 Kollektivierung und Verwissenschaftlichung der modernen Medizin;158
17.3;3 Das Ethos der modernen Medizin;160
17.4;4 Verteilungsgerechtigkeit und knappe Ressourcen;161
18;Technologischer Wandel in der Medizin: Wie wird er durch die Bürgerinnen und Bürger bewertet?;163
18.1;1 Einführung;163
18.2;2 Ausgangslage für das Marktexperiment;165
18.3;3 Zielsetzung des Marktexperiments;165
18.4;4 Methoden und Untersuchungsgegenstand des Marktexperiments;166
18.4.1;4.1 Die Befragung;166
18.4.2;4.2 Die Änderungen des Leistungskataloges;166
18.4.2.1;Einschränkungen bei der Arztwahl:;167
18.4.2.2;Verzögerter Zugang zu neuen Methoden und Medikamenten:;167
18.4.2.3;Einschränkungen bei der Medikamentenwahl:;168
18.4.2.4;Einschränkungen bei der Spitalwahl:;168
18.4.2.5;Einführung einer altersabhängig finanzierten Pflegeversicherung:;168
18.4.2.6;Variation der Prämie:;168
18.5;5 Auswertung des Marktexperiments;169
18.5.1;5.1 Einschränkung der Arztwahl;169
18.5.2;5.2 Verzögerter Zugang zu neuen Methoden und Medikamenten;171
18.5.3;5.3 Einschränkung der Medikamentenwahl;171
18.5.4;5.4 Einschränkung der Spitalwahl;172
18.5.5;5.5 Einführung einer altersabhängig finanzierten Pflegeversicherung;173
18.5.6;5.6 Fazit;174
18.6;6 Schlussfolgerung;174
18.7;Literatur;175
19;Die Konsumentensicht auf Gesundheit: Ergebnisse einer explorativen empirischen Studie1;176
19.1;1 Einleitung;176
19.1.1;1.1 Marktbestimmung aus Konsumentensicht;176
19.1.2;1.2 Ausgangssituation der Anbieter;177
19.1.3;1.3 Identifizierter Handlungsbedarf;178
19.2;2 Konzeption einer empirischen Studie;179
19.2.1;2.1 Grundlagen der Marktsegmentierung;179
19.2.2;2.2 Vorgehensweise;180
19.3;3 Ergebnisse;181
19.3.1;3.1 Annäherung an den Markt;181
19.3.2;3.2 Erkundung von Marktsegmenten;185
19.3.3;3.3 Beschreibung der Marktsegmente;186
19.4;4 Implikationen für das Marketing;190
19.5;5 Fazit;193
19.6;Literatur;194
20;Wahrnehmung von Preisen und Kosten aus psychologischer Sicht;196
20.1;1 Menschen können keine reliablen Absoluturteile abgeben;197
20.2;2 Menschen wollen lieber Verluste vermeiden als Gewinne herbeiführen;200
20.3;3 Menschen sind eher daran interessiert, wie oft sie sparen als wie viel sie sparen;201
20.4;4 Menschen bewerten Ereignisse vor dem Hintergrund nicht realisierter Alternativen;205
20.5;5 Fazit;206
20.6;Literatur;206
21;Über die Autoren;208




