Miosga / Hafner | Regionalentwicklung im Zeichen der Großen Transformation | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 436 Seiten

Miosga / Hafner Regionalentwicklung im Zeichen der Großen Transformation


1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-86581-890-4
Verlag: oekom
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, 436 Seiten

ISBN: 978-3-86581-890-4
Verlag: oekom
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Drei Megatrends des sozioökonomischen Strukturwandels stellen die Regionalentwicklung vor neue Herausforderungen: - der demografische Wandel mit seinen Auswirkungen auf Lebens- und Arbeitswelten - der Wandel zur Wissensökonomie und die damit verbundenen Innovationsanforderungen - die Notwendigkeit zum sparsamen Umgang mit endlichen Ressourcen. Die Anpassung der Unternehmen, ihrer Beschäftigten und der Institutionen an diese Megatrends ist für die Zukunftsfähigkeit der Regionen und deren Attraktivität als Lebensraum ausschlaggebend. Die Lösungen müssen ernsthafte Alternativen zum Ressourcenraubbau beinhalten, um die natürlichen Grenzen der Erde dauerhaft zu respektieren. Dabei bietet gerade die regionale Ebene viele Chancen - dank der räumlichen Nähe von innovativen Unternehmen, Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen und politischen Institutionen. Regionen mit ihren Innovationsstrategien werden so zu Vorreitern einer nachhaltigen Entwicklung.

Sabine Hafner, Geographin, forscht an der Universität Bayreuth zu nachhaltiger Stadt- und Regionalentwicklung und ist Vorständin des Beratungsunternehmens KlimaKom eG, das Kommunen im Bereich Klimaschutz, Energiewende und demografischer Wandel begleitet. Manfred Miosga forscht und lehrt im Rahmen seiner Professur für Stadt- und Regionalentwicklung an der Universität Bayreuth zum demografischen Wandel, zu Regional Governance und Transformation zur Nachhaltigkeit.
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1;Regionalentwicklung im Zeichender Großen Transformation;1
2;Inhalt;7
3;Vorwort: Regionalentwicklung im Zeichen der Großen Transformation;13
4;Kapitel 1: Gesellschaftliche Megatrends und die Notwendigkeit zur Transformation – Regionale strategische Allianzen und ihr Beitrag zur Nachhaltigkeit;15
4.1;1 Tief greifende strukturelle Veränderungen erfordern integrierte Strategien für eine nachhaltige Regionalentwicklung;15
4.2;2 Innovation als Schlüssel zur Transformation – Perspektiven regionaler Governance;22
4.3;3 Ausgangslage und Anknüpfungsmöglichkeiten in der Pilotregion Augsburg und darüber hinaus;33
4.4;4 Baupläne der Strategischen Allianz ADMIRe A³ und die Innovationsstrategie für eine regionale Transformation;38
4.5;5 Literatur;44
5;Kapitel 2: Die Gestaltung des demografischen Wandels, die Steigerung der Ressourceneffizienz und die Verbesserung der Innovationsfähigkeit – Herausforderungen für eine nachhaltige Regionalentwicklung;47
5.1;1 Demografischer Wandel, Ressourceneffizienz und Innovationsfähigkeit – drei Megatrends des gesellschaftlichen Wandels;47
5.1.1;1.1 Demografischer Wandel: Charakteristika, gesellschaftspolitische Herausforderungen und regionale Differenzierungen;48
5.1.2;1.2 Steigerung der Ressourceneffizienz:Handlungsnotwendigkeiten und Strategien;51
5.1.3;1.3 Innovationen zur Steigerung der Anpassungsfähigkeit – interaktive Prozesse und die Bedeutung der Lokalität;54
5.2;2 Wirkungszusammenhänge zwischen demografischem Wandel, Innovationsfähigkeit und Ressourceneffizienz;59
5.2.1;2.1 Wirkungszusammenhänge zwischen Ressourceneffizienz und Innovationsfähigkeit;59
5.2.2;2.2 Wirkungszusammenhänge zwischen demografischem Wandel und Ressourceneffizienz;63
5.2.3;2.3 Wirkungszusammenhänge zwischen demografischem Wandel und Innovationsfähigkeit;66
5.3;3 Schlussfolgerungen für ein integriertes Demografie-, Innovations- und Ressourceneffizienzmanagement auf regionaler Ebene und Anschlussmöglichkeiten zum Nachhaltigkeitskonzept;70
5.4;4 Literatur;73
6;Kapitel 3: Ressourceneffizienz: Globaler Trend und Herausforderung für regionale Transformation;81
6.1;1 Die Notwendigkeit zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs;81
6.2;2 Ansatzpunkte für Ressourceneffizienzstrategien;87
6.3;3 Effizienz, Suffizienz und Konsistenz;91
6.4;4 Ressourceneffizienz und Innovation;97
6.5;5 Die Bedeutung regionaler Transformationsstrategien zur Steigerung der Ressourceneffizienz;112
6.6;6 Literatur;115
7;Kapitel 4: Systemische und räumliche Aspekte im Innovationsgeschehen – Der Ansatz des regionalen Innovationssystems und seine Weiterentwicklung;123
7.1;1 Einleitung;123
7.2;2 Innovationen und Innovationssysteme;125
7.3;3 Das Verhältnis von Innovation und Raum im Spannungsfeld von Nähe und Distanz;130
7.4;4 Das Konzept des regionalen Innovationssystems;136
7.5;5 Das regionale Innovationssystem als Gegenstand und Mittel der Gestaltung von nachhaltigen Entwicklungspfaden;147
7.6;6 Fazit;154
7.7;7 Literatur;155
8;Kapitel 5: Dynamiken regionaler Innovationsprozesse unter den Bedingungen des globalen und demografischen Wandels;159
8.1;1 Einleitung;159
8.2;2 Integration externen Wissens als regionale Herausforderung;161
8.2.1;2.1 Dynamisierung des regionalen Innovationssystemsdurch externe Wissensbestände;162
8.2.2;2.2 Governancetypen des Umgangs mit externem Wissen;166
8.3;3 Wissen und Kreativität des regionalen Arbeitskräftepotenzials;171
8.3.1;3.1 Regionale Akteure und neue Formen der Wissensarbeit in Innovationsprozessen;172
8.3.2;3.2 Governance der Kompetenzen und Fähigkeitendes Arbeitskräftebestandes;174
8.4;4 Fazit: Region als Basis für die Verarbeitung global verteilten Wissens;176
8.5;5 Literatur;180
9;Kapitel 6: Zur Entfaltung von Innovationen in Raum und Zeit – Befunde einer ideenzentrierten, dynamischen Netzwerkanalyse und ihre politischen Implikationen;185
9.1;1 Einleitung;185
9.2;2 Eine dynamische, ideenzentrierte Wissens-Netzwerk- Analyse: »inter-cohesion« und relationale Distanz;187
9.3;3 Methoden;190
9.4;4 Netzwerkdynamiken, Beziehungsqualitäten und Innovation;193
9.5;5 Politische Implikationen;211
9.6;6 Schlussfolgerungen;213
9.7;7 Literatur;215
10;Kapitel 7: Zur Ethik der sozialen Innovation – Das handlungsfähige "Wir«"bei Elinor Ostrom als Grundlage der Nachhaltigkeitstransformation;219
10.1;1 Einführung;219
10.2;2 Ethische Aspekte des kollektiven Handelns vor dem Hintergrund der Theorie von Elinor Ostroms;223
10.2.1;2.1 "… allein mir fehlt der Glaube!" – Die Rolle des Glaubensan die Möglichkeit gemeinschaftlichen Handelns;223
10.2.2;2.2 Regeltreue als Wette auf die Zukunft;225
10.2.3;2.3 Stolpersteine auf dem Weg des gemeinschaftlichen Handelns;227
10.2.4;2.4 Das Spannungsfeld der Selbstbindung an die Regelund "bedingter Strategie";232
10.2.5;2.5 Das Spannungsfeld Homogenität und Heterogenität;232
10.2.6;2.6 Zusammenfassung;236
10.3;3 Essentials von Elinor Ostrom;239
10.3.1;3.1 Bauprinzipien langlebiger Gemeingutinstitutionen;239
10.3.2;3.2 Schritt für Schritt: Institutionentransformation;243
10.3.3;3.3 Herausforderungen der Institutionenbeschaffung;245
10.4;4 Zusammenfassung: Die Überwindung von Kooperationsblockaden als zentraleWeichenstellung für eine nachhaltige Entwicklung;251
10.5;5 Literatur;253
11;Kapitel 8: Nachhaltige Regionalentwicklung durch die Integration von Demografiemanagement, Innovationsförderung und Ressourceneffizienz? – Ausgewählte Regionen und ihre Lösungsansätze;255
11.1;1 Einleitung;255
11.2;2 Forschungsdesign;257
11.3;3 Ausgewählte Regionen im Überblick;259
11.3.1;3.1 Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg;259
11.3.2;3.2 Region Stuttgart;263
11.3.3;3.3 Region Dortmund;265
11.3.4;3.4 Technologieregion Aachen;268
11.3.5;3.5 Innovationsregion und Wissenschaftsstadt Ulm;271
11.3.6;3.6 Region Hannover;274
11.3.7;3.7 Region Mittelhessen;277
11.3.8;3.8 Region Ostwestfalen-Lippe;281
11.4;4 Wege zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung durch die Integration von Demografiemanagement, Innovationsförderung und Ressourceneffizienz;284
11.5;5 Literatur;288
12;Kapitel 9: Der Wirtschaftsraum Augsburg A³ auf dem Weg zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung?;293
12.1;1 Einleitung;293
12.2;2 Der Wirtschaftsraum Augsburg A³ im Überblick;294
12.3;3 Einflüsse der drei Megatrends auf den Wirtschaftsraum Augsburg A³;299
12.3.1;3.1 Herausforderung durch den demografischen Wandel;299
12.3.2;3.2 Innovationsfähigkeit des Wirtschaftsraums Augsburg;307
12.3.3;3.3 Herausforderung Ressourceneffizienz;310
12.4;4 Regionale Aktivitäten und Anknüpfungspunkte im Management der drei Megatrends;311
12.4.1;4.1 Regionale Aktivitäten und Anknüpfungspunkteim Bereich Demografie- und Arbeitsmarktmanagement;312
12.4.2;4.2 Regionale Aktivitäten und Anknüpfungspunkteim Bereich Innovationsförderung;314
12.4.3;4.3 Regionale Aktivitäten und Anknüpfungspunkteim Bereich Ressourceneffizienz;317
12.4.4;4.4 Regionale Aktivitäten zur Integration der drei Megatrends;319
12.5;5 Der Augsburger Weg zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung – Schlussfolgerungen;321
12.6;6 Literatur;323
13;Kapitel 10: Die Rolle der Wirtschaftsförderung als Wegbereiter für nachhaltiges Wirtschaften und Nachhaltigkeit in Regionen;325
13.1;1 Einleitung;325
13.2;2 Ziele und Aufgaben der Wirtschaftsförderung;327
13.3;3 Nachhaltigkeit als zukünftige Herausforderung der regionalen Wirtschaftsförderung;331
13.4;4 Die Rolle der Wirtschaftsförderung bei der Umsetzung regionaler Nachhaltigkeitsziele;333
13.5;5 Die Rolle der Wirtschaftsförderung bei der Übersetzung von Nachhaltigkeit in den regionalen Kontext im Wirtschaftsraum Augsburg A³;337
13.6;6 Wirtschaftsförderung im transformativen Prozess von Regionen hin zum nachhaltigen Wirtschaften – eine Zusammenfassung;345
13.7;7 Literatur;348
14;Kapitel 11: Strategische Allianzen als Instrument zum Management regionaler Transformationsprozesse;351
14.1;1 Einleitung;351
14.2;2 Konstruktionsprinzipien strategischer Allianzen;354
14.3;3 Führungsprinzipien strategischer Allianzen;356
14.4;4 Managementinstrumente für strategische Allianzen;359
14.5;5 Konstruktionsprinzipien der Strategischen Allianz ADMIRe A³;366
14.6;6 Das Strukturmodell der Strategischen Allianz ADMIRe A³;370
14.7;7 Fazit;373
14.8;8 Literatur;374
15;Kapitel 12: Eine regionale Innovationsstrategie für eine Transformation zur Nachhaltigkeit;377
15.1;1 Die integrierte Bearbeitung des demografischen Wandels, der Steigerung der Ressourceneffizienz und der Innovationsfähigkeit im Rahmen einer strategischen Allianz;377
15.2;2 Das regionale Innovationssystem als geeigneter Resonanzboden für die Transformation zur Nachhaltigkeit;381
15.2.1;2.1 Kernerkenntnisse der Transitionsforschung;381
15.2.2;2.2 Regionale Innovationssysteme und die Bedeutung der Regionfür die Transformation zur Nachhaltigkeit;383
15.3;3 Eine regionale Innovationsstrategie für eine Transformation zur Nachhaltigkeit;392
15.3.1;3.1 Die Gestaltung des diskursiven Kontexts;393
15.3.2;3.2 Ausbau der Wissensproduktion zu einer integrierten Bearbeitung der drei Megatrends und für eine nachhaltige Entwicklung;396
15.3.3;3.3 Modifikation der Wissensvermittlung;399
15.3.4;3.4 Förderung der Wissensanwendung imregionalen Innovationssystem;403
15.3.5;3.5 Identifikation und Unterstützung von Pionieren des Wandels;407
15.3.6;3.6 Intentionale Governance des regionalen Innovationssystems;413
15.4;4 Die Steuerung der Transformation zur Nachhaltigkeit im regionalen Innovationssystem;417
15.5;5 Erste Erfahrungen beim Aufbau der Strategischen Allianz im Wirtschaftsraum Augsburg;423
15.5.1;5.1 Erfolgsfaktoren;424
15.5.2;5.2 Hemmnisse und Hürden;425
15.6;6 Literatur;428


Sabine Hafner, Geographin, forscht an der Universität Bayreuth zu nachhaltiger Stadt- und Regionalentwicklung und ist Vorständin des Beratungsunternehmens KlimaKom eG, das Kommunen im Bereich Klimaschutz, Energiewende und demografischer Wandel begleitet.

Manfred Miosga forscht und lehrt im Rahmen seiner Professur für Stadt- und Regionalentwicklung an der Universität Bayreuth zum demografischen Wandel, zu Regional Governance und Transformation zur Nachhaltigkeit.



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