Möde | Europa braucht Spiritualität | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 263, 168 Seiten

Reihe: Quaestiones disputatae

Möde Europa braucht Spiritualität


1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-451-80244-7
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

E-Book, Deutsch, Band 263, 168 Seiten

Reihe: Quaestiones disputatae

ISBN: 978-3-451-80244-7
Verlag: Verlag Herder
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



'Europa braucht Spiritualität.' Diese diskutable Leitthese eröffnet ein Panorama vielschichtiger Beiträge. Weil Europa multikulturell und multireligiös ist, kommen in diesem Diskurs Frauen und Männer unterschiedlicher Herkunft, Kultur- und Religionszugehörigkeit zu Wort: aus Theologie und Kirchen, aus den drei 'Abrahamitischen Religionen', aus Politik, Humanwissenschaft und Journalistik. Die Einzelbeiträge werden ergänzt um eine Fundamentalreflexion zum Begriff der 'Spiritualität' und eine abschließende 'Synopse' der Diskursergebnisse.

Möde, Erwin, Dr. Dr. habil. Lic. psych., geb. 1954; Studium der Kath. Theologie und Dipl.-Psychologie (mit Zusatzausbildung in Klinischer Psychologie/Psychotherapie). Seit 1982 Diözesanpriester (Regensburg). Ordinarius für Christliche Spiritualität und Homiletik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.
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Weitere Infos & Material


1;Europa braucht Spiritualität;1
2;Inhalt;6
3;Spiritualität, ein „weites Land“. Einleitende Hinführung zum Begriff „Spiritualität“;10
3.1;1. Methodische Hinführung im Überblick: Responsive Spiritualität;10
3.2;2. Postmoderner Globalisierungs„druck“ auf die „Dialektik der Hierophanie“ (M. Eliade);14
3.3;3. Spiritualität und (trans-)personaler Logos;20
3.4;4. Resümee: Integrative Spiritualität im humanen Bezug zum Absoluten;23
4;I. Christliches Spiritualitätsverständnis in Anwendung auf aktuelle Lebenswirklichkeiten und (ethische) Handlungsfelder;26
4.1;Gott und der Welt zugewandt. Überlegungen zu einer Spiritualität für Europa;28
4.1.1;1. Teach us – Hinwendung zu Gott als Schöpfer und Vater;30
4.1.2;2. Teach us to Care – solidarisch und sorgend der Welt zugewandt;33
4.1.3;3. Teach us not to care – Nicht sich selbst gemäß, sondern Gott gemäß leben;38
4.1.4;4. Schluss;41
4.2;Anbetung. Gedanken zu einer real existierenden Spiritualität;42
4.2.1;1. Postmoderne Verlustanzeige: Abwesenheit Gottes;43
4.2.2;2. Europa in der Vorhölle?;44
4.2.3;3. Mehrdeutige Wiederkehr der Religion;46
4.2.4;4. Bei-Spiel: „Nachtfieber“ oder „Nacht der Barmherzigkeit“;48
4.2.5;5. Der Spannungsbogen des Heiligen: Ein reflexiver Gang durch religiöse Welten;51
4.2.6;6. Zweideutiges Helldunkel der Götter;52
4.2.7;7. Aufhebung der Angst ins Vertrauen: Der Heilige;53
4.2.8;8. Anbetung im Licht;54
4.2.9;9. Anbetung im Dunkel;56
4.3;Spiritualität in Europa im 21. Jahrhundert. Gerechtigkeit, Imagination, Erinnerung und Mystik;60
4.3.1;1. Spiritualitäten;60
4.3.2;2. Gerechtigkeit;61
4.3.3;3. Imaginationen;64
4.3.4;4. Re-Imaginationen des G’ttlichen;64
4.3.5;5. Rituale;68
4.3.6;6. Erinnerung;69
4.3.7;7. Träume, Visionen und utopisches Denken;70
4.3.8;8. Mystik;72
5;II. „Abrahamitische Religionen“ Monotheistische Spiritualität und dekonstruktive Wiederentdeckung des Religiösen;74
5.1;„Back to the Roots“. Für eine neujüdische Spiritualität;76
5.1.1;Was ist „Spiritualität“?;78
5.1.2;1. Theologie;79
5.1.3;2. Ethnologie;90
5.1.4;3. Geografie, Meteorologie, Ökonomie;91
5.2;Die Spiritualität im Islam als Mittelweg. Al-Gazali als Wegweiser einer islamisch getönten Spiritualität im öffentlichen Leben Europas;92
5.2.1;1. Die Schöpfungsgeschichte im Koran;92
5.2.2;2. Koran und Sunna als Quellen der Spiritualität;96
5.2.3;3. Spiritualität als persönliche Einstellung und Mittelweg;98
5.2.4;4. Der Sufismus (tasawwuf);104
5.2.5;5. Fazit;107
5.3;„Die schwarze Sonne der Sprache“ (M. de Certeau). Negative Theologie, Spiritualität, Ästhetik;109
5.3.1;1. Theologie und religiöse Erfahrung;111
5.3.2;2. „Spirituelle Wanderer“;112
5.3.3;3. „Was verloren geht, ist die Lesbarkeit des Kosmos als von Gott gesprochener Sprache“;113
5.3.4;4. Certeaus Negative Theologie;115
5.3.5;5. Spirituelle Existenz und Abwesenheit des Absoluten;116
5.3.6;6. „Die schwarze Sonne der Sprache“;118
6;III. Zeitenwende in Europa Kulturkrise und Spiritualität;124
6.1;Sehen und Schauen. Die faktische Medienwelt und die Notwendigkeit einer Spiritualität;126
6.2;Unternehmer-Spiritualität. Der Beitrag religiöser Tradition zur Überwindung der Kulturkrise der Wirtschaft;135
6.2.1;1. Die Finanzkrise als Kulturkrise: Lehren aus den Jahren 2007–2010;135
6.2.2;2. Kritik am Anreizdenken in der Managerausbildung;137
6.2.3;3. Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeit;140
6.2.4;4. Spiritualität und Religion in der Managementausbildung?;143
6.2.5;5. Spiritualität am Arbeitsplatz;144
6.2.6;6. Spirituelle Ausrichtung statt aufgezwungener Regulierung;147
6.2.7;7. Schluss: Unternehmerspiritualität in der kirchlichen Verkündigung;149
6.3;Auf der Suche nach Ganzheit. Spirituelle Begleitung in der Medizin zwischen Mode und Notwendigkeit;151
6.3.1;1. Spiritualität als Sehnsucht nach Ganzheit;151
6.3.2;2. Kranksein als Nötigung zur Sinnfrage;152
6.3.3;3. Spiritualität als Überwindung der Selbstbezogenheit;154
6.3.4;4. Spiritualität als Weg zur inneren Bescheidenheit;155
6.3.5;5. Zweckorientierte Spiritualität als innerer Widerspruch;156
6.3.6;6. Zweck-los und deswegen sinn-voll;159
6.3.7;7. Fehlende Radikalität des Spiritualitätsgedankens in der Medizin;161
6.3.8;8. Schlussfolgerungen;162
6.4;Resümee: Spiritualitäten und Spiritualität. Vom transreligiösen Begriff der Spiritualität über dessen Kategorisierbarkeit zur Struktur des Sammelbandes;165
7;Autorenverzeichnis;169


Günes, Merdan
Merdan Günes, geb. 1967, Dr. phil., Professor für Islamische Mystik, Philosophie und Glaubenslehre am Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück.

Möde, Erwin
Erwin Möde, geb. 1954 in Landshut, Dr. phil. Dr. theol. Lic. psych., ist Kath. Theologe und Klinischer Psychologe (Psychodiagnostik, -therapie, Forensik). Bis zu seiner Emeritierung 2019 war er Ordinarius für Christl. Spiritualität, Pastoraltheologie und -psychologie an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt, der er auch nach seiner Emeritierung als Forschungsprofessor angehört. Er ist Vorstandsmitglied des CKD.

Wolffsohn, Michael
Michael Wolffsohn, Prof. Dr., geb. 1947, ist Historiker und Publizist. Von 1981 bis 2012 arbeitete er als Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München. Er hat zahlreiche Bücher, Aufsätze und Fachartikel verfasst und ist publizistisch und als vielbeachteter Vortragsredner tätig. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. kürte der Deutsche Hochschulverband Michael Wolffsohn 2017 zum Hochschullehrer des Jahres und 2018 wurde er mit dem Franz-Werfel-Menschenrechtspreis der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen ausgezeichnet.

Habisch, André
André Habisch ist Professor für Christliche Gesellschaftslehre (Kath. Universität Eichstätt).

Möde, Erwin
Erwin Möde, geb. 1954 in Landshut, Dr. phil. Dr. theol. Lic. psych., ist Kath. Theologe und Klinischer Psychologe (Psychodiagnostik, -therapie, Forensik). Bis zu seiner Emeritierung 2019 war er Ordinarius für Christl. Spiritualität, Pastoraltheologie und -psychologie an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt, der er auch nach seiner Emeritierung als Forschungsprofessor angehört. Er ist Vorstandsmitglied des CKD.

Maio, Giovanni
Giovanni Maio, Prof. Dr., geb. 1964, Studium der Medizin und Philosophie in Freiburg, Straßburg und Hagen. Seit 2005 Professor für Bioethik, seit 2006 Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin. Er berät die Deutsche Bischofskonferenz wie auch die Bundesregierung und die Bundesärztekammer.

Marx, Reinhard
Reinhard Marx wurde 1953 geboren und ist seit 2008 Erzbischof von München und Freising. Zuvor war er ab 1996 Weihbischof in Paderborn und ab 2001 Bischof von Trier. Im Herbst 2010 wurde er in das Kardinalskollegium aufgenommen, war von 2013 bis 2023 Mitglied der Kardinalsgruppe zur Beratung von Papst Franziskus. Von 2014 bis 2020 war er Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Seit 2014 ist er Koordinator des damals neu errichteten Wirtschaftsrates im Vatikan.

Gerl-Falkovitz, Hanna-Barbara
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Dr. phil., Dr. h.c., ist emeritierte Professorin für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Universität Dresden und Leiterin des Europäischen Instituts für Philosophie und Religion an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz bei Wien.

Erwin Möde, geb. 1954 in Landshut, Dr. phil. Dr. theol. Lic. psych., ist Kath. Theologe und Klinischer Psychologe (Psychodiagnostik, -therapie, Forensik). Bis zu seiner Emeritierung 2019 war er Ordinarius für Christl. Spiritualität, Pastoraltheologie und -psychologie an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt, der er auch nach seiner Emeritierung als Forschungsprofessor angehört. Er ist Vorstandsmitglied des CKD.
Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Dr. phil., Dr. h.c., ist emeritierte Professorin für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Universität Dresden und Leiterin des Europäischen Instituts für Philosophie und Religion an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz bei Wien.
Merdan Günes, geb. 1967, Dr. phil., Professor für Islamische Mystik, Philosophie und Glaubenslehre am Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück.

André Habisch ist Professor für Christliche Gesellschaftslehre (Kath. Universität Eichstätt).
Giovanni Maio, Prof. Dr., geb. 1964, Studium der Medizin und Philosophie in Freiburg, Straßburg und Hagen. Seit 2005 Professor für Bioethik, seit 2006 Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin. Er berät die Deutsche Bischofskonferenz wie auch die Bundesregierung und die Bundesärztekammer.
Reinhard Marx wurde 1953 geboren und ist seit 2008 Erzbischof von München und Freising. Zuvor war er ab 1996 Weihbischof in Paderborn und ab 2001 Bischof von Trier. Im Herbst 2010 wurde er in das Kardinalskollegium aufgenommen, war von 2013 bis 2023 Mitglied der Kardinalsgruppe zur Beratung von Papst Franziskus. Von 2014 bis 2020 war er Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Seit 2014 ist er Koordinator des damals neu errichteten Wirtschaftsrates im Vatikan.
Michael Wolffsohn, Prof. Dr., geb. 1947, ist Historiker und Publizist. Von 1981 bis 2012 arbeitete er als Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr in München. Er hat zahlreiche Bücher, Aufsätze und Fachartikel verfasst und ist publizistisch und als vielbeachteter Vortragsredner tätig. Er erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. kürte der Deutsche Hochschulverband Michael Wolffsohn 2017 zum Hochschullehrer des Jahres und 2018 wurde er mit dem Franz-Werfel-Menschenrechtspreis der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen ausgezeichnet.



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