Morey | Das sinnliche Spiel des Scheichs | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 2120, 144 Seiten

Reihe: Julia

Morey Das sinnliche Spiel des Scheichs


1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-7337-0048-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 2120, 144 Seiten

Reihe: Julia

ISBN: 978-3-7337-0048-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Ausgerechnet seine Exgeliebte! Scheich Bahir muss Prinzessin Marina in seinem Privatjet in Sicherheit bringen, dabei wollte er sie nie wiedersehen. Diese sündhaft sinnliche Frau, die gefährlicher ist als jedes Glücksspiel - und die er trotzdem bis heute nicht aus seinen Gedanken bannen konnte. Bahir begehrt Marina mehr denn je, auch wenn er jetzt entdeckt, dass seine leidenschaftliche Affäre mit ihr nicht ohne Folgen blieb. Doch nicht umsonst ist er ein wagemutiger Spieler. Obwohl Marina den Trumpf in der Hand hält, riskiert Bahir alles, um diese Herzenspartie zu gewinnen ...



Im Alter von elf Jahren schrieb Trish ihre erste Story für einen Kinderbuch- Wettbewerb, in der sie die Geschichte eines Waisenmädchens erzählt, das auf einer Insel lebt. Dass ihr Roman nicht angenommen wurde, war ein schwerer Schlag für die junge Trish. Doch ihr Traum von einer Karriere als Schriftstellerin blieb. Nach der Geburt ihrer zweiten Tochter erfuhr sie, dass der englische Liebesroman-Verlag Mills & Boon auf der Suche nach neuen Autoren war. Hier war ihre Chance! Umgehend nahm sie an einem Kurs für kreatives Schreiben teil. Sie sandte einige ihrer Manuskripte ein, bekam aber etliche Ablehnungen. Da sie mit ihrer Familie in verschiedenen Ländern lebte und Zeitungsartikel schrieb, wurde es ihr jedoch nicht langweilig Ihre dritte Tochter wurde in Hemel Hempstead, England geboren. Zufällig dieselbe Stadt, in der Trishs Tante vor 70 Jahren geboren wurde, bevor ihre Familie nach Australien auswanderte. Zurück in Australien und nach der Geburt ihrer vierten Tochter, wusste Trish: Jetzt ist es an der Zeit, ernsthaft mit dem Schreiben zu beginnen. Sie nahm an Wettbewerben der Romance Writers of Australia teil und landete gleich beim ersten Anlauf auf Platz drei. Weitere Erfolge folgten, und Trish half bei der Organisation der Wettbewerbe mit. Zurzeit ist sie Vizepräsidentin der RWA in Australien. 2003 schaffte sie endlich den Durchbruch als Autorin. Ihr erster Roman wurde bei Mills & Boon herausgebracht. Nach Trishs Meinung ist die Veröffentlichung eines Buches eine bedeutende Lebenserfahrung, die man mit der Geburt eines Kindes oder dem Fallschirmsprung aus einem Flugzeug vergleichen kann. Alle drei Dinge verlangen Einsatz, Entschlossenheit und großen Mut, aber der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall.

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2. KAPITEL

„Nein.“

„Bahir, hör mir einfach zu“, beharrte der Freund.

„Was immer es ist – ich brauche es nicht zu hören. Meine Antwort bleibt gleich.“

„Sie kann nicht ohne Begleitung nach Hause reisen. Das erlaube ich nicht.“

„Ich dachte, Mustafa sitzt hinter Gittern?“

„Tut er. Ich habe ihn schon einmal unterschätzt. Diesen Fehler mache ich nicht noch einmal. Solange die Möglichkeit besteht, dass es da draußen noch loyale Anhänger gibt, werde ich kein Risiko bei der Sicherheit von Aishas Schwester eingehen.“

Bahir fuhr sich mit den Fingern durchs Haar. „Soll Kadar das übernehmen.“

„Er ist geschäftlich in Istanbul.“

Bahir schnaubte. „Wie praktisch. Dann Rashid.“

„Du kennst doch Rashid. Er ist verschwunden, niemand weiß, wo er ist. Irgendwann taucht er dann wieder auf.“

Bahir drückte seine Nasenwurzel, bis ihm Funken vor den geschlossenen Augen aufblitzten. Das musste ein Albtraum sein, nur wachte er nicht daraus auf. „Es muss doch keiner von uns sein, Zoltan. Eine von den Palastwachen kann Eskorte spielen.“

„Die sind alle beschäftigt.“ Eine Pause folgte. „Außerdem … Aisha hat darum gebeten, dass du es übernimmst. Weil du der Beste bist.“

Bahir zögerte. Er mochte Zoltans Braut, auch wenn er zuerst seine Zweifel gehabt hatte. Inzwischen konnte er sich keine bessere Partnerin für seinen Freund vorstellen. Normalerweise würde er ihr keine Bitte abschlagen, aber offensichtlich hatte Aisha keine Vorstellung davon, was sie von ihm verlangte. „Aisha irrt.“

„Aber du kennst Marina.“

„Genau das ist der Grund, weshalb ich Nein sage.“

„Bahir …“

„Nein. Reicht es nicht, dass ich mitgekommen bin, um sie zu retten? Dräng mich nicht, Zoltan. Warum begleitest du sie nicht selbst, wenn es dir so wichtig ist?“

„Bahir“, kam es zögernd vom anderen Ende, „ist alles in Ordnung?“

„Natürlich!“ Nichts war in Ordnung. „Hör zu, Zoltan. Es gibt Gründe, weshalb Marina und ich uns getrennt haben. Sie hasst mich, und ehrlich gesagt, begeistert bin ich auch nicht von ihr. Sie ist vielleicht jetzt deine Schwägerin, aber du kennst sie nicht, so wie ich sie kenne. Sie ist das typische Partygirl, verantwortungslos, egoistisch und verwöhnt. Zudem hat sie die Moralvorstellungen einer Straßenkatze, die Beweise dafür kann jeder sehen.“

„Mein Gott, Bahir, du sollst sie ja nicht heiraten! Sondern nur sicherstellen, dass sie gut nach Hause kommt.“

„Und ich sage dir, dass du dafür einen anderen finden musst.“

Am anderen Ende blieb es lange still. „Weißt du, Bahir“, kam es dann endlich, „wenn ich es nicht besser wüsste … Man könnte glatt meinen, du hast Angst davor, Zeit mit ihr zu verbringen.“

„So ein Unsinn. Du verstehst es einfach nicht. Selbst wenn ich zustimmen sollte … eher friert die Hölle zu, bevor sie sich von mir begleiten lässt. Sie hasst mich, hast du nicht zugehört? Hättest du dir die Mühe gemacht und sie gefragt, wüsstest du das bereits.“

Das Schweigen am anderen Ende ließ Hoffnung in Bahir aufsteigen, dass es doch noch einen Ausweg aus diesem Irrsinn gab.

„Geh nur, frag sie. Und du wirst die gleiche Antwort von ihr erhalten. Nein, Zoltan, du wirst einen anderen Babysitter für sie finden müssen.“

„Was, wenn sie zustimmt?“

Bahir lachte laut. „Nicht in einer Million Jahre!“

„Aber wenn sie zustimmt … machst du es dann?“

„Sie wird nicht zustimmen.“

„Na schön. Wenn sie ablehnt, finde ich jemand anderen. Und wenn sie Ja sagt, machst du es.“

„Zoltan, die Möglichkeit besteht einfach nicht.“

„Wetten wir?“

„Sie wird nicht zustimmen.“ Dessen war er absolut sicher. So, wie sie auseinandergegangen waren, wollte Marina ebenso wenig mit ihm zu tun haben wie er mit ihr.

„Na, dann brauchst du dir wegen der Wette ja keine Sorgen zu machen“, sagte Zoltan.

„Niemals!“ Marina sprang von der Liege auf.

Die Schwestern hatten zusammen im Garten gesessen, jetzt lief Aisha ihr nach. „Marina, so hör doch zu.“

„Wozu?“ Mit großen Schritten entfernte Marina sich. „Nicht, wenn du nur Unsinn redest.“

„Zoltan und ich werden dich nicht allein nach Hause reisen lassen, das verstehst du doch wohl, oder? Du brauchst eine Eskorte. Das ist das Mindeste, was wir für dich tun können.“

„Es wird schon nichts passieren. Schließlich ist es ja nicht weit.“

„So wie auf dem Weg hierher nichts passiert ist?“

Marina schüttelte den Kopf. „Mustafa sitzt im Gefängnis. Und dieses Mal werde ich auch nicht über Land reisen. Setze mich einfach in einen von euren Privatjets. Dann kann nichts schiefgehen.“

„Sicher fliegst du mit einem Privatjet. Trotzdem reist du nicht ohne Begleitung. Dieses Mal nicht.“

„Auch gut. Dann eskortiert mich eben ein Leibwächter. Aber nicht dieser Mann! Es war schlimm genug, als er vor Mustafas Zelt gestanden hat. Hätte ich nicht gewusst, dass sich jeder meinetwegen Sorgen macht, wäre ich wieder in das Zelt zurückgegangen.“ Und das hatte nichts mit dem Schauer zu tun, der sie überfallen hatte, als sie ihn inmitten ihrer Retter entdeckte. Nichts mit der jäh aufwallenden Hitze, die in seinen Augen geglüht hatte, bevor sein Blick frostig und kalt geworden war.

Aisha musterte ihre Schwester. „Als du im Palast ankamst, wirktest du gar nicht so aufgeregt. ‚Eine Jugendsünde‘, hast du gesagt. Mir schien es nicht so ernst zu sein.“

Nicht ernst. Marina schüttelte den Kopf und schlang die Arme um sich. „Ihr habt euch alle um mich gesorgt und wart so froh, dass ich wieder in Sicherheit war, da wollte ich keine große Szene machen. Außerdem hatte ich gedacht, dass es vorbei wäre, dass ich ihn nie wiedersehen müsste. Und er war offensichtlich genauso erleichtert.“

Sie sah die Fragen in Aishas Augen und fügte hinzu: „Außerdem … ist er nicht noch am gleichen Tag nach Monte Carlo abgereist? Er wollte vermeiden, dass wir uns über den Weg laufen.“

Aisha hakte sich bei der Schwester unter, drückte ihren Arm und zog sie zu einem Spaziergang durch den duftenden Garten. „Was genau ist eigentlich zwischen euch beiden passiert?“

Die bessere Frage wäre wohl, was zwischen ihnen beiden nicht passiert war. Marina ließ den Kopf sinken, als die Erinnerungen auf sie einstürzten. „Alles und nichts. Letztendlich blieb nichts davon übrig.“ Sie runzelte die Stirn. So stimmte das nicht. Sie hatte Chakir. „Ich war dumm und naiv. Ich kam dem Feuer zu nah und habe mich eben verbrannt.“

„Also … du hattest eine Affäre mit ihm, die böse ausgegangen ist?“

Dieses Mal strich Marina entschuldigend über den Arm der Schwester. „Tut mir leid, ich drücke mich wohl nicht unbedingt klar aus. Aber ja, du hast recht. Ich traf Bahir auf einer Party. Die Blicke, die sich über einem vollen Raum treffen. Das typisch langweilige Klischee.“ Sie sah Aisha durchdringend an, wollte, dass die Schwester begriff. „Die Anziehungskraft war enorm. Ich wusste sofort, dass wir die Nacht miteinander verbringen würden. Aus der einen Nacht wurde eine Woche, aus der Woche ein Monat. Und es ging weiter, so intensiv, dass es schien, es würde nie aufhören. Ich dachte wirklich, ich würde ihn lieben, und war fast überzeugt, dass er der Eine ist.“ Sie seufzte und starrte mit leerem Blick in die Ferne. „Ich hätte mich nicht mehr irren können.“

„Oh Marina, das tut mir leid! Davon wusste ich nichts!“

„Woher auch? Ich war ja nie zu Hause, und damals schienen wir auch nur sehr wenig gemein zu haben. Du warst zufrieden, im Kreis der Familie zu bleiben, während ich ständig rebellierte. Unsere Brüder haben bereits die nötigen Erben geliefert, unser Vater hat nie etwas gesagt. Ich hatte das Gefühl, dass ich nur unnötiger Überschuss bin, und deshalb dachte ich mir, da kann ich genauso gut mein Leben genießen.“

„Die überflüssige Prinzessin“, murmelte Aisha vor sich hin, als sie an ein anderes Gespräch zu einer anderen Zeit dachte.

„Was sagtest du?“

Aisha schüttelte lächelnd den Kopf. „Nichts. Ja, es ist schon auffällig, wie verschieden wir sind. Ich habe dich immer um deine Freiheit beneidet – und um die Tatsache, dass du dir deine Liebhaber aussuchen konntest. Es gab Momente, da wünschte ich mir, mehr wie du zu sein, rebellisch und unabhängig, anstatt ständig an die Pflicht zu denken. Aber vermutlich hat beides seine Vor- und Nachteile.“

„Amen.“ Marina seufzte. „Und jetzt bist du mit einem seiner besten Freunde verheiratet. Wie erschreckend klein die Welt doch ist … vor allem, wenn jemand, der dir gesagt hat, dass du aus seinem Leben verschwinden sollst, plötzlich wieder vor dir steht. Oh Aisha, ich kann nicht mit ihm gehen! Zwing mich nicht dazu!“ Tränen traten ihr in die Augen, Tränen über den Schmerz der Vergangenheit und die Angst vor der Zukunft.

„Er muss dich sehr verletzt haben.“

„Er hasst mich.“

„Bist du da sicher? Er war immerhin bei deiner Rettung dabei.“

„Bestimmt nicht, weil er es wollte, sondern weil die anderen es von ihm erwartet haben.“

Aisha nickte. „Ja, sie stehen sich wirklich sehr nah. Zoltan sagte einmal, sie seien die Brüder, die er nie hatte. Aber dich hassen? Im Eifer des Gefechts sagen Menschen manchmal Dinge, die sie nicht so meinen.“

Marina schüttelte...



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