Morey | Julia Bestseller Band 168 | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 0168, 448 Seiten

Reihe: Julia Bestseller

Morey Julia Bestseller Band 168


1. Auflage 2015
ISBN: 978-3-7337-0316-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 0168, 448 Seiten

Reihe: Julia Bestseller

ISBN: 978-3-7337-0316-5
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



ZEIT DER RACHE - ZEIT DER LIEBE von MOREY, TRISH
Beim Wiedersehen mit dem Griechen Alex flackert in Saskia die alte Leidenschaft auf. Dabei will sie ihn hassen, denn der Tycoon hat ihr das Herz gebrochen und ihren Vater ruiniert. Aber wie kann sie sich an Alex rächen, wenn seine Blicke wildes Begehren in ihr wecken?
BALL DER TRÄUME von MOREY, TRISH
Als betörende Kleopatra besucht Eve den Maskenball des attraktiven Millionärs Damien DeLuca. Und plötzlich hat der Mann, von dem sie schon lange träumt, nur noch Augen für sie. Endlich liegt sie in Damiens Armen. Doch wer sie wirklich ist, darf Eve ihm nicht verraten!
IM PALAST DES WÜSTENPRINZEN von MOREY, TRISH
Morgan genießt die Küsse des feurigen Scheichs Tajik - und verspürt zugleich unbändige Wut: Ohne sie zu fragen, hat Tajik sie in seinem Palast geheiratet. Obwohl sie tiefe Gefühle für den Wüstenprinzen hegt, will sie ihn verlassen: Denn Tajik scheint sie nicht zu lieben ...



Im Alter von elf Jahren schrieb Trish ihre erste Story für einen Kinderbuch- Wettbewerb, in der sie die Geschichte eines Waisenmädchens erzählt, das auf einer Insel lebt. Dass ihr Roman nicht angenommen wurde, war ein schwerer Schlag für die junge Trish. Doch ihr Traum von einer Karriere als Schriftstellerin blieb. Nach der Geburt ihrer zweiten Tochter erfuhr sie, dass der englische Liebesroman-Verlag Mills & Boon auf der Suche nach neuen Autoren war. Hier war ihre Chance! Umgehend nahm sie an einem Kurs für kreatives Schreiben teil. Sie sandte einige ihrer Manuskripte ein, bekam aber etliche Ablehnungen. Da sie mit ihrer Familie in verschiedenen Ländern lebte und Zeitungsartikel schrieb, wurde es ihr jedoch nicht langweilig Ihre dritte Tochter wurde in Hemel Hempstead, England geboren. Zufällig dieselbe Stadt, in der Trishs Tante vor 70 Jahren geboren wurde, bevor ihre Familie nach Australien auswanderte. Zurück in Australien und nach der Geburt ihrer vierten Tochter, wusste Trish: Jetzt ist es an der Zeit, ernsthaft mit dem Schreiben zu beginnen. Sie nahm an Wettbewerben der Romance Writers of Australia teil und landete gleich beim ersten Anlauf auf Platz drei. Weitere Erfolge folgten, und Trish half bei der Organisation der Wettbewerbe mit. Zurzeit ist sie Vizepräsidentin der RWA in Australien. 2003 schaffte sie endlich den Durchbruch als Autorin. Ihr erster Roman wurde bei Mills & Boon herausgebracht. Nach Trishs Meinung ist die Veröffentlichung eines Buches eine bedeutende Lebenserfahrung, die man mit der Geburt eines Kindes oder dem Fallschirmsprung aus einem Flugzeug vergleichen kann. Alle drei Dinge verlangen Einsatz, Entschlossenheit und großen Mut, aber der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall.
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1. KAPITEL

London, acht Jahre später

Saskia Prentice atmete den süßen Duft des Erfolgs ein, als sie auf die Tür zum Sitzungssaal zuging.

In weniger als fünf Minuten würde es offiziell sein – man würde sie zur Chefredakteurin des Wirtschaftsmagazins AlphaBiz ernennen.

Und sie hatte so hart dafür gearbeitet!

Zwölf Monate lang hatte sie sich mit ihrer Kollegin, der Journalistin Carmen Rivers, einen erbitterten Konkurrenzkampf geliefert. Carmen hatte kein Geheimnis daraus gemacht, dass sie alles tun würde, um den Job zu bekommen, und war ihrem Ruf sicher auch gerecht geworden. Sie, Saskia, hingegen hatte beständig die besten Storys aus der ganzen Welt geliefert und Porträts über Wirtschaftsbosse verfasst, an die man nicht so leicht herankam. Erst vor zwei Tagen hatte der Vorstandsvorsitzende angedeutet, dass man sich für sie entschieden hätte und man sie in der heutigen Sitzung zur Chefredakteurin ernennen würde.

Den ganzen Tag hatte sie angespannt darauf gewartet, dass man ihr Bescheid sagte. Endlich würde sie den Posten bekommen. Und endlich würde sie in der Lage sein, ihren Vater aus dem schmuddeligen Einzimmerapartment herauszuholen und ihm einen Platz in einem guten Pflegeheim zu besorgen. Sie hatte schon alles bis ins kleinste Detail geplant. Sie würde sich in der Nähe ein Cottage mit einem kleinen Garten suchen, in dem er am Wochenende herumwerkeln konnte. Mit der großzügig bemessenen Sonderzahlung, die mit der Beförderung einherging, und ihrem höheren Gehalt würde sie sich all das und noch mehr leisten können.

Während Saskia eine Hand auf die Klinke legte und sich mit der anderen vergewisserte, dass sich keine Strähne aus dem strengen Knoten in ihrem Nacken gelöst hatte, atmete sie ein letztes Mal tief durch. Dies war ihre große Chance. Sie würde das Ansehen der Familie Prentice in der Geschäftswelt wiederherstellen und dafür sorgen, dass ihr Vater nach all den Jahren seinen Stolz zurückbekam.

Nachdem Saskia leise an die Holztür geklopft hatte, öffnete sie sie.

Sonnenlicht fiel durch das große Fenster und blendete sie für einen Moment. Saskia blinzelte überrascht, als sie dann feststellte, dass sie wider Erwarten nicht alle Vorstandsmitglieder sah, sondern nur den Vorsitzenden. Da er am Kopfende saß, zeichnete sich seine Silhouette gegen das helle Licht ab, und seine Miene war unergründlich. Obwohl der Raum angenehm temperiert war, fröstelte es Saskia plötzlich.

„Ah, Miss Prentice … Saskia“, begrüßte er sie leise und bedeutete ihr, ihm gegenüber Platz zu nehmen. „Vielen Dank, dass Sie gekommen sind.“

Sie antwortete automatisch, während sie weiter blinzelte. Ein unbehagliches Gefühl beschlich sie.

Irgendetwas stimmte hier nicht.

Sir Rodney Krieg war ein Hüne mit einer dröhnenden Stimme, aber an diesem Tag klang er beinah sanft, was er sonst nie tat. Und wo steckten die anderen Vorstandsmitglieder? Warum waren sie nicht anwesend?

Der Vorsitzende stieß einen langen, beinah resignierten Seufzer aus. „Sie wissen, dass wir bei der Planung dieser Sitzung vorhatten, Sie offiziell zur Chefredakteurin zu ernennen?“

Saskia nickte. Da ihr die Kehle wie zugeschnürt war, brachte sie kein Wort über die Lippen. Seine Worte dämpften ihre anfängliche Euphorie.

„Leider mussten wir unsere Pläne etwas ändern.“

„Das verstehe ich nicht“, brachte sie hervor, während sie die Enttäuschung zu unterdrücken versuchte, die sie überkam. Trotzdem hielt sie beharrlich an ihren Träumen fest. Vielleicht zögerte sich das Ganze nur hinaus?

Es sei denn, man hatte den Job doch Carmen gegeben

„Hat der Vorstand beschlossen, Carmen zur Chefredakteurin zu machen?“

Sir Rodney schüttelte den Kopf, und sekundenlang war Saskia erleichtert.

„Oder zumindest noch nicht“, fügte er hinzu.

Erneut schwand ihre Hoffnung.

Doch sie wollte sich nicht kampflos geschlagen geben. So einfach würde sie sich nicht wegnehmen lassen, wofür sie so hart gearbeitet hatte. Während Saskia sich zwang zu antworten, flammte Wut in ihr auf. „Was soll das heißen, ‚noch nicht‘? Was ist passiert? Erst vor zwei Tagen haben Sie mir gesagt …“

Er brachte sie zum Schweigen, indem er die Hand erhob. „Ich gebe zu, dass es gegen die Vorschriften verstößt, aber Carmen hat von einem Vorstandsmitglied einen Tipp bekommen und es beeinflusst …“

Saskia erstarrte. Carmen hatte also von der Entscheidung des Vorstands gehört und beschlossen, sie aus dem Feld zu schlagen? Saskia wollte Carmen nichts unterstellen, konnte sich allerdings ausmalen, auf welche Art und Weise diese das Vorstandsmitglied für sich eingenommen hatte, wenn sie die Stelle unbedingt haben wollte.

„Und um es kurz zu machen“, fuhr Sir Rodney fort. „Der Vorstand ist übereingekommen, dass man die Entscheidung, wer Chefredakteurin wird, nicht übereilen sollte.“

„Davon kann wohl kaum die Rede sein“, protestierte Saskia. „Der Vorstand verhandelt schon seit einem Jahr darüber.“

„Trotzdem haben wir jedoch den Eindruck, dass Carmen womöglich recht hat. Sie haben in dieser Zeit an verschiedenen Projekten gearbeitet. Vielleicht hatte Carmen noch nicht die Möglichkeit, ihr Potenzial voll zu entwickeln.“

Beinah hätte sie einen verächtlichen Laut ausgestoßen, doch sie musste an ihren Traum von dem kleinen Cottage auf dem Land denken, der nun wie eine Seifenblase zu zerplatzen drohte. Was sollte sie bloß ihrem Vater sagen? Er hatte sich so darauf gefreut, aus der Stadt wegzuziehen. Da sein Gesundheitszustand sich zunehmend verschlechterte, konnte er schon in wenigen Jahren bettlägerig sein. Sie konnte es sich nicht leisten, ihre Pläne aufzuschieben, geschweige denn sich diese Chance entgehen zu lassen.

„Und was passiert jetzt?“, fragte sie. Sie war sehr deprimiert, weil sie so hart gearbeitet hatte und die Beförderung zum Greifen nah gewesen war. Dass man ihr diese nun verweigerte, war mehr als unfair. „Wie lange braucht der Vorstand voraussichtlich, um eine Entscheidung zu fällen?“

„Ah. Das hängt einzig und allein von Ihnen ab – und natürlich von Carmen.“

Saskia zog eine Augenbraue hoch. „Was soll das heißen?“

Sir Rodney schaffte es tatsächlich, begeistert zu wirken. „Wissen Sie, wir sind zu dem Schluss gekommen, dass wir am besten durch einen Wettbewerb herausfinden können, wer von Ihnen beiden sich mehr für den Posten eignet. Sie bekommen beide ein Thema gestellt, das wir ausgesucht haben – in diesem Fall sollen Sie über erfolgreiche Geschäftsmänner berichten, die sich aus irgendeinem Grund dafür entschieden haben, völlig zurückgezogen zu leben. Sie zeigen sich so selten in der Öffentlichkeit, dass wir kaum etwas über sie wissen. Carmen und sie sollen herausfinden, was sie bewegt und sie antreibt. Diejenige, die das beste Porträt liefert, kommt damit auf die Titelseite unserer jährlichen Sonderausgabe und wird zur Chefredakteurin ernannt.“

„Aber Sir Rodney, ich habe das ganze Jahr über tolle Porträts geschrieben …“

„Dann sollte diese Aufgabe kein Problem für Sie darstellen! Es tut mir leid, Saskia, aber der Vorstand will es nun mal so. Carmen und Sie sollen es untereinander ausfechten, und deshalb bleibt Ihnen nichts anderes übrig.“

„Verstehe“, meinte sie kurz angebunden und hoffte, das Thema wäre nicht zu weit hergeholt. Bisher hatte sie viel reisen müssen, und sie hatte darauf gezählt, dass dies mit der Beförderung vorbei wäre, damit sie sich mehr um ihren Vater kümmern konnte. Was ihr allerdings Mut machte, war der Zeitrahmen. Man hatte ihr eine Frist von vier Wochen gesetzt, und sie würde zusehen, dass sie es schneller schaffte. Und dann hätte sie den Job in der Tasche, denn sie würde die bessere Story liefern. Das Ganze bedeutete also nur einen kurzen Aufschub.

„Und wen hat man mir zugedacht?“, fragte Saskia.

Sir Rodney setzte seine Brille auf, während er eine Mappe aufschlug, die vor ihm auf dem Tisch lag, und das Blatt darin überflog.

„Offenbar eine sehr interessante Persönlichkeit. Jemanden aus Sydney, der inzwischen Geschäfte auf der ganzen Welt macht. Anscheinend handelt es sich um eine dieser typischen Erfolgsstorys eines Australiers griechischer Abstammung.“

Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken. Ein Australier griechischer Herkunft aus Sydney?

Nein, das konnte unmöglich sein …

Es musste Dutzende von Männern geben, auf die diese Beschreibung zutraf …

Es war unmöglich …

„Er heißt Alexander Koutoufides. Haben Sie schon von ihm gehört?“

Plötzlich hatte Saskia das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Ob sie schon von ihm gehört hatte? Trotz der bitteren Gefühle, die nun in ihr aufstiegen, hätte sie beinah hysterisch gelacht.

Er war der Mann, den sie damals naiverweise zu lieben geglaubt hatte, derselbe Mann, der sie einfach aus dem Bett geworfen hatte – bevor er sich abgewandt und ihren Vater ruiniert hatte.

Und ob sie Alexander Koutoufides kannte!

Und auf keinen Fall würde sie einen Artikel über ihn schreiben. Unter keinen Umständen würde sie diesem Kerl je wieder gegenübertreten, geschweige denn sich lange genug in seiner Gegenwart aufhalten, um ihm zwanzig Fragen zu stellen.

Sir Rodney hatte nicht auf ihre Antwort gewartet, weil er offenbar mit einer Zusage rechnete. Saskia riss sich zusammen und versuchte,...



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