Morgan | Haven Brotherhood: Down & Dirty | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 6, 450 Seiten

Reihe: Haven Brotherhood

Morgan Haven Brotherhood: Down & Dirty


1. Auflage 2020
ISBN: 978-3-86495-484-9
Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, Band 6, 450 Seiten

Reihe: Haven Brotherhood

ISBN: 978-3-86495-484-9
Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Die Haven Brotherhood: Wilde Leidenschaft und unnachgiebige Loyalität, besonders wenn es um ihre Frauen geht.

Axel McKee gab seine Musikkarriere vor Jahren auf, begrub seine Träume vom Scheinwerferlicht und baute stattdessen mit seinen Brüdern ein Imperium auf. Er ist ein dominanter Mann in allen Bereichen seines Lebens, auch im Schlafzimmer.

Bis Lizzy kam. Ihre Präsenz springt von der Bühne ins Herz eines jeden, der sie singen hört. Axel will sie. Will ihr helfen und mit ihr zusammenarbeiten ... Aber vor allem soll sie ihm gehören.

Doch Lizzy ist ein gebranntes Kind, und ihr Vertrauen zu gewinnen wird Axels bisher größte Herausforderung. Wenn er diese wilde, hartnäckige, talentierte Frau dazu bringen kann, die Leidenschaft und Fürsorge zu sehen, die er ihr bietet, könnte er die Chance auf einen neuen Traum bekommen - das Rampenlicht mit der Frau zu teilen, die er liebt.

Teil 6 der Haven Brotherhood-Reihe von Erfolgsautorin Rhenna Morgan ("Rough & Tumble").

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Weitere Infos & Material


  Kapitel 1
  Klingelnde Ohren, ein rauer Hals und schmerzende Füße. Jedes Vergnügen hat seinen Preis. Eine Konsequenz, die man tragen muss, wenn der Genuss vorüber ist. Aber für Lizzy war dieser Preis es nicht nur wert, sondern notwendig. Besonders da der Großteil dessen, was sie dazu benutzte, um ihre Rechnungen zu bezahlen, daher stammte, dass sie sich dem überließ, was sie am allermeisten auf dieser Welt liebte. Nichts war besser, als ihre Musik live mit der Menge zu teilen. Gar nichts. Es lag eine Verbindung darin. Eine ursprüngliche Energie, angetrieben von den Gefühlen um sie herum, die ihr Inneres flutete und den ganzen Alltag dämpfte. Alles, was noch übrig war, war reine Seligkeit. Eine unbeschreibliche Lebendigkeit, die mit fantastischem Sex vergleichbar war – nur ohne die Verwundbarkeit und das Risiko, dass einem das Herz gebrochen wurde. Von ihrem letzten Set high, ging sie direkt von der Bühne in den schäbigen rechteckigen Lagerraum, der auch als Backstageraum für die Künstler in der Bar diente. Ihre Bandmitglieder waren ihr dicht auf den Fersen. „Lizzy, Baby! Das war verdammt genial!“ Tonys Lob echote von den einstmals weißen Wänden, die jetzt dank zu vieler Jahre, in denen hier geraucht worden war, fleckig waren. Er war über ein Meter achtzig groß, hatte etwas längeres, dunkelblondes Haar, träumerisch dreinblickende blaue Augen und ein verruchtes Lächeln. Mit dieser Kombination zog er weibliche Musikliebhaberinnen allein mit dem Krümmen eines Zeigefingers an. Wie der Kerl auf das massive Schlagzeug, das er für jede Show aufbaute, einprügeln und fünf Stunden später immer noch so viel Energie haben konnte, wusste sie nicht, aber es würde weitere gute zwei Stunden dauern, bis er wieder runterkommen würde. Sie schnappte sich ihren Gitarrenkoffer von dem groben Holzregal, legte ihn auf das Ledersofa aus zweiter oder dritter Hand und öffnete ihn. „Der Schuppen hier ist eine ziemliche Spelunke, aber er zieht ein verdammt gutes Publikum an.“ „Es ist nicht die Bar, die das Publikum anzieht“, sagte Skeet, der Lizzys Beispiel folgte und seine Fender-Telecaster-Gitarre verstaute. Seine Ausstrahlung war das komplette Gegenteil von Tonys. Er war eher eine Mischung aus Biker-trifft-Cowboy vor allem in Kombination mit der dazu passenden rauen Marlboro-Stimme. Er hielt inne, bevor er die schwarz-weiße Schönheit in ihren mit Plüsch gefütterten Koffer legte, und warf ihr einen Blick über die Schulter zu. „Sondern du.“ „Mann, wenn du weiter so einen Scheiß von dir gibst, wird sie sich wieder von uns zurückziehen.“ Dewayne – oder Phat D, wie ein Reporter ihn kürzlich bezeichnet hatte –, der Pragmatiker unter ihnen, stellte seinen Rickenbacker-Bass auf sein Gestell, das er in der Ecke hatte stehen lassen, und ließ sich mit einem Seufzer in den übergroßen schwarzen Sessel in der Ecke fallen. „Sie weiß, was sie kann. Wenn sie bereit ist, etwas zu tun, tut sie es auch.“ „Red keinen Scheiß, Skeet“, sagte Tony. „Mach unsere Begeisterung nicht kaputt.“ „Das mache ich nicht. Ich will nur meinen Standpunkt verdeutlichen.“ Besagter Standpunkt war, dass es an der Zeit war, an die besseren Gigs in Dallas zu kommen. Natürlich brauchte man dafür Kontakte, und Öffentlichkeitsarbeit war nicht gerade Lizzys Stärke. Genau genommen waren Menschen ganz allgemein nicht ihre Stärke. „Es besteht kein Grund dazu, ihn deutlich zu machen. Ich bleibe nicht absichtlich in solchen Bars. Sobald ich bei diesen besseren Veranstaltungsorten auch nur einen Fuß in die Tür bekomme, schlage ich zu.“ „Drei Promoter haben dich angesprochen in genauso vielen Wochen“, erwiderte Skeet. „Wenn du einen Fuß in die Tür bekommen willst, musst du auch mit ihnen reden.“ „Und ich habe dir gesagt: Rex und ich kümmern uns darum.“ „Rex ist ein guter Kerl und ein verdammt toller Kumpel, aber er ist weder ein Promoter noch ein Manager. Er ist ein Schweißer und Künstler.“ „Er ist auch vertrauenswürdig und zieht uns nicht über den Tisch.“ „Skeet.“ D war nicht der Charismatischste in der Gruppe, aber wenn er diese leise, grollende Stimme benutzte, hielten die Leute die Klappe und hörten zu. „Lass es sein.“ „Stimmungskiller“, fügte Tony hinzu. Lizzy grinste und holte ihr Handy aus ihrer Handtasche. Trotz der ganzen Kommentare von Skeet wusste sie, dass er es gut meinte und die gleichen Dinge wollte wie sie. Verdammt, sie wollte sie vermutlich dreißig Mal dringender. Während der Rest der Jungs andere Jobs hatte, die dabei halfen, die Rechnungen zu zahlen, inspirierte ihre Kassierertätigkeit beim ortsansässigen Aldi sie nicht besonders. „Es wird weitaus mehr brauchen als Skeets Drängen, bessere Auftritte zu organisieren, um heute Abend meine Begeisterung zu dämpfen.“ Sie sah auf ihr Handy und die ungelesene Nachricht, die auf ihrem Sperrbildschirm zu lesen war.   Rex: Muss Überstunden machen. Ich versuche, es zu schaffen, aber falls nicht, musst du mit Arschloch Vic selbst klarkommen.   Okay, das war ein Stimmungskiller. Sie entsperrte ihr Handy und öffnete ihre Nachrichtenapp. Nein. Es blieb immer noch dieselbe beschissene Nachricht. „Was?“ Tony, der immer noch seine Drumsticks hielt, kam näher und verrenkte sich den Kopf, um auf ihr Handy blicken zu können. Lizzy schaltete das Handy aus, drehte ihm den Rücken zu und warf es zurück in ihre Handtasche, bevor er den Text lesen konnte. Das Einzige, was schlimmer wäre, als wenn Lizzy sich um Arschloch Vic – auch bekannt als Barbesitzer – kümmern musste, wäre, Skeet, Tony oder D zu schicken, um ihr Geld abzuholen. Gott wusste, dass sie das ein- oder zweimal probiert hatten und danach nie weitere Auftritte hatten buchen können. „Nichts. Ich muss mich nur um etwas kümmern.“ Sie bemühte sich um einen neutralen Gesichtsausdruck und drehte sich zu ihnen um. „Ich rechne mal mit Vic ab.“ D kicherte, streckte seine langen Beine in den Stiefeln vor sich aus und überkreuzte sie an den Knöcheln. „Ich schätze, das erklärt den Blick.“ „Welchen Blick?“ Sie sah zu Tony, dann zu Skeet. „Ich habe keinen Blick.“ „Oh doch, hast du“, sagte Tony. „Als ob du einen Furz unterdrücken und dem nächsten Menschen an die Gurgel gehen würdest, der dich davon abhält, irgendwo hinzukommen, wo du allein bist und ihn rauslassen kannst.“ „Du hast ein echt beschissenes Pokerface, Püppchen.“ Skeet zündete eine Zigarette an, die er im Gebäude gar nicht hätte rauchen dürfen, und atmete, begleitet von einem leisen Lachen, eine riesige Wolke aus. „Siehst du langsam ein, wieso es praktisch wäre, jemanden mit einem Händchen für zwischenmenschliche Beziehungen zu haben?“ „Ich sehe langsam ein, dass derjenige, dem ich heute Abend an die Gurgel gehen muss, du bist.“ Sie versuchte, wie die starke Frau zu klingen, die sie auf der Bühne darstellte, aber ihr Mundwinkel hob sich zu einem Lächeln, das sie nicht unterdrücken konnte. Sie ging an ihm vorbei und boxte ihm mit einer gleichermaßen lahmen Erwiderung gegen die Schulter. „Wenn ich in einer Viertelstunde nicht wieder hier bin, überprüft mal, ob ich wegen versuchten Mordes von der Polizei abgeholt worden bin.“ Ungefähr drei Schritte hinter dem Türrahmen wurde ihr Gelächter von dem Chaos der Menge, die noch hier war, und dem üblichen Rausschmeißer „Sweet Home Alabama“ übertönt. Was Bars betraf, war The Crow nicht die übelste, in der Lizzy gespielt hatte. Das ebenerdige Gebäude war frei stehend und groß genug, um eine ordentliche Menge an Leuten anzuziehen – was notwendig war, wenn ein Großteil der Gage aus einem Anteil des Eintrittsgeldes bestand. Außerdem gingen die Türsteher hier nicht dazwischen, außer mehr als zwei Paar Fäuste waren beteiligt, und man wollte den Innenbereich nicht sehen, wenn die Lichter angingen. Die verschrammten Tische und Flecken auf dem Boden, die von der Neonreklame für Biersorten beleuchtet wurden, reichten vollkommen, vielen Dank. Lizzy wich einer Gruppe von drei Frauen aus, die einen einzelnen Mann umzingelt hatten, der von seinem Flügelmann ungeschützt zurückgelassen worden war, und stolperte fast auf den zehn Zentimeter hohen Absätzen ihrer Stiefel. An einem der vielen schwarzen Pubtische befand sich ein Mann, der die Vorhersagbarkeit des restlichen Raumes komplett auf den Kopf stellte. Er hatte die Füße leicht gespreizt, was locker und zugleich selbstbewusst wirkte, und trug eine gut geschnittene Hose und ein gebügeltes weißes Hemd, dessen Ärmel er hochgerollt hatte, wodurch seine muskulösen Unterarme sichtbar wurden. Er sah aus, als ob er gerade endlosen Verhandlungen in einem Besprechungszimmer entflohen wäre. Bei seiner Größe und der Breite seiner Schultern war alles, was er trug, vermutlich maßgeschneidert. Aber während seine Kleidung das komplette Gegenteil von dem war, was alle anderen hier anhatten, folgten sein langes rostbraunes Haar und der Bart nicht der Vorschrift, wie ein Geschäftsmann auszusehen hatte, und seine scharfen Gesichtszüge sprachen von einer Lebenserfahrung, die er sich auf die härteste Weise überhaupt hatte aneignen müssen. Ein mächtiger Mann. Jemand, der mit nur einem Blick Aufmerksamkeit verlangen konnte. Und jedes bisschen seiner Aufmerksamkeit war auf...


Die aus Oklahoma stammende Mutter zweier hübscher Töchtern ist attestierte Liebesromansüchtige. Ihr bisheriger Lebenslauf spiegelt ihre Leidenschaft für alles Neue wider: Rhenna Morgan arbeitete u.a. als Immobilienmaklerin, Projektmanagerin sowie beim Radio.
Wie bei den meisten Frauen ist ihr Alltag von morgens bis abends vollgepackt mit allerlei Verpflichtungen. Um ihrem anstrengenden Alltag zeitweise zu entkommen, widmet sie sich in ihrer Freizeit dem Liebesromangenre. Egal, ob zeitgenössisch oder übersinnlich - in Rhenna Morgans Liebesgeschichten stecken stets neue aufregende Welten und starke Helden, die um die Frauen ihres Herzens kämpfen.



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