Müller-Schwefe / Watzka | metamorphosen 22 - Verbrechen | Buch | 978-3-95732-355-2 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 22, 96 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm

Reihe: metamorphosen

Müller-Schwefe / Watzka

metamorphosen 22 - Verbrechen

Magazin für Literatur und Kultur
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-95732-355-2
Verlag: Verbrecher

Magazin für Literatur und Kultur

Buch, Deutsch, Band 22, 96 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm

Reihe: metamorphosen

ISBN: 978-3-95732-355-2
Verlag: Verbrecher


- Florian Günther: Über Verbrechen und Verbrecher in drei Akten

- Thomas Meyer-Falk im Interview
- Alf Mayer: Wie viel Realität darf es denn sein?
- Frieder Vogelmann: Entsolidarisierung als Programm. Eine Polemik

- Amy Wittenberg: Rechte und Pflichten

- Nadire Y. Biskin: Solinger Messer
- Bettina Wilpert: Jeder von uns trägt ein Messer. Über Gewalt und Gerechtigkeit

- Ein Gedicht von ... Rahel Mayfeld

- Jan-Paul Koopmann: Vermittlungsporno mit Logenplatz

- Timothy J. Jarvis: A Monster Dreams

- Joshua Groß: Die Fallen sind überall

- Axel Görlach: Drei Gedichte

- Andreas Reichelsdorfer: Zeitfenster

- Benjamin Fiechter: "Vom Mörder zur Intelligenzbestie". Wer war der Ledermann?

- Christian Wöllecke: Wölleckes Wochen

Große Haie, kleine Fische, viel Schatten, wenig Licht, und unter all dem Grau dazwischen, plump und hässlich, die Gewalt. In dieser Ausgabe dreht sich alles um das Verbrechen: um die Schrecken, die es oft verursacht, und um die Worte, die es manchmal fehlen lässt – aber auch um seine Kraft als subversiver Akt. Die Redaktion der metamorphosen zum Beispiel ist voller VerbrecherInnen, genau wie der Bundestag oder die Ringbahn. Doch welche Vergehen landen überhaupt vor Gericht? Und was ist mit denen, die zu groß oder zu klein sind, um über sie zu berichten? Oder mit jenen, die von den Richtigen begangen wurden? Was ist, mit Brecht, der Dietrich gegen eine Aktie?
Das Verbrechen, wusste Karl Marx, unterbricht mitunter nicht nur »die Monotonie und Alltagssicherheit des bürgerlichen Lebens«; mit Macht, Moral, Ordnung und Sittlichkeit stellt es gesellschaftliche Grundsätze in Frage, produziert neben »Strafgesetzbüchern« und großem Leid eben auch »Kunst, schöne Literatur, Romane und sogar Tragödien«. Von all dem ein bisschen findet sich in diesem Heft wieder.

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