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Müller | Tibet-Teppiche aus Kathmandu, Pokhara und Chialsa | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 7, 126 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 300 g

Reihe: Alltagskulturen Chinas und seiner Nachbarn

Müller Tibet-Teppiche aus Kathmandu, Pokhara und Chialsa

Paradigmenwechsel in der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit mit Nepal – oder wie aus tibetischen Nomaden erfolgreiche Unternehmer wurden
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-447-19800-4
Verlag: Harrassowitz Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Paradigmenwechsel in der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit mit Nepal – oder wie aus tibetischen Nomaden erfolgreiche Unternehmer wurden

E-Book, Deutsch, Band 7, 126 Seiten, Format (B × H): 170 mm x 240 mm, Gewicht: 300 g

Reihe: Alltagskulturen Chinas und seiner Nachbarn

ISBN: 978-3-447-19800-4
Verlag: Harrassowitz Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Bis Mitte der 1990er Jahre erlebte Nepals Teppichindustrie eine nie dagewesene Blütezeit mit von Hand geknüpften Teppichen als wichtigem Exportgut. Warum aber war es ausgerechnet der Tibet-Teppich, der den Ausschlag zu dieser Entwicklung gab? Der Zürcher Ethnologe Christoph Müller verfolgt in seiner Monographie die Entwicklung der Teppichproduktionszentren von Kathmandu, Pokhara und Chialsa. Dort gelang es der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit in den 1960er Jahren mit dem Programm SATA Handicraft Centers , den seit 1959 ankommenden tibetischen Flüchtlingen ein wirtschaftliches Auskommen zu bieten. Mittels auf den Export ausgerichteter Maßnahmen legte man auch die Grundlagen für den Aufschwung der Teppichindustrie Nepals. Auf diese Weise entstand ein bedeutender Paradigmenwechsel in der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit und bewirkte die Transformation von der individuellen Auftragsarbeit zur kommerziell organisierten Produktion. Was einst kulturell eingebettete anspruchsvolle Handwerkskunst war, in der das Können einzelner und dessen Weitergabe wichtig waren, wandelte sich zur anonymen Fabrikation, die sich den Bedürfnissen eines internationalen Marktes anpasste. Diese Weiterentwicklung der Teppichproduktionszentren hatte wiederum vielfältige Auswirkungen auf die zunächst noch traditionelle Gesellschaft in den tibetischen Siedlungen.
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