E-Book, Deutsch, 275 Seiten
Müller Unternehmensethik und Corporate Citizenship
1. Auflage 2014
ISBN: 978-3-8366-0246-4
Verlag: diplom.de
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Wie ein globales Health Care Unternehmen ethische Zielsetzungen in seiner Geschäftstätigkeit operationalisiert und gesellschaftliche Verantwortung proaktiv übernimmt
E-Book, Deutsch, 275 Seiten
ISBN: 978-3-8366-0246-4
Verlag: diplom.de
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Inhaltsangabe:Problemstellung: Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich der Frage, wie Moral und Gewinn auf der Grundlage unternehmensethischer Reflexion zu einem tragfähigen Ausgleich geführt bzw. füreinander fruchtbar gemacht werden können. Am Beispiel des Schweizer Pharmakonzerns Novartis AG werden Möglichkeiten dargestellt, wie ein Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und ethische Prinzipien fest in seine Geschäftstätigkeit integrieren kann. Dabei werden als Grundlage dieser Arbeit zunächst die theoretischen Ansätze wichtiger Vertreter der Wirtschafts- und Unternehmensethik vorgestellt und einer vergleichenden Beurteilung unterzogen. Dabei wird insbesondere auf den Gegensatz zwischen präferenz- und restriktionentheoretischen Ansätzen eingegangen. Die konzeptionelle Arbeit Klaus Leisingers, heute Präsident der Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung, bildet den Übergang zur Darstellung der Wahrnehmung unternehmensethischer und gesellschaftlicher Verantwortung bei Novartis. Hierbei wird zunächst durch eine Schilderung der Entstehung und Geschichte des Unternehmens, seines Selbstverständnisses und seiner Ziele, ein erster Einblick in das Unternehmen gegeben. Anschließend wendet sich die Arbeit der aktuellen Corporate Citizenship-Strategie des Unternehmens zu. Hierfür bildet die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung den Ausgangspunkt. Die darauf folgende Auseinandersetzung mit den verschiedenen Säulen der Corporate Citizenship -Strategie wird von folgenden Fragestellungen geleitet: - Welche besondere ethische Verantwortung kommt der pharmazeutischen Industrie zu? - Auf welcher Basis beruht die Corporate Citizenship-Strategie, wie entstand sie? - Auf welche Bereiche erstreckt sie sich und welche konkreten Maßnahmen umfasst sie dort jeweils? - Wie gestaltet sich die Implementierung der Strategie? An diese Untersuchung schließt sich, auch im Hinblick auf die im ersten Teil vorgestellten theoretischen Fundamente der Unternehmensethik, eine zusammenfassende Beurteilung der Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung bei Novartis an. Abgerundet wird die Arbeit mit einem Resumé der gewandelten Rolle und Verantwortung der Unternehmen in einer globalisierten Welt. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Warum Unternehmensethik?1 2.Aktuelle theoretische Ansätze zur Wirtschafts- und Unternehmensethik im Spannungsfeld zwischen präferenz- und restrikitionstheoretischen Ansätzen4 2.1Peter Ulrich: Die Idee [...]
Thomas Müller, geboren 1981 in Erlangen, wuchs in Regensburg auf und studierte 2001 bis 2006 in Passau Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien mit angloamerikanischem Schwerpunkt. Durch zwei Praktika in der pharmazeutischen Industrie und Lehrveranstaltungen zur Unternehmensethik entstand die Idee, sich in der Diplomarbeit intensiv mit dem Thema Corporate Citizenship auseinanderzusetzen. Beruflich ist der Autor derzeit als Trainee bei der Deutschen Bank tätig.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhaltsverzeichnis;3
2;1. Warum Unternehmensethik?;6
3;2. Aktuelle theoretische Ansätze zur Wirtschafts- und Unternehmensethik im Spannungsfeld zwischen präferenz- und restriktionstheoretischen Ansätzen;10
3.1;2.1 Peter Ulrich: Die Idee des republikanischen Liberalismus und des lebenspraktisch vernünftigen Wirtschaftens als Gegenentwurf zur „Marktgesellschaft“;13
3.1.1;2.1.1 Grundlegende Thesen des Ulrichschen Ansatzes;13
3.1.2;2.1.2 Kritik am herkömmlichen ökonomischen Rationalitätsbegriff;15
3.1.3;2.1.3 Der Weg zu einem „vernünftigen“ Wirtschaften;19
3.1.4;2.1.4 Der republikanische Liberalismus als Alternative zur „Marktgesellschaft“;23
3.1.5;2.1.5 Wirtschaftsbürgerethik als individualethische Ausprägung des republikanischen Liberalismus;27
3.1.6;2.1.6 Unternehmensethik und Ulrichs Kritik am Gewinnprinzip;31
3.1.7;2.1.7 „Ethikmaßnahmen“ in der Unternehmenspraxis;37
3.2;2.2. Die Rahmenordnung als systematischer Ort der Moral – der wirtschafts- und unternehmensethische Ansatz Karl Homanns;44
3.2.1;2.2.1 Grundlagen der Theorie Homanns;44
3.2.2;2.2.2 Die Legitimation des marktlichen Wettbewerbs;47
3.2.3;2.2.3 Dilemmastrukturen als Grundlage des restriktionentheoretischen Ansatzes;49
3.2.4;2.2.4 Die Rahmenordnung als systematischer Ort der Moral;52
3.2.5;2.2.5 Grundlegende Aufgaben der Unternehmensethik;54
3.2.6;2.2.6 Die Prüfung moralischer Forderungen an das Unternehmen;57
3.2.7;2.2.7 Komplementarität und Konflikt zwischen Moral und Gewinn;57
3.2.8;2.2.8 Strategien zur Auflösung des ethisch-ökonomischen Konfliktes;59
3.2.9;2.2.9 Strategische und kommunikative Rationalität;63
3.3;2.3 Moral und Eigeninteresse durch Investitionen in die wechselseitige Besserstellung vereinbar machen – Die ökonomische Ethik Andreas Suchaneks;66
3.3.1;2.3.1 Theoretische Voraussetzungen der Theorie Suchaneks;66
3.3.2;2.3.2 Die Verantwortung der Unternehmen;70
3.3.3;2.3.3 Handlungsbedingungen statt Gesinnungen als zentrale Grundlage der Unternehmensethik bei Suchanek;73
3.3.4;2.3.4 Investitionen in die wechselseitige Besserstellung zur Auflösung von Dilemmastrukturen;75
3.3.5;2.3.5 Die Bedeutung und moralische Qualität der Institutionen;76
3.4;2.4 Der unternehmensethische Ansatz Daniel Dietzfelbingers;80
3.4.1;2.4.1 Das Unternehmen und seine Verantwortung gegenüber seinen Ansprechgruppen;80
3.4.2;2.4.2 Erfolgsfaktoren im Unternehmen;82
3.4.3;2.4.3 Instrumente der Unternehmensethik und ihre Zielsetzungen;84
3.4.4;2.4.4 Unternehmenskultur als Gesamtheit der Wertvorstellungen und Leitbilder im Betrieb;85
3.4.5;2.4.5 Corporate Citizenship;86
3.4.6;2.4.6 Zusammenspiel von Individual-, Unternehmens- und Wirtschaftsethik;89
3.4.7;2.4.7 Anknüpfungspunkte zwischen Ethik und Ökonomie;90
3.4.8;2.4.8 Der Stilgedanke als Synthese ökonomischer und ethischer Zielvorstellungen;92
3.5;2.5 Vergleichende Beurteilung der verschiedenen Ansätze;94
3.5.1;2.5.1 Vergleichende Gegenüberstellung der verschiedenen Ansätze;94
3.5.2;2.5.2 Beurteilung der verschiedenen Ansätze;107
3.6;2.6 Die konzeptionelle Arbeit Klaus M. Leisingers als Brücke zwischen unternehmensethischer Theorie und der Anwendung bei der Novartis AG;113
3.6.1;2.6.1 Hintergründe und Entstehungsbedingungen einer modernen Unternehmensethik;114
3.6.2;2.6.2 Ziele und Aufgaben der Unternehmensethik;116
3.6.3;2.6.3 Grundlinien der Unternehmensethik;117
3.6.4;2.6.4 Instrumente und Adressaten der Unternehmensethik;120
3.6.5;2.6.5 Ökonomische Chancen einer ethischen Geschäftsführung;125
3.6.6;2.6.6 Implikationen für verantwortungsbewusste Unternehmen;126
3.6.7;2.6.7 Die besondere Verantwortung forschender Arzneimittelhersteller;128
4;3. Unternehmensethik und Corporate Citizenship am Beispielder Novartis AG;133
4.1;3.1 Die Entstehung des Unternehmens, sein Selbstverständnis und seine besondere Verantwortung als forschender Arzneimittelhersteller;133
4.2;3.2 Die derzeitige Corporate Citizenship-Strategie bei Novartis;149
4.2.1;3.2.1 Die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung;150
4.2.2;3.2.2 Der UN Global Compact als Basis der Corporate Citizenship Strategie bei Novartis;160
4.2.3;3.2.3 Die vier Säulen der Corporate Citizenship Strategie: Patienten, Mitarbeiter, HSE und Business Conduct;200
4.2.4;3.2.4 Problemfeld „Patente am Leben“;226
4.3;3.3 Beurteilung und Interpretation der Corporate Citizenship Strategie im Hinblick auf Aussagen der unternehmensethischen Theorie;241
5;4. Fazit: „The social responsibility of business is to increase its profits”?;258
6;Quellenverzeichnis;265




