E-Book, Deutsch, Band 180, 230 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm
Reihe: Theater
Munzel Postmigrantischer Widerstand im Theater
1. Auflage - Neueauflage 2026
ISBN: 978-3-8394-7871-4
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
Strategien gegen Rassismus, Sexismus und Antisemitismus am Maxim Gorki Theater in Berlin
E-Book, Deutsch, Band 180, 230 Seiten, Format (B × H): 148 mm x 225 mm
Reihe: Theater
ISBN: 978-3-8394-7871-4
Verlag: transcript
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark
1. Warum ein Buch zu diesem Thema?
Die Intendanz von Shermin Langhoff, der ersten Intendantin mit sogenanntem Migrationshintergrund an einem deutschen Stadttheater, ist aktuell – im Sommer 2026 - zu Ende gegangen. Meine Studie wirft einen umfangreichen empirischen Blick hinter die Kulissen des ersten postmigrantischen deutschen Stadttheaters, das mit seinen Inszenierungen und dem diversen Ensemble international für Aufsehen gesorgt hat.
2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?
In meinem Buch zeige ich, wie multidirektionale Erinnerung an den Holocaust am Maxim Gorki Theater entsteht durch Verbindungen zwischen Menschen aus dem Nahen Osten und Deutschland, die sich dort zum ersten Mal treffen und zusammenarbeiten. Außerdem wird ein umfangreicher Blick auf die Geschichte des Theaters, insbesondere während der politischen Wende 1989/1990, geworfen. Das Maxim Gorki Theater wird als Ort postmigrantischen Widerstands im Zentrum von Berlin sichtbar.
3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?
Mein Buch ist die erste Retrospektive auf die Intendanz von Shermin Langhoff, die diesen Sommer 2026 nach 13 Jahren zu Ende gegangen ist. Die Studie forscht am Entstehungsort des Begriffs postmigrantisch und zeigt, wo und wie sich das Maxim Gorki Theater von den übrigen Stadttheatern abhebt, indem es in Inszenierungen und in individuellen Interaktionen gegen Rassismus, Sexismus und Antisemitismus Widerstand leistet.
4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?
Mit Prof.‘in Dr.‘in Azadeh Sharifi und Prof. Dr. Michael Rothberg, deren wissenschaftliche Arbeiten mich sehr inspiriert haben. Außerdem mit den Künstler*innen des Maxim Gorki Theaters, insbesondere mit Shermin Langhoff, Dr. Max Czollek und Necati Öziri. Gerne auch in der Diskussion mit Intendant*innen anderer deutscher Stadttheater.
5. Ihr Buch in einem Satz:
Meine Studie eröffnet die ersten vollumfänglichen Einsichten in die Widerstandstrategien des Maxim Gorki Theaters gegen Rassismus, Sexismus und Antisemitismus heute und ist historischer Rückblick auf Widerstand am Theater gegen das DDR-Regime in einem!




