Musall | Emissionslos Wohnen - Quartier "Am Müggenberg", Arnsberg-Neheim | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 112 Seiten

Musall Emissionslos Wohnen - Quartier "Am Müggenberg", Arnsberg-Neheim

Städtebauliche und hochbauliche Konzeption eines Wohnquartiers ohne Emissionsausstoß
1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-8366-3346-8
Verlag: Bedey & Thoms Media eBook
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Städtebauliche und hochbauliche Konzeption eines Wohnquartiers ohne Emissionsausstoß

E-Book, Deutsch, 112 Seiten

ISBN: 978-3-8366-3346-8
Verlag: Bedey & Thoms Media eBook
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Prognostizierte Klimaveränderungen, das EU-Klimaschutzpaket 2020 und die Tatsache, dass ein Grossteil deutscher Klimagase durch Haushalte ausgestossen wird, beschreiben die Notwendigkeit, städte- und hochbauliche Konzepte zu entwickeln, die es erlauben, Wohneinheiten ohne nennenswerte CO2-Emissionen zu betreiben. Was wie ein fernes Zukunftsszenario klingt und für viele meist nur unter enormen Aufwendungen oder aber grossen Entbehrungen vorstellbar bleibt, ist möglich, ist Gegenwart!Die technologische Möglichkeit besteht bereits und werden ihre Potenziale richtig genutzt und kombiniert, ist ein Quartier unter der Massgabe Nullemission auch an einem schwierigen Standort samt Bestandeinbindung und ohne (Komfort-) Einbussen im Vergleich zu anderen Siedlungsprojekten entwickelbar. Die vorliegende Studie zeigt ein umfassendes, architekturbasiertes Energiekonzept mit entwerferischen, verbrauchssenkenden und versorgungstechnischen Massnahmen sowie eine rechnerische Bilanzierung mit dem Ziel der Nullemissionssiedlung. Eine Neukonzeption des aus der Nachkriegszeit stammenden Wohnquartiers 'Am Müggenberg' in Arnsberg-Neheim bildet nach eingehender Analyse vorhandener Potenziale und unter Berücksichtigung städtebaulich-qualitativer Faktoren wie Bebauungsvarianz, Aufenthaltsqualität, Verkehrskonzept und Infrastruktur sowie einer architekturintegralen Konzipierung die Grundlage eines rechnerischen Nachweises einer jährlichen Netto-Nullemissionsbilanz. Dabei vereint der Rohstoff Holz die verschiedenen Felder Umfeld, Baukonstruktion, Ökologie und Energieversorgung. Übergreifend stellt sich die Nachhaltigkeit als gelebte und gebaute Verantwortung in den Vordergrund und schliesst dennoch keine demographische oder soziale Klientel aus. Beschriebene städtebauliche Ansätze verbinden sich mit der ökologischen Haltung des Entwurfsziels und unterstützen das gemeinschaftliche Zusammenleben. Dem möglichen Bewohner werden keine befremdenden Komforteinbussen auferlegt, stattdessen bieten viele energetisch sinnvolle Wege ein Plus an Service und Gemeinschaft. Angedachtes verdichtetes Bauen gilt zwar als Indikator ökologischer Siedlungen, doch führt dies bei der den architektonischen Grundüberlegungen folgenden energetischen Grobanalyse samt Aufstellung aller Verbrauchs- bzw. Bedarfsbereiche zu Sorgen. So zeigt sich, dass der Gesamtprimärenergiebedarf enorm stromdominiert ist und das Ziel einer ausgeglichenen Netto-Jahresenergiebilanz ohne eine konsequente Reduzierung des Heizwärmebedarfs sowie der elektrischen Energie in allen technischen, versorgungsrelevanten und haushaltseigenen Sektoren nicht erreichbar wäre. Neben bekannten aber dennoch ambitionierten Wegen zur Wärmeenergieeinsparung werden diesen daher vor allem Konzepte zur Seite gestellt, die helfen, elektrische Energie in Höhe von über 30% einsparen zu können. Hierbei gilt es speziell diese Erkenntnis architektonisch umzusetzen, was neue Ideen für den Wohnsektor bedeutet. Als elementarer Punkt in Städte- und Hochbau rückt daher neben dem Verhältnis zwischen Wohnflächen bzw. Bewohner zu aktiv nutzbarer Dachfläche die strikte Vorhaltung geeigneter und unverschatteter Flächen für aktive Solarnutzung sowie architektonisch beeinflussbare Stromeffizienz in den Fokus.

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2;Emissionslos Wohnen;1
3;1 Abstract;3
4;2 Prolog ;3
5;3 Inhalt;5
5.1;Abbildungsverzeichnis;6
5.2;Tabellenverzeichnis;10
6;4 Der Entwurf und sein Umfeld;12
6.1;Die Umgebung südliches Neheim;12
6.2;Fokus Quartier „Am Müggenberg“;12
6.3;Erkenntnisse SWOT-Analyse;15
6.3.1;Gebäudebestand;15
6.3.2;Wohnungsmarkt und demographischer Wandel;17
6.3.3;Die Genossenschaft als Partner;19
6.3.4;Infrastruktur;20
6.3.5;Freiraumqualitäten;21
6.3.6;Quartiersgeschichte;22
6.3.7;Energieversorgung;23
6.3.8;Swotgrafik;23
7;5 Zielsetzung Nullemission;24
8;6 Der Entwurf „Flexibel wohnen, aktiv leben, ökologisch siedeln“;25
8.1;Städtebau;26
8.2;Hochbau;32
8.2.1;Neubau Reihen- und Doppelhaus;32
8.2.2;Mehrfamilienhäuser;34
8.2.3;Einfamilienhäuser;37
8.2.4;Bestandssanierung;37
8.2.5;Die Siedlung in Zahlen;40
9;7 Energetische Voranalyse und Erkenntnisse;43
9.1;Vorläufiges Energiekonzept;43
9.1.1;Entwerferische Ideen;44
9.1.2;Energieeinsparung;45
9.1.3;Energieversorgung;46
9.2;Gebäudetypologie;47
9.3;Grobanalyse des Endenergiebedarfs;48
9.3.1;Bedarfsermittlung Heizwärme;48
9.3.2;Bedarfsermittlung Warmwasser;51
9.3.3;Bedarfsermittlung elektrische Energie;52
9.4;Erkenntnis aus Grobanalyse;52
10;8 Genauere energetische Betrachtung ;54
10.1;Maßnahmen Stromeinsparung ;54
10.1.1;Einsatz von Energiesparlampen;56
10.1.2; „Komplettschalter“ gegen Stand-by-Betrieb;57
10.1.3;Serviceeinheiten;58
10.1.4;Weitere energiesparende Geräte;60
10.1.5;Energieeffiziente TGA;60
10.1.6;Nutzerverhalten;60
10.2;Stromversorgung und -gewinnung;62
10.2.1;Aktive solare Energienutzung;63
10.2.1.1;Verschattung der PV-Anlagen;63
10.3;Weitere energetische Parameter;65
10.3.1;Passive solare Energiegewinne;65
10.3.2;Systemverluste;68
10.4;Erkenntnis: Stromsparen lohnt sich;69
10.5;Neue Bilanzierung;70
11;9 Versorgungskonzeption der Siedlung ;70
11.1;Konzept 1 PV-Anlage und BHKW ;71
11.2;Konzept 2 PV-Anlage und Holzpelletkessel;73
11.3;Konzept 3 PV-Anlage und Holzpelletkessel mit zentraler solarer Unterstützung;75
11.4;Konzept 4 PV-Anlage mit Holzpelletkessel und dezentraler Warmwassererwärmung;78
11.5;Energiekonzept des Quartiers Am Müggenberg;80
12;10 CO2-Bilanzierung;82
13;11 Fazit ;85
14;12 Literaturverzeichnis;88
15;13 Anhang;91
15.1;Siedlungseingriff in Zahlen;91
15.2;Die 5091m2 Photovoltaikanlagen aufgeteilt auf die Dachflächen;93
15.3;Werkzeug- und Softwarebetrachtung (Ecotect, Bilanz/EnEV);93
15.3.1;Ecotect;93
15.3.2;Bilanz ;95
15.4;Beispielhafte Simulation von Fassadenverschattungen;96
15.5;Bauphysikalische Überlegungen für die Bilanzierung;100
15.5.1;Opake Bauteile;100
15.5.1.1;Außenwand;101
15.5.1.2;Wand gegen Unbeheizt;101
15.5.1.3;Hausdach;102
15.5.1.4;Bodenplatte gegen Erdreich;102
15.5.1.5;Decke gegen Außen;103
15.5.2;Transparente Bauteile;103
15.6;Beispielrechnungen zur Stromersparnis durch energieeffiziente Haushaltsgroßgeräte;103
15.6.1;Waschmaschine;104
15.6.2;Wäschetrockner (elektrisch);104
15.6.3;Kühlschrank;104
15.6.4;Spülmaschine;105
15.7;Tabellen zur energetischen Analyse;105
15.7.1;Gebäudetypologie;106
15.7.2;Grobanalyse;106
15.7.3;Feinanalyse;107
15.7.4;Versorgungskonzeption;109



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