E-Book, Deutsch, 328 Seiten
Nebl Der Rattenfänger von Hameln
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7557-8739-6
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
und weitere schöne Märchen aus aller Welt
E-Book, Deutsch, 328 Seiten
ISBN: 978-3-7557-8739-6
Verlag: BoD - Books on Demand
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark
Der Autor Theodor Nebl hat in seiner beruflichen Tätigkeit eine Reihe wissenschaftlicher Lehrbücher verfasst. Zur Freude seiner Kinder, Enkel und aller an Märchen interessierten Leser wechselte er vor einiger Zeit das Genre. Nun widmet er sich den Märchen aus aller Welt. Er erzählt die Märchen neu und setzt sie in Reime. So entstand frei nach den Gebrüdern Grimm unter anderem die zehnbändige Reihe »Gereimte Märchen« und zuletzt der Titel »Die Schneekönigin«. Beide leben und arbeiten in Bad Doberan.
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Freut euch auf...
- Weil die Stadt mit Ratten voll,
- endlich das Problem gelöst werden soll.
- Der Bürgermeister schrieb eine Belohnung aus,
- für den, der die Ratten
- bringt aus der Stadt hinaus.
- Ein Fremder mit seiner Flöte kam,
- und den Auftrag gerne übernahm.
- Doch Probleme gibt es oft,
- auf die niemand wohl gehofft …!
- Gott Merkur kam bei Epimetheus
- und seiner Frau Pandora vorbei.
- Der Grund dafür eine große Kiste sei,
- die er bei ihnen abgestellt,
- weil es ihm gerade so gefällt.
- Er warnt die zwei:
- »Sie darf auf keinen Fall geöffnet werden,
- denn sonst bereitet sie Beschwerden!«
- Doch Pandoras Neugier siegt.
- Wolln sehn, welche Probleme
- sie dadurch kriegt …?
- Das Mädchen Janet wollte Vaters Wald erkunden.
- Einen Elfenmann hat sie dort gefunden.
- Als Mensch war er einst durch den Wald geritten.
- Die Elfenkönigin hat das nicht gelitten.
- Er ward verzaubert, war nicht mehr frei.
- Wolln sehn, ob von dem Mädchen
- eine Lösung des Problems zu finden sei …?
- Ali Baba hat einst Räuber belauscht
- und deren geheimen Zauberspruch vernommen.
- Damit öffnet er ein Felsentor
- und ist in deren Schatzkammer gekommen.
- Wohin Habgier führt,
- wenn man den Spruch vergisst,
- aus dieser Geschichte zu erfahren ist …!
- Vor mehr als zweitausend Jahren
- stand am Himmel ein neuer Stern.
- Die Menschen bewunderten ihn
- in nah und fern.
- Was er bedeutet, das wüssten sie gern.
- Babuschka folgte seiner Spur
- durch manches Land,
- bis sie am Ende die Lösung fand …!
- Rip van Winkle war stets hilfsbereit,
- doch seine Frau sucht’ manchmal Streit.
- Weil ihm das nicht gefiel,
- lief er oft fort, ganz ohne Ziel!
- So traf er einst auf einen Zwerg,
- der führte ihn in einen Berg.
- Dort ist er in ein Zwergenfest geraten,
- trank zu viel Bier und aß vom Braten.
- Irgendwann schlief er ein.
- Was dann geschah,
- darauf solltet ihr neugierig sein …!
- Fünf blinde Männer saßen an einem Fluss.
- Etwas ist leise an sie herangeschlichen,
- dieses ich erklären muss.
- Was es war, haben sie nicht sogleich begriffen!
- So traten sie nacheinander an das Ding heran,
- betasteten es und zogen Schlussfolgerungen dann.
- Was es wirklich ist gewesen,
- erfahrt ihr nur, wenn ihr
- dieses Märchen habt gelesen …!
- Ein Füchslein hat einst nachgedacht,
- wie es den Hasen wohl fressen kann.
- Das hat ihn auf eine Idee gebracht:
- Es rührt einen Topf klebrigen Teeres an
- und formt daraus eine Puppe dann.
- Die Puppe sollte den Hasen anlocken.
- Gelingt das, oder tat sich der Fuchs verzocken …?
- An einem riesigen Adler hielt sich
- Sindbad, der Seefahrer, fest,
- bis der ihn in eine tiefe Schlucht,
- gnadenlos fallen lässt!
- Edelsteine ohne Zahl,
- lagen dort, so war’s einmal.
- Wie konnte er die Schätze bergen
- und aus der Schlucht entfliehn?
- Wer diese Geschichte nicht liest, erfährt es nie
- und ihm wird auch nicht verziehn …!
- Ein Hase sich über die Schildkröte lustig macht,
- weil sie so langsam wär, wie er gedacht.
- Das ärgert die Schildkröte sehr,
- darum hat sie einen Wettlauf ins Gespräch gebracht!
- Wird es der Schildkröte wohl gelingen,
- den Hasen zu besiegen,
- ihn in die Knie zu zwingen?
- Aufklärung wird euch dieses Märchen bringen …!
- Ein neugieriges Elefantenkind,
- will alles wissen ganz geschwind.
- So stellt es irgendwann die Frage,
- wie ein Krokodil aussieht
- und was es frisst und trinkt, an jedem Tage?
- Diese Geschichte wird euch am Schluss auch sagen,
- warum die Elefanten lange Rüssel tragen …!
- Kaninchen und Schildkröte haben nachgedacht.
- Sie kamen zu dem Schluss:
- »Früher haben wir mehr gelacht!
- Auch übereinander Scherze gemacht!«
- So luden sie die Tiere zum Angeln ein
- und das geschah im Mondenschein.
- Wer sich dabei wohl blamiert
- und wird richtig vorgeführt,
- das wird hier nun präsentiert …!
- Ein Weber, der in Armut lebt
- und darum nach Wohlstand strebt,
- vergibt seine Töchter an Ritter,
- für deren Geld.
- Ob das den Mädchen wohl gefällt?
- Zwerg, Verwünschung, Zauberei,
- finden Platz hier nebenbei …!
- Finn McCoull sich als größten, stärksten
- und stattlichsten der irischen Riesen empfand.
- Er traf eines Tages auf einen schottischen Riesen,
- keinen größeren sah man je in Engeland!
- Als Finn ihn sah, machte er sich fast ein!
- Nur seiner klugen Frau fiel für ihn
- die richtige Lösung ein …!
- In alten, längst vergangenen Zeiten,
- mussten sich Ritter
- auf Kämpfe mit Drachen vorbereiten.
- Sie zu töten war der Sinn,
- zog es einen Ritter in Lieb’
- zu einer Prinzessin hin!
- Doch wenn man den letzten Drachen töte,
- brächte man die ganze Gattung wohl in Nöte!
- Was geschieht, wenn weder der Drache
- noch der Ritter kämpfen mag?
- Fällt dann aus, der Hochzeitstag?
- Sind Drachen auch zu anderen Dingen zu gebrauchen,
- als Feuer zu spucken und zu rauchen?
- Diese Fragen werden beantwortet sein,
- taucht ihr ins Lesen dieser Geschichte ein …!
- Eine Stiefmutter ihre Stieftochter
- in den tiefen Wald zu einer Hexe schickt,
- damit sie das Kind nie mehr erblickt!
- Auf dem Wege erteilt dem Mädchen
- eine Nachtigall sehr guten Rat,
- den es gern befolget hat.
- So gewinnt es Freunde,
- die ihm nützen in der Not
- und es beschützen vor der Hexe und dem Tod …!
- Es war einmal eine finstere, hässliche Stadt.
- Niemand sich dort wohlgefühlt hat.
- Sie war von Sumpfland umgeben.
- Wie gefangen mussten die Menschen darin leben.
- Viele hörten ein Gerücht,
- von einer Stadt voll Freundlichkeit und Licht.
- Christian zog dieses Licht ganz magisch an.
- Ob er den Weg dorthin wohl finden kann …?
- Eine Kupferflasche hatte sich
- im Netze eines Fischers verfangen.
- Fische wollten leider nichts ins Netz gelangen.
- Er putzt die Flasche,
- zog den Korken heraus,
- was dann geschieht,
- wird ihm zum Graus!
- Ein böser Dschinn ist aus der Flasche gekommen,
- wird dem Fischer nun das Leben genommen …?
- Aladin war bettelarm,
- er erlag eines Hochstaplers Charme.
- Der gab sich als sein Onkel...




