Neraal / Wildermuth | ADHS | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 299 Seiten

Reihe: psychosozial

Neraal / Wildermuth ADHS

Symptome verstehen - Beziehungen verändern
2. Auflage 2011
ISBN: 978-3-8379-6504-9
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Symptome verstehen - Beziehungen verändern

E-Book, Deutsch, 299 Seiten

Reihe: psychosozial

ISBN: 978-3-8379-6504-9
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection



Unaufmerksame, hyperaktive und impulsive Kinder teilen sich weniger über Worte als über ihr Verhalten anderen Menschen mit. Deshalb bleiben ihre Botschaften oft unerhört und rufen bei anderen Unverständnis und Hilflosigkeit hervor. Das Buch eröffnet über beziehungs- und familiendynamische Kenntnisse einen Zugang zur Innenwelt der Kinder mit ADHS. Zehn detaillierte Fallgeschichten beschreiben die bedürfnisangepasste, familientherapeutische Behandlungsarbeit. Anhand einer Studie an 93 nach diesem Modell behandelten Kindern wird gezeigt, dass eine medikamentöse Therapie mit Psychostimulanzien in der Regel überflüssig ist. Das Behandlungskonzept wird zudem ausführlich in einem praktischen Teil begründet.

Das Buch wendet sich an alle Berufsgruppen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben: Therapeuten, Psychologen, Lehrer, Erzieher und andere in sozialen Berufen Beschäftigte. Auch interessierten Laien sowie betroffenen Eltern oder Jugendlichen ist diese Lektüre zu empfehlen.

Mit Beiträgen von Terje Neraal, Elke Rosenstock-Heinz, Anna Maria Sant Unione, Anne Sparenborg-Nolte, Helmut Wagner und Matthias Wildermuth

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Weitere Infos & Material


Inhalt

Vorwort

Überblick
Terje Neraal

Theorieansätze

Neurobiologische versus psycho- und familiendynamische Ursachenerklärungen
Terje Neraal

Derzeitige Theoriekonzepte
Terje Neraal

Literatur

Fallbeispiele

Melanie, zwölf Jahre: »Ich bin nicht nur eine von vielen.«
ADS mit depressiver Symptomatik vor dem Hintergrund von Überforderung und Geschwisterrivalität
Setting: Psychotherapie des Kindes kombiniert mit Familientherapie
Elke Rosenstock-Heinz

Jan, zehn Jahre: »Zeigt sich der eigene Wert im Erfolg des Kindes?«
Jan - Genie oder Versager? Druck durch überhöhte Erwartungen > Überforderung > ADHS
Setting: niederfrequente Elternberatung unter gelegentlicher Einbeziehung des Kindes
Helmut Wagner

Hans, fünf Jahre: »Verzweiflung, Hass und Eifersucht: Eine zerstörerische ›Verklebung‹ wird aufgegeben.«
Bearbeitung frühester Gewalterfahrungen zwischen Mutter und Kind
Setting: Einzelpsychotherapie, Familientherapie, Vernetzung mit der Kindergärtnerin bzw. Lehrerin
Anna Sant’Unione

Julian, elf Jahre: »Hilfe, mein Mann ist geschrumpft!«
ADHS als Reaktion auf Überforderung durch unabgegrenztes Verhalten der Eltern vor dem Hintergrund einer Mehrgenerationen-Problematik
Setting: Psychotherapie im Paar- und Familiensetting
Elke Rosenstock-Heinz

Manfred, sieben Jahre: »Wie Manfred ein Stück Kindheit zurückgewann«
Überforderung durch uneingeschränkte Loyalität zur Mutter und Ersatzvaterposition den Brüdern gegenüber
Setting: Einzelpsychotherapie, Familientherapie, Vernetzung mit dem Kinderarzt, kinderpsychiatrische Flankierung
Anna Sant Unione

Christoph, 15 Jahre alt: »Sind Psychopharmaka (auch) mein Schicksal?«
Identitätsunsicherheit bei früher Trennung vom psychisch kranken Vater
Setting: einige wenige Therapiesitzungen, Unterstützung beim Absetzen der seit Jahren bestehenden Medikation mit Stimulanzien
Helmut Wagner

Sylvia, 15 Jahre: »Ein Mädchen, das ihr Schicksal überwand«
Frühe Vernachlässigung: Wiedervereinigung und Ablösung von psychisch kranken Eltern
Setting: Heilpädagogische Behandlung im Einzelsetting, Vernetzung mit den Heimerzieherinnen, Kinderpsychiatrische Behandlung
Anna Sant Unione

Markus, neun Jahre: »Das Leben ist nichts für mich ...«
Überforderung durch Schuldgefühle und Verlassenheitsängste nach Frühgeburt (<1.000g)
Setting: Stationäres Setting, Milieutherapie, Eltern- und Familiengespräche, Kooperation mit Lehrern
Anne Sparenborg-Nolte

Giovanni, sieben Jahre: »Der lange Weg zu deinem Vater, der sich für entbehrlich hielt«
Von der Eröffnung der Mutter-Kind-Dyade zur Triade
Setting: Einzelpsychotherapie, Familientherapie, Vernetzung mit dem Kinderarzt und der Lehrerin, kinderpsychiatrische Flankierung
Anna Sant Unione

Kevin, elf Jahre: »Ich will nie wieder so werden, wie ich mal war!«
Überforderung einer Adoptivfamilie durch frühe Traumatisierung des Kindes Setting: Stationäres Setting, Kunsttherapie, Milieutherapie, Eltern- und Familiengespräche, Kooperation mit Jugendamt
Anne Sparenborg-Nolte

Praxisansätze

Praxeologie
Matthias Wildermuth

Die Praxisstudie
Anna Sant Unione & Matthias Wildermuth

Literatur


Neraal, Terje
Terje Neraal ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeutische Medizin sowie Psychoanalytiker. Er leitete die Ambulanz für Kinder, Jugendliche und Familien an der Klinik für Psychosomatische Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Er war Leiter der Sektion Paar-, Familien- und Sozialtherapie im Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Gießen e.V. und Gründungsvorsitzender des »Bundesverband Psychoanalytische Paar- und Familientherapie« (BvPPF).

Dozenten- und Supervisionstätigkeit in psychiatrischen Institutionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Deutschland und Skandinavien.

Rosenstock-Heinz, Elke
Elke Rosenstock-Heinz ist Gleichstellungsbeauftragte im Staatlichen Schulamt Gießen/Vogelsberg, niedergelassene Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in Herborn, Psychoanalytische Paar-, Familien- und Sozialtherapeutin sowie Dozentin am Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie in Gießen.

Stand: Juni 2017

Wildermuth, Matthias
Matthias Wildermuth ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie sowie für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie; seit 1999 ist er Klinikdirektor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Rehbergpark, gemeinnützige GmbH, Herborn, und Dozent am Seminar für Psychotherapeutische Weiterbildung Rhein-Main-e.V. (tiefenpsychologisch fundiert). Interessengebiete: Psychodynamische Psychotherapie in verschiedenen Settings, Angststörungen, stationäre Konzepte bei strukturellen Ich-Störungen, Vernetzungsstrukturen zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe, Geschwisterbeziehungen.

Veröffentlichungen u.a.:

Angstentstehung und -bewältigung (2006).

Zur Realität und Bedeutung von Geschwisterbeziehungen (2007).

Psychodynamische Ansätze in ambulanten Settings, so zur Gruppenpsychotherapie Jugendlicher (2003) und zum Hyperkinetischen Syndrom (2007), Letzteres zusammen mit Anna Sant'Unione.

Neraal, Terje
Terje Neraal ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeutische Medizin sowie Psychoanalytiker. Er leitete die Ambulanz für Kinder, Jugendliche und Familien an der Klinik für Psychosomatische Medizin der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Er war Leiter der Sektion Paar-, Familien- und Sozialtherapie im Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Gießen e.V. und Gründungsvorsitzender des »Bundesverband Psychoanalytische Paar- und Familientherapie« (BvPPF).

Dozenten- und Supervisionstätigkeit in psychiatrischen Institutionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Deutschland und Skandinavien.

Wildermuth, Matthias
Matthias Wildermuth ist Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie sowie für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie; seit 1999 ist er Klinikdirektor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Rehbergpark, gemeinnützige GmbH, Herborn, und Dozent am Seminar für Psychotherapeutische Weiterbildung Rhein-Main-e.V. (tiefenpsychologisch fundiert). Interessengebiete: Psychodynamische Psychotherapie in verschiedenen Settings, Angststörungen, stationäre Konzepte bei strukturellen Ich-Störungen, Vernetzungsstrukturen zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie und Jugendhilfe, Geschwisterbeziehungen.

Veröffentlichungen u.a.:

Angstentstehung und -bewältigung (2006).

Zur Realität und Bedeutung von Geschwisterbeziehungen (2007).

Psychodynamische Ansätze in ambulanten Settings, so zur Gruppenpsychotherapie Jugendlicher (2003) und zum Hyperkinetischen Syndrom (2007), Letzteres zusammen mit Anna Sant'Unione.



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