Neubert | Die diskursive Konstitution von Religion | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 207 Seiten

Reihe: Theorie und Praxis der Diskursforschung

Neubert Die diskursive Konstitution von Religion


1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-658-12354-3
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

E-Book, Deutsch, 207 Seiten

Reihe: Theorie und Praxis der Diskursforschung

ISBN: 978-3-658-12354-3
Verlag: Springer
Format: PDF
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Frank Neubert geht der Frage nach, wie Religion als Kategorie und wie Gegenstände und Akteure der sozialen Umwelt als Religion oder religiös diskursiv konstituiert werden. Im Fokus stehen die dabei aktivierten Differenzen und die Frage nach den Positionen der Akteure in diesen Diskursen. Dabei wird auch das Spektrum unterschiedlicher - teilweise diametral entgegengesetzter - Klassifikationen, der mit ihnen verbundenen Hierarchisierungen und ihrer historischen, sozialen und politischen Auswirkungen in den Blick genommen. Der Autor schlägt einen diskursiven Zugang vor, um mit der Kategorie Religion wissenschaftlich umgehen zu können, ohne selbst Religion definieren, Gegenstände klassifizieren und damit eine Position im untersuchten Diskurs einnehmen zu müssen.

PD Dr. Frank Neubert ist Assistenzprofessor für Religionswissenschaft an der Universität Bern. Neben diskurstheoretischen Ansätzen in der Religionsforschung befasst er sich mit der Wissenschaftsgeschichte der Religionswissenschaft und mit globalen Formen von Hindu-Religionen.

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1;Danksagung;6
2;Inhalt;7
3;I. Einleitung;10
4;II. Die Religionsbegriffe der Religionswissenschaft;14
4.1;II.1 Wortgeschichte(n);16
4.2;II.2 Klassifikationen von Religionsdefinitionen;22
4.2.1;II.2.1 Die Notwendigkeit, zu definieren: eine Bemerkung zur Weber-Interpretation;23
4.2.2;II.2.2 Typologie der Religionsdefinitionen;25
4.3;II.3 Der Status einer Religionsdefinition und die „positivistische Falle“;28
4.4;II.4 Religionsdefinitionen und die diskursive Konstitution von „Religion“;31
5;III. Diskurstheorie und Diskursanalyse in der Religionswissenschaft;33
5.1;III.1 Religionswissenschaft als Kulturwissenschaft?;33
5.2;III.2 Diskursive Ansätze in der Religionssoziologie19;38
5.3;III.3 Diskursive Ansätze in der Religionswissenschaft;41
5.4;III.4 Von alten und neuen Theorien und Methoden;51
6;IV. Was ist der Religionsdiskurs?;56
6.1;IV.1 Zu einer Kritik des religionswissenschaftlichen Wissens;56
6.2;IV.2 Drei diskurstheoretische Vorentscheidungen;61
6.3;IV.3 Was ist der Religionsdiskurs?;65
7;V. Material, Begriffe, Methoden;70
7.1;V.1 Das „materielle Substrat“ des Religionsdiskurses;70
7.2;V.2 Aussagen als Singularitäten;72
7.3;V.3 Die Verknüpfung von Singularitäten: Kommentar, Autor und Disziplin;74
7.4;V.4 Topoi und Toposanalyse;76
7.5;V.5 Zur Medialität des Religionsdiskurses53;80
8;VI. Institutionalisierung und Konvention im Religionsdiskurs;84
8.1;VI.1 Die Tiefenstrukturen des Religionsdiskurses: Wissen und Macht;85
8.1.1;VI.1.1 Macht und Wissen;87
8.1.2;VI.1.2 Tiefenstrukturen und Wissen;88
8.2;VI.2 Analogien und die Naturalisierung von „Religion“;90
8.2.1;VI.2.1 Die Entstehung von Kategorien und ihre Naturalisierung (Mary Douglas);90
8.2.2;VI.2.2 Gleichheit und Äquivalenz;93
8.2.3;VI.2.3 Kategorien und die Ordnung der Dinge;95
8.3;VI.3 Die Institutionalisierung von Religionszuschreibungen;98
8.4;VI.4 Konventionen: Von der Zuschreibung über die Institutionalisierung zur Definition;102
9;VII. Die Unterscheidung von „Religion“ und „Nicht-Religion“;106
9.1;VII.1 Antagonismen und konstitutives Außen;106
9.1.1;VII.1.1 Einleitung;106
9.1.2;VII.1.2 „Nicht-Religion“ als analytische Kategorie und Forschungsfeld?;107
9.1.3;VII.1.3 „Nicht-Religion“ – diskursiv gewendet;109
9.2;VII.2 „Säkularität“;112
9.3;VII.3 „Wissenschaft“;119
9.4;VII.4 „Spiritualität“;124
9.5;VII.5 „Magie“;128
9.6;VII.6 „Sekten“;133
9.7;VII.7 „Fundamentalismus“;140
9.8;VII.8 „Pseudo-“, „Quasi-“ und andere „Nicht-so-richtigReligionen“;144
9.9;VII.9 Die Vermehrung der Antagonismen und die Instabilität von „Religion“;147
10;VIII. Akteure, Felder, Kontexte;150
10.1;VIII.1 Subjekte und Akteure;151
10.1.1;VIII.1.1 Zur Vermittlung zwischen Holismus und Individualismus;152
10.1.2;VIII.1.2 Vom Subjekt zum Akteur;154
10.1.3;VIII.1.3 Zur Legitimität und Kontextualität von Sprecherpositionen;157
10.2;VIII.2 Positionierungen;160
10.2.1;VIII.2.1 Selbst- und Fremdzuschreibungen;160
10.2.2;VIII.2.2 „Religiöse“ Elemente und „religiöse“ Akteure;163
10.3;VIII.3 Kontextualität und das „religiöse“ Feld;165
10.3.1;VIII.3.1 Das Beispiel juristischer Konflikte;167
10.3.2;VIII.3.2 Diskurstheoretische (Um-)Deutung einer Theorie des „religiösen Feldes“;169
11;IX. Vom Interdiskurs zum Interesse;172
11.1;IX.1 Das Interesse an „Religion“ und die Religionswissenschaft;174
11.2;IX.2 Die Suche nach Religionsbegriffen in nicht-europäischen Kontexten;178
12;X. Diskursiv konstituierte „Religion“ als Gegenstand von Religionswissenschaft: Abriss eines Forschungsprogramms;182
12.1;X.1 Gegenstände religionswissenschaftlicher Forschung;182
12.2;X.2 Religionsgeschichte als historische Kontextualisierung von Topoi;183
12.3;X.3 Die Indifferenz gegenüber den Kategorien;184
12.4;X.4 Diskursive Komparatistik: Eine Bemerkung zum Vergleich von Topoi und Kontexten;186
13;Literatur;187



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