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Neuendorf | Als ich meine Mutter im Sexshop traf | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 200 Seiten

Neuendorf Als ich meine Mutter im Sexshop traf

Die intimsten und peinlichsten Beichten der Welt
1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-86415-225-2
Verlag: mvg
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Die intimsten und peinlichsten Beichten der Welt

E-Book, Deutsch, 200 Seiten

ISBN: 978-3-86415-225-2
Verlag: mvg
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Was gibt es schöneres, als die Nase in die intimsten Angelegenheiten der lieben Mitmenschen zu stecken? Auf der Website beichthaus.com werden anonyme Geständnisse verschiedenster Art gesammelt - peinlich, zum Schreien komisch, bewegend, die ganze Palette. Die besten Beichten sind jetzt in diesem Buch zusammengestellt. Wer glaubt, dass die anderen nichts zu verbergen haben, irrt sich gewaltig!

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»2 Tage vor Heiligabend habe ich über meine Großmutter, die ich nicht leiden konnte, gesagt: Die würde doch auch an Heiligabend sterben, nur um uns Weihnachten zu versauen. Heiligabend, 20 Uhr, beim Essen klingelt das Telefon: Die Oma ist tot.«

»Mein Nachbar ist furchtbar stolz auf seinen Garten. Jedes Wochenende mäht er den Rasen, pflegt die Beete, schneidet die Rosen und stutzt die Bäume. Und hört Volksmusik dazu. Er ist schwerhörig und Frühaufsteher. Sein ganzer Stolz ist sein Apfelbaum. Sehr alte Sorte, sehr ertragreich und er steht mir in der Sonne. Letzten Sonntagmorgen früh um halb 4 habe ich ihn gefällt.«

»Es war eine sehr kalte Winterwoche. Es hatte nachts gute minus 20° C bei uns, was ja nicht oft passiert. Wir waren zu fünft und hatten vor, uns einen schönen Abend zu machen, mit Playstation spielen und etwas Bier. Als das Thermometer die magischen -20° C unterschritt, sind wir mal raus auf die Straße gegangen, um zu fühlen. Einer hatte ein Glas Wasser mitgenommen, um zu testen, ob es in einer sichtbaren Geschwindigkeit frieren würde. Es fror nicht in der Luft. Es fror aber sofort, als es auf den Golf von unserem Nachbarn fiel, der vor unserm Haus geparkt war. Als wir wieder drinnen waren kamen wir auf den Trichter, dass, wer beim Spielen verloren hatte, raus müsste, um ein Glas Wasser auf den Golf zu kippen. Im Laufe des Abends wurden die Anlässe immer nichtiger, wer sein Bier zuletzt leer hatte, wer den Papierkorb nicht traf beim Kronkorken schnippen usw. Ich weiß nicht, wie viele Liter Wasser im Lauf der nächsten Stunden auf dem Golf gelandet sind, aber als ich das Ergebnis am nächsten Morgen sah, war ich doch überrascht. Teilweise zentimeterdicke Eispanzer über Türen, Scheiben und Reifen, dazu auf der Straße und dem Fußweg in unmittelbarer Nähe. Ob er die Polizei eingeschaltet hat, weiß ich nicht, aber ist es denn eigentlich illegal, Wasser auf ein Auto zu schütten? Im Nachhinein tut es mir leid, es ist sicher unangenehm, am Morgen zu bemerken, dass man nicht mit seinem Auto fahren kann. Die Sache hatte eine Eigendynamik gewonnen, der man sich an dem Abend nicht entziehen konnte.«

»Gestern hat mich mein Nachbar als asozial beschimpft, da hab ich ihm nachts gleich in den Briefkasten gekotzt.«

»Ich muss jetzt einfach mal etwas loswerden. Als ich 13 war, waren mein Bruder (damals 8) und ich eines Abends zusammen im Bad. Während er gebadet hat, habe ich mir die Zähne geputzt. Ich weiß nicht mehr, warum ich es getan habe und welcher Teufel mich geritten hat, aber während mein Bruder ganz vergnügt mit seiner Badeente gespielt hat, hab ich mich von hinten genähert und habe angefangen, ihm auf den Rücken zu pinkeln. Er hat es am Anfang gar nicht gemerkt, erst als ich mit meinem Strahl in den Bereich seiner rechten Schulter gekommen bin, hat er sich umgedreht und laut aufgeschrien. Ich musste sehr lachen und bin ihm aus dem Bad über den Flur urinierend hinterhergerannt und hab ihn immer noch erwischt.«

»Ich sollte meinem Freund Marihuana besorgen, dann habe ich ihm 4 g Petersilie für 35 Euro verkauft.«

»Ich fahre nachts, wenn mein Vater schläft, mit seinem 7er BMW. In letzter Zeit wundert er sich, warum der Tank über Nacht so viel Inhalt verliert. Ich habe ihm gesagt, dass ich eines Nachts eine Person am Tank gesehen habe. Nun verdächtigt mein Vater unseren Nachbarn des Diebstahls. Er will sogar Anzeige erstatten. Nachbar, es tut mir leid!«

»Ich habe im Schrank meiner Mutter ein Handtuch gesucht und einen monströsen Penis aus Gummi gefunden.«

»Ich möchte beichten, dass ich oft bei einem Nachbarn in die Wohnung eindringe. Ich weiß, wo er seinen Schlüssel versteckt hat, und wenn er im Urlaub ist oder unterwegs, gehe ich zu ihm und gucke, was sich so verändert hat.«

»Mein Nachbar ist voll das arrogante Arschloch. Ich kann ihn einfach nicht leiden. Der meint immer, er wäre besser als alle anderen. Seit diesem Sommer pinkle ich fast jeden Abend durch den Maschendrahtzaun direkt in seinen neuen Swimmingpool.«

»Ich beichte hier für meinen Bruder: Der ist so fett, dass eine meiner Wüstenspringmäuse in einer seiner Speckrollen erstickt ist! (Er wiegt 160 kg)«

»Ich möchte beichten, dass mein Mann und ich, sonst eher recht liebenswerte Menschen, unseren Nachbarn den Tod wünschen. Die machen einem das Leben zur Hölle. Nun ziehen wir schon weg, und unser Nachfolger, der unser Haus gekauft hat, wird jetzt schon angeschrieben von denen. Er zieht erst in 6 Monaten ein!«

»Ich habe mal in den Döner einer Freundin gespuckt, da diese mich zu dem Zeitpunkt sehr genervt hat.«

»Gestern hab ich einen toten Vogel gefunden und mit einem Taschentuch gegen die Fensterscheibe meines Nachbarn geworfen. War ziemlich eklig und ich bereue es.«

»In den ersten Januartagen stellen die Leute aus meiner Stadt immer ihre Weihnachtsbäume vor die Tür. Die Straßen sind voll davon. Also sind ein Freund und ich nachts losgezogen und haben die Bäume eingesammelt und alle vor die Haustür unseres Kumpels gelegt. Der Eingangsbereich war mit mehr als 50 Bäumen total unzugänglich (Wir haben schließlich auch fast 2 Stunden daran gearbeitet.)«

»In meinem Handy-Adressbuch ist die Nummer meines Bruders unter Arschloch gespeichert.«

»Ich (55) bin Bioterrorist auf Gartenclubebene. Was das ist und was man als solcher so macht, sei hier erklärt: Ich bin Mitglied in einem Gartenclub – das ist so etwas wie ein Luxus-Schrebergartenverein. Das Ganze ist ein eingetragener Verein und hat sich über die Jahre immer mehr zu einem Treffpunkt für Spießer entwickelt, die einander von ihren Karrieren erzählen und sich ziemlich was auf sich einbilden. Gut, ich habe es auch nicht grade klamm im Geldbeutel, aber das ist kein Grund, sich und andere danach zu bewerten, wie lukrativ das eigene Portefeuille ist. So viel zu meiner Rechtfertigung. Wie geht nun der Bioterrorismus? Nun, ganz leicht: Man sammelt mit Akribie, Geduld und Häme Samen aus dem, was man gemeinhin Unkraut nennt. Diese Saat des Bösen verteile ich hin und wieder in den Gärten der Nachbarn und freue mich auf die nächsten Wochen. Ich weiß, dass das bekloppt klingt – aber nach einem halben Leben des angepassten Großbürgertums ist in mir irgendwie der Schalk erwacht.«

»Ich habe einem guten Kumpel von mir einen Penis auf die Rückseite seiner Bewerbungsunterlagen gemalt. Der hat diese dann abgeschickt und eine Absage gekriegt.«

»Ich klaue meiner Mitbewohnerin jeden Morgen eine Cocktailtomate aus ihrem Kühlschrankfach und verspeise sie genüsslich. Das hat sie aber auch verdient, weil sie immer meine Töpfe benutzt und anschließend nicht mal spült.«

»Ich hab mal als Kind mit meinem Bruder im Wald verstecken gespielt. Ich hab ihm 15 Minuten Zeit zum Verstecken gegeben und bin heimgegangen.«

»Ich muss beichten, dass ich einmal auf unsere Kellertreppe gepinkelt habe. Das war im Winter und ich war besoffen. Wenig später ist mein Vater darauf ausgerutscht und hat sich den Arm gebrochen.«

»Wenn meine Nachbarin nachts schläft, gehe ich in die Waschküche und durchwühle ihre Wäsche nach Kleingeld.«

»Ich hatte schon immer mal das Verlangen, die Füße meines Vaters mit einem Hammer zu zertrümmern. Nicht, weil ich ihn hasse, nein, einfach um zu sehen, wie es danach aussieht.«

»Es geht mir dermaßen auf die Nerven, wenn meine Mutter mir beim Schuheanziehen zuschaut. Sie steht dann mit verschränkten Armen seitlich an die Wand gelehnt und guckt mich an. Ich hasse das, dafür könnte ich sie erwürgen.«

»Ich habe vor 3 Jahren mit meinen Kumpels gezeltet. Einer von ihnen war total betrunken und hat fest geschlafen. Wir kamen auf die Idee, ihm Panzertape auf die Augenbrauen zu kleben. Am Morgen darauf schlief er immer noch so fest, dass wir das Zelt um ihn drum herum mühelos abbauen konnten. Wir sind dann einfach ohne ihn nach Hause gefahren. Wir haben die nächsten 2 Wochen vergeblich versucht, mit ihm Kontakt auf zu nehmen.«

»Ich habe meiner Mitbewohnerin, die für 2 Monate im Ausland ist, den gesamten Hausmüll, den sie nicht für nötig hielt, zu den Mülltonnen zu tragen, in ihr Zimmer gestellt. Da liegen jetzt 2 volle Müllsäcke mit Essensresten und gären vor sich hin. Die Tür habe ich mit Panzerband abgeklebt.«

»Ich habe meiner Mitbewohnerin, die nie aufräumt und nur nervt, als Rache einen Tropfen Minzül in die Kontaktlinsenflüssigkeit geschüttet. Meine geschnittenen Fußnägel für ihr Morgenmüsli sammle ich bereits akribisch.«

»Ich wohne in der 4. Etage und habe die dumme Angewohnheit, sämtliche Fußmatten vor den Eingangstüren meiner Mit-Mieter gerade zu rücken. Das...



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