Niermann / Schnur / Drilling | Ökonomie im Quartier | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 272 Seiten

Reihe: Quartiersforschung

Niermann / Schnur / Drilling Ökonomie im Quartier

Von der sozialräumlichen Intervention zur Postwachstumsgesellschaft
1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-658-23446-1
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Von der sozialräumlichen Intervention zur Postwachstumsgesellschaft

E-Book, Deutsch, 272 Seiten

Reihe: Quartiersforschung

ISBN: 978-3-658-23446-1
Verlag: Springer
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



Der Sammelband thematisiert das Spannungsfeld zwischen lokaler Ökonomie im Quartier als sozialräumliche Intervention, lokalen und ethnischen Erwerbsnetzwerken und dem zunehmenden Engagement lokaler Transformationsinitiativen im Kontext des Postwachstumsdiskurses. Die Beiträge beschreiben dabei sowohl Ansätze zur Quartiersentwicklung als Aufwertungsmaßnahmen als auch die Selbstaneignung lokaler Gruppen und Initiativen abseits üblicher Reproduktionsmuster.


Oliver Niermann ist Geograph und arbeitet als Referent für Wohnraum- und Städtebauförderung, Landesplanung und Raumordnung beim VdW Rheinland Westfalen e.V.Dr. Olaf Schnur ist wissenschaftlicher Leiter beim vhw Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. in Berlin.Dr. Matthias Drilling leitet das Institut Sozialplanung, Organisationaler Wandel und Stadtentwicklung der Hochschule für Soziale Arbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz.?

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Weitere Infos & Material


1;Inhalt;6
2;1 Ökonomie im Quartier – Inhalt und Anlass des Bandes;8
3;I Strategien lokaler Ökonomien als räumliche Intervention;13
3.1;2Förderkonzept von BIWAQ im Handlungsfeld lokale Ökonomie;14
3.1.1;1 Einleitung;15
3.1.2;2 Programmansatz BIWAQ;16
3.1.3;3 Theoretische Einordnung und Interventionskonzept lokale Ökonomie BIWAQ;19
3.1.3.1;3.1 Theoretische Einordnung;19
3.1.3.2;3.2 Interventionskonzept lokale Ökonomie;21
3.1.4;4 Aktivitäten, Ergebnisse und Erfolgsfaktoren lokale Ökonomie BIWAQ;22
3.1.4.1;4.1 Überblick und Aktivitäten;22
3.1.4.2;4.2 Ergebnisse in Zahlen (ESF-Förderperiode 2007-13);24
3.1.4.3;4.3 Erfolgsfaktoren;27
3.1.5;5 Fazit;29
3.1.6;Literatur;30
3.2;3Lokale Ökonomie – Was, wer, wie auf welchen Ebenen?;33
3.2.1;1 Einleitung: Von der Strukturpolitik zur lokalökonomischen Revitalisierung;34
3.2.2;2 Lokale Ökonomie – kein Versuch einer Definition;35
3.2.2.1;2.1 Lokale Ökonomie und Wirtschaftsförderung;37
3.2.2.2;2.2 Lokale Ökonomie und die Kreativen, Hippen, Weltverbesserer etc.;37
3.2.2.3;2.3 Lokale Ökonomie und alternatives Wirtschaften;38
3.2.3;3 Übertragbarkeit von Erfolgs- und Lernfaktoren zwischen verschiedenen Interventionsebenen der Lokalen Ökonomie;39
3.2.3.1;3.1 Programmebene – Büro Wirtschaft für Mülheim (MÜLHEIM 2020);40
3.2.3.2;3.2 Ebene Einzelprojekt - „Alte Samtweberei“ (Montag Stiftung Urbane Räume);43
3.2.3.3;3.3 Ebene Einzelunternehmungen „Robert-Schumann Haus“ (lI Yun) und „URB Clothing“ (Sara und Johanna Urbais) in Gelsenkirchen-Ückendorf;46
3.2.4;4 Fazit und Handlungsempfehlungen;48
3.2.5;Literatur;50
3.3;4Stärkung von Stadtteilökonomien durch einen transformativen Forschungsansatz;52
3.3.1;1 Einleitung;53
3.3.2;2 Forschungs- und Handlungsansatz der Projekte;54
3.3.2.1;2.1 Participatory Action Research, Transformative Forschung und Urbane Reallabore;54
3.3.2.2;2.2 Herleitung des Projektmodells;58
3.3.3;3 Konkretisierung der Methodik anhand von Fallbeispielen;60
3.3.3.1;3.1 Die Viersener Südstadt;61
3.3.3.2;3.2 Die Solinger Nordstadt;65
3.3.3.3;3.3 Das Projektgebiet Leverkusen Rheindorf;69
3.3.4;4 Fazit;71
3.3.5;Literatur;74
3.4;5Arbeitsladen als dynamischer Ansatz in der Stadtteilentwicklung;76
3.4.1;1 Die Idee „Arbeitsladen“;77
3.4.2;2 Stärkung der lokalen Ökonomie in der Stadtentwicklung;79
3.4.3;3 Arbeitsladen in praxi;82
3.4.3.1;3.1 Die Arbeitsläden im Quartierskontext;82
3.4.3.2;3.2 Gestaltung des Arbeitsladens;84
3.4.3.3;3.3 Erreichen der Zielgruppen;86
3.4.3.4;3.4 Unternehmensorientierte Bewerberansprache und bewerberorientierte Unternehmensansprache als spezifische Arbeitsladenmodule;88
3.4.4;4 Dynamische Weiterentwicklung des Konzepts „Arbeitsladen“;90
3.4.5;Literatur;93
4;II Ethnische und informelle Ökonomien im Quartier;94
4.1;6Lokale Unternehmen im Quartier – Bindungen, Interaktionen, Anpassung an den Quartierswandel;95
4.1.1;1 Einleitung;96
4.1.2;2 Lokale Unternehmen in der Quartiersforschung;97
4.1.3;3 Lokale Unternehmen im Quartier: eine Leipziger Fallstudie;101
4.1.4;4 Ergebnisse der empirischen Analyse;103
4.1.5;5 Diskussion;111
4.1.6;Literatur;114
4.2;7Diversität und ethnische Ökonomie – Eine Annäherung am Beispiel des Ruhrgebietes;119
4.2.1;1 Einleitung;120
4.2.2;2 Forschungsstand;121
4.2.2.1;2.1 Ethnische Segregation;121
4.2.2.2;2.2 Diversität;123
4.2.2.3;2.3 Visuelle Mehrsprachigkeit im öffentlichen Raum;124
4.2.2.4;2.4 Ethnische Ökonomie;125
4.2.3;3 Folgen für die empirische Forschung;126
4.2.4;4 Metropolenzeichen: Fragestellung und Forschungsdesign;127
4.2.5;5 Diversität und ethnische Ökonomie – eine integrierte Analyse;129
4.2.5.1;5.1 Ethnische Diversität in sechs Stadtteilen im Ruhrgebiet;129
4.2.5.2;5.2 Sichtbare ethnische Ökonomie in sechs Stadtteilen im Ruhrgebiet;131
4.2.6;6 Fazit;137
4.2.7;Literatur;138
4.3;8 Quartiersentwicklungspotentiale migrantischer Ökonomie am Beispiel Duisburg-Marxloh;141
4.3.1;1 Einleitung;142
4.3.2;2 Marxloh – Duisburgs „No-Go-Area“;143
4.3.3;3 Warum gründen Migrantinnen und Migranten Unternehmen?;144
4.3.4;4 Warum konzentriert sich migrantische Ökonomie in bestimmten Quartieren? Welche Faktoren beeinflussen die Standortwahl?;145
4.3.5;5 Warum migrantische Ökonomie fördern? Wie beeinflusst migrantische Ökonomie das urbane Leben?;147
4.3.6;6 Zwischenbilanz: Segregation vs. Integration;148
4.3.7;7 Wie migrantische Ökonomie fördern?;149
4.3.8;8 Duisburg-Marxloh – die Brautmodenmeile;150
4.3.9;9 Fazit;153
4.3.10;Literatur;155
5;III Lokal orientierte Solidarökonomie und Social Media;157
5.1;9„Zukunftskiosk“ – Erforschung einer Urbanen Nachbarschaft als Ort für zukunftsfähigen Wandel. Ein Erfahrungsbericht;158
5.1.1;1 Einleitung;159
5.1.2;2 Hintergrund;159
5.1.2.1;2.1 Urbane Nachbarschaft im Kontext des globalen Wandels;159
5.1.2.2;2.2 Einordnung des Projekts in den Kontext der Designdisziplin;160
5.1.2.3;2.3 Reflexion zu Gentrifizierung und kollektiver Stadtgestaltung;161
5.1.2.4;2.4 Räumliche Verortung des Projekts: Das Essener Südostviertel;162
5.1.2.5;2.5 Ein Blick in die Zukunft: Zum Klima in der Stadt Essen und ihren Auswirkungen auf das Leben im öffentlichen Raum;163
5.1.3;3 Entwicklung des Projekts „Zukunftskiosk“;164
5.1.3.1;3.1 Schaffung einer gestalterischen Identität des Projekts;164
5.1.3.2;3.2 Regelmäßige Präsenz oder „Dienstag ist Kiosk-Tag“;165
5.1.3.3;3.3 Veranstaltungen zu Zukunft und Stadtteilkultur;166
5.1.3.4;3.4 Interventionen im urbanen Raum I;167
5.1.3.4.1;3.4.1 Interventionen I: Fragen in den Raum stellen: „Alles Gut?“;167
5.1.3.4.2;3.4.2 Interventionen I – Fragen in den Raum stellen: „Leergut?“;168
5.1.3.4.3;3.4.3 Interventionen I: Erzählungen aus der Zukunft;168
5.1.3.4.4;3.4.4 Interventionen I – Fragen in den Raum stellen: „Goldene Zeiten?“;168
5.1.3.5;3.5 Ein Spaziergang in das Viertel der Zukunft;169
5.1.3.6;3.6 Workshop zur konkreten Umgestaltung des Südostviertels;170
5.1.3.7;3.7 Umdenken und Strategiewechsel;170
5.1.3.8;3.8 Interventionen II;171
5.1.3.8.1;3.8.1 Interventionen II: „Luft zum Atmen“;171
5.1.3.8.2;3.8.2 Interventionen II: „Laternenbepflanzung“;171
5.1.3.8.3;3.8.3 Interventionen II: Plakatierung;172
5.1.3.8.4;3.8.4 Interventionen II: Essbare Stadt und kollektives Wohnzimmer;172
5.1.3.8.5;3.8.5 Einladung zur Planung eines Frühlingsfests;172
5.1.4;4 Kompendium;173
5.1.5;5 Fazit;173
5.1.6;Literatur;176
5.2;10Mobilitätssuffizienz und lokale Ökonomie fördern sich gegenseitig;177
5.2.1;1 Einleitung;178
5.2.2;2 Mobilitätssuffizienz;179
5.2.3;3 Mobilitätsverändernde Ökonomie im Quartier;180
5.2.3.1;3.1 Kurze Wege;181
5.2.3.2;3.2 Weniger Wege;182
5.2.3.3;3.3 Wege mit geringerer Umweltwirkung;183
5.2.4;4 Mobilitätssuffizienz fördert Quartiersökonomie und umgekehrt;185
5.2.5;5 Fazit;186
5.2.6;Literaturverzeichnis;187
6;IV Lokale Ökonomien der „Creative Class“;189
6.1;11Wuppertal – städtische Transformation auf der Maßstabsebene des Quartiers;190
6.1.1;1 Einführung;191
6.1.2;2 Strukturelle Herausforderungen des notwendigen Wandels von benachteiligten Stadtquartieren – das Beispiel Wuppertal und übergeordnete Erkenntnisse;192
6.1.3;3 Postwachstum als ein möglicher Transformationspfad;194
6.1.4;4 Das Projekt Wohlstands-Transformation Wuppertal;197
6.1.4.1;4.1 Quartiersprofil – Arrenberg;203
6.1.4.2;4.2 Quartiersprofil – Mirke;205
6.1.4.3;4.3 Quartiersprofil – Oberbarmen-Wichlinghausen;207
6.1.5;5 Fazit/Ausblick;210
6.1.6;Literatur;212
6.2;12Die Praxis temporärer Ökonomien im Quartier – Hubs, Flows und Persistencies des „mobile food vending“ in den USA;215
6.2.1;1 Temporäre Ökonomien und die soziale Praxis des Geschmacks im sozialräumlichen Kontext;216
6.2.2;2 Das Beispiel der Food Trucks in den USA;218
6.2.3;3 Hubs, Flows und Persistencies in Austin, Texas;223
6.2.3.1;3.1 Soziostrukturelle, soziokulturelle und sozialräumliche Disparitäten;224
6.2.3.2;3.2 Temporäre sozioökonomische Praktiken der Food Trucks;225
6.2.4;4 Fazit;230
6.2.5;Literatur;231
6.3;13NEMONA Berlin – Netzwerke zur Stärkung der lokalen (Kreativ-) Ökonomie;234
6.3.1;1 Projekthistorie und -Hintergrund;235
6.3.2;2 Konzeptionelle Zugänge: Lokale Arbeitsmärkte im Modebereich, Wertschöpfungsketten, Existenzgründung, Netzwerke und Wissenstransfer;238
6.3.3;3 Projektschritte und Umsetzung;241
6.3.4;4 Fazit;243
6.3.5;Literatur;245
6.4;14Nachhaltige Transformation im Quartier;246
6.4.1;1 Der Transformationsansatz;250
6.4.1.1;1.1 Die Ziele;250
6.4.1.2;1.2 Die Wege der Transformation;255
6.4.1.3;1.3 Die Akteure der lokalen Transformation;259
6.4.2;2 Zwischenbilanz;261
6.4.3;Literatur;263
7;Verzeichnis der Autorinnen und Autoren;266



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