Nietzsche / Mayer | Gedichte | Buch | 978-3-15-018636-7 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 18636, 197 Seiten, Broschiert, Format (B × H): 95 mm x 147 mm, Gewicht: 114 g

Reihe: Reclams Universal-Bibliothek

Nietzsche / Mayer

Gedichte


Durchgesehene und bibliographisch ergänzte Ausgabe
ISBN: 978-3-15-018636-7
Verlag: Reclam Philipp Jun.

Buch, Deutsch, Band 18636, 197 Seiten, Broschiert, Format (B × H): 95 mm x 147 mm, Gewicht: 114 g

Reihe: Reclams Universal-Bibliothek

ISBN: 978-3-15-018636-7
Verlag: Reclam Philipp Jun.


Nietzsche hat sich selbst keineswegs als Gelegenheitsdichter verstanden, streng getrennt vom Philosophen. Vielmehr konnte er als Lyriker besonders auf die Problematik der eigenen Rede hinweisen, auf das Verhältnis von Originalität und Rolle, von Wahrheit und Dichtung, von Identität und Spiel. Und dabei fand er seinen eigenen lyrischen Ton: »Nicht das heroische Hochgebirge, nicht das hohe Pathos der ehrgeizigen Zarathustra-Figur, sondern das impressionistisch schillernde Licht des Meeres ist es, ... mit dem Nietzsche seinen ureigensten Tonfall findet«, so Mathias Mayer im Nachwort zu seiner Auswahlausgabe, die den ganzen lyrischen Nietzsche präsentiert – von den Anfängen bis zu Texten aus dem Nachlass.

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Weitere Infos & Material


Von Nietzsche publizierte (oder zur Publikation vorgesehene) Gedichte

Verstreut gedruckte Gedichte

›Idyllen aus Messina‹ (1882)

(sofern nicht in die ›Lieder des Prinzen Vogelfrei‹ aufgenommen)

›Scherz, List und Rache.‹ Vorspiel in deutschen Reimen (1882)

›Lieder des Prinzen Vogelfrei‹ (1887)

›Dionysos-Dithyramben‹ (1889)

Gedichte aus dem Nachlass (Auswahl)

Frühe Gedichte (1858–1864)

Lyrisches aus den Jahren 1871–1882

Aus der Zeit des ›Zarathustra‹(1883–1885)

Die letzten Jahre (1886–1888)

Anhang

Zu dieser Ausgabe

Literaturhinweise

Nachwort

Verzeichnis der Gedichtüberschriften und -anfänge


Friedrich Nietzsche (15.10.1844 Röcken bei Lützen – 25.8.1900 Weimar) prägte mit seiner Philosophie ganze Generationen von Literaten, zu deren bekanntesten Thomas Mann gehört. Bereits während seiner Altphilologie-Professur in Basel zwangen ihn gesundheitliche Probleme 1879 in die Frühpensionierung. Dies gilt als Auftakt einer langen Krankheitsgeschichte, die mit dem berühmten Zusammenbruch in Turin 1889 einen Höhepunkt findet. Als Grund wird eine Progressive Paralyse als Folge einer Syphilis-Erkrankung ausgemacht. Kern von Nietzsches »Philosophie mit dem Hammer« ist die Auflösung aller starren Denkmuster. Diese verdichtet sich in prägnanter Weise in einer Mischform aus Prosa und Lyrik – den Aphorismen. Seine frühe Einsicht, dass es keine absoluten Wahrheiten und Werte gibt, führte ihn zum Nihilismus und zur »Umwertung aller Werte«. Diese gipfelt in seinem Spätwerk »Also sprach Zarathustra« in einer Überwindung aller Schranken und mündet in absoluter Lebensbejahung. Maßgeblich hierfür ist der von ihm geformte Begriff des »Übermenschen«.



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