Noack | Über die Einteilung der Natur 1 | E-Book | sack.de
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E-Book, Deutsch, Band 86, 418 Seiten

Reihe: Philosophische Bibliothek

Noack Über die Einteilung der Natur 1

Erste Abtheilung
unveränderte eBook-Ausgabe der 3., unveränderten Auflage von 1994
ISBN: 978-3-7873-3307-3
Verlag: Felix Meiner
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark

Erste Abtheilung

E-Book, Deutsch, Band 86, 418 Seiten

Reihe: Philosophische Bibliothek

ISBN: 978-3-7873-3307-3
Verlag: Felix Meiner
Format: PDF
Kopierschutz: 1 - PDF Watermark



In seinem Hauptwerk De divisione naturae entwirft Eri(u)gena, der nach Augustinus und Anselm von Canterbury bedeutendste Philosoph und Theologe des frühen Mittelalters, auf platonischer und aristotelischer Basis sein originäres System, das ontologische, kosmologische und anthropologische Fragen umfassend erörtert. Dies ist die Summe frühmittelalterlicher Philosophie und Theologie und dokumentiert deren Einheit in paradigmatischer Form.

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Beierwaltes, Werner
Werner Beierwaltes (geboren am 8. Mai 1931 in Klingenberg am Main; gestorben am 22. Februar 2019) war ein deutscher Professor für Philosophie. Die Schwerpunkte seiner Forschungsgebiete waren Ontologie und Metaphysik und ihre Geschichte. Besonders mit dem Platonismus (Platon, Plotin, Proklos) und dessen Wirkungsgeschichte im Mittelalter, Deutschen Idealismus (Schelling, Hegel) und in der Gegenwart hat er sich befasst. Beierwaltes war seit 1974 korrespondierendes Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, seit 1986 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, seit 1996 Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt, Vorsitzender der Cusanus-Commission der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und Mitglied der Royal Irish Academy (Dublin).

Johannes Scotus Eriugena wird um 810 in Irland geboren. Um 845 wirkt er im Reichsteil Karls des Kahlen im Umfeld der Hof- und Kathedralschule von Laon als Lehrer der freien Künste. Durch seine Kommentare und Übersetzungen von Schriften des Dionysos Areopagita, Maximus Confessor und des Gregor von Nyssa überliefert Eriugena neuplatonische Ideen an das Mittelalter.
Seinem Unterricht in den artes liberales legt er das heidnische "Lehrbuch der sieben freien Künste" des Nordafrikaners Martianus Capella aus dem ersten Drittel des 5. Jahrhunderts zugrunde und führt dieses damit als Kompendium in das Grundstudium ein.
Sein eigenes großes systematisches Werk Über die Einteilung der Natur verfaßt er zwischen 862 und 866. Darin entfaltet Eriugena auf neuplatonischer Grundlage ein originäres philosophisch-theologisches System, das ontologische, kosmologische und anthropologische Fragen umfassend erörtert.
Wegen des Verdachts des Pantheismus sieht sich Eriugena mehrfach dem Vorwurf der Ketzerei ausgesetzt; noch im 13. Jahrhundert werden seine Schriften verurteilt. Einfluß gewinnen können sie dennoch nachweislich auf Meister Eckhart und Nikolaus von Kues.
Johannes Scotus Eriugena stirbt um 877 in Frankreich.



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