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E-Book

E-Book, Deutsch, Band 3

Reihe: Eine Wette unter Gentlemen-Reihe

Noble Betöre niemals einen Viscount


2. Auflage 2022
ISBN: 978-3-98637-500-3
Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, Band 3

Reihe: Eine Wette unter Gentlemen-Reihe

ISBN: 978-3-98637-500-3
Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH
Format: EPUB
Kopierschutz: 0 - No protection



Zerrissen zwischen den Pflichten eines Viscounts und der wahren Liebe …
Das herzerwärmende Finale der Regency Romance-Reihe von Kate Noble

Miss Margaret Babcock bleibt eigentlich lieber für sich, doch als sie auf den attraktiven Arzt Rhys Gray trifft, springt der Funke sofort über – allerdings rein akademisch. Eine tiefe Freundschaft und eine Flut an Briefen entstehen, in denen sie sich bald über mehr als nur ihre wissenschaftlichen Interessen austauschen. Als Rhys versucht Margaret dabei zu helfen ihren lebenslangen Traum zu verwirklichen, geht jedoch alles schief und sie kann ihre Gefühle für ihn nicht länger leugnen. Doch zu viel steht ihrer Liebe im Weg … 

Als Dr. Rhys Gray die Chance hat Margrets Herzenswunsch zu erfüllen, zögert er nicht lange, denn obwohl er gegenüber seinen Freunden stets das Gegenteil behauptet, haben sich längst zartere Gefühle in die Freundschaft zu der intelligenten Frau gemischt. Der junge Arzt kann seinem Herzen jedoch nicht folgen, da er als zweitgeborener Sohn eines Viscounts Pflichten zu erfüllen hat und schon bald jemand anderes heiraten soll, um den alten Familienstreit beizulegen. Kann sich ihre Liebe gegen Pflicht und Intrigen durchsetzen oder ist ihre Freundschaft alles, was ihnen bleibt?

Dies ist eine überarbeitete Neuauflage des bereits erschienenen Titels Das ungestüme Versprechen des Gentleman.

Weitere Titel dieser Reihe
(ISBN: 9783986374266)
(ISBN: 9783986374495)

Erste Leser:innenstimmen
„Wieder eine sehr clevere und vielschichtige Regency Romance – ich liebe diese Reihe!“
„Eine Liebesgeschichte zum Dahinschmelzen …“
„historisch, humorvoll und herzerwärmend“
„Von Kate Noble lasse ich mich am liebsten in die Regency-Zeit entführen!“
„Wer Leidenschaft und Romantik sucht, ist hier bestens aufgehoben.“



Kate Noble ist US-Bestseller-Autorin historischer Liebesromane. Sie ist RITA-nominiert und ihre Bücher haben ihr zahlreiche Auszeichnungen eingebracht. Sie wurde sogar mit Jane Austen verglichen, was Kate selbst kaum glauben kann.
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Weitere Infos & Material


1


An Dr. Gray

Ich danke Ihnen sehr für die Broschüren über das Buschwerk der afrikanischen Wildnis. Ich fühle mich dazu getrieben, meine Experimente anzupassen, um zu sehen, ob unsere Pflanzen hier in Lincolnshire sich dazu zwingen lassen, sich aus Durst so lange Wurzeln wachsen zu lassen. Es muss recht einsam sein als Gestrüpp in der Wüste. Sind Sie in Afrika gewesen und haben sie selbst erlebt?

Ich fürchte, dass sich in meiner Welt nicht viel verändert hat, seit Ihr Besuch vor wenigen Wochen zu Ende gegangen ist. Die Gicht meines Vaters hat sich sehr verbessert. Leticia – nunmehr Mrs. Turner – hat sich im Mühlhaus eingerichtet, und die ältere Mrs. Turner – oder Helen, wie ich angehalten wurde, sie zu nennen – ist so oft Gast in Bluestone Manor, dass Vater ihr ein ganzes eigenes Zimmer gegeben hat, wenn sie einmal wieder bis viel zu spät Cribbage mit ihm spielt.

Wenn ich das so durchlese, fällt mir auf, dass sich doch einiges verändert hat, wenn es sich auch nicht so anfühlt. Es scheint vielmehr so, als sei alles, wie es immer war oder immer sein sollte.

Ach, das hätte ich beinah vergessen: Es ist etwas Wunderbares passiert! Die Rosen sind diese Saison ein drittes Mal erblüht! Wie schön, frische Blüten noch so spät im Jahr zu bekommen. Ich glaube, ich habe das Mist-zu-Kalk-Verhältnis in meiner Düngeformel vervollkommnet.

Mit freundlichen Grüßen,

Miss Margaret Babcock

***

An Miss Babcock

Es tut mir leid, Sie zu enttäuschen, doch ich bin noch nie in Afrika gewesen. Am weitesten südlich war ich mitten in Frankreich, und da es mitten im Krieg war, war ich froh, nicht weiter zu müssen. Die Broschüre stammt von einem meiner anderen akademischen Korrespondenten, der in Afrika gewesen ist und sie schrieb, um sie der Londoner Gartenbaugesellschaft zu präsentieren. Ich ging zu der Vorlesung und dachte, Sie könnten sie auch interessant finden.

Es ist schön, das von Ihres Vaters Gicht zu hören – sie war ein besonders ärgerlicher Fall und machte mir das Leben schwer – und dass Leticia und Mr. Turner sich eingelebt haben. John ist lange schon mein Freund und hat sein Glück verdient. Ich verstehe jedoch, was Sie damit meinen, dass alles sich verändert hat, es aber so wirkt, als habe sich nichts verändert. Es ist, wie wenn man das Resultat eines Experiments vorhersagt und dann recht bekommt, so wie, wenn mein Bruder zu Besuch kommt, ich ohne Weiteres der Theorie folgen kann, dass er mich um Geld bitten wird. Und ich behalte recht. Es hat sich etwas verändert, doch das Ergebnis ist genau das, was Sie erwartet hatten, also ist eigentlich alles gleich.

Es ist wunderbar, von der dritten Blüte zu hören. Die Londoner Gartenbaugesellschaft hat es geschafft, die Farbe mancher Blüten zu verändern, je nachdem, welches Mineral man der Erde beimengt. Ich frage mich, ob Sie das bei Ihren Rosen tun könnten.

Gruß, etc.

Dr. Rhys Gray

***

Lieber Dr. Gray,

es kommt mir vor, dass meine Fragen oft so zahlreich sind, dass es leichter fällt, sie in Form einer Liste anzusprechen.

1. Ich bin nicht enttäuscht, dass Sie nicht in Afrika gewesen sind. Im Gegenteil, ich bin froh, dass Sie aus dem Krieg zurückgekehrt sind.

2. Ein „anderer“ akademischer Korrespondent? Heißt das, ich bin auch eine akademische Korrespondentin?

3. Ich wusste nicht, dass Sie einen Bruder haben.

4. Die Blumen, die Sie erwähnten, die die Farbe gewechselt haben, können meiner Meinung nach keine Rosen gewesen sein. Sie hören sich nach Hortensien an. Abhängig davon, welche Nahrung in der Erde ist, können diese rosa oder blau oder weiß oder eine Mischung daraus sein. Ich habe noch nie erfolgreich die Farbe von Rosen verändert.

Des Weiteren habe ich die Initiative ergriffen und mit dem Bau eines neuen Gewächshauses begonnen! Dieses wird eine trockene Umgebung werden, keine feuchte. (Ja, ich habe mich von der afrikanischen Broschüre inspirieren lassen.) Ich dachte, ich sollte Vater darum bitten, wurde dann aber von Leticia und Helen darauf hingewiesen, dass Vater Ausgaben infrage zu stellen pflegt und ich den Bau einfach anordnen und IHM nachher davon berichten sollte.

Er hat es noch nicht bemerkt.

Mit freundlichen Grüßen,

Miss Margaret Babcock

***

Liebe Miss Margaret,

eine Liste sollte als solche beantwortet werden.

1. Danke sehr herzlich. Ich freue mich auch sehr, aus dem Krieg zurückgekehrt zu sein. Es hat mich von dem Bedürfnis befreit, zu verreisen, und ich fühle mich zu Hause in meinem Laboratorium glücklicher als anderswo.

2. Selbstverständlich sind wir akademische Korrespondenten. Sie wissen mehr über Pflanzen als sonst jemand, den ich kenne, und ich habe gerne Kontakt zu Menschen, die sich Kenntnis verschaffen.

3. Ich habe einen Bruder. Tatsächlich habe ich drei. Und drei Schwestern. Ich bin der zweite von sieben. Besagter Bruder aber heißt Daniel, und ich bin um beinah ein Jahrzehnt älter als er. Aus irgendeinem Grund findet er, dass ich deshalb ein trübseliger Langweiler bin. Ich hingegen finde, dass er achtlos ist und einem Mühe macht, doch meine Mutter und die allgemeine Ähnlichkeit versichern mir, dass wir tatsächlich verwandt sind.

Auch muss ich ein wenig familiäre Zuneigung gestehen. Ein klein wenig.

4. Ja, Hortensien! Ich hatte den Namen komplett vergessen. Meinem ungebildeten Auge schienen sie sehr flockig. Flockig bringe ich mit Rosen in Verbindung. Es tut mir leid, zu hören, dass Rosenfarbe nicht ähnlich abänderbar ist, doch wenn irgendwer es schafft, dann wären das wohl Sie.

5. Die beiden Mrs. Turner geben beide ausgezeichneten Rat. Ich nehme an, Ihr Vater wird es merken, sobald Sie afrikanische Steppenläufer auf dem Ostrasen wachsen lassen?

Gruß, etc.

Rhys Gray

***

Rhys,

glückliche Weihnachten! Danke für das Geschenk, das Du Deinem letzten Brief beigelegt hast. Wo hast Du denn in London nur einen afrikanischen Busch gefunden?

Dein Geschenk ist folgender verlaufener Klatsch von Leticia, dass sie und John zu Neujahr vielleicht ein paar Tage lang nach London kommen, um bei der Bank ein paar Papiere zu unterzeichnen – John hat die Möglichkeit, eine weitere Mühle zu seinem wachsenden Imperium hinzuzukaufen. Ich weiß, Du hasst Überraschungen, also wirst Du vorbereitet sein, sollte er Mitte Januar in Greenwich in Deinem Labor mit böser Miene und der Absicht auftauchen, Dich bei der Arbeit zu stören.

Habe ich Dir schon gesagt, dass Miss Goodhue mich endlich dazu gebracht hat, zum öffentlichen Ball in Claxby zu gehen? Sie hat mich in einer sentimentalen Laune erwischt und angefleht, sie zu begleiten, da sie meinte, es wäre ihr viel angenehmer, wenn sie eine Freundin dabeihätte.

Also ging ich, und es war … nicht ganz so schlimm. Ich habe mit vier verschiedenen Gentlemen getanzt.

Ich war größer als sie alle.

Gibt es ein Heilmittel gegen Übergröße? Buckeln? Irgendeine Schrumpfformel, die ihr Mediziner euch ausgedacht habt?

Bis dahin glaube ich, dass ich meinen Winter lieber damit verbringen sollte, Rosen einzupfropfen. Ich finde mein eigenes Vergnügen.

Gruß, etc.

Margaret

***

Liebe Margaret,

Folgendes ist die führende Verschreibung, mit Größenproblemen umzugehen:

- Schultern zurück

- Kopf hoch

- die höchsten Schuhe tragen, die man finden kann

- den Armen, die nicht mit Länge gesegnet sind, Sachen vom obersten Regal holen

Des Weiteren hat John mir selbst geschrieben und gesagt, er und Leticia würden in ein paar Wochen hier unten sein. Wir werden sehen, ob er sich wirklich von seinen Mühlen losreißen wird, um die Reise zu unternehmen. Er hat so viel Zeit in London verbracht, dass es mich wundert, dass er jemals zurückkommen will. Allerdings hat es doch seinen Charme – in Greenwich bin ich gerade weit genug weg, mich danach zu sehnen, was sich leicht mit ein paar Tagen Aufenthalt kurieren lässt.

Solltest Du jedoch jemals nach Süden reisen, würde ich mich bemühen, mich an demselben Datum nach London zu sehnen, an dem Du da wärst. Welche Kräfte wohl nötig wären, um Dich von Deinem geliebten Gewächshaus zu trennen?

Ich muss zugeben, dass ich jetzt, da der Winter sich über das Land gelegt hat, aufgrund der Stille und der Kälte die Behaglichkeit meines Laboratoriums mehr und mehr genieße. Die Feiertage und die dazugehörigen Verpflichtungen sind vorbei. Es ist jetzt Zeit für Arbeit, für Vorlesungen und Briefe, die geschrieben werden wollen. Die Leute scheinen sogar damit aufgehört zu haben, sich zu verletzen oder seltene Krankheiten zuzuziehen, also habe ich die Freiheit, mich umzutreiben. Ich finde auch mein eigenes...



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