Nuske / Becke / Bleses | Transdisziplinäre Arbeitsforschung im Dialog | Buch | 978-3-8376-7990-8 | www.sack.de

Buch, Deutsch, Band 21, 306 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 145 mm x 223 mm, Gewicht: 482 g

Reihe: Arbeit und Organisation

Nuske / Becke / Bleses

Transdisziplinäre Arbeitsforschung im Dialog

Herausforderungen - Wissenstransfer - Methoden
Auflage - Neueauflage
ISBN: 978-3-8376-7990-8
Verlag: Transcript Verlag

Herausforderungen - Wissenstransfer - Methoden

Buch, Deutsch, Band 21, 306 Seiten, Kartoniert, Format (B × H): 145 mm x 223 mm, Gewicht: 482 g

Reihe: Arbeit und Organisation

ISBN: 978-3-8376-7990-8
Verlag: Transcript Verlag


1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Transdisziplinäre Arbeitsforschung wurde in Deutschland – trotz ihrer langen Tradition seit den 1970er Jahren und ihrer Verankerung in der öffentlichen Forschungsförderung – bislang kaum wissenschaftlich analysiert. Der Band nimmt diese Forschung erstmals systematisch in den Blick und untersucht ihre Grundlagen, Herausforderungen, methodischen Vorgehensweisen und Gelingensbedingungen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch stellt den transdisziplinären Forschungsmodus vor und analysiert seine Umsetzung in der vom BMBF/BMFTR geförderten Arbeitsforschung sowie in anderen transdisziplinären Feldern. Es zeigt Herausforderungen und Gelingensbedingungen auf, hebt Wissenstransfer als bilateralen kollaborativen Prozess hervor und arbeitet die interaktiven Anforderungen transdisziplinären Forschens als Arbeitstätigkeit und als offene Forschungsfrage heraus.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Transdisziplinäre Forschung gewinnt in aktuellen Wissenschaftsdebatten an Bedeutung und erfährt eine wachsende Institutionalisierung, bleibt jedoch ein umstrittener Forschungsmodus. Im Wissenschaftssystem erhält sie bislang keinen gleichrangigen Status und weniger Anerkennung als (inter)disziplinäre Forschung. Der Band zeigt institutionelle Reformbedarfe auf und gibt Anregungen für eine bessere Ausstattung und Integration.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Am liebsten würden wir mit Vertreter*innen diskutieren, die transdisziplinäre Forschung kritisch sehen – etwa Wissenstransfer als einseitige Ergebnisvermittlung verstehen oder Praxisbezug überbetonen – sowie mit jenen, die Sozialwissenschaften primär als praxisferne Wissenschaften ansehen. Ebenso interessiert uns der Austausch mit jungen Forschenden über ihre Erfahrungen und darüber, wie unterschiedliche Forschungsmodi zueinanderfinden können.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Transdisziplinäre Arbeitsforschung wirkt durch dialogorientierte und reflektierte Kollaboration mit der Praxis.

Nuske / Becke / Bleses Transdisziplinäre Arbeitsforschung im Dialog jetzt bestellen!

Weitere Infos & Material


Friemer, Andreas
Andreas Friemer ist Diplom-Sozialwissenschaftler und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) der Universität Bremen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Untersuchung von Perspektiven nachhaltiger Beschäftigungsfähigkeit, insbesondere im Feld der anwendungsorientierten Kompetenzforschung. Im Fokus steht die individuelle und organisationale Kompetenzentwicklung bei Digitalisierungsprozessen und die sich daraus ergebenden Anforderungen an Bildungssysteme.

Bleses, Peter
Peter Bleses (Dr.) ist Politikwissenschaftler und Abteilungsleiter am Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) der Universität und Arbeitnehmerkammer Bremen sowie Leiter des Projekts WiTraDis. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich der praxisbezogenen Arbeits- und Qualifikationsforschung, insbesondere in den sozialen Dienstleistungen im Bereich der Forschung zur Einfacharbeit, sowie in der Forschung zur Transdisziplinarität und zum Wissenschafts-Praxis-Transfer.

Nuske, Jessica
Jessica Nuske (Dr.) ist studierte Politikwissenschaftlerin und arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw) sowie am Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik (SOCIUM) der Universität Bremen. Ihre Interessensschwerpunkte liegen in der Wissenschaftssoziologie, der Transferforschung, der Transdisziplinarität und der Hochschulgovernance.

Becke, Guido
Guido Becke (Prof. Dr.) hat als Arbeits- und Sozialwissenschaftler langjährige Erfahrungen in der transdisziplinär orientierten Arbeitsforschung. Er ist als Forschungsleiter am Institut Arbeit und Wirtschaft der Universität und Arbeitnehmerkammer Bremen tätig und ist in der universitären Lehre für das Fachgebiet »Arbeit, Organisation und Gesundheit« verantwortlich. Seine aktuellen Forschungsgebiete sind hybride Arbeit, Einfacharbeit in sozialen Dienstleistungen und die transdisziplinär orientierte Arbeitsforschung.



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