Oberhoff / Leikert | Die Psyche im Spiegel der Musik | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 261 Seiten

Reihe: Imago

Oberhoff / Leikert Die Psyche im Spiegel der Musik

Musikpsychoanalytische Beiträge
1. Auflage 2007
ISBN: 978-3-8379-6704-3
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Musikpsychoanalytische Beiträge

E-Book, Deutsch, 261 Seiten

Reihe: Imago

ISBN: 978-3-8379-6704-3
Verlag: Psychosozial-Verlag
Format: PDF
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Die Musikpsychoanalyse ist ein noch junger Forschungsbereich, der sich mit Fragen der Wechselwirkung von Musik und menschlicher Psyche, insbesondere der unbewussten Psyche befasst. Im vorliegenden Band sind die Beiträge des »Coesfelder Symposium Musik & Psyche« von 2005 und 2006 sowie einige freie Arbeiten zusammengetragen. Der erste Teil des Buches beschäftigt sich mit den kommunikativen Facetten von Musik, wobei Musik als ein interaktiver Akt aufgefasst wird, bei dem zwei oder mehrere Personen miteinander »sprechen«.
Der zweite Teil des Buches ist dem Thema »Das Auftauchen des Subjekts in der Musik des 18. Jahrhunderts« gewidmet. Es wird dort die These vertreten, dass in der Musik der Klassik die innere Welt des Subjekts entdeckt wird.

Mit Beiträgen von Josef Dantlgraber, Mathias Hirsch, Annekatrin Kessler, Peter Kutter, Sebastian Leikert, Antje Niebuhr, Bernd Oberhoff, Richard Parncutt, Johannes Picht und Rosemarie Tüpker

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Weitere Infos & Material


Inhalt

Vorwort

1. Musik als Klangsprechen – Klangsprechen als Musik

Sebastian Leikert
Die Musik des Sprechens und der analytische Prozess

Josef Dantlgraber

Über das »musikalische Zuhören« im psychoanalytischen Dialog

Antje Niebuhr
Analytisches Verstehen durch musikalische Transformation

Bernd Oberhoff

Mütterliches Klangsprechen im Madrigal des 16. Jahrhunderts

Bernd Oberhoff

Handlungsdialoge und Affektspiegelungen im barocken Concerto grosso

2. Das Auftauchen des Subjekts in der Musik des 18. Jahrhunderts

Bernd Oberhoff
Vom Barock zur Klassik – Die Entdeckung der inneren Welt in der Musik

Johannes Picht

Beethoven: Gewaltsame Konstituierung des Subjekts

Mathias Hirsch

»Können Tränen meiner Wangen nichts erlangen …« Formen der Identifikation beim Hören von Bachs Matthäus-Passion

Sebastian Leikert

Die Subjektivierung des Urkonflikts in der Passion und der bürgerlichen Oper – Die kinetische Semantik und ihre Inszenierung

Peter Kutter

Richard Wagners »Tristan und Isolde« – eine psychoanalytische Annäherung

Rosemarie Tüpker

Wenn in Märchen von Musik die Rede ist …

Richard Parncutt & Annekatrin Kessler
Musik als virtuelle Person

Autorinnen und Autoren


Dantlgraber, Josef
Josef Dantlgraber, Dipl.-Psychologe, Psychoanalytiker, Lehr- und Kontrollanalytiker der DPV/IPA, langjähriger Mitarbeiter an der Abteilung für Psychoanalyse, Psychotherapie und Psychosomatik der Universität Tübingen, seit 1991 in eigener Praxis tätig. Publikationen und Vorträge zur Theorie und Technik der Psychoanalyse auf der Basis eines interaktionellen Theorieansatzes. Themenschwerpunkte: Subjektive Indikation, psychoanalytische Haltung, zuletzt Psychoanalyse und Musik. Zusammen mit Werner Damson Herausgabe ausgewählter Vorlesungen des Psychoanalytikers Wolfgang Loch (Mit Freud über Freud hinaus, Tübingen 2001).

Leikert, Sebastian
Sebastian Leikert, affiliiertes Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung, arbeitet als Psychoanalytiker in eigener Praxis in Saarbrücken. Er ist Dozent und Lehranalytiker am Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Heidelberg sowie Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse und Musik. Er publiziert zu ästhetischen und klinischen Fragestellungen.

Hier findet sich ein Video zu seiner Publikation Schönheit und Konflikt (2012):
http://www.sebastian-leikert.de/aesthetik/video/

Stand: November 2018

Parncutt, Richard
Richard Parncutt studierte Musik und Physik in Melbourne und war Gastforscher in München, Stockholm, Halifax, Montréal und Keele. Zahlreiche Schriften zur Wahrnehmung musikalischer Struktur, zur Psychologie des Musizierens, zu den Ursprüngen der Musik und zur musikwissenschaftlichen Interdisziplinarität. Seit 1998 Professor für Systematische Musikwissenschaft an der Universität Graz. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats zahlreicher Zeitschriften und Tagungen im Bereich der Musikpsychologie bzw. der Systematischen Musikwissenschaft. Autor von Harmony: A Psychoacoustical Approach (Springer, 1989) und Mitherausgeber von Science and Psychology of Music Performance (Oxford 2002). Konzeption und Organisation der Tagungsreihe Conference on Interdisciplinary Musicology.

Tüpker, Rosemarie
Rosemarie Tüpker war bis 2017 Professorin für Musiktherapie an der Universität Münster und betreut dort weiterhin Promotionen. Sie ist Mitbegründerin der Morphologischen Musiktherapie, ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen: Psychologie der Musik, Musiktherapie, Märchenforschung, Forschungsmethoden Künstlerischer Therapien. (Stand: 2025)


Veröffentlichungen (Auswahl):
- Spielräume der Musiktherapie (Hg.). Reichert-Verlag, Wiesbaden 2019
- Spezifisches und Unspezifisches in den Künstlerischen Therapien. (Hg. mit Harald Gruber) : University Press, Hamburg, Potsdam, Berlin 2017
- Musik im Märchen. Reichert-Verlag, Wiesbaden 2011
- Forschungsmethoden Künstlerischer Therapien. (Hg. mit Peter Petersen und Harald Gruber) Wiesbaden: Reichert Verlag 2011
- Durch Musik zur Sprache. Norderstedt 2009
- Kindermusiktherapie. Richtungen und Methoden. 2007, (Hg. mit Ursula Stiff). Vandenhoeck & Ruprecht. Göttingen 2007
- Ich singe, was ich nicht sagen kann. Zu einer morphologischen Grundlegung der Musiktherapie (Bosse-Verlag 1988). 3. Auflage 2013

Oberhoff, Bernd
Bernd Oberhoff ist Privatdozent für Soziale Therapie an der Universität Kassel, Gruppenanalytiker (DAGG), Supervisor (DGSv), Fortbildungsdozent für Aus- und Fortbildung von Supervisoren, Fachbereichsleiter »Weiterbildung Musik« an der Kolping-Bildungsstätte Coesfeld sowie in freier Praxis in Münster tätig.

Er ist Gründer und wissenschaftlicher Leiter des seit 2001 jährlich stattfindenden »Coesfelder Symposium Musik & Psyche« sowie Mitherausgeber von Fachzeitschriften: »Supervision« (1983-1987) und »Freie Assoziation« (1998-2006). Oberhoff war außerdem viele Jahre als Kammerchorleiter und Dirigent des »Collegium Vocale Dortmund« (Preisträger) tätig.

Buch-Veröffentlichungen in den Bereichen Supervision und Musikpsychoanalyse u.a. im Daedalus-Verlag, Münster »Christoph Willibald Glucks präödipale Welt. Eine musikalisch-psychoanalytische Studie« (1999) und »Übertragung und Gegenübertragung in der Supervision« (2000).

Kessler, Annekatrin
Annekatrin Kessler studierte Klavierpädagogik, Musikwissenschaft und Philosophie in Graz und Genf. Seit 2002 Doktoratstudium bei Prof. Richard Parncutt (Systematische Musikwissenschaft), Thema der Dissertation: Subjektivität und Musikwahrnehmung. 2002-2006: Studienassistentin, Tutorin und Lehrbeauftragte am Institut für Musikwissenschaft Graz. Mitorganisation der Tagung Conference on Interdisciplinary Musicology 2004. Mitglied des CIM-Beirates für den Bereich Musikphilosophie.

Oberhoff, Bernd
Bernd Oberhoff ist Privatdozent für Soziale Therapie an der Universität Kassel, Gruppenanalytiker (DAGG), Supervisor (DGSv), Fortbildungsdozent für Aus- und Fortbildung von Supervisoren, Fachbereichsleiter »Weiterbildung Musik« an der Kolping-Bildungsstätte Coesfeld sowie in freier Praxis in Münster tätig.

Er ist Gründer und wissenschaftlicher Leiter des seit 2001 jährlich stattfindenden »Coesfelder Symposium Musik & Psyche« sowie Mitherausgeber von Fachzeitschriften: »Supervision« (1983-1987) und »Freie Assoziation« (1998-2006). Oberhoff war außerdem viele Jahre als Kammerchorleiter und Dirigent des »Collegium Vocale Dortmund« (Preisträger) tätig.

Buch-Veröffentlichungen in den Bereichen Supervision und Musikpsychoanalyse u.a. im Daedalus-Verlag, Münster »Christoph Willibald Glucks präödipale Welt. Eine musikalisch-psychoanalytische Studie« (1999) und »Übertragung und Gegenübertragung in der Supervision« (2000).

Kutter, Peter
Peter Kutter war Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, innere Krankheiten und Psychotherapeutische Medizin sowie Lehr- und Kontrollanalytiker der DPV. Kutter war lange Zeit Hochschullehrer am Institut für Psychoanalyse der Goethe-Universität Frankfurt. An der er mehrfach geschäftsführender Direktor des Instituts sowie von 1987 bis 1988 Dekan des Fachbereichs Psychologie war. 1994 wurde er emeritiert und lebte seither in Stuttgart, wo er Mitglied der AG Stuttgart/Tübingen der DPV war.

Veröffentlichungen u.a.:

Sozialarbeit und Psychoanalyse. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1974.

Elemente der Gruppentherapie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1976, englische Übersetzung 1982.

Psychoanalyse in der Bewährung. Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch 1985.

Psychoanalytische Interpretation und empirische Methoden. Eschborn: Klotz 1985.

Moderne Psychoanalyse, Stuttgart: Klett-Cotta 1989, 3. A. 2000. Übersetzung ins Polnische und Russische 1997.

Psychoanalysis International, a Guide to Psychoanalysis throughout the World (Ed.) Hillsdale: The Analytic Press 1992/95.

Liebe, Hass, Neid, Eifersucht. Eine Psychoanalyse der Leidenschaften. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1994.

Weltanschauung und Menschenbild (Hrsg. zus. m. Raul Paramo-Ortega u. Thomas Müller) Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1998.

Selbstpsychologie (Hrsg.) Stuttgart: Klett-Cotta 2. A. 1999.

Psychoanalyse der Psychosen und Persönlichkeitsstörungen. Zus. M. Thomas Müller. In: Die Krankheitslehre der Psychoanalyse, begründet von W. Loch, Hrsg. Helmut Hinz. Stuttgart: Hirzel, 6. A. 1999.

Affekt und Körper - zwei neue Akzente der Psychoanalyse. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2001.

Picht, Johannes
Johannes Picht studierte Musik, Philosophie und Medizin in Berlin, Mu¨nchen und Freiburg. Er ist Facharzt fu¨r Innere Medizin und fu¨r Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Psychoanalytiker und Lehranalytiker (DPV, IPA, DGPT) und in eigener Praxis in Schliengen/Markgräflerland tätig. Er ist Mitherausgeber des Jahrbuchs der Psychoanalyse und der PSYCHE. Er veröffentlicht zu den Themen Psychoanalyse/Psychosomatik, Theorie der psychoanalytischen Situation,Musik und Philosophie.

Stand: April 2017

Leikert, Sebastian
Sebastian Leikert, affiliiertes Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung, arbeitet als Psychoanalytiker in eigener Praxis in Saarbrücken. Er ist Dozent und Lehranalytiker am Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Heidelberg sowie Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse und Musik. Er publiziert zu ästhetischen und klinischen Fragestellungen.

Hier findet sich ein Video zu seiner Publikation Schönheit und Konflikt (2012):
http://www.sebastian-leikert.de/aesthetik/video/

Stand: November 2018

Niebuhr, Antje
Antje Niebuhr, Dipl. Psychologin und niedergelassene Psychoanalytikerin in Bremen. Experimente und Vorträge zum Thema Musik und Psychoanalyse seit 2003. Mitarbeit im »Coesfelder Arbeitskreis Psychoanalyse und Musik« seit 2004.

Hirsch, Mathias
Mathias Hirsch ist Facharzt für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker, affiliiertes Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung und Gruppenanalytiker. Er übt Supervisions- und Seminartätigkeiten in Berlin und Moskau aus. Seine Forschungsschwerpunkte sind sexueller Missbrauch in der Familie, psychoanalytische Traumatologie, Psychoanalyse des Körpers, Psychoanalyse und Kultur sowie Psychoanalyse und Film.

(Stand: Jan. 2020)



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