Olson / Critch / Taylor | Tiffany Extra Hot & Sexy Band 74 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, Band 74, 448 Seiten

Reihe: Tiffany Extra Hot & Sexy

Olson / Critch / Taylor Tiffany Extra Hot & Sexy Band 74


1. Auflage 2018
ISBN: 978-3-7337-5287-3
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, Band 74, 448 Seiten

Reihe: Tiffany Extra Hot & Sexy

ISBN: 978-3-7337-5287-3
Verlag: CORA Verlag
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



LUST - IN ALLER FREUNDSCHAFT von CRITCH, J. MARGOT
Er ist ihr bester Kumpel, außerdem arbeitet sie für ihn. Sollte Abby nicht besser die Finger von Trevor lassen? Aber ein kleines bisschen Sex ist ja wohl erlaubt, solange sie ihr Herz aus dem Spiel lässt - doch das ist schon nach einer Nacht mit Trevor fast unmöglich ...
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Nolee bewegt sich in gefährlichem Gewässer: Seit Dylan sie in letzter Sekunde aus ihrem sinkenden Fischerboot vor Alaska gerettet hat, braut sich ein mächtiger Sturm der Leidenschaft zusammen. Über ihr und dem sexy Mann von der Küstenwache ...
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SPIEL MIT DEM FEUER, SPIEL MIT MIR! von TAYLOR, TARYN LEIGH
Du meine Güte, dieser Typ besteht nur aus Muskeln und Charisma! Lainey hat geschworen, sich nie wieder mit einem Eishockeyspieler einzulassen. Aber Coop ist einfach zu gut, um ihn nicht persönlich in ihrer Sportsbar zu bedienen. Mit einem Drink - und mehr?



J. Margot Critch lebt mit ihrem Mann Brian und ihren kleinen vierbeinigen Freunden Simon und Chibs in St. John's, Neufundland. Ihre Zeit verbringt sie damit, Romane zu schreiben, Musik von Jimmy Buffett zu hören und aufs Meer zu schauen. Und dabei überlegt sie, ob sie lieber einen Kaffee oder eine Margarita trinken möchte.

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1. KAPITEL

Trevor Jones schaute sich in der Lounge des „Swerve Las Vegas Hotel and Night Club“ um und trank von seinem Champagner. Eins ist klar, dachte er, Jamie Sellers weiß, wie man eine Party schmeißt.

Er sah, wie Jamie mit seiner Verlobten Maya die Gäste begrüßte, lächelnd, relaxt.

In all den Jahren, die er Jamie kannte, hatte Trevor seinen Freund noch nie so entspannt gesehen. Gerade bei der Eröffnung einer neuen Bar der „Swerve“-Kette wäre Jamie sonst das reinste Nervenbündel gewesen. Anscheinend war es Mayas Gegenwart und ihrer Liebe zu verdanken, dass er so ruhig blieb. Dank ihr war Jamie ein völlig neuer Mensch geworden.

Trevor freute sich für seinen Freund. Leider bedeuteten Jamies Erfolg und seine Beziehung zu Maya, dass Trevor ihn von nun an nicht mehr so häufig sehen würde.

Womöglich bedrückte ihn das so sehr, weil er erkannte, dass er selbst auch nicht jünger wurde. Er war jetzt in den Dreißigern, vielleicht war es auch für ihn Zeit, sich weiterzuentwickeln und sesshaft zu werden.

Trevor versuchte, seinen engen Kragen zu lockern. Er hasste es, Anzüge zu tragen. Während der Arbeit hinter dem Tresen in der Bar trug er immer Jeans und T-Shirts, um sich frei bewegen und beim Mixen der Drinks eine kleine Show für die Gäste einlegen zu können. Mit Seidenkrawatte und in engen Schuhen musste doch jeder Mann verrückt werden.

„Wie kommt’s, dass du hier so still und einsam stehst?“

Er erkannte die leicht rauchige Stimme, die ihn aus seinen Gedanken riss, sofort. Schon bevor er sich umdrehte, wusste er, wer dort stehen würde. Doch auf den Anblick, den Mayas beste Freundin Abby bot, war er trotzdem nicht gefasst. Er hatte die lebhafte Blondine mit dem strubbeligen Kurzhaarschnitt schon ein paarmal getroffen, bevor er ihr einen Job hinter der Bar des ersten „Swerve“ in Montreal angeboten hatte, in dem er selbst auch arbeitete.

Auch heute Abend hatte er sie bereits in Jamies Büro gesehen, als sie dort noch vor der Party in kleinem Kreis auf die Eröffnung der Bar und die Verlobung ihrer Freunde angestoßen hatten. Genau wie er hatte auch sie sich für die feierliche Eröffnungsparty elegant angezogen. Das kurze blonde Haar trug sie nach hinten gegelt, und ihr schwarzes Kleid hatte lange Ärmel und einen breiten Ausschnitt bis zu den Schultern.

Für jemanden, der sich sonst eher mutig kleidete, wirkte der Aufzug auf den ersten Blick recht konservativ, doch Trevor hatte sie bereits von hinten gesehen – und dort war das Kleid fast bis zu ihrem wohlgeformten Po ausgeschnitten. Außerdem hatte es seitlich einen Schlitz bis zur Hüfte hinauf.

Er konnte gar nicht anders, als ihre langen Beine und ihren makellosen Körper zu bewundern, den er erst vor ein paar Monaten bei einer Poolparty von Jamie hatte sehen können.

Als er ihr jetzt wieder ins Gesicht sah, erkannte er an ihrem Lächeln, dass ihr nicht entgangen war, wie ungeniert er sie gemustert hatte.

Sie trank einen Schluck. „Ich hätte gedacht, dass du mittlerweile schon mindestens zwei Frauen an jedem Arm hängen hast.“

Gelassen lächelnd beugte er sich zu ihr, bis er ihr Parfüm und den Champagner auf ihren Lippen riechen konnte. „Weißt du, ich sehe mich erst mal gründlich um und schau, was sich mir bietet. Was ist mit dir? Gibt’s hier keine Typen, die dich ansprechen?“

Beim leisen Klang ihres Lachens musste er lächeln.

In aller Ruhe blickte sie sich in der Bar um und nickte schließlich langsam. „Die Nacht ist ja noch jung. Hier gibt es eine Menge schöner Menschen.“

„Allerdings.“ Er konnte den Blick nicht von ihr abwenden. Wenn er ganz ehrlich war, musste er zugeben, dass er kaum noch jemanden wahrnahm, wenn Abby in diesem umwerfend sexy Kleid vor ihm stand. „Und was ist mit deinem Freund?“ Er zog eine Braue hoch. „Luther, stimmt’s?“

„Luke“, korrigierte sie ihn und warf ihm einen Seitenblick zu. „Und er ist nicht mehr mein Freund.“

„Tatsächlich? Was ist passiert?“ Er spielte den aufrichtig betroffenen Freund, doch er hatte den Kerl nie gemocht. Seiner Meinung nach war dieser Luke nicht gut genug für eine Frau wie Abby.

Sie verdrehte die Augen. „Er hat das L-Wort benutzt.“

„Lasagne?“

Lachend stieß sie ihn an die Schulter. „Liebe.“

„Das war ja ein bisschen überstürzt, oder? Ihr zwei wart noch nicht lange zusammen.“

„Richtig. Ganze fünf Wochen.“

„Und dann spricht er schon von Liebe? In einer normalen Unterhaltung? Oder hat er sich dazu im Lustrausch hinreißen lassen?“

Abby lachte leise. „Nicht im Lustrausch, nein. In einer Textnachricht. Heute früh.“

„Und was ist passiert?“

„Ich habe zurückgeschrieben, dass wir uns vielleicht mit anderen Leuten treffen sollten. Dann habe ich weiter meinen Crêpe gegessen.“

„Eiskalt.“

Abby zuckte mit den Schultern. „Ich will nicht in irgendeiner Beziehung festhängen. Das hat er von Anfang an gewusst.“ Ungerührt wandte sie sich wieder Trevor zu. „Jetzt sieh dir uns an: zwei Kids aus Montreal, die hier mit der Elite von Las Vegas feiern.“

Trevor sah ihr an, dass das Lächeln aufgesetzt war. Sie wirkte genauso lustlos wie er. „Das stimmt. Wir haben es weit gebracht.“ Er seufzte.

Prüfend musterte sie ihn eine Weile, ehe sie sagte: „Wieso kommt es mir dann vor, als würdest du am liebsten auf der Stelle von hier verschwinden?“

Erwischt. Trevor setzte sein Glas an die Lippen, doch leider war es leer. Er brauchte Abkühlung, seine Kehle war wie ausgedörrt. Sein Blick ging zu Abbys Glas. Es war auch leer.

Er deutete zur Bar. „Lust auf einen Drink?“

„Sicher.“

Er ließ ihr den Vortritt und legte ihr unwillkürlich eine Hand auf den Rücken. Ihre Haut war seidenweich unter seinen Fingern. Ein Kribbeln durchfuhr seine Finger. Bei seiner Berührung blieb Abby stehen und blickte ihn leicht verwundert an.

Trevor senkte den Blick zu ihren roten Lippen und konnte ihn kaum abwenden. Als er sich regelrecht dazu zwang und ihr in die Augen sah, kam es ihm vor, als würde einen Moment absolute Stille herrschen. Weder die Musik im Club noch der Lärm der Partygäste drang zu ihm durch. Er hörte nur noch seinen eigenen hämmernden Herzschlag und seinen dröhnenden Puls.

Weder er noch Abby rührten sich, beide schienen sie wie gebannt. Er ging das Risiko ein und ließ seine Hand langsam noch tiefer gleiten, bis er mit dem kleinen Finger den Saum ihres Rückenausschnitts am Ansatz ihres Pos berührte.

Trevor sah, wie Abby die Schultern hob und sie mit einem kleinen Schauern wieder fallen ließ. Erst in dem Moment erkannte er, dass er die Luft anhielt.

Er stieß laut den Atem aus. Abby blinzelte, und der Bann war gebrochen. „Äh … wollten wir nicht etwas trinken?“

Hastig knöpfte er sich das Jackett zu, um die Erektion zu verbergen, die allein die Berührung von Abbys bloßem Rücken ausgelöst hatte. Er trat einen Schritt zurück und deutete in Richtung Bar. „Nach dir.“

Sie ging voraus, und dieses Mal blieb Trevor ein paar Schritte hinter ihr. Er konnte nicht anders, sein Blick ging zu ihrem sexy Hüftschwung und dem tiefen Rückenausschnitt, der bei jedem Schritt noch mehr preiszugeben schien.

Sie fanden zwei freie Hocker direkt am Tresen und ließen sich zwei Gläser Champagner servieren. Trevor probierte und gab einen anerkennenden Laut von sich. Dieser Champagner war erstklassig. Natürlich, dachte er. Jamie weiß, wie wichtig ein guter erster Eindruck bei den Gästen ist, und geizt nicht bei der Qualität der Getränke.

Er beobachtete das Team hinter der Bar, das er selbst mit eingestellt und ausgebildet hatte, und stellte zufrieden fest, dass es gut eingespielt wirkte.

Dieser Eröffnungsparty nach zu urteilen, würde das Swerve Las Vegas für Jamie eine weitere erfolgreiche Bar werden.

„Ziemlicher Trubel hier, nicht wahr?“ Abby trank von ihrem Champagner und sah dabei überallhin, nur nicht zu ihm. Er hoffte, dass er mit seinem unüberlegten Auftreten nicht die aufkeimende Freundschaft zunichtegemacht hatte, die zwischen ihnen entstanden war.

„Typisch Jamie.“ Er lächelte. „Er weiß, wie man die Leute dazu bringt, sich gut zu amüsieren.“ Er sah Jamie und Maya, die von einer Traube Gäste umgeben war. Gerade schüttelte Jamie ein paar Hände, woraufhin er für einen Augenblick seine Verlobte für sich allein hatte.

„Ist das nicht verrückt, dass die zwei jetzt verlobt sind?“ Lächelnd beobachtete Abby, wie Jamie Maya in die Arme zog, hochhob und küsste. Sie freute sich offensichtlich genauso für die beiden wie Trevor. „Das ging alles so schnell!“

„Die beiden ergänzen sich perfekt. Ich bin froh, dass es mit ihnen geklappt hat.“ Trevor dachte an all die Widrigkeiten, die Jamie und Maya überwunden hatten. „Bestimmt wäre Jamie jetzt gern allein mit ihr, um ganz privat und ungestört zu feiern.“

„Das glaube ich auch“, stimmte Abby lachend zu.

Beide beobachteten sie eine Weile schweigend die Menge, doch unwillkürlich kehrte Trevors Blick zurück zu der umwerfend schönen Frau neben sich. Er konnte immer noch nicht glauben, wie sehr ihn dieser simple Körperkontakt erregt hatte. Das war ihm noch bei keiner Frau passiert. Bei Abby kam es ihm vor, als würde jeder Nerv in ihm gereizt und jede Leidenschaft geweckt.

Als Trevor ihr das erste Mal begegnet war, war sie im Swerve zu Gast gewesen. Er hatte sie heiß gefunden, aber mit Bargästen...



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