Pannenberg | Analogie und Offenbarung | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 215 Seiten

Pannenberg Analogie und Offenbarung

Eine kritische Untersuchung zur Geschichte des Analogiebegriffs in der Lehre von der Gotteserkenntnis
1. Auflage 2007
ISBN: 978-3-647-56158-5
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

Eine kritische Untersuchung zur Geschichte des Analogiebegriffs in der Lehre von der Gotteserkenntnis

E-Book, Deutsch, 215 Seiten

ISBN: 978-3-647-56158-5
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Format: PDF
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Ob die Rede vom Sein und andere Prädikate in Aussagen über Gott gleichsinnig (univok) oder nur analog im Verhältnis zum sonstigen Sprachgebrauch zu verstehen sind, ist eine alte Streitfrage zwischen den Anhängern der Philosophie und Theologie Thomas von Aquins und denen, die in diesen Fragen Duns Scotus und Wilhelm von Ockham folgen, also vor allem Philosophen und Theologen des Franziskanerordens. In Veröffentlichungen der letzten Jahre und Jahrzehnte ist daraus sehr viel mehr als ein Schulstreit geworden. Die Forschung plädiert dafür, dass der wichtigste epochale Einschnitt in der Geschichte der neueren Philosophie eher bei Duns Scotus als bei Descartes oder Kant liege. Dieses Urteil fordert eine neue Beschäftigung mit der Wirkungsgeschichte der skotistischen Lehre von der Univokation des Seinsbegriffs. In seiner damals ungedruckt gebliebenen Heidelberger Habilitationsschrift hat Wolfhart Pannenberg bereits 1955 die Geschichte des Analogiebegriffs in der Lehre von der Gotteserkenntnis untersucht. Die neue Diskussion über Duns Scotus bewegt Pannenberg nun, auf das damalige Projekt zurückzugreifen und seine Habilitationsschrift der Öffentlichkeit zu übergeben. Der ursprüngliche Text ist im Wesentlichen unverändert, abgesehen vom Wegfall einer biblisch-theologischen Einleitung in die Fragestellung. Hinzugefügt ist ein Kapitel über Duns Scotus und Ockham, sowie ein Kapitel zum Ausklang der Geschichte des Gedankens der Analogie des Seins bei Meister Eckhart und bei Nikolaus von Kues. Das Werk schließt mit Bemerkungen, die auch Wolfhart Pannenbergs heutige systematisch-theologische Urteilsbildung zum Ausdruck bringen.

Wolfhart Pannenberg war Professor für Systematische Theologie.
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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


1;Vorwort;6
2;Inhalt;8
3;I. Analogie und Sinneinheit im griechischen Denken bis zu Aristoteles;10
4;II. Die erste Anwendung der Analogie auf das Gott-Welt-Verhältnis im Neuplatonismus und in der Alten Kirche;35
5;III. Die problemgeschichtliche Situation vor der hochscholastischen Ausbildung des Analogiebegriffs;53
6;IV. Die Aufnahme des averroistischen Analogiebegriffs in der vorwiegend neuplatonisch-augustinisch geprägten Hochscholastik;71
7;V. Die Weiterbildung des averroistischen Analogiebegriffs bei Albertus Magnus und Thomas von Aquin;93
8;VI. Die kritische Auflösung der hochscholastischen Analogielehre und die These der Univokation des Seinsbei Duns Scotus;124
9;VII. Das Verblassen des Analogiegedankens auf dem Wege vom spätmittelalterlichen Platonismus zur neuzeitlichen Philosophie;182
10;Nachwort 2006;213



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