Pannenberg | Systematische Theologie. Studienausgabe, Band 3 | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 767 Seiten

Pannenberg Systematische Theologie. Studienausgabe, Band 3


1. Auflage 1993
ISBN: 978-3-647-52190-9
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
Format: PDF
Kopierschutz: 0 - No protection

E-Book, Deutsch, 767 Seiten

ISBN: 978-3-647-52190-9
Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht
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Im Mittelpunkt des dritten Bandes dieser Darstellung der christlichen Lehre steht das Thema Kirche im Rahmen der Lehre vom Geist als eschatologischer Gabe, die auf die eschatologische Heilsvollendung zielt. Die Themen des individuellen Heilsempfangs durch Glaube, Gnade und Rechtfertigung werden in die Behandlung des Kirchenbegriffs einbezogen, vermittelt durch die Erörterung der Sakramente.Der Schwerpunkt der Darstellung liegt bei der Heilsteilhabe des einzelnen Christen, denn Kirche und Sakramente sind nur Zeichen der künftigen Heilsvollendung.

Wolfhart Pannenberg war Professor für Systematische Theologie.
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Weitere Infos & Material


1;Inhalt;6
2;Vorwort;10
3;12. KAPITEL: Geistausgießung, Reich Gottes und Kirche;14
3.1;1. Die Vollendung der Heilsökonomie Gottes durch den Geist;14
3.1.1;a) Die Besonderheit des soteriologischen Geistwirkens im Verhältnis zur Schöpfung;14
3.1.2;b) Der Geist als Gabe und die Verherrlichung der Schöpfung;20
3.1.3;c) Die Ausgießung des Geistes und die Kirche;26
3.1.4;Exkurs: Die Stellung der Ekklesiologie im Aufbau der Dogmatik;34
3.2;2. Reich Gottes, Kirche und Gesellschaft;41
3.2.1;a) Kirche und Reich Gottes;41
3.2.2;b) Die Kirche als Heilsmysterium in Christus;52
3.2.3;c) Kirche und politische Ordnung im Horizont der Gottesherrschaft;63
3.3;3. Gesetz und Evangelium;72
3.3.1;a) Das heilsgeschichtliche Verständnis des Gesetzes bei Paulus;76
3.3.2;b) Das Evangelium als neues Gesetz?;86
3.3.3;c) Das Gesetz als Forderung und der Zuspruch des Evangeliums;95
3.3.4;d) Die Freiheit des Christen vom Gesetz und der Rechtswille Gottes;105
4;13. KAPITEL: Die messianische Gemeinde und der einzelne;116
4.1;I. DIE GEMEINSCHAFT DES EINZELNEN MIT JESUS CHRISTUS UND DIE KIRCHE ALS GEMEINSCHAFT DER GLAUBENDEN;116
4.1.1;1. Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden und Leib Christi;118
4.1.2;2. Die Vermittlung der Gemeinschaft der Glaubenden durch das gemeinsame Bekenntnis;130
4.1.3;3. Die Unmittelbarkeit des einzelnen zu Jesus Christus im Heiligen Geist und die Vermittlung des Evangeliums durch die Kirche;143
4.2;II. DIE FUNDAMENTALEN HEILSWIRKUNGEN DES GEISTES IM EINZELNEN CHRISTEN;156
4.2.1;1. Der Glaube;157
4.2.1.1;a) Glaube als Vertrauen;161
4.2.1.2;b) Glaube und Kenntnisnahme;164
4.2.1.3;c) Glaube und historisches Wissen;166
4.2.1.4;d) Glaubensgrund und Glaubensgedanken;178
4.2.1.5;e) Die Heilsgewißheit des Glaubens ;185
4.2.2;2. Die Hoffnung;197
4.2.3;3. Die Liebe;207
4.2.3.1;a) Gottesliebe und Nächstenliebe;207
4.2.3.2;b) Liebe und Gnade;223
4.2.3.3;c) Das christliche Gebet;229
4.2.4;4. Gotteskindschaft und Rechtfertigung;239
4.3;III. DIE ZEICHENHAFTE GESTALT DER HEILSGEGENWART CHRISTI IM LEBEN DER KIRCHE;266
4.3.1;1. Die Taufe und das christliche Leben;269
4.3.1.1;a) Die Taufe als Konstitution christlicher Identität;269
4.3.1.2;b) Taufe, Bekehrung und Buße;275
4.3.1.3;c) Taufe und Glaube (Kindertaufe, Konfirmation und Krankensalbung);288
4.3.1.4;d) Die Einsetzung der Taufe und die Symbolik des Taufritus;307
4.3.2;2. Das Herrenmahl und der christliche Gottesdienst;315
4.3.2.1;a) Ursprung und Bedeutung des Herrenmahls;315
4.3.2.2;b) Einsetzungsworte und Gegenwart Christi im Herrenmahl;326
4.3.2.3;c) Die Vermittlung der Gegenwart Jesu Christi in der eucharistischen Liturgie der Kirche;338
4.3.2.3.1;aa) Anamnese und Opfer Christi;339
4.3.2.3.2;bb) Die leibliche Gegenwart des Erhöhten im Abendmahl;345
4.3.2.3.3;cc) Opfer und Gegenwart Christi;349
4.3.2.3.4;dd) Gegenwart Christi und Heiliger Geist;353
4.3.2.4;d) Herrenmahl und Kirchengemeinschaft;358
4.3.2.5;e) Das Herrenmahl und die Verkündigung des Evangeliumsim Gottesdienst der Kirche;366
4.3.3;3. Die Mehrdeutigkeit des Sakramentsbegriffs und der Sonderfall der Ehe;370
4.3.3.1;a) Der traditionelle Sakramentsbegriff;370
4.3.3.2;b) Schwierigkeiten bei der Anwendung und Rechtfertigung des Sakramentsbegriffs;374
4.3.3.3;c) Das eine Heilsmysterium und die Mehrzahl von Sakramenten;380
4.3.3.4;d) Die Sakramente als Zeichen;383
4.3.3.5;e) Der Umkreis des Sakramentalen;390
4.3.3.6;f) Die Ehe als Erinnerung an ein weiter gefaßtes Sakramentsverständnis;392
4.3.3.7;g) Die Kriterienfrage bei der Rede von Sakramenten (Zusammenfassung);399
4.4;IV. DAS LEITUNGSAMT ALS ZEICHEN UND WERKZEUG DER EINHEIT DER KIRCHE;405
4.4.1;1. Der gemeinsame Auftrag der Glaubenden und das Amt der Einheit;407
4.4.2;2. Ordination und apostolische Amtsnachfolge;429
4.4.2.1;a) Sakramentalität und Vollzug der Ordination;430
4.4.2.2;b) Die Wirkung der Ordination;434
4.4.2.3;c) Der kanonische Vollzug der Ordination als ein Zeichen für die Einheit der Kirche;436
4.4.3;3. Die Einheit der Kirche und die Stufung ihres Leitungsamtes;442
4.4.3.1;a) Die Wesensattribute der Kirche;443
4.4.3.2;b) Unterschiedliche Ebenen der Einheit und des Leitungsamtes;453
4.4.3.3;c) Ein Dienst an der Einheit der Gesamtchristenheit?;458
4.5;V. KIRCHE UND GOTTESVOLK;470
5;14. KAPITEL: Erwählung und Geschichte;474
5.1;1. Die Erwählung des einzelnen;478
5.1.1;a) Die klassische Erwählungslehre;478
5.1.2;b) Erwählung und Berufung;486
5.1.3;c) Die Erwählung des einzelnen und die Gemeinschaft;494
5.2;2. Die Kirche als Gottesvolk;502
5.2.1;a) Der Begriff des Gottesvolkes in der Ekklesiologie;505
5.2.2;b) Kirche und Israel;510
5.2.3;c) Gottesvolk und Amtskirche;518
5.3;3. Die Erwählung des Gottesvolkes und die Erfahrung der Geschichte;524
5.3.1;a) Der Erwählungsgedanke als religiöse Kategorie für die geschichtliche Konstitution kultureller Ordnung;525
5.3.2;b) Die dem Erwählungsgedanken zugeordneten Aspekte geschichtlichen Selbstverständnisses;529
5.4;4. Die Aufgabe einer theologischen Interpretation der Geschichte von Kirche und Christentum im Lichte der Erwählungslehre;540
5.4.1;Exkurs: Säkularer Erwählungsglaube und Nationalismus in der Geschichte des Christentums ;560
5.5;5. Das Ziel der Erwählung und Gottes Weltregierung im Prozeß der Geschichte;564
6;15. KAPITEL: Die Vollendung der Schöpfung im Reiche Gottes;570
6.1;1. Das Thema der Eschatologie;570
6.1.1;a) Eschatologie und Gottesherrschaft;570
6.1.2;b) Der Weg zur Begründung eschatologischer Aussagen;575
6.1.3;c) Das Verhältnis von individueller und allgemeiner Eschatologie und das Werk des Geistes bei der Vollendung der Schöpfung;589
6.2;2. Tod und Auferstehung;599
6.2.1;a) Zur Theologie des Todes;600
6.2.2;b) Das Verhältnis der Auferstehungshoffnung zu anderen Formen des Glaubens an eine Zukunft des einzelnen über den Tod hinaus;608
6.2.3;c) Die innere Problematik der Auferstehungsvorstellung;619
6.3;3. Reich Gottes und Ende der Zeit;626
6.3.1;a) Das Reich Gottes als Vollendung der menschlichen Gesellschaft;626
6.3.2;b) Das Reich Gottes als Ende der Geschichte;633
6.3.3;c) Das Reich Gottes als Eintritt der Ewigkeit in die Zeit;642
6.4;4. Das Gericht und die Wiederkunft Christi;655
6.4.1;a) Das Gericht und sein Maßstab;657
6.4.1.1;Exkurs: Zur Sprache der Eschatologie;668
6.4.2;b) Das Werk des Geistes in Gericht und Verklärung;669
6.4.3;c) Die Realität des wiederkommenden Christus;674
6.5;5. Die Rechtfertigung Gottes durch den Geist;678
6.5.1;a) Das Problem der Theodizee und die Versuche seiner argumentativen Bewältigung;680
6.5.2;b) Die Überwindung des Bösen und der Übel durch Gott selbst;685
6.5.3;c) Die Offenbarung der Liebe Gottes in der Vollendung der Schöpfung;690
7;Register der Bibelstellen;696
8;Namenregister;712
9;Sachregister;722


Pannenberg, Wolfhart
Wolfhart Pannenberg (1928-2014) wurde während des dritten Reiches in einem nichtchristlichen Umfeld erzogen, entschloss sich jedoch 1947 zu einem Studium der Philosophie und Theologie. Unter seinen Lehrern in der Philosophie waren Nicolai Hartmann, Karl Jaspers, Karl Loewith. Seine wichtigsten Lehrer in der Theologie waren Karl Barth, Gerhard v. Rad und Edmund Schlink, der ihm die ökumenischen Probleme der Christenheit ebenso näherbrachte wie die Notwendigkeit interdisziplinärer Dialoge, besonders mit den Naturwissenschaftlern. 1953 promovierte Wolfhart Pannenberg in Heidelberg. Seine Dissertation (veröffentlicht 1954) befasste sich mit der Prädestinationslehre des Duns Scotus. 1954 wurde er Assistent von Professor Schlink in Heidelberg und heiratete Hilke Schütte. 1955 wurde er ordiniert und Dozent in systematischer Theologie. In den folgenden Jahren lehrte er insbesondere über die Geschichte der mittelalterlichen Theologie und ihre wechselseitige Beziehung mit der Philosophie. Von 1958 bis 1961 lehrte er als Professor für systematische Theologie an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal, und 1961 nahm er einen Ruf an die Universität Mainz im gleichen Fach an. Während seiner Mainzer Jahre war Wolfhart Pannenberg 1963 Gastprofessor an der Universität von Chicago, 1966 in Harvard und 1967 an der Claremont School of Theology. Dort erreichte ihn der Ruf an die neu begründete Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität München, den er Ende des gleichen Jahres annahm. In München lehrte er bis zu seiner Emeritierung 1994. Neben seiner Tätigkeit als Professor für systematische Theologie gründete er ein ökumenisches Institut, dessen Aktivitäten sich in erster Linie dem Dialog mit der römisch-katholischen Theologie widmen.

Dr. DD (mult.) Wolfhart Pannenberg war Professor für Systematische und Ökumenische Theologie sowie für Fundamentaltheologie an der LMU.



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