Pantermüller | Mein Lotta-Leben Bundle. Bände 1-3 | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 504 Seiten

Reihe: Mein Lotta-Leben

Pantermüller Mein Lotta-Leben Bundle. Bände 1-3

Mein Lotta-Leben (1). Alles voller Kaninchen; Mein Lotta-Leben (2). Wie belämmert ist das denn?; Mein Lotta-Leben (3). Hier steckt der Wurm drin!
1. Auflage 2019
ISBN: 978-3-401-84069-7
Verlag: Arena Verlag eBooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

Mein Lotta-Leben (1). Alles voller Kaninchen; Mein Lotta-Leben (2). Wie belämmert ist das denn?; Mein Lotta-Leben (3). Hier steckt der Wurm drin!

E-Book, Deutsch, 504 Seiten

Reihe: Mein Lotta-Leben

ISBN: 978-3-401-84069-7
Verlag: Arena Verlag eBooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



***Die ersten drei Bände der erfolgreichen Kinderbuch-Reihe im Bundle*** Mein Lotta-Leben (1). Alles voller Kaninchen: Eigentlich ist Lotta ein ganz normales Mädchen. Komisch ist nur, dass immer ihr diese Missgeschicke passieren. Zumindest seit Mama Lotta diese indische Blockflöte geschenkt hat. Seitdem erscheinen wie von Zauberhand peinliche Sätze an der Schultafel und Lottas Lieblingsessen schmeckt nach Rosenkohl. Und das, wo Lotta gerade ein ganz anderes Problem hat: Sie will nämlich unbedingt ein eigenes Haustier haben! Und sie hat auch schon einen Plan, wie sie das schafft ... solange ihr die verflixte Flöte nicht in die Quere kommt! Lottas turbulente Welt - ein ganz besonderes Tagebuch! Mein Lotta-Leben (2). Wie belämmert ist das denn?: Berenike von Bödeckers neue Mädchenbande heißt 'Die Lämmer-Girls'. Oder so ähnlich. Dass Lotta und Cheyenne nicht dazugehören, ist kein bisschen schlimm. Die zwei machen einfach ihre eigene Bande auf: die wilden Kaninchen. Aber so ein Bandenleben ist ganz schön anstrengend. Und gefährlich ist es auch. Insbesondere, wenn man ein Mitglied hat, das blockflötisch so unbegabt ist wie Lotta Petermann. Mein Lotta-Leben (3). Hier steckt der Wurm drin!: Juhu, endlich sind Ferien! Doch statt in die Sonne geht es für Lotta auf einen Bio-Bauernhof im tiefsten Bayern. Unfair! Obwohl: Auf dem Bauernhof gibt es total viele Tiere und Lotta lieeeebt Tiere. Besonders, seit sie erfahren hat, wozu ihre Zauberblockflöte eigentlich gut ist - zum Schlangen Beschwören! Und während Lotta sich auf die Suche nach bayerischen Schlingelnattern macht, probiert sie ganz nebenbei mal aus, wer sonst noch so alles nach ihrer Flöte tanzt.

Alice Pantermüller lebt nach dem Lehramtsstudium und einer Ausbildung zur Buchhändlerin mit ihrer Familie in der Lüneburger Heide. Bekannt wurde sie durch ihre Kinderbücher über Bendix Brodersen.
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FREITAG, DER 19. AUGUST

Juchhu!!! Heute bin ich in die Fünfte gekommen! Ab jetzt gehe ich nämlich nicht mehr zur Grundschule, sondern in die

Darauf hab ich mich schon die ganzen Sommerferien gefreut.

Ich war vorher total aufgeregt und hab mein Lieblingskleid angezogen. Das, was an den Armen so einen krisseligen Stoff hat wie diese Fliegenvorhänge vorm Fenster.

Bloß in schön natürlich.

Mama ist mit mir zur Schule gefahren, weil nämlich erst mal eine Feier in der Aula war.

Papa konnte nicht mitkommen. Er ist ja selber Lehrer und musste in seine Schule.

Erst hat die Schulleiterin lange geredet und dann hat das Schulorchester Musik gemacht. Ich glaub, das Stück hieß oder so.

Dann wurden wir auf unsere Klassen aufgeteilt. Ich bin in die 5b gekommen, in dieselbe Klasse wie Cheyenne. Zum Glück!!!

Cheyenne ist nämlich meine allerbeste Freundin, seit dem Kindergarten! Und zwar, weil:

1. Wir mögen dieselben Spiele (zum Beispiel Beerdigung. Dafür nehmen wir immer Cheyennes Schwester Chanell und buddeln sie in der Sandkiste ein).

2. Wir finden das Gleiche komisch (zum Beispiel, wenn bei Cheyenne ganz oben im Haus ein Fernseher aus dem Fenster geschmissen wird).

3. Cheyenne ist total mutig und sagt immer so freche Sachen (das üb ich noch).

4. Wir mögen gern das Gleiche essen (nämlich am liebsten Knäckebrot mit Erdnussbutter und Chipsletten. Obwohl, eigentlich mag Cheyenne alles gerne essen).

5. Cheyenne kann total gut Geheimnisse für sich behalten (zum Beispiel, wer den Regenwurm unter die Salamischeibe von Frau Bohstedts Pausenbrot gelegt hat. Aber was gibt die mir auch eine Vier für mein tolles Bild in Kunst???).

6. Wir liiiiieben Tiere!!!

Deswegen mussten wir unbedingt in dieselbe Klasse kommen. Sonst wär ich sowieso gleich wieder gegangen.

Unsere neue Klassenlehrerin hat uns in unser Klassenzimmer geführt. Sie ist so eine Kleine mit ganz kurzen Haaren. Und so einer schmalen Brille, über die sie immer streng geguckt hat.

Als Erstes hat sie streng über ihre Brille geguckt.

Da haben wir lieber alle sofort die Klappe gehalten.

„Ich heiße Gisela Kackert“, hat sie gesagt und immer noch so geguckt, dass niemand sich traute, auch nur mit den Ohren zu wackeln.

„Ihr wisst es noch nicht, deshalb sage ich es euch: Wer Witze über meinen Namen macht, stirbt einen qualvollen Tod.“

Wir haben sie alle nur angestarrt.

Bloß Cheyenne nicht. „Hihihi“, hat sie gekichert.

? Da musste sie nachsitzen.

Dabei war heute gerade mal der allererste Schultag in der Günter-Graus-Gesamtschule!

Außerdem hat Cheyenne einen Gipsarm und kann sowieso nicht schreiben.

Cheyenne und ich haben uns angestupst und Cheyenne hat so getan, als müsste sie würgen.

Aber ganz heimlich, weil Frau Kackert es ja nicht sehen sollte.

Und da hätten wir fast nicht mitgekriegt, dass wir uns einen Platz aussuchen durften.

Alle sind plötzlich losgerannt. Cheyenne und ich natürlich auch. Wir wollten nämlich unbedingt nebeneinander am Fenster sitzen.

Und zwar ziemlich weit hinten.

Fast hätten sich zwei Jungs auf unsere Plätze gesetzt, aber Cheyenne hat sie weggefaucht.

Ganz hinten an der Wand haben fünf oder sechs Jungs versucht, sich an einen Tisch zu quetschen.

Da ist Frau Kackert giftig geworden und hat sie überall in der Klasse verteilt.

Keiner hat es gewagt, sich zu beschweren. Irgendwann war es wieder still und wir haben nach vorne geguckt.

Ganz vorne saß bloß ein einziges Mädchen.

Das hatte lange blonde Haare und so schicke Klamotten. Und eine voll hochnäsige Nase.

Cheyenne hat die ganze Stunde nichts mehr gesagt. Sie hat bloß ihr neues Arbeitsheft mit lauter Kaninchenbildern verziert. Allerdings sahen die mehr aus wie Amöben, weil Cheyenne mit links auch nicht zeichnen kann.

Überhaupt hat sich niemand mehr getraut, was zu sagen, obwohl Frau Kackert die ganze Zeit versucht hat, irgendwelche Kennenlernspiele mit uns zu spielen.

Dann hat es endlich zur Pause geklingelt und alle Mädchen aus der Klasse haben sich auf dem Schulhof getroffen. Ich kannte nur Cheyenne und zwei andere Mädchen aus meiner alten Schule, sonst keinen.

Sofort war sie von fast allen Mädchen umringt. Ich hab sie auch lieber schnell umringt, obwohl ich keine Ahnung hab, was Keitsörfen ist.

Dann hat Cheyenne dazwischengerufen, dass sie immer im Freibad gewesen ist.

Und sie hat mit ihrem Gipsarm rumgewedelt.

Ich hab nichts von meinen Ferien erzählt. Wir hatten ein Sommerhaus in Dänemark. Aber bei so einer Familie wie meiner ist das sowieso egal, wo man hinfährt! IN ECHT!

Heute Mittag zum Beispiel. Da sind wir alle zusammen essen gegangen, und zwar, weil es ein besonderer Tag ist, wenn man in eine neue Schule kommt.

Deswegen durfte ich auch aussuchen, wo wir hingehen. Und ich wollte Pizza!

Sofort hat Papa rumgemault, dass er uns eigentlich zum Griechen einladen wollte. Weil er gern mal wieder Kalamari essen würde.

Aber es war ja mein erster Schultag an der Günter–Graus–Gesamtschule und deshalb sind wir zum Italiener gefahren.

Meine Brüder haben gejubelt und mir außerirdische Waffen gegen den Rücken gehauen. Das sollte wohl nett sein. Aber ich hab trotzdem zurückgehauen.

Meine Brüder heißen Jakob und Simon. Sie sind beide acht. Zwillinge nämlich. Achtjährige Zwillingsbrüder sind die schlimmsten Geschwister, die es gibt.

Im Auto muss ich immer in der Mitte sitzen. Damit sich die beiden nicht so viel kloppen. Sie kloppen sich aber trotzdem. Und ich krieg natürlich alles ab.

Auf der Fahrt zum Italiener hatte ich ständig ein Laserschwert in der Nase.

Oder eine Weltraumpistole im Ohr. Besonders wenn Papa über einen Hubbel gefahren ist.

Ich glaub, er ist noch extra über die dicksten Hubbel gefahren.

Aber das war mir egal, weil ich mich total auf die Pizza gefreut hab! Mama macht im Moment nämlich immer nur so ’n komisches indisches Essen mit Kichererbsen und Möhrencurry und so.

Ich hab Pizza Salami bestellt und die Jungs auch. Papa hat natürlich Kalamari bestellt. Da ist er ja bockig. Wenn er Kalamari will, will er Kalamari.

Und diesen griechischen Wein, der schmeckt, als hätte ein Wildschwein unten gegen einen Tannenbaum gepinkelt.

Danach hat Jakob mit dem Laserschwert die Kerze in der dicken Flasche vom Tisch gehauen. Na klar aus Versehen.

Aber Papa war natürlich trotzdem stinkig. Und wenn er stinkig ist, dann kriegen wir alle was ab.

Als Nächstes war Mama dran. „Wieso hüpfst du eigentlich dauernd auf deinem Stuhl rum?

Das macht mich ganz wahnsinnig!“, hat Papa sie angemosert.

Mamas Stimme hat ein bisschen GEZITTERT, als sie das gesagt hat.

Und zwar, weil sie doch gehüpft ist.

Papa hat gestöhnt. „Sag nicht, du hast schon wieder so einen Mist aus dem Fernsehen gekauft! Mir reicht dieser Edelsteinbrunnen mit Pumpe und Beleuchtung, den du neulich angeschleppt hast.“

Mama hat nicht geantwortet und ich musste grinsen. Papa hat nämlich keine Ahnung davon, was Mama in Wirklichkeit so alles kauft. Ich sag nur:

Endlich kam das Essen und ich dachte, jetzt wirds gemütlich. „Die Kalamari sehen aus wie Pottwalpolöcher“, hab ich gesagt, um die Stimmung ein bisschen aufzuheitern.

Aber Papa hatte anscheinend so richtig schlechte Laune. Er fand das nämlich gar nicht komisch.

Dann hat Simon seine Apfelschorle umgekippt, und zwar auf meine Pizza. Mama hat wie wild mit all unseren grün-weiß-roten Servietten auf meiner Pizza rumgeschrubbt.

Leider hat die Pizza anschließend ein bisschen pappig geschmeckt.

Genau wie die grün-weiß-roten Flusen.

Als ich gerade dachte, dass sich die Lage wieder etwas entspannt hat, ist ganz aus Versehen ein Stück von Jakobs Pizza in Papas Wildschweinpisse gefallen. Das ganze Glas ist umgekippt, und zwar auf seine Kalamari.

Papa war jetzt ganz schön böse und Servietten waren auch keine mehr da.

Aber Mama konnte sowieso gerade nicht wischen, weil sie auf den falschen Knopf von ihrem Shiatsu-Massagekissen gedrückt hat.

Ich glaub, sie war ein bisschen nervös.

Und ihr Kissen auch. Auf jeden Fall ist Mama plötzlich auf ihrem Stuhl hoch und runter gerattert wie verrückt.

Alle Leute im Restaurant haben schon geguckt und ein kleiner Junge hat sogar mit dem Finger auf uns gezeigt.

Da hab ich gefragt, ob ich noch ein Eis krieg.

Als wir dann zu Hause waren, hatte Mama noch ein Geschenk für mich. Weil ja ein besonderer Tag war. Ich war auf einmal ganz aufgeregt.

Mama hat total geheimnisvoll getan und gesagt, dass es was Besonderes ist....



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