Paris | Call on You – Katie & Leon | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 245 Seiten

Reihe: beHEARTBEAT

Paris Call on You – Katie & Leon

California Callboy Romance
1. Auflage 2021
ISBN: 978-3-7517-0314-7
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

California Callboy Romance

E-Book, Deutsch, 245 Seiten

Reihe: beHEARTBEAT

ISBN: 978-3-7517-0314-7
Verlag: beHEARTBEAT
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



NOMINIERT FÜR DEN SKOUTZ-AWARD 2022!

Ihre Freunde stellen Dauersingle Katie beim 'Wahrheit oder Pflicht'-Spiel eine besonders heikle Aufgabe: Innerhalb der nächsten drei Monate muss sie ihre Enthaltsamkeit beenden. Doch eine kurze Affäre oder ein One-Night-Stand kommen für Katie nicht in Frage. Und für eine Beziehung fehlt der engagierten Ärztin einfach die Zeit. Als ihre Freundin Janet vorschlägt, es mit einem Callboy zu versuchen, ist Katie zuerst entsetzt - und dann neugierig. Schließlich überwindet Katie sich und vereinbart ein 'Date'. Die Nacht mit Leon wird sinnlich, sexy und unvergesslich - und verlangt nach einer Wiederholung. Doch Leon scheint nicht der zu sein, für den er sich ausgibt.
Heiße Küsse und leidenschaftliche Dates - der heiße Auftakt zur neuen sexy Callboy-Romance-Reihe von Helen Paris.
eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.
Das sagen unsere Leserinnen und Leser zum Reihen-Auftakt von CALL ON YOU:
'Eine perfekte Mischung aus heißer Romance und ernsten Themen, die zum Nachdenken und fallen lassen anregen.' (Jennspie, Lesejury)
'Dieses Buch hat mich absolut gefesselt. Eigentlich wollte ich an dem Tag nur die ersten Seiten lesen, doch dann konnte ich einfach nicht mehr aufhören. Am Ende des Tages war ich voller Emotionen (...)'. (Buchtraumwelt, Lesejury)
'Es ist eine sehr prickelnde, emotionale Geschichte, die der Leser hier zu lesen bekommt. Es wird wirklich sehr heiß, was die Autorin hier auch richtig gut zum Leser transportieren kann.' (Manjal 982, Lesejury)



Helen Paris liebt das Abtauchen in fremde Welten, ob virtuell in Geschichten oder auf ihren Reisen rund um den Globus. Seit knapp zwanzig Jahren lebt sie mit ihrem Mann zeitweise auf ihrem Segelkatamaran und ist auf allen Weltmeeren unterwegs. Eine halbjährige Reise quer durch Nordamerika mit Schiff und Wohnmobil hat ihre Liebe zu diesem vielseitigen Kontinent geweckt.

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2


Leon


»Was hat der Typ gemacht?« Alans rauchblaue Augen waren vor Fassungslosigkeit geweitet.

Leon zuckte müde mit den Schultern. »Er hat mir die Spitze seiner gebrauchten Nadel an die Kehle gehalten und mich gezwungen, so viel Geld von meinem Konto abzuheben, wie es mein Verfügungsrahmen zulässt.«

»Woher wusste der Kerl davon, dass du Kohle verfügbar hast?«

»Er hat wohl ein Gespräch von mir und Dana belauscht. Ich habe ihr erzählt, dass ich das Geld für Lilys OP zusammenspare.«

»Oh, fuck!«

Leon seufzte. »Du sagst es.«

»Dein Job ist einfach großartig – ehemalige Drogensüchtige betreuen ... An die Gefahr hatte ich noch nie gedacht. Eure Leute bekommen doch Ersatzdrogen, oder?« Alan fuhr sich durch das dichte blonde Haar.

»Es war ein Ex-Bewohner. Er wurde ständig rückfällig, deshalb mussten wir ihn aus der Wohngemeinschaft werfen. Solche Typen ziehen die anderen nur runter, die versuchen, endlich wieder im normalen Leben Fuß zu fassen.«

»Und du konntest ihn nicht überwältigen?«

»Diese Typen auf Cold Turkey entwickeln eine immense Kraft. Ich hätte nichts machen können, ohne dabei zu riskieren, von der Nadel verletzt zu werden.«

»Und der Typ hat natürlich HIV?«

»Du sagst es.«

»Keine Chance, die Kohle wiederzubekommen?«

Leon konnte das verbitterte Lachen nicht unterdrücken. »Er ist sofort getürmt und hat einen Teil in Drogen umgesetzt. Was er mit dem Rest der Kohle gemacht hat, weiß er anscheinend nicht mehr. Er hat sich eine Überdosis reingeknallt.«

»Ist er tot?«

»Nein, zum Glück nicht. Auf der Intensiv. Aber das Geld werde ich nie wiedersehen. Zumindest nicht so schnell.« Leon seufzte. »Aber im Grunde wäre das auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich bräuchte viel mehr Geld. Diese ganzen Chemo-Therapien und nun noch die OP ...«

»Zahlt die Krankenversicherung die Behandlungen für Lily nicht?«

Leon schloss für einen Moment die Augen und atmete tief durch. »Du weißt doch, wie die Versicherungen sind. Und so eine Nobel-Variante konnten wir uns leider nicht leisten – wer rechnet auch mit so etwas? Lily muss jetzt operiert werden. So viel Zeit haben wir nicht mehr. Es ist ihre letzte und einzige Chance.« Er schluckte.

»In diesem Hope Institute, von dem du mal erzählt hast? Die auch Forschung betreiben?«

»Nein, dort wurden wir abgewiesen, beziehungsweise stehen auf der Warteliste irgendwo ganz hinten, aber wir ... können nicht so lange warten, womöglich ist es dann für Lily zu spät.« Die Worte auszusprechen, fiel Leon schwer, er musste nach Luft ringen. »Es gibt noch eine andere Privatklinik, das Tibetarius Hospital. Aber die Kosten sind immens.

»Brauchst du Hilfe? Soll ich dir etwas leihen?« Mitleid stand Alan auf die Stirn geschrieben.

Leons Blick schweifte durch Alans elegante Wohnung. Marmorboden, ein ausladendes braunes Ledersofa, der Couchtisch aus Naturstein. Die Wände schmückten Landschaftsfotografien, die so großartig aussahen, dass sie sicherlich von einem Profi stammten und bestimmt nicht günstig gewesen waren. Jedes Zimmer war äußerst geschmackvoll – und teuer – eingerichtet.

Sein bester Freund verdiente mit seiner Agentur mehr als genug. Es würde ihm sicherlich möglich sein, ihm auszuhelfen. Und er würde es von Herzen gern tun. Lily zuliebe sollte Leon es annehmen.

Dennoch zögerte er. »Ich weiß nicht, wann ich es zurückzahlen kann.«

»Das eilt nicht.«

»Aber ich habe noch keinen Überblick, welche Folgekosten auf mich zukommen. Ich werde noch mal versuchen, meinen Kredit aufzustocken, vielleicht hat der Bankbeamte doch ein Einsehen.«

Für einen Moment musterte Alan ihn schweigend. »Ich kenne deinen Stolz, von daher überrede ich dich nicht weiter. Aber du könntest auch für mich arbeiten«, sagte er langsam.

Leon lachte auf. »Als Callboy?«

»Es ist mein Ernst. Ich habe momentan so viele Anfragen von Kundinnen, dass ich selbst häufig mit einspringen muss. Ich bin dringend auf der Suche nach Mitarbeitern, auf die ich mich verlassen kann. Männer mit Niveau.«

»Bei aller Liebe, Alan. Ich respektiere, was du tust. Aber für mich wäre das nichts.«

»Das hat nichts mit den Junkies gemein, mit denen du beruflich zu tun hast. Die sich emotionslos für ein paar Bucks in den Arsch ficken lassen oder jemandem einen blasen, damit sie Kohle für den nächsten Schuss haben. Sorry für die Direktheit, aber das ist kein Vergleich. Außerdem bedienen meine Jungs größtenteils Frauen. Bis auf eine Ausnahme, ein Bisexueller, der für Paaranfragen zur Verfügung steht. Meine Jungs lieben Frauen. Meine Jungs haben Spaß am Sex. Und erzähl mir nicht, du hättest das nicht. Bei dir läuft doch kaum mehr etwas seit der Trennung von Dana. Glaubst du, deine paar One-Night-Stands erfüllen dich eher?«

»Darum geht es doch gar nicht.«

»Hast du eine Beziehung in Aussicht?«

»Du weißt genau, dass das nicht der Fall ist! Wer will schon einen alleinerziehenden Vater, dessen Zuneigung und Aufmerksamkeit sich ausschließlich auf seine kranke Tochter konzentrieren?«

»Nun ja, so schwarzmalen würde ich das nicht, aber was sind dann deine Bedenken?«

»Mich dafür bezahlen zu lassen ...«

»Das findest du unethisch?«

»Nein, so ist das nicht.« Leon wand sich. Schließlich würde er seinem Freund damit unterstellen, unethisch zu handeln, und auf diesen Gedanken war er bislang nie gekommen.

»Du warst doch auch schon bei einer Prostituierten, oder?«

Verlegen verneinte Leon. »Offen gestanden nicht.«

»Okay. Aber findest du das, was die Frauen machen, verwerflich? Verachtest du sie dafür, weil sie Geld dafür bekommen, Sex zu haben?«

»Nein, natürlich nicht ...«

»Also, was findest du schlimm daran, dich dafür bezahlen zu lassen, dass du Spaß hast?«

»Das funktioniert doch nicht auf Befehl. Kriegst du ...« Leon verstummte. Erwog er gerade etwa ernsthaft Alans Angebot?

»Ob ich ihn auch bei weniger attraktiven Frauen hochkriege?« Alan hob die Augenbrauen. »Junge, in welchem Zeitalter lebst du? Dafür gibt es Hilfsmittel. Aber ich brauche sie selten. Es sind in den wenigsten Fällen die ganz Unsympathischen, die sonst keinen bekommen, die sich an uns wenden. Mal davon abgesehen, dass es auch mit einer weniger attraktiven Frau viel Spaß machen kann, weil es schön ist, ihre Freude mitzuerleben, wenn du sie verwöhnst. Ihr Selbstbewusstsein wachsen, sie glücklich zu sehen, hat auch etwas äußerst Befriedigendes.«

Leon versuchte, die Bilder, die sich in seinem Kopf festzusetzen drohten, zu verscheuchen, doch es gelang ihm nur ungenügend.

»Schon aus finanziellen Gründen besteht unsere Klientel hauptsächlich aus Geschäftsfrauen, die aus Zeitmangel keine Affären eingehen. Aus Hausfrauen, die von ihren meist reichen Männern vernachlässigt werden. Aus den Neugierigen, die wissen möchten, wie sich richtig geiler Sex anfühlt mit einem Mann, der weiß, wie man eine Frau zu multiplen Orgasmen bringt.«

»Und du denkst, ich weiß das?« Leon hob spöttisch eine Augenbraue.

»Ich traue es dir zu. Aber natürlich wird jeder unserer Jungs auch theoretisch ausgebildet. Und bekommt eine Testperson vom Fach, um sein Können zu beweisen, bevor er auf die Kundinnen losgelassen wird.«

»Wow, ein richtig durchdachtes Unternehmen«, lobte Leon, nicht ohne gutmütigen Spott.

Alan zwinkerte ihm zu. »Und, Interesse?«

»Eher nicht. Aber das ist auch keine Entscheidung, die ich nach drei Gin-Tonic fälle.« Er deutete lachend auf sein Glas auf dem Tisch.

»Du hast mich gar nicht nach den Verdienstmöglichkeiten gefragt.« Alan warf ihm einen bedeutungsvollen Blick zu.

»Wie sind die Verdienstmöglichkeiten?«, fragte Leon gespielt unterwürfig.

»Du bekommst siebzig Prozent der Einnahmen. Der Rest der Kosten geht für die Administration, das heißt auch meinen Aufwand, drauf und für Steuer und Versicherungen, denn bei uns läuft das offiziell ...«, er grinste, »zumindest bei denen, die offiziell gemeldet sind. Wir nennen es, der Einfachheit halber, ›Escort-Service‹. Du kannst auch inkognito arbeiten, bei dir mache ich eine Ausnahme. Das können wir gut regeln. Wir haben Hotelsuiten gemietet, unser Webmaster und unsere Bürodame, die die Anfragen bearbeitet, müssen bezahlt werden.«

»Das klingt fair.«

»Auch das Trinkgeld darfst du natürlich behalten.«

»Trinkgeld?«

»Ich habe eine Kundin, die steckt mir jedes Mal einen Large extra zu.«

Hundert...


Paris, Helen
Helen Paris liebt das Abtauchen in fremde Welten, ob virtuell in Geschichten oder auf ihren Reisen rund um den Globus. Seit knapp zwanzig Jahren lebt sie mit ihrem Mann zeitweise auf ihrem Segelkatamaran und ist auf allen Weltmeeren unterwegs. Eine halbjährige Reise quer durch Nordamerika mit Schiff und Wohnmobil hat ihre Liebe zu diesem vielseitigen Kontinent geweckt.

Helen Paris liebt das Abtauchen in fremde Welten, ob virtuell in Geschichten oder auf ihren Reisen rund um den Globus. Seit knapp zwanzig Jahren lebt sie mit ihrem Mann zeitweise auf ihrem Segelkatamaran und ist auf allen Weltmeeren unterwegs. Eine halbjährige Reise quer durch Nordamerika mit Schiff und Wohnmobil hat ihre Liebe zu diesem vielseitigen Kontinent geweckt.



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