Parthum | Frauen können Finanzen | E-Book | www.sack.de
E-Book

E-Book, Deutsch, 258 Seiten, E-Book

Parthum Frauen können Finanzen

So gestaltest du mit Geld dein Leben: selbstbestimmt, sorgenfrei und sicher. Der Spiegel-Bestseller: Anlageplan erstellen, Vermögen aufbauen, Rentenlücke schließen
1. Auflage 2025
ISBN: 978-3-68951-058-9
Verlag: Haufe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

So gestaltest du mit Geld dein Leben: selbstbestimmt, sorgenfrei und sicher. Der Spiegel-Bestseller: Anlageplan erstellen, Vermögen aufbauen, Rentenlücke schließen

E-Book, Deutsch, 258 Seiten, E-Book

ISBN: 978-3-68951-058-9
Verlag: Haufe
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Wie wir Frauen über Geld denken, ist kein Zufall. Über Jahrhunderte wurden wir rechtlich und wirtschaftlich entmündigt. Diese Geschichte wirkt bis heute nach - und vermittelt vielen Frauen noch immer das Gefühl: Sich ums Geld zu kümmern sei unanständig, kompliziert oder einfach nicht für sie gemacht. Das Gegenteil ist wahr! Geld zu haben, es für die eigene Arbeit einzufordern und klug einzusetzen, bedeutet: eigenständig zu leben und frei zu entscheiden - über den Beruf, die Partnerschaft, den eigenen Lebensentwurf. Darum geht es in diesem Buch. Dani Parthum ist Diplom-Ökonomin, ausgebildete Honorar-Finanzanlagenberaterin, erfahrene Finanzcoachin und Investorin. Sie arbeitete mehr als 15 Jahre als Wirtschaftsjournalistin und Reporterin für NDR, Deutschlandradio Kultur, ZDF, Capital, schrieb 'Dr. No und die Unschuldigen' und beriet die Doku 'Bad Banks'. 2016 gründete sie das unabhängige Finanzportal Geldfrau - Frauen können Finanzen. Sie bietet Online-Finanzkurse und Coachings für Frauen an und schreibt auf ihrem Blog zu Geldthemen. Sie weiß also, wovon sie spricht. In diesem Buch ermutigt sie dich ausdrücklich, dein Geld selbst in die Hand zu nehmen - und Freude daran zu entwickeln. Du erfährst alles, was du als Frau über Finanzen wissen musst, um dein Leben nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Beim Geld gibt es keine Geheimnisse, nur viele, die dir genau das einreden wollen, um dich auszunehmen. Du lernst die Prinzipien des klugen Umgangs mit Geld, der Eigenvorsorge und des Vermögensaufbaus - klar, verständlich und Schritt für Schritt. Wie eine neue Sprache, die dich stärkt. - Bau dir dein Finanzfundament, indem du Ordnung in deine Finanzen bringst und Unnötiges loswirst - Sag der Rentenlücke tschüss, indem du verstehst, wie die gesetzliche Rentenversicherung funktioniert und was du für deine Rente tun kannst - Bau dir ein Vermögen auf, indem du richtig investierst - Vergiss beim Geld die Romantik und achte darauf, innerhalb einer Partnerschaft gut für dich selbst zu sorgen und finanziell eigenständig zu bleiben - Falle nicht auf Betrüger herein und lass die Finger von unseriösen Finanzprodukten - Beachte 10 grundlegende Gebote und 10 No-Gos - dann kann schon fast nichts mehr schiefgehen mit dir und dem Geld Mit einem Vorwort von Thomas Kehl.

Dani Parthum ist Diplom-Ökonomin, Finanzcoach und Gründerin des unabhängigen Finanzportals 'Geldfrau - Frauen können Finanzen'. Sie unterstützt Frauen dabei, ihre Finanzen selbstbestimmt zu regeln und langfristig Vermögen aufzubauen - klar, strukturiert, nahbar und ohne Finanzgewäsch. Bevor sie zur 'Geldfrau' wurde, arbeitete sie über 15  Jahre als Wirtschaftsjournalistin und Reporterin für den NDR, Deutschlandradio Kultur und das ZDF. Dort recherchierte sie unter anderem zu Finanzkrisen, Bankenstrukturen und veröffentlichte ein persönliches Protokoll über den Wirtschaftsstrafprozess gegen die Vorstände der HSH Nordbank. Heute gibt sie ihr Wissen, ihren Insiderblick und ihre Erfahrungen in Online-Kursen, Vorträgen, Coachings und in ihrem Blog weiter - immer mit der feministischen Haltung, Frauen ökonomisch stark zu machen, damit sie so leben können, wie sie es möchten. Ihre Geld- und Anlagestrategien sind wissenschaftlich fundiert, praxiserprobt und frei von Mythen.
Parthum Frauen können Finanzen jetzt bestellen!

Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


2 Bau dir dein Finanzfundament


Kenne deine Zahlen und dein Leben – lebe nach deinen Prioritäten


Manche Menschen schaffen es, mit wenig Geld auszukommen, regelmäßig zu sparen und zufrieden zu sein. Andere verdienen Tausende Euro im Monat und klagen trotzdem immerzu, ihr Geld reiche nicht und die Schulden für Auto, Urlaub und Kücheneinrichtung drückten. Woran liegt das? Meist liegt es nicht an der Höhe des Einkommens und auch nicht am Bildungsgrad. Finanziell zufriedene Menschen haben Struktur in ihren Finanzen. Sie wenden dafür zwei Grundregeln an:

Regel 1: Sie sind sich ihrer Geldbeziehung zumindest im Ansatz bewusst und haben wichtige Projektionen auf Geld und Muster im Umgang mit Geld erkannt und so gestaltet, dass sie ihnen guttun.

Regel 2: Sie kennen ihre Einnahmen, haben ihre Ausgaben auf das Wesentliche optimiert und halten Budgets ein. Sie haben Reserven und Finanzroutinen. Dadurch geben sie Geld bewusst gemäß ihren Prioritäten aus, sparen und können für schlechte Zeiten und das Alter vorsorgen.

Du kannst es dir vorstellen wie bei einem Haus. Ohne ein solides Fundament, ohne tragende Wände und eine durchdachte Statik kannst du kein stabiles Haus bauen – und keine stabilen Finanzen. Von Regel 2 handelt dieses Kapitel.

Die beiden Regeln zähle ich zur Alltagsfinanzkompetenz, die jede und jeder sich aneignen und umsetzen kann. Ganz gleich, ob du viel Geld hast oder wenig, hoch gebildet bist oder einen Niedriglohnjob hast, jung oder alt bist, alleinstehend, verwitwet oder verheiratet. Setzt du diese Regeln um, ziehst du die Kontrolle über deine Finanzen an dich und lässt dich vom lauten Gebrüll der Konsumgesellschaft deutlich weniger beeinflussen. Gerade wenn du dich beim Geld ungerecht behandelt oder abgehängt fühlst, werde hier ganz bewusst aktiv. Nur du kannst es für dich ändern. Ermächtige dich!

Kaum jemand lernt von den Eltern, Geld als wertvolle Ressource zu sehen, es bewusst einzusetzen, die nötigen Strukturen dafür zu schaffen und dadurch die eigene Lebensqualität zu erhöhen. Dabei war es noch nie so einfach, gut mit Geld umzugehen. Das Wissen dafür ist durch die Digitalisierung, Blogs, Online-Kurse, YouTube und öffentliche Glossare leicht zugänglich geworden. Finanzwissen ist keine »Geheimwissen« mehr. Allerdings war es auch noch nie so schwer wie heute, sein Geld zusammenzuhalten. Digitale Zahlungsmethoden, Online-Shopping, Konsumhypes wie Black Friday oder »Shop now, pay later«-Angebote verleiten zu impulsivem und exzessivem Konsum, erschweren den Überblick über Ausgaben und führen leicht in die Schuldenfalle.

Hast du deine persönliche Finanzarchitektur errichtet, verändern sich dein Konsumverhalten und dein Blick auf Geld gleich mit. Ein sich selbst verstärkender Positiveffekt. Das Prinzip ist bekannt: Wer Sport treibt, ernährt sich gesünder. Wer besser schläft, ist am Tag produktiver. Und wer Strukturen in seinen Finanzen hat, geht souveräner mit Geld um.

Eines vorab für Selbstständige: Trenne strikt private von beruflichen Finanzen. Für die beruflichen Umsätze und Ausgaben ist ein eigenes Girokonto erforderlich. Mische niemals Ausgaben für den Betrieb mit privaten Ausgaben. So kannst du weder das eine noch das andere richtig steuern.

Legen wir los. Schaffen wir in acht Schritten Strukturen und das Finanzfundament.

Vorbereitung: Lege dir einen Ordner zu und hefte alle Papiere ab, die du dir erarbeitest. Für den ersten Check nutze Papier und Stift – dadurch verbindest du dich besser mit den Zahlen. Bist du eher der Digitaltyp, erstelle einen Ordner auf deinem Gerät, besser in einer Cloud. Excel- oder Google-Tabellen sind ideale Werkzeuge. Auch Smartphone-Apps helfen beim Finanz-Check.

Schritt 1: Finanz-Check – wo stehst du?


Der Startpunkt für unser Finanzfundament ist ein Finanz-Check. Hier bilanzieren wir alle Geldströme, die durch unser Leben fließen. Je genauer du deine kennst, desto besser kannst du dein Leben finanziell steuern wie eine Kapitänin ihr Schiff. Gibst du dir hier richtig Mühe, zahlt sich das sofort aus.

Einnahmen


Das Rückgrat unserer Finanzen sind die monatlich verfügbaren Einnahmen – also das Geld, das wir tatsächlich nutzen können. Alle Arten von Steuern und sozialen Abgaben sind davon schon abgezogen. Worum es hier geht, ist Klarheit: Wovon lebst du und wie kannst du dich selbst versorgen? Zu den Einnahmen gehören:

  • Netto-Einkommen/verfügbarer Unternehmerinnen-Lohn
  • Trinkgeld/Boni
  • Kindergeld/Elterngeld/Mutterschaftsgeld
  • Unterhalt
  • Renten/Pensionen
  • Kapitalerträge
  • Mieterträge
  • Wohngeld/Arbeitslosengeld
  • BAföG
  • Zuschüsse …

Liste alle Einnahmen auf und addiere sie.

Lebst du in einer Beziehung und ihr habt Geld: Erstelle zwei Rechnungen. Eine für dich (mit den Kindern) und eine für die Familie. Nur so siehst du, wo stehst.

Als Selbstständige: Entnimm aus der Steuererklärung den Nettogewinn (also nach Steuern und Soli) und teile ihn durch 12 Monate. Schwankt das aktuelle Einkommen stärker, ziehe den Nettogewinn der vergangenen 6 Monate heran und teile die Summe durch 6.

Realitäts-Check: Was denkst du, wenn du deine Monatseinnahmen siehst? Bist du zufrieden oder hättest du gern mehr?

Ausgaben


Sehen wir uns jetzt an, wofür die Einnahmen verwendet werden. Bei den Ausgaben unterscheiden wir zwei Arten: feste, regelmäßige Ausgaben und variable, unregelmäßige Ausgaben. Könntest du mir die Höhe deiner festen und variablen Ausgaben auf Anhieb pro Monat nennen, wenigstens die festen? Wenn nein, hast du deine Finanzen nicht im Griff, sondern sie dich. Lass uns den Spieß umdrehen.

Feste Ausgaben

Feste Ausgaben sind die, um die wir monatlich nicht herumkommen und die nicht einfach so kündbar sind, also grundlegende Ausgaben. Dazu gehören:

  • Wohnen: Miete, Strom, Heizung, Wasser (zahlst du statt Miete eine Hypothek, notiere die Tilgungs- und Zinsrate)
  • Grundnahrungsmittel
  • Beitrag zur Krankenkasse als Selbstständige
  • Unterhaltszahlungen
  • Fahrtkosten zur Arbeit/Monatsticket für den ÖPNV
  • Kitagebühren/Studiengebühren
  • Versicherungen wie Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, Kfz, Risikolebensversicherung
  • GEZ-Gebühren, Smartphone-Gebühren
  • Medikamente
  • Raten für Konsumkredite
  • Abonnements mit langer Kündigungsfrist
  • dazu bei Selbstständigen ohne gesetzliche Rentenversicherung: 10 % bis 20 % vom Einkommen als Altersvorsorge

Um die Beträge zusammenzusuchen, kannst du die Kontoauszüge der vergangenen drei bis sechs Monate durchgehen. Bei jährlichen Ausgaben brauchen wir die entsprechenden Dokumente. Bewährt hat sich, auf einem weiteren Papier alle Kontobewegungen zu erfassen, die nicht zugeordnet werden können, um sie später aufzuräumen. Am Ende addiere alle festen Ausgaben.

Manche Banken bieten sogenannte Finanzmanager an. Mit ihnen kannst du deine Einnahmen und Ausgaben ebenfalls auswerten. Ich rate davon ab, weil du der Bank erlaubst, deine Kontobewegungen detailliert zu analysieren. Dadurch gewährst du ihr zusätzliche Einblicke in deine Privatsphäre.

Damit haben wir zwei relevante Zahlen: Einnahmen und feste Ausgaben.

Realitäts-Check: Teile die festen Ausgaben durch die Nettoeinnahmen und multipliziere mit 100. Dann erhältst du den Prozentsatz deines Einkommens, der für fixe Ausgaben draufgeht. Beispiel: 1.300 Euro : 2.700 Euro × 100 = 48 %. Überrascht oder zufrieden?

Variable Ausgaben

Für das Zusammentragen dieser Ausgaben benötigen wir mehr Zeit, weil sie jeden Monat anders sind. Zu den variablen Ausgaben gehört alles, was das Leben bunt macht: Lebensmittel über den Grundbedarf hinaus, Kleidung, Haushaltswaren, Ausgehen, Hobbys, Urlaub, Bildung, Kultur, Streamingdienste, Internet, Kosmetik, Wohneinrichtung, Deko, Geschenke, Musikunterricht und Taschengeld für die Kinder. Um deine variablen Ausgaben zu erfassen, nutze ein Haushaltsbuch – analog gedruckt oder digital als Tabelle, Software oder Smartphone-App. Nimm das, was dir gefällt. Halte es einfach.

Trage am Tages- oder Wochenende alle Ausgaben ein. Wichtig ist dabei ein Detail: Teile die variablen Ausgaben in Kategorien ein wie Lebensmittel, Kosmetik, Kinderkleidung, Außer-Haus-Essen, Kultur, Geschenke, Alkohol, Unterhaltung, je nachdem, wofür du dein Geld ausgibst. Du kannst für die Erstanalyse die größten Posten auch weiter differenzieren: Bei Lebensmitteln beispielsweise in Milchprodukte, Fleisch, Gemüse, Obst, Feinkost, Snacks, Kuchen, Brot. Dadurch siehst du auch, wie viel du allein für Grundnahrungsmittel ausgibst. Addiert werden die Ausgaben zuerst in jeder Kategorie und dann als Gesamtsumme. Zählst du alle Ausgaben unkategorisiert zusammen, bringt das keine...


Parthum, Dani
Dani Parthum ist Diplom-Ökonomin, Finanzcoach und Gründerin des unabhängigen Finanzportals „Geldfrau – Frauen können Finanzen“. Sie unterstützt Frauen dabei, ihre Finanzen selbstbestimmt zu regeln und langfristig Vermögen aufzubauen – klar, strukturiert, nahbar und ohne Finanzgewäsch. Bevor sie zur „Geldfrau“ wurde, arbeitete sie über 15  Jahre als Wirtschaftsjournalistin und Reporterin für den NDR, Deutschlandradio Kultur und das ZDF. Dort recherchierte sie unter anderem zu Finanzkrisen, Bankenstrukturen und veröffentlichte ein persönliches Protokoll über den Wirtschaftsstrafprozess gegen die Vorstände der HSH Nordbank. Heute gibt sie ihr Wissen, ihren Insiderblick und ihre Erfahrungen in Online-Kursen, Vorträgen, Coachings und in ihrem Blog weiter – immer mit der feministischen Haltung, Frauen ökonomisch stark zu machen, damit sie so leben können, wie sie es möchten. Ihre Geld- und Anlagestrategien sind wissenschaftlich fundiert, praxiserprobt und frei von Mythen.

Dani Parthum

Dani Parthum ist Diplom-Ökonomin, Finanzcoach und Gründerin des unabhängigen Finanzportals "Geldfrau – Frauen können Finanzen". Sie unterstützt Frauen dabei, ihre Finanzen selbstbestimmt zu regeln und langfristig Vermögen aufzubauen – klar, strukturiert, nahbar und ohne Finanzgewäsch. Bevor sie zur "Geldfrau" wurde, arbeitete sie über 15 Jahre als Wirtschaftsjournalistin und Reporterin für den NDR, Deutschlandradio Kultur und das ZDF. Dort recherchierte sie unter anderem zu Finanzkrisen, Bankenstrukturen und veröffentlichte ein persönliches Protokoll über den Wirtschaftsstrafprozess gegen die Vorstände der HSH Nordbank. Heute gibt sie ihr Wissen, ihren Insiderblick und ihre Erfahrungen in Online-Kursen, Vorträgen, Coachings und in ihrem Blog weiter – immer mit der feministischen Haltung, Frauen ökonomisch stark zu machen, damit sie so leben können, wie sie es möchten. Ihre Geld- und Anlagestrategien sind wissenschaftlich fundiert, praxiserprobt und frei von Mythen.



Ihre Fragen, Wünsche oder Anmerkungen
Vorname*
Nachname*
Ihre E-Mail-Adresse*
Kundennr.
Ihre Nachricht*
Lediglich mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Wenn Sie die im Kontaktformular eingegebenen Daten durch Klick auf den nachfolgenden Button übersenden, erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Ihr Angaben für die Beantwortung Ihrer Anfrage verwenden. Selbstverständlich werden Ihre Daten vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie können der Verwendung Ihrer Daten jederzeit widersprechen. Das Datenhandling bei Sack Fachmedien erklären wir Ihnen in unserer Datenschutzerklärung.