Paul | Paul und die Monsterpflanze | E-Book | www.sack.de
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E-Book, Deutsch, 120 Seiten

Paul Paul und die Monsterpflanze


1. Auflage 2016
ISBN: 978-3-7380-7441-3
Verlag: neobooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark

E-Book, Deutsch, 120 Seiten

ISBN: 978-3-7380-7441-3
Verlag: neobooks
Format: EPUB
Kopierschutz: 6 - ePub Watermark



Hier geht es um Liebe, Freundschaft, Hoffnung und Abenteuer, allso alles was eine Geschichte braucht die im Reich der Fantasie angsiedelt ist. Wenn ein Mensch gemeinsam mit einem Drachen, einer Hexe und vielen anderen Wesen gegen einen Tyrannischen Zauberer kämpft ist das schon spannend genug. Doch hier scheint das Böse übermächtig und erbarmungslos zu sein. Aber oft ist es Liebe und Freundschaft die den Sieg davon tragen. Auch dieses mal? Für alle die gern in ein anderes Reich abtauchen wollen, werden erleben das es auch dort nicht immer leicht und einfach zu geht.

Lebe seit meiner Geburt im schönen Historischen Braunschweig, wo auch schon Till Eulenspiegel seine Streiche spielte. Mit 30 habe ich meinen Haupt u. Realabschluß nach gemacht. Jetzt fahre ich schon viele jahre Taxi und schreibe nebenbei.
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DIE VERSAMMLUNG


Das Lager schien wie ausgestorben, nur hier und da standen Wachposten, um ein erneuten Angriff der Wurzeln frühzeitig zu melden. Ganz offensichtlich, waren alle anderen in dem großen Zelt, wo die an-gekündigte Versammlung stattfinden sollte. Ein lautes Murmeln ging durch das Zelt, bis der Anführer sich erhob und die Arme in die Luft streckte. Langsam kehrte Ruhe ein und jeder blickte voller Erwar-tung auf den Elfen. Sumaro blickte sich um. Neben ihm, zu seiner Rechten, saß sein Stellvertreter Torak, der ein sehr ernstes Gesicht zog. Der Anführer nickte ihm kurz zu und wandte sich dann zu seiner Lin-ken, wo einige der wichtigen Kobolde, Zwerge und Gnome Platz genommen hatten. Sumaro blickte suchend hinter sich, wo all die übrigen Krieger saßen. Kopfschüttelnd, drehte er sich wieder nach vorne. „Wo sind Svenja und Paul?“, fragte er mit lauter Stimme, als ihn jemand am Saum seines Umhangs zupf-te. „Was ist?“, fragte Sumaro nun fast flüsternd ohne sich dabei erneut umzudrehen. „Euer Stellvertreter Torak“, antwortete eine wispernde Stimme, „er meinte, es wäre nicht nötig den beiden Bescheid zuge-ben.“ Der Anführer schwieg einen Moment und warf Torak einen missbilligten Blick zu. „Sumaro“, sagte Torak, „auf die Anwesenheit der Beiden können wir gut und gerne verzichten.“ Doch dieser wandte sich ohne ein Wort von ihm ab und blickte hinter sich, wo ein Kobold stand der nervös zu ihm hinauf sah. „Bitte tu mir einen Gefallen“, sagte Sumaro, „und suche Svenja und Paul.“ „Soll ich sie dann hier her brin-gen?“ „Ja bitte, sei so nett.“ „Ich bin gleich zurück“, erwiderte der Kobold und eilte davon. Etwas abseits von dem Zelt führten Paul und der Drache ein sehr intensives Gespräch. „Es ist genauso wie ich es sage und nicht anders“, sagte Paul. Der Drache schnaubte ungehalten und stieß dabei ein paar kleine Rauch-wolken aus. „Ich will Dir ja gerne glauben“, sagte er schließlich und Blickte Paul zweifelnd an, „aber es klingt einfach so – unglaublich.“ „Denkst Du etwa ich Lüge?“, sah Paul zu ihm hoch. „Das habe dich nicht behauptet“, brummte der Drache. „Aber gedacht, stimmt´s?“ „Du musst zugeben“, sagte der Drache und versuchte sich um eine Antwort zudrücken, „dass es zumindest...“ „Sprich es ruhig aus“, verlangte Paul, als der Drache plötzlich abbrach und hinter ihn deutete. „Ich glaube da ist jemand der Dich sprechen will.“ „Jetzt lenke bloß nicht ab und...“ „Verzeihung“, unterbrach ihn eine Stimme hinter ihm. Paul warf dem Drachen einen vorwurfsvollen Blick zu bevor er sich umdrehte. „U-unser Held“, verneigte sich der Kobold vor ihm, „verzeiht mir dass ich störe.“ Paul spürte, dass er immer noch ein ernstes Gesicht zog und lächelte sofort. „Nein, Du brauchst Dich nicht zu entschuldigen und nenne mich bitte Paul.“ Der Kobold lächelte zurück. „Paul, unser Held.“ „Nur Paul bitte. Moment mal, bist Du nicht Bohne?“ Der Ko-bold zog die Augenbrauen hoch. „Nein, mein Name ist Erbse. Aber kein Problem, wir zwei sehen uns wirklich sehr ähnlich.“ Paul nickte. „Sumaro schickt mich“, sagte Erbse, „ich soll Dich und Svenja su-chen und euch ins große Zelt bringen.“ Paul sah ihn überrascht an. „Er will es so“, fügte der Kobold schnell hinzu. „Schon gut“, sagte Paul, „ich komm ja mit. Allerdings, weiß ich leider nicht, wo die Hexe gerade steckt.“ „Ich würde sagen, direkt hinter Dir“, sagte eine Stimme die Svenja gehörte. Paul zog ein grinsendes Gesicht und schenkte ihr seine Aufmerksamkeit. „Na dann sollten wir unseren Anführer nicht warten lassen“, sagte Paul. Alle erhoben sich, außer Torak, als die drei in das Zelt traten. Paul ließ seine Blicke durch das Zelt schweifen, das einem Zirkuszelt sehr ähnlich war. Eine viel-Zahl von Fa-ckeln erhellte das Zelt, in dessen Mitte sich, in einem Halbkreis, eine Tribüne bis fast hinauf zur Decke erstreckte. Abrupt blieb Paul stehen und sah zu den vielen Elfen, Kobolden, Zwergen und Gnomen die sich von ihren Plätzen erhoben hatten. Einen Moment herrschte Stille, dann ergriff der Anführer das Wort. „Tretet doch näher, meine Freunde“, sagte er und winkte ihnen zu. Langsam begaben sich die Drei zur Tribüne. Sie waren noch nicht ganz in der Mitte des Halbkreis, als auch schon ein Gnom herbei ge-dribbelt kam, der ihnen zwei Stühle brachte. „Bitte sehr“, deutete Sumaro ihnen an Platz zunehmen. „Aber bitte nach euch“, sagte Paul. Der Anführer nickte ihm zu und setzte sich, während die anderen es ihm gleich taten. „Wir sollten uns jetzt auch setzen“, flüsterte Svenja Paul zu. Langsam nahmen sie auf ihren Stühlen Platz. Paul sah zur Seite und bemerkte wie Erbse hinauf zur Tribüne eilte, als der Anfüh-rer wieder das Wort ergriff: „Also jetzt, wo wir nun alle hier sind“, betonte er, „kann die Versammlung ja beginnen.“ Sofort richtete sich ein Zwerg auf und kletterte auf seinen Stuhl. „Ich bitte um Gehör“, sagte er ohne auf Zuspruch zu warten. „Ich spreche für alle Zwerge, die noch unter uns weilen, wir müssen endlich eine Lösung finden damit wir nicht völlig ausgerottet werden!“ Daraufhin setzte ein heftiges Murmeln ein. „Wir sind den Angriffen der Wurzeln nicht mehr länger gewachsen“, rief ein Gnom aus der dritten Reihe. Ein Kobold diskutierte lautstark mit einem Elfen über die anhaltenden Kämpfe. Und bald herrschte ein durcheinander unter den Anwesenden. Der Anführer schüttelte den Kopf und nickte sei-nem Stellvertreter zu, der sogleich in ein Horn blies. Auf der Stelle verstummte der Lärm. „Ich glaube kaum“, rief Torak, „das wir auch nur einen verstehen werden, wenn alle wie wild durcheinander re-den!“ „Ja“, sagte der Anführer, „er hat recht, es kann nur immer einer nach dem anderen etwas vortra-gen, die anderen müssen still sein.“ Jeder der aufgestanden war setzte sich wieder auf seinen Platz. Sumaro wartete noch einen Moment, dann blickte er auf einen dicken Zwerg der seinen Arm gehoben hatte. „Mütze“, sagte Sumaro, „du hast das Wort.“ Der Zwerg bedankte sich mit einer Geste. „Warum“, flüsterte Paul Svenja zu, „heißt der Zwerg Mütze?“ „Du solltest besser beobachten, bevor Du so eine dumme Frage stellst.“ Paul hob die Augenbrauen und sah zu dem Zwerg der nun zusprechen begann: „Ich, das heißt wir alle, so darf ich doch sagen, haben große Zweifel daran die Wurzeln jemals zu besie-gen.“ Von allen Seiten erntete er Zustimmung. „Immer“, so fuhr er fort, „wenn wir sie scheinbar ver-nichtet haben, kommen sie Tausendfach zurück und bringen wieder viele von uns um. Erst vor ein paar Stunden, sind viele Freunde von uns den Wurzeln zum Opfer gefallen.“ Großes murmeln setzte darauf ein. „Ja“, sagte Torak, „und wir alle Trauern um sie.“ Der Kobold warf dem Elfen einen Blick zu, der ihm eindeutig zeigte dass er ihm nicht glaubte. Torak schien seinen Blick nicht bemerkt zu haben, dafür Paul umso mehr. Schon hob ein anderer Kobold seinen Arm und ihm wurde das Wort erteilt. „Ich stimme Mütze mit allem zu was er sagt.“ Paul erkannte sofort wer der Kobold war. Sein Name war Mob, er trug sein Haar so wild durcheinander, das es aussah, als habe er einen Wisch Mob auf dem Kopf. Paul wandte sich unauffällig an Svenja. „Der Zwerg heißt Mütze“, flüsterte er, „weil nur er eine Mütze trägt, stimmt´s oder hab ich recht?“ Svenja sah ihn schief an. „Sehr witzig“, sagte sie, „aber ja so ist es.“ Dann wurde ei-nem Elf das Wort zu gesprochen, der sofort los schrie: „Wir werden alle sterben!“, regte er sich wie in Panik auf. Er hatte sehr lange hellblonde Haare und ein ausgeprägtes Kantiges Gesicht. Paul, der ihn sehr aufmerksam zuhörte, überlegte wie wohl sein Name sein könnte, als der Anführer jenen ansprach: „Mein lieber Morak, deshalb haben wir uns ja hier versammelt, um genau das zu verhindern.“ Verblüfft neigte Paul seinen Kopf zur Seite. „Warum“, flüsterte er Svenja zu“, heißt der Elf nicht Langhaar oder Kinnspitze?“ Die Hexe verzog säuerlich ihr Gesicht bevor sie antwortete. „Weil er weder ein Kobold, Zwerg oder Gnom ist, und jetzt sei bitte still“, zischte sie. Paul nickte, dass er verstanden hatte und lauschte weiter den Worten des Anführers. „Ich habe gute Neuigkeiten“, sagte dieser. „Wie ich euch erst vorhin berichtet habe gibt es endlich Hoffnung.“ Mit einem Mal war es Mäuschen still und jeder sah den Anführer gebannt an. Sumaro ließ seinen Blick durch die Reihen schweifen. Zuletzt verharrte er kurz auf Paul bevor er fort fuhr. „Ja, es gibt Hoffnung für uns alle.“ Er hielt inne und holte tief Luft. „Vor eini-ger Zeit, habe ich einen Spion, den nur ich kenne, für eine gefährliche Mission eingesetzt um herauszu-finden ob unser Feind ein Schwachpunkt hat oder unbesiegbar ist.“ Grenzenlose Spannung breitete sich im ganzen Zelt aus. „Und was soll ich sagen“, sagte er und schrie die letzten Worte heraus, „UNSER FEIND IST NICHT UNBESIEGBAR!“ Er hatte noch nicht ganz das letzte Wort hinaus geschrien, als Oh-renbetäubender Jubel einsetzte der nicht mehr enden wollte. Der Anführer wartete bis sich alle wieder beruhigt hatten. „Endlich haben wir die Chance!“, setzte er schließlich mit lauter Stimme fort, „unserem Feind einen tödlichen Schlag zu verpassen!“ Wieder drang grenzenloser Jubel von allen Rängen. Doch Paul bemerkte im Gesicht des Anführer, das er auch eine schlechte Nachricht haben musste. „Meine Freunde“, hob dieser dann auch erneut seine Stimme, die nun nicht mehr ganz so hoffnungsvoll klang. „Ich will der Euphorie keinen Abbruch tun, aber auf jede gute Nachricht folgt meist auch eine Schlech-te.“ „Dann schnell heraus damit!“, rief ein Zwerg. „Ja!“, stimmte ihm ein Kobold zu, „wir werden der schlechten Nachricht schon kräftig in den Hintern treten!“...


Paul, Jan
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