E-Book, Deutsch, 240 Seiten
Paungger / Poppe Die Mondgymnastik
1. Auflage 2009
ISBN: 978-3-641-01029-4
Verlag: Goldmann
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Gesunde Bewegung im Wellenschlag von Mond- und Naturrhythmen
E-Book, Deutsch, 240 Seiten
ISBN: 978-3-641-01029-4
Verlag: Goldmann
Format: PDF
Kopierschutz: Adobe DRM (»Systemvoraussetzungen)
Mühelos fit, ausgeglichen und gesund sein: Dieses Ideal sehnen die meisten Menschen herbei und halten es doch für unerreichbar. Aus der Zwickmühle von guten Vorsätzen, entschlossen geplanten Fitnessprogrammen und bewegungsarmer Realität weisen Johanna Paungger und Thomas Poppe einen Weg. Nach dem Vorbild des Großvaters von Johanna Paungger, der 89 Jahre alt wurde und bis an sein Lebensende fit und vital blieb, haben die beiden Experten in Sachen Mond- und Naturrhythmen ein Bewegungsprogramm zusammengestellt. Es unterscheidet sich grundlegend von jedem anderen schweißtreibenden und zeitraubenden Trainingsprogramm. Die Mondgymnastik basiert auf der Erkenntnis, dass auch für körperliche Bewegung nur hilft, was zum richtigen Zeitpunkt getan wird.
Johanna Paungger wuchs mit dem Wissen um Mond- und Naturrhythmen auf. Ihr Großvater ließ sie an seinem immensen Wissen um eine gesunde Lebensführung und Vitalität bis ins hohe Alter teilhaben.
Thomas Poppe, Autor und Übersetzer, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Einflüssen der Mondrhythmen auf den Alltag.
Autoren/Hrsg.
Weitere Infos & Material
1;Inhalt;6
2;Teil I AUF DIE PLÄTZE!;10
2.1;In einer ruhigen Ecke;12
2.2;Zur Begleitung;13
2.3;Im selben Boot;18
2.4;Vom richtigen Zeitpunkt;24
3;Teil II FERTIG?;40
3.1;Zur Einstimmung;42
4;Teil III LOS!;66
4.1;A. Die Mondgymnastik;68
4.2;B. Sie haben's im kleinen Finger - Fingerarbeit und Energiespiralen im Rhythmus von Tag und Nacht;127
5;Teil IV DURCHS ZIEL!;172
5.1;1. Die Guten ins Töpfchen - über den Stoffwechsel;177
5.2;2. Versauern - nein danke!;181
5.3;3. Loswerden, was belastet - Hilfen zur Entgiftung;196
5.4;4. Hereinlassen, was Leben bringt - Hilfen zur gesunden Ernährung;208
6;Anhang;216
6.1;Gymnastik, wie sie nicht sein soll;218
6.2;Neues aus der Paungger-Poppe-Werkstatt;224
6.3;Ihr persönlicher Biorhythmus mit integriertem Mondkalender;228
6.4;Zehn Jahre Paungger & Poppe - Was bisher geschah...;229
7;Register;233
A. Die Mondgymnastik (S. 67-68)
1. Die drei Grundübungen
Unabhängig vom Mondstand beginnt jede Mondgymnastik mit drei Grundübungen, die wir Ihnen hier als Erstes vorstellen wollen. Wie der Zündfunke zum rund dahinschnurrenden Motor, so verhalten sich diese einfachen Bewegungen zu den Übungen für den jeweiligen Mondstand im Tierkreis. Sie sind die Muntermacher für Körper, Geist und Seele – der beste Weg, dem inneren Schweinehund von Anfang an mitzuteilen, wer der Chef im Haus ist.
Wohlgemerkt – ein wohlwollender Chef, nicht ein sturer Despot, der langfristig mehr zerstört, als er Gutes bewirkt. Ohne diese Starthilfe wirft die Mondgymnastik nicht jenen Gewinn ab, den sie erzielen soll. Eine kleine Parabel vom Automobil (Folge 3) Jeder Autofahrer weiß, dass er sein treues Gefährt sanft behandeln muss, bis es die optimale Betriebstemperatur erreicht hat. Und dies umso mehr, je kälter es draußen ist. Mit Vollgas vom ersten Augenblick an fahren, ist ein sicherer Weg, die Werkstatt besser kennen zu lernen, als dem Fahrzeugbesitzer und seinem Geldbeutel lieb sein kann. (Fortsetzung folgt) Der Sinn der Grundübungen ist es zuerst, täglich und regelmäßig die Aufmerksamkeit auf die wichtigste Energie-»Autobahn« des Körpers zu lenken, sie zu aktivieren und zu kräftigen – nämlich unsere Wirbelsäule.
Zweitens bringen die Grundübungen den Kreislauf in Gang – eine der wesentlichsten Voraussetzungen für das Aktivieren und Pflegen schlafender, wenig trainierter Körperregionen. Unsere Wirbelsäule verdient viel Aufmerksamkeit: Verschobene Wirbel, verkrampfte Muskeln entlang der Wirbelsäule üben Druck auf Nervenbahnen aus, bilden Störfelder im Rücken, die wiederum eine Vielzahl von Dauerschmerzzuständen und Krankheiten auslösen: von Spannungs- und Muskelschmerzen über Ohrensausen, Sehstörungen, Ischias, Bandscheibenschäden, Migräne, Herz-, Verdauungs- und Atembeschwerden und vieles mehr. Wir gehen einfach zu leichtfertig mit unserer Wirbelsäule um, besonders mit den Wirbelsäulen unserer Kinder.
Fast 90 Prozent aller Kinder weisen irgendeine Form von Haltungsfehler auf, weil diesem Problem und vor allen Dingen den langfristigen Folgeschäden oftmals zu wenig Beachtung geschenkt, geschweige denn der richtige, unverkrampfte Umgang mit dem eigenen Körper gelehrt wird. Wie so oft möchten wir Sie auch hier daran erinnern, dass der Wahnsinn Methode hat. Gesunde, unabhängige und innerlich zufriedene Menschen, ob jung oder alt, sind schlechte Konsumenten in unserer Welt, sind miserable Verbraucher »normaler« Nahrungsmittel, Heilmittel und Ersatzbefriedigungen. Also können Industrie, Politik und Wirtschaft an solchen Menschen kein echtes Interesse haben. Was den Menschen wahren Frieden schenkt, wird bekämpft, was ihn abhängig macht, gefördert.
Nur Sie persönlich können an Ihrer Gesundheit und der Ihrer Kinder ehrliches Interesse entwickeln – wir werden niemals nachlassen, das zu betonen. Was die Wirbelsäulen unserer Kinder betrifft: Sie bewegen sich von Natur aus anders und viel mehr als Erwachsene, deshalb renkt sich bei ihnen ein »entgleister« Wirbel oftmals ebenso schnell wieder ein, wie er sich – durch einen kleinen Unfall und dergleichen – verschoben hat. Je älter wir allerdings werden, desto stärker wirken bewegungshemmende Einflüsse auf uns ein, durch ängstliche Gedanken oder den Zwang zur Unbeweglichkeit im Alltag des Heranwachsens, aber auch infolge unserer »normalen« Ernährung – zu viel Fleisch und Weißmehl, Fertiggerichte, Süßigkeiten, zuckerhaltige Getränke usw.




