Petersen | Ton Koopman | Buch | 978-3-68930-201-6 | www.sack.de

Buch, Deutsch, 210 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 190 mm

Reihe: SOLO

Petersen

Ton Koopman

"Have Fun with Music!"
1. Auflage 2027
ISBN: 978-3-68930-201-6
Verlag: Edition Text + Kritik

"Have Fun with Music!"

Buch, Deutsch, 210 Seiten, Format (B × H): 120 mm x 190 mm

Reihe: SOLO

ISBN: 978-3-68930-201-6
Verlag: Edition Text + Kritik


"Ik wil altijd een goede leerling van bijvoorbeeld J.S. Bach zijn" – "Ich möchte immer ein guter Schüler von jemandem wie J.S. Bach sein", schreibt Ton Koopman 2026.

Ton Koopman (*1944) hat sich als Musiker und Musikforscher sowie als Lehrerpersönlichkeit ein bemerkenswertes Renommee erarbeitet. Er gilt unbestritten als Autorität unter den Pionieren der historisch informierten Aufführungspraxis Alter Musik, die in den 1960er und 70er Jahren noch eine Nische bildete. Mit dem Amsterdam Baroque Orchestra and Choir trug er maßgeblich zu einer Wende dieser Situation bei und ist heute viel mehr als nur eine Ikone der Alten Musik. Zu Koopmans größten Projekten gehören die Gesamtaufnahme aller Kantaten von Johann Sebastian Bach und der Opera omnia von Dieterich Buxtehude. Das Buch versucht, anhand der regen Aufnahmetätigkeit sowie der wissenschaftlichen Publikationen die Vielfalt dieser Künstler- und Forscherpersönlichkeit zu fassen und widmet sich ebenso seiner regen Tätigkeit als Sammler.

Die Reihe "SOLO – Porträts und Profile" lädt dazu ein, die Künstlerinnen und Künstler der "klassischen" Musik kennenzulernen. Erstmals auf dem deutschsprachigen Buchmarkt stehen hier internationale Interpretinnen und Interpreten des 20. und 21. Jahrhunderts im Mittelpunkt. Jedes Buch porträtiert in gut zugänglicher und kompakter Form eine Musiker-Persönlichkeit: Dirigentinnen und Dirigenten, Solistinnen und Solisten, Sängerinnen und Sänger. Biografie und Karriere werden ebenso vorgestellt wie wesentliche Merkmale des individuellen Musizierens. Eine Einordnung des künstlerischen Profils rundet die fundierten Darstellungen ab.

Die Autorinnen und Autoren der Reihe sind auf ihrem jeweiligen Gebiet ausgewiesene Fachleute und kommen aus Forschung und Praxis.

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Autoren/Hrsg.


Weitere Infos & Material


Einleitung
1 Aufführungspraxis Alte Musik. Figuren und Figurationen
Wanda Landowska – Orgelreform und Orgelbewegung – Alte Musik nach dem Zweiten Weltkrieg – Musique ancienne und Musik als Klangrede
2 Alte Musik in den Niederlanden
Die niederländische Musikszene der Nachkriegszeit – Die Niederlande als Orgellandschaft – Gustav Leonhardt und andere
3 Koopmans Instrumente
Sweelinck. The Keyboard Music (1982) – Das dynamische Cembalo. Koopman und Kroesbergen – Bevorzugte Orgeln
4 Der Virtuose. Koopman als Cembalist und Organist
Forqueray. Livre de clavecin de Madame Forqueray (1991) – Artikulation und Ornament – "Do as Bach did": Basso continuo
5 Amsterdam Baroque. Koopmans Ensembles
G. F. Händel. Organ Concertos op 4 & 7 (1986) – Musica da Camera und Musica Antiqua Amsterdam – Amsterdam Baroque Orchestra and Choir
6 Der Kantor. Koopman und die Kantaten Johann Sebastian Bachs
J. S. Bach. Cantatas Vol. 21 (2006) – O Jesu Christ, meins Lebens Licht BWV 118 – Von Erato zu Antoine Marchand. Auf eigenen Beinen
Bach und seine Sänger
7 Der Generalist. Buxtehude, Opera Omnia (2004–2014)
Buxtehude. Membra Jesu Nostri (1988) – Das Gesamtwerk Buxtehudes – Zur Aufführungspraxis der Werke Buxtehudes
8 Koopman als Musikwissenschaftler und Sammler
Dieterich Buxtehude (?), Das Jüngste Gericht (2007) – Boeken, schilderijen en klavecimbels. Koopman als Sammler
9 Koopman als Lehrer und Dirigent
Leopold Mozart: Peasant Wedding and Toy Symphony / Wolfgang Amadeus Mozart: Symphony No. 1, K.16 – Von Leiden nach Lübeck – Barokmuziek. Theorie en praktijk – Altes und Neues. Koopman als Dirigent
10 Nachwort

Diskografie
Literatur
Zeittafel
Bildnachweis
Personenregister


Petersen, Birger
Birger Petersen ist seit 2011 Professor für Musiktheorie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Der Fokus seiner Arbeiten liegt im Bereich der Geschichte der Musiktheorie, vor allem des 17. und 18. Jahrhunderts, sowie auf der Vermittlung Neuer Musik, außerdem publiziert er zur Orgelmusik des 19. und 20. Jahrhunderts und zur Musikphilosophie. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören der deutsch-französische Kulturtransfer im 18. Jahrhundert sowie die Aneignung historischer Satztechniken in Theorie und kompositorischer Praxis im 19. Jahrhundert. 2021 wurde er für besondere Leistungen in Forschung und Lehre mit dem Akademiepreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet.



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